Beiträge von MichaG

    Ich würde davon abraten und die 801/1602 Euro nicht überschreiten bei der Verteilung. Solltest du ein Wertpapier mit Gewinn verkaufen ist dein FSA sehr schnell ausgeschöpft. Dann kannst du ihn auch nicht mehr nach unten anpassen, wenn bereits Erträge angefallen sind.

    Mir wäre es mit zu viel Risiko verbunden.

    Der UniGlobal ist quasi ein aktiver Weltfonds. Seine Performance entspricht der des MSCI World minus Kosten.... ungefähr.


    Vergleich hier: https://www.fondsweb.com/de/ve…DE0009750273,IE00B4L5Y983


    Wenn man auf 1% Rendite verzichten möchte aus Komfortgründen, warum nicht.

    Kann alles so unterschreiben und verkaufe diesen Fonds auch in der täglichen Praxis.

    Ich argumentiere lediglich anders, als die Dame es tut..


    ETF für Selbstentscheider, dafür alles selbst machen, langfristig aufgrund der niedrigeren Kosten vermutlich mehr Rendite.


    Aktiver Fonds, für Leute die sich nicht selbst hinsetzen wollen um Depot Online zu eröffnen usw.


    Lieber ein aktiver Fonds mit höheren Kosten, als am Ende aus Bequemlichkeit gar keine Entscheidung zu treffen.


    VR Banken machen übrigens auch viel im sozialen Bereich und unterstützen Kindergärten und Vereine.

    Beim Vertrieb von ETF, wo einfach sehr wenig verdient ist, ist eine Unterstützung irgendwann Mal schwierig.


    Nur so als Gedankenansatz.


    Das es am Ende dann doch immer nicht ganz so einfach ist, es umzusetzen, zeigen mir die vielen Fragen hier im Forum.

    Würde es nicht so Leute geben wie KaterKa, Chris2702, JDS (die ohne eigenen Nutzen in ihrer Freizeit Wissen weitergeben), wären vermutlich viele Leute hier auf einen "bezahlten" Berater angewiesen.


    Finanztip selbst betreibt das Forum hier und hat den Nutzen, hält sich aber mit

    aktiver Mitarbeit ziemlich zurück (meine Wahrnehmung)

    Mal völlig unabhängig vom persönlichen Riester-Ziel, Sinnhaftigkeit und Kosten:
    Die Frage ob ein Wechsel Sinnvoll ist steht und fällt auch damit zu welchem Anbieter/Tarif man wechseln möchte.

    Aktuell ist es inzwischen so das man viele, für Riester-Verhältnisse gute, Verträge überhaupt nicht mehr abschließen kann da sich die Anbieter alle zurückziehen vom Markt und auf eine Riester-Reform hoffen die vor langer langer Zeit von der Regierung in Aussicht gestellt wurde und bisher nicht ungesetzt wurde.


    Das macht das einfache Wechseln inzwischen eben nicht mehr so einfach da die möglichen Tarife für einen Wechsel aussterben.

    Ich würde am Ende fast sogar sagen, es ist irgendwo egal bei welchem Anbieter man ist. Das Problem liegt letztlich in der Garantie der eingezahlten Beiträge in Verbindung mit dem "Nullzinsniveau".

    Deswegen sind Fondssparpläne am Ende wohl nicht viel besser als Banksparpläne oder Versicherungen.

    Unter Renditegesichtspunkten spricht vermutlich viel dafür, den Vertrag beitragsfrei zu stellen und z.B. einen weltweiten ETF zu bespare. Ich finde die beiden "Anlagen" können aber einfach sehr schwer bzw. gar nicht miteinander verglichen werden.


    Riester zahlt dir z.B. eine lebenslange Rente


    Riester ist z.B. Hartz 4 sicher


    Zudem hoffe ich, dass der Gesetzgeber endlich Mal schafft das Produkt modern aufzustellen. (Ohne Garantie der eingezahlten Beiträge)


    Kann dich absolut verstehen und habe auch mehrfach darüber nachgedacht Riester zu kündigen bzw. beitragsfrei zu stellen.

    Aktuell sehe ich es im Gesamtvermögen als den risikolosen Anteil, da ich kein Geld verlieren kann. (Ähnlich zu Tagesgeld/Festgeld)

    Ein Bausparvertrag mit dieser Bausparsumme ist sicherlich keine völlige Fehlberatung. In Bausparvertrag steht ja auch das Wort "Bau" mit drin.

    Was erhält man denn heute für 20.000 Euro?

    Solltest du in der Beratung geäußert haben nie Wohneigentum erwerben zu wollen, dann wäre Fondssparen sicherlich die bessere Lösung gewesen.

    Das liegt vermutlich daran, dass die Bank im Innenverhältnis trotzdem eine Provision von z.B. 2 Prozent erhält.

    Du bekommst die Kosten zwar nicht deinem Konto belastet, ohne die Kosten würde der Zins aber dann höher ausfallen.

    Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt;)

    Beide Ausführungen/Ergänzungen von sapere sind vollkommen richtig.

    Hätte vielleicht etwas ausführlicher antworten sollen. Der Zweitvertrag dürfte Wohnriester sein vom Tarif her.

    Lass dir einen Termin geben beim Bausparberater und lass es dir ausführlich erklären.

    Zu deiner Frage bzgl. Zinsen - die darfst du definitiv behalten, auch wenn du den Vertrag nicht wohnwirtschaftlich verwendest. Bei der Treueoption gibt es auch wichtige Punkte zu beachten, sonst ist sie futsch

    Mein Mann ist in der Künstlersozialkasse versichert, auch so eine Versicherung, die keine gesetzliche sondern eine berufsständige Einrichtung. Für die gilt sicher das gleiche wie für die Ärzteversorgung. Bleibt wohl nur der Weg über die DRV. Mal sehen, ob mir die Hannoversche Leben, über die der Vertrag läuft, helfen kann. Vorerst danke für die Tips.

    Das ist dann für mich fast schon ne klassische Fehlberatung:(

    Du bekommst die Zulage ja dann nur in den Erziehungszeiten.

    Kleine Ergänzung: du müsstest dann rückwirkend einen Festsetzungsantrag stellen um dir die Abzüge wieder zu holen. Würde mich hier vom damaligen Vermittler unterstützen lassen. Also ich prüfe für meine Kunden die Verträge und helfe auch bei Rückforderungen