Beiträge von Betzebub86

    Hallo liebe Community,


    Amazon ist aktuell wieder wegen Produktbewertungen in den Medien. Man kämpfe gegen Fake-Bewertungen. Ich bekomme so langsam den Eindruck, dass die Probleme mit Produktbewertungen bei Amazon aber Haus gemacht sind. Man könnte den Eindruck bekommen Amazon verhindere aktiv "echte" Kundenbewertungen, denn diese Woche habe ich mich maßlos über folgende Richtlinien zur Verfassung von Bewertungen bei Amazon geärgert:


    2019 habe ich ein Elektrogerät von Amazon Basics gekauft für ca. 40€. Es verrichtete ziemlich genau 2 Jahre treu seine Dienste. Nun zeigt das Gerät aber erste Ausfallerscheinungen. Den Geräuschen nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Gerät endgültig den Geist aufgibt. Ich habe deshalb versucht das Gerät zu reklamieren – aber vergeblich, da die zwei Jahre Gewährleistungsfrist um 10 Tage verstrichen ist. Das von Amazon selbstgesteckte Ziel "Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein." verfehlt man hier schon, da es keine Kulanzregelung gibt. Ich möchte mich hier allerdings nicht beschweren. Das ist rechtens, nachvollziehbar und transparent.


    Was mich aber aufregt ist, dass ich nun nicht mal mehr eine Produktbewertung abgeben kann. Vom Kundenservice kommt dazu die Erklärung:


    "Um an der Amazon.de Community teilnehmen zu können, müssen Sie in Ihrem Amazon-Konto Artikel für mindestens 50 EUR in den letzten 12 Monaten eingekauft haben. Aktionsgutscheine werden für den Mindestbestellwert nicht berücksichtigt. Ich habe Ihr Kundenkonto überprüft und kann bestätigen, dass Ihr Kundenkonto diese Bedingungen nicht erfüllt."


    Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem ursprünglichen Sinn von Produktbewertungen zu tun. Ich will doch nicht Teil einer Community sein, sondern das Produkt bewerten. Statt objektive und langfristige Produktbewertungen zu bekommen, empfinde ich diese Regelung als offensichtliche Kategorisierung der Kundschaft. Man könnte man den Eindruck bekommen, dass Amazon seine Kunden kategorisiert und nur Bewertungen der "guten" und damit Amazon-wohlgesonnen (biased customers) Kunden anstrebt. Das ärgert mich in der Tat sehr. Das ist sehr kundenunfreundlich und bestärkt mich zukünftig weiterhin vermehrt im stationären Handel zu kaufen und Amazon zu meiden, wo es nur geht. Dabei bezahle ich dann auch gerne den einen oder anderen Euro mehr.


    Ich bezweifle das diese Bewertungsregelung rechtens ist und habe mich deshalb an die Verbraucherzentrale RLP gewandt. Welche offizielle Stelle gibt es noch, die ich kontaktieren könnte? Die Bundesnetzagentur?

    Hey Saidi,


    ich bin treuer Leser des Finanztip-Newsletters und höre auch deinen Podcast „Geld ganz einfach“. Großes Lob dafür!


    Die Top-8-Spartipps haben wir nahezu umgesetzt. Nur beim Thema Riester-Rente hakt es in der konkreten Umsetzung leider. Wir haben beide noch mehr als 30 Jahre zu arbeiten, sind verheiratet und kinderlos. Beide in Vollzeitanstelllungen verdienen wir ähnlich gut und zahlen jeweils die 4% in zwei Riester Rentenverträge ein, um die Zulage zu bekommen.


    Aufgrund der hohen Gebühren haben wir 2019 mit dem ersten Vertrag (UniProfiRente) in den FairRiester 2.0 gewechselt. Der Plan ging zunächst auf und 2019 gingen lediglich 5,3% der eingezahlten Beiträge für Gebühren drauf. Dass Fair im Zuge der Corona Krise alle ETFs verkauft hat, damit konnte keiner rechnen. Das ärgert uns. Aber wir haben entschieden uns „offen“ zu zeigen und den neuen Weg von Fair mitzutragen.


    Der zweite Vertrag ist eine DWS RiesterRente Premium. Als ich nach deinem Podcast „Die Top-8-Spartipps“ mir die Gebühren der letztem Jahresabrechnung angeschaut habe, hat es mich aber fast vom Stuhl gehauen: 46,5% der eingezahlten Beträge gingen für Abschluss- und Vertriebskosten und Verwaltungskosten in die Tasche der DWS. Das ist knapp die Hälfte der Beiträge. Unglaublich! Das wollen wir dringend ändern. Nur was sind die Optionen für die DWS RiesterRente Premium!?

    • Zu Fair wechseln? Nein, das möchten wir nach den Verkäufen im März 2020 trotz geringer Gebühren nicht.
    • Wechsel in eine der von Finanztip verbleibenden Empfehlungen? Deka Zukunftsplan Classic und Uniprofirente Select sind nur beim Anbieter abschließbar und die Gebühren sind wahrscheinlich wieder hoch. Die DWS Toprente Dynamik würde bei Abschluss über einen Online-Fondsvermittler keine Abschlusskosten verursachen und die Gesamtkosten nur gut 1% pro Jahr betragen laut dem Ratgeber von Finanztip. Das wäre mit Fokus auf Kostenreduzierung der Favorit. Nur wie wechseln wir von der DWS RiesterRente Premium (abgeschlossen über einen Versicherungsmakler) in die DWS Toprente Dynamik? Der Anbieter wäre doch der gleiche und damit wäre es kein Wechsel!? Wie schätzt du den Wechsel des Produktes unter dem Dach der DWS ein? Macht die DWS das mit?
    • Beitragsfrei stellen und das Geld lieber langfristig mittels ETF-Sparplan sparen? Ohne Kinderzulage keine schlechte Idee. Aber was tun, wenn es eines Tages die Kinderzulage gibt und wir wieder „riestern“ wollten? Dann wären wir wieder bei Option 2 angekommen.

    Wie du merkst, drehen wir uns im Kreis 8o Wie schätzt du unsere Optionen ein? Haben wir eine Option übersehen?


    Besten Dank schon vorab!


    Betzebub86