Beiträge von Atmozfears

    Schau doch mal in den Tilgungsplan, dort müsste gemäß aktuellen Monat ein Restbetrag der Kreditsumme stehen.

    Was im übrigen dein Partner da abgeschlossen hat um es kurz zusammen zu fassen: Er hat einen Kredit von 50 TEUR aufgenommen um 25 TEUR zu bekommen... Klingt nicht gerade nach einer brillianten Idee, oder?

    Stell doch mal die genauen Zinssätze hier rein. Der angegebene Zinssatz ist selbst für die Targobank zu hoch, derzeit liegt er bei max. 9,1% Sollzins. Demnach ist dieser Zins offensichtlich der effektive Jahreszins.

    JDS , danke für die Erläuterung.

    Woher nimmst du die 2 % Wertsteigerung?

    Würde man den effektiven Wertverlust nach deinem Beispiel noch mit einbeziehen, würde das Endergebnis im Vergleich, sich weiter negativ auf die (mtl.) Rendite der Immobilie auswirken, was den ETF langfristig umso attraktiver macht.

    Die erste Zeile stimmt mMn so nicht. Sie bildet eine Einzahlung über 32 Jahre ab auf die eine Auszahlung über 32 Jahre folgt.

    Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass man die erwirtschafteten Erträge wieder über 32 Jahre auszahlt. Die bleiben natürlich im Depot um vom Zinseszins zu profitieren.


    Bezüglich deiner Berechnung laut Tabelle musst du bedenken, dass du JEDES JAHR einen Steuerabzug hast, welches sich natürlich negativ auf den Zinseszins auswirkt. Die Abgeltungssteuer muss erst bei realisiertem Gewinn abgezogen werden und dieser findet ja nicht jährlich statt.


    Bezüglich deiner Kritik mit dem Einbezug von Steuern bin ich ganz bei dir.


    Wenn man ganz grob Gebäudewert 500 T€ und daraus 10 T€ Abschreibung p.a. und 6 T€ Zinsen rechnet kommt man anfänglich zu ca. 3 T€ zu versteuern, wächst natürlich über Zeit.

    Dem kann ich nicht mehr folgen, kannst du das bitte etwas genauer beschreiben?

    JDS , was meinst du mit Wertsteigerung der Immobilie? Meinst du, du baust beispielsweise noch eine Garage, Terasse, etc. dazu oder meinst du vielleicht nur die Werterhaltung?


    Steigerungen von Einkommen und Sparraten können unberücksichtigt bleiben und würden sowieso keine Grundlage zur Berechnung mehr bieten, da sie vollkommen variabel ausfallen können. Instandhaltungskosten sind oben angegeben und die Afa kann wohl auch unberücksichtigt bleiben, weil wir ja das Objekt nicht bilanzieren wollen.


    Das Beispiel mit dem Kauf alter Objekte und Verkauf zum "Sanierungspreis" ist an sich auch eine Möglichkeit, allerdings kann man auch hier keine Grundlage zur Berechnung festlegen, da hier ebenfalls unterschiedlichste Varianten entstehen können.

    Schlesinger , Auszug aus dem Gesundheitsministerium:


    "Sie reisen aus einem Risikogebiet nach Deutschland ein? Dann müssen Sie einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder an Ihren Zielort - begeben und zwei Wochen lang isolieren (häusliche Quarantäne). Und Sie müssen sich sofort bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Das Corona-Testergebnis darf höchstens 48 Stunden alt sein. Auf diese Regelungen haben sich Bund und Länder geeinigt. "

    Hallo Kater.Ka , danke für deine Antwort.


    Kurz zur Herleitung, die ist Eigenarbeit in Form einer Tabelle.


    Zu deiner Kritik zur mtl. Betrag:

    Ich habe hier ohne Einmalinvest gerechnet, damit ein Cost-Average-Effekt noch berücksichtigt werden kann. Des weiteren ist wie oben angegeben das Ergebnis ohne Berücksichtigung von Steuern. Berücksichtigt man allerdings beide Faktoren bleibt das Ergebnis nahezu gleich.

    Das bedeutet selbst abzüglich Steuern (welche auf Mieterträge auch anfallen), würde im Vergleich mehr Rendite erwirtschaftet werden können.


    Was die Inflation angeht, ja... da gebe ich dir Recht -> Neue Berechnung:


    Unter Berücksichtigung der Inflation und der Kapitalertragsteuer + Soli komme ich auf einen Break-Even von ca. 32 Jahre.

