Beiträge von MichaG

    Guten Morgen,


    ich habe bei der Wüstenrot einen Bausparvertrag wo ich meinen VL Sparplan habe. Ich zahle schon seit 2020. Ich möchte diesen schliessen und neu über einen VL Sparplan Depot(finvesto) weitermachen. Bekomme ich das ganze gesparte Geld zurück? Wie kann ich hier am besten vorgehen? Ich möchte sofort den Bausparvertrag schliessen und mein Geld asap zurückbekommen auch wenn ich dafür Gebühren zahlen muss. Ich spare 40 EUR (20 EUR von mir, 20 EUR vom Arbeitsgeber). Ich bekomme nichts vom Staat.


    Danke

    Du verlierst lediglich die Abschlussgebühr.

    Den Vertrag kannst du in der Regel mit einer KF kündigen. Wenn es schnell gehen soll, können noch zusätzlich Kosten anfallen.

    Würde überlegen den Vertrag eventuell beitragsfrei zu stellen und einfach Mal stehen zu lassen, evtl. wird er ja noch später benötigt.

    Ja macht aus meiner Sicht Sinn. Es gibt sogar Anbieter die dir ggf. etwas mehr zahlen als den Rückkaufswert. Wurden die Anbieter nicht hier sogar im letzten Newsletter hier genannt?

    Habe mich nicht mit den Details beschäftigt, ist nur ein eventueller weiterer Ansatz für dich.

    Hi Micha,

    du weißt selbst, dass ich nie alle xyz-Berater über einen und denselben Kamm schere! Nur bei Drogen- und Waffenhändlern, Killern und den sog. Verkaufsberatern, die mangels oder wider besserem Wissen - für das nicht nur ihre Auftraggeber verantwortlich sind - unbedarften Kunden die Kohle aus der Tasche ziehen, kann ich - auf deren Berufe bezogen - nicht so wirklich mit Respekt aufwarten!

    Das war auch nicht generell auf dich bezogen.

    Kenne deine Meinung und haben uns auch schon oft sehr gut ausgetauscht.

    Finde es aber einfach wichtig, dass wir uns alle gegenseitig einfach respektieren.

    Finde es hier im Forum auch richtig toll und ein gutes Niveau..

    Sonst wäre ich auch schon längst nicht mehr hier;)

    Kann jemand etwas zu den Kosten einer Vermögensverwaltung schreiben? Ich habe mich beraten lassen, das Angebot für gut befunden und nun bin verunsichert, was die Kosten betrifft. Im Netz finde ich die Information, dass eine Vermögensverwaltung max. 1,5 - 2% des Anlagevermögens jährlich in Rechnung stellen sollte. Bei der von mir ausgewählten Vermögensverwaltung ist es aber so, dass ich einmalig einen Prozentsatz von 5 % auf die Anlagesumme zahlen soll und damit alle Kosten für die Zeit der Anlage abgedeckt sind (ein Fond läuft ca. 10 Jahre, der Rest ist flexibel früher ablösbar) Bei einer Summer von € 500 000 sind das ganze € 25 000, die gleich flöten gehen. Das hat mich erstmal geschockt, auch wenn die Anlage langfristig gesehen sehr lukrativ ist.


    Frage an Euch: Ist die Einmal-5 %-Regelung üblich bzw. seriös oder sollte ich davon lieber Abstand nehmen. Danke!

    Ohne das Angebot zu kennen, kann hier aus meiner Sicht keine fundierte Aussage getroffen werden. Du kannst ja deine Daten verpixeln und das Angebot hier einmal veröffentlichen.


    Bei dieser Anlagesumme würde ich tatsächlich über einen zertifizierten Honorarberater nachdenken.

    Es gibt sehr wohl einen rationalen Grund.

    Bei steigenden Zinsen fallen die Kurse eines Anleihen ETF und somit erstmal der Wert deiner Anlage.

    Wie stark der Anleihen ETF fällt, hängt mit den Restlaufzeiten der darin befindlichen festverzinslichen Anleihen zusammen.

    Die Bank bekommt in der Regel eine Frist zur Klärung gesetzt. Wenn sie dich nicht erreichen können, müssen sie trotzdem ne Meldung abgeben. Zudem dürfen sie dir nichts vom Verdacht sagen, da sie dich somit ja warnen würden. Gibt Banken die sehen es entspannter, jedoch wurden bei diesen Banken auch schon empfindliche Strafen ausgesprochen.

    Hallo zusammen,

    Mich würde gerade grundsätzlich interessieren, wie der Datenschutz des Einzelnen bei der Bank noch gewahrt wird.

    Bei Bareinzahlungen über 10000 fragt die Bank ja, woher das Geld ist und meldet nir weiter, wenn man keine Erklärung hätte.