    -> (675*1,06^32)*0,73625 = 3207,13 (Mtl. Reingewinn des ETF)

    -> 1667*1,02^32 = 3141,53 (Miete mit steigender Inflation)


    Kann das jemand in etwa bestätigen?

    Hallo zusammen,


    seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage, was wirft nach einer gewissen Laufzeit am Ende mehr Rendite ab.


    • Eine Immobilie, bei der ich nach 30 Jahren durch Mieterträge/ Mieteinsparungen Geld erwirtschafte oder
    • Ein ETF in das gleiche Verhältnis der Laufzeit gesetzt wie die Immobilie mit einer durchschnittlichen Rendite von sagen wir 6%.

    Vorwort


    Ich beabsichtige hier lediglich mal unterschiedliche Meinungen einzuholen, um am Ende eventuell auf ein, auf realen Werten basierendes Ergebnis, zu kommen. Hier geht es in erster Linie NICHT um die Meinung, welches von beiden besser wäre sondern betrachten die Situation vollkommen neutral. Wir gehen auch weiter davon aus, dass wir den "persönlichen" Wert der Immobilie (Ich hab es geschafft ein Haus zu bauen/ besitzen, konnte Sicherheiten für meine Kinder aufbauen, etc.) ebenfalls unberücksichtigt lassen.


    Nun zum Kreativen - Szenario 1:


    Setzen wir mal folgende Basiswerte um evtl. erste grobe Kalkulationen vornehmen zu können

    Wir haben die Wahl zwischen einem thesaurierenden ETF mit durchschnittlich 6 % (Schwankungen, etc. erstmal unberücksichtigt) und einer Immobilie sagen wir mal im Schnitt 600 TEUR.

    Ausgangslage an Eigenkapital haben wir 60 TEUR (+Puffer) und gute Bonität.


    Sagen wir also wir holen uns einen Kredit für die Immobilie bei der Bank und können die Nebenkosten von 10% mit unserem Eigenkapital abdecken und haben somit einen Finanzierungsbedarf von 600 TEUR.

    Die Bank stellt uns unter Abtretung einer Grundschuld ein Tilgungsdarlehen (einfacher zu rechnen) mit einer Laufzeit von 30 Jahren, 5 TEUR Sondertilgung p.a., Zinsfestschreibung von 10 Jahren, den Kredit von 600 TEUR mit einem Zins von 1 % p.a. (100% Finanzierung). - Macht eine monatliche Tilgung von 1667,00 EUR (Mietaufwand/ bzw. Mietertrag nach vollständiger Tilgung)


    Zählt man alle Zinskosten über die gesamte Laufzeit zusammen kommt man auf ungefähr 93 TEUR ( bei jährliche Tilgung).

    Des weiteren legen wir zur Werterhaltung des Objekts 3 TEUR p.a. auf die Seite für Sanierung, etc., entspricht auf 30 Jahren 90 TEUR.


    Um also zu behaupten, mir gehört in 30 Jahren das Objekt schuldenfrei und ohne (durch Werterhaltung aufrecht gehalten) Mängel muss ich somit 60+93+90 (243) TEUR investieren um im Anschluss einen reinen Gewinn an Mietertrag/Mietersparnis zu generieren.


    Diese Kosten von 243 TEUR belaufen sich auf 30 Jahre, sind 675,00 pro Monat.

    Lege ich diese 675,00 nun anstatt in die Immobilie in den o.g. ETF, erwirtschafte ich nach 30 Jahren einen reinen Sparbeitrag von 243 TEUR, einen Gewinn von 421 TEUR also insgesamt ca. 664 TEUR (ohne Berücksichtigung von Steuern).

    Wir würden also somit hochgerechnet PRO MONAT eine Rendite von 3.100 EUR (Aufsteigend durch Zinseszinseffekt) erwirtschaften.


    1. Fazit: Ob ich jetzt zur Miete wohne oder meinen Mietaufwand im Darlehen tilge, kommt nach 30 Jahren erstmal auf das gleiche raus. Nach 30 Jahren würde ich mir also 1667 EUR an Miete sparen bzw. Mieterträge generieren. (Hört sich ja erstmal gut an). Wenn ich jetzt aber die entstandenen Kosten in Betracht ziehe und Sage ich musste insgesamt 243 TEUR investieren um nach 30 Jahren 1667,- EUR/mtl zu erwirtschaften (ohne Berücksichtigung weiterer anfallenden Kosten), komme ich bei einem ETF mit durchschnittlichen Rendite mit 6% auf 3100,- EUR/mtl STEIGEND...


    Weitere Szenarien folgen, ich bin auf eure Meinungen gespannt :S


    Liebe Grüße


    John