    Hätte man jetzt ungeklärte oder untypische (hohe) Geldeingänge durch Überweisung von deutschen Konten (beim Ausland ist es ja anders), fragt die Bank dann auch erst den Kunden selbst oder meldet sie gleich?

    Also bei welchen Vorgängen fragt sie und welche meldet sie ungefragt? Danke für Eure Antwort.

    Hier geht es um die Verhinderung von Geldwäsche.

    Die Bank handelt hier nach gesetzlichen Vorgaben und macht diese Meldungen nicht zum "Spaß".

    Also ich hab bis vor kurzem auch meinen Riester mit 160 Euro besprochen und laut Wasserstandsmeldung hätte ich damit ca. 300 euro später rausbekommen. Brutto natürlich, geht also noch 25-50% von weg. Wie Maxim da auf über 1000 Euro kommt.... Vermutlich wirklich ein sehr guter Alt-Vertrag

    Mir ist so ein Riestervertrag tatsächlich auch noch nicht begegnet.

    Die Rendite kommt auf alle Fälle durch die Förderung vom Staat - sprich die Grundzulagen und Kinderzulagen (bei welchem Garantieprodukt bekommt man seit Jahren so hohe Zinsen - sprich die 175€ Grundzulage plus 300 Euro pro Kind und zusätzlich der Steuerersparnis

    Zusätzlich gibt es dann noch den Garantiezins der Versicherung (Riester-Verträge sind ja mehrheitlich noch immer Versicherungsprodukte) sprich da ist von 3,25 Prozent Garantieverzinsung bis 0,9 Prozent noch alles dabei

    beim Fond gibts die Zusatzrendite über die Anlage - da eben "Sicher" wird immer umgeschichtet

    Ich sehe das seit meinem Berufsbeginn als Zusatzrente zahle da jeden Monat 200 Euro rein und werde garantiert dann bei Auszahlung jeden Monat 1055 Euro erhalten - von dem her bin ich Riester-Befürworter zur Wahrheit gehört eben aber auch, dass ich Sparer der 1. Stunde bin und wie so oft auch bei der BU gabs da noch sehr, sehr attraktive Versicherungslösungen die sich aber über die Jahre leider immer mehr verschlechtert haben - aber grundsätzlich ist es so, dass die Rendite der Riester über die Zulagen des Staates geht....

    Bei Altverträgen und ordentlichen Zulagen mag es okay sein, da stimme ich zu.

    Irgendwann gibt es aber nur noch die Grundzulage.

    Das erscheint mir schon die absolute Ausnahme zu sein, eine so hohe Rentenzahlung aus Riester zu erhalten.

    Das Problem ist die Vorgabe der Regierung, dass 100 Prozent der Beiträge + Zulagen garantiert werden müssen.

    Du könntest höchstens probieren den Rentenbeginn nach hinten zu schieben, viel an der Aktienquote passiert leider dann trotzdem nicht.

    Der rentenpolitische Sprecher hat es doch schon gesagt: Die Riester-Rente und die Beitragsgarantien gehören zusammen - der Staat wird es niemals akzeptieren, die Beitragsgarantien abzuschaffen - und das auch zu Recht - die Riester-Rente ist kein "Nice to have" Produkt sondern eigentlich für jeden künftigen Rentner als "Zusatzrente" gedacht - und zwar als lebenslange Rente.....und kein Rendite-Produkt wie so oft generiert..


    Was ich mir eben vorstellen kann ist die Variante, dass man mit Riester den Sektor der BAV (betriebliche Altersvorsorge) stärken kann was man ja auch vorhat aber durch die Unattraktive Entgeltumwandlung ja bisher auch so ein "Rohrkrepierer" ist -da hätte Riester also seinen Sinn


    Ansonsten können die Vorsorgesparer ihr Geld wahrscheinlich in den von der FDP geforderten 10 Milliarden Aktienrententopf mit reinbuttern - dann ist da wenigstens mehr drin.......

    Und woher soll die Rendite kommen, damit am Ende auch etwas für den Rentner hängen bleibt?

    Stimmt! Für den Anbieter läuft's gut!

    Richtig;)

    Und für den Kunden kommt tatsächlich auch ne Rendite dabei raus. Eine Win Win Situation, ist doch schön.


    Es ist natürlich unglaublich, dass die Bank daran auch etwas verdient. Ist zum Glück bei keiner anderen Branche so;)

    Ich würde mich Mal bei deinen Eltern erkundigen für welche empfohlene Haltedauer der Fonds verkauft wurde?;)

    Vermutlich nicht für etwas über ein Jahr.

    Sooooo verkehrt ist der Fonds nicht.

    Klar, ETF sind günstiger, aber ob deine Eltern zu ner Direktbank wollen, müssen sie entscheiden.

    Was passiert denn konkret?

    Kannst du es am Beispiel von DAX Mal konkretisieren?


    Dann kann man ja am Ende schauen wer richtig liegt;)