Beiträge von Ozymandias

    33% in Tesla, Palantir und Coinbase... Breite Streuung in unentdeckte Perlen sieht für mich anders aus.

    Palantir hat davon noch am meisten Wachstumspotenzial. Da weigern sich aber viele zu investieren, wegen der Geheimdienst/Militärkontrakte. Die Firma bekommt bald als einziges IT-Unternehmen die höchste Sicherheitsstufe. Es gibt auch schon seit Ewigkeiten das Gerücht, dass Palantir dabei geholfen hat Osama zu finden. Die Software hat da m.E. sicherlich eine Rolle gespielt.


    Coinbase wird lustigerweise als Blockchain/DeFi gelistet, dabei sind die genau das Gegenteil von DeFi.

    https://10xdna.com/de/portfolio/


    Da sind schon ein paar nette Sachen dabei die hoffentlich langfristig gut laufen werden, viele davon habe ich ebenfalls

    Man muss sich aber dem Risiko bewusst sein und bei fast 2% Gebühren jährlich ist es nicht mehr so attraktiv. Man kann z.B. bei Scalable Capital auf fast alle dort genannten Firmen kostenlose Sparpläne abschließen. Dann hat man zwar eine andere Gewichtung, kann aber weitaus günstiger partizipieren.

    Ich würde die raushauen, solange die noch gehandelt werden.

    Sonst wird es etwas komplizierter.


    Zum anderen Problem:

    Der BFH hat mit Vorlagebeschluss vom 17. November 2020, VIII R 11/18 dem Bundesverfassungsgericht den Vorlagebeschluss zur Verfassungsmäßigkeit der Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste vorgelegt.


    Man kann bei der Bank eine Verlustbescheinigung beantragen, dann alles schön in die Anlage KAP eintippen und Einspruch einlegen. Dann aufgrund des Aktenzeichens ein Ruhen des Verfahrens beantragen. Ob das allerdings klappt ist eine andere Frage.

    Es spielt nicht nur eine Rolle, dass der progressive Steuersatz im Alter oft niedriger sein wird, sondern auch der Zeitwert des Geldes spielt eine Rolle. Der größte Effekt wird bei langer Laufzeit, Rendite oberhalb der Inflation und in Gutverdienerjahren erreicht (falls die Einkünfte der Selbständigkeit schwanken).


    Der Steuersatz dürfte bei der Dame, bei den angegebenen Daten im Alter tendenziell leicht niedriger sein, ceteris paribus (keine Änderungen).

    Im Rürup ist das Geld völlig unflexibel gebunden. Nur die Verrentung ist möglich. Diese ist regelmäßig so kalkuliert, dass man über 90 werden muss, bis man sein Kapital wiedersieht. Der Steuervorteil wird oft überschätzt.

    Im Gegenteil der Steuerstundungseffekt wird unterschätzt, deshalb der Hinweis in den nächsten paar guten Jahren einzuzahlen. Wenn ich heute 2500 Euro Steuern zurückbekomme und dafür 8000 Euro Steuern in 25 Jahren zahlen muss, würde ich den Deal jederzeit eingehen.


    Außerdem muss man sich auch immer bewusst sein, dass man hier etwas empfiehlt, wo die Leute 2 Klicks von Dummheiten entfernt sind. Siehe FOMO bei Wirecard.

    Wie ist die Dame krankenversichert? - wichtig wegen KVdR.


    Mindestbeiträge in die GRV.

    Nettotarif Rürup (Einzahlungen vor allem in guten Jahren in naher Zukunft)

    Private Altersvorsorge mittels ETFs.

    Eine Kombination davon dürfte finanztechnisch ganz in Ordnung sein.

    Seltene größere Schadensereignisse können die Solidargemeinschaften aber einfach rückversichern, was diese auch machen.


    Man sollte mal damit anfangen zu klären, wie viel Geld für Bagatellerkrankungen in der GKV oder PKV draufgehen oder einfach nur für reine Verschwendung.

    Mein Vater bekommt z.B. ein Kombi-Medikament. Kosten 600 Euro. Generika (2 Tabletten statt einer) kosten nur 50 Euro pro Packung, also 100 Euro. Solche Geschichten ziehen sich durch das gesamte Gesundheitssystem. Null Eigenverantwortung.


    In der Solidargemeinschaft kann man diesen Leuten wenigstens mal ein Buch an den Kopf werfen.

    In der Wirtschaftswoche war diese Woche ein interessanter Beitrag über Solidargemeinschaften. Diese sind nun offiziell seit diesem Jahr anerkannt, aber Neugründungen wurden natürlich gleich verboten, man will ja keine Konkurrenz erlauben.


    Hier ein Beispiel:

    https://www.samarita.de/aktuel…ften-im-gesundheitswesen/

    https://www.samarita.de/im-kra…e-beitraege/#beitragssatz


    Der Zutritt ist leider erschwert, aber immerhin dürfen hier die Mitglieder bestimmen was Sache ist.

    Wollen wir mal Rentenfaktoren von einer 08/15-Basisrente und der DRV vergleichen?

    Kannst du gerne machen. Ich halte es für eher unseriös die Basisrenten mit einem Schneeballsystem zu vergleichen.


    Selbst eine Basisrente mit Rentenfaktor 10 kann die DRV schlagen, denn es kommt auf die Rendite an und nicht auf den Rentenfaktor.


    Mit 5000 Euro Investment kann mehr Rente bekommen, als mit 40 Jahren Beitragszahlungen an die DRV.

    Was Finanztip alles machen soll. Finanztip schafft es nicht mal bis heute über alle wirklichen Finanztipps zu berichten.


    Aber ist natürlich immer sehr einfach mit dem Finger auf die PKV zu zeigen. Die GKV ist selber schwer reformbedürftig. Die Interessen der Versicherten und Patienten spielen bei keiner Reform eine Rolle. Die Sozialwahlen sind ein sehr schlechter Witz. Ich habe lieber einen Vertrag mit einer PKV, als dieses GKV Schmierentheater an der Backe.

    Ja, die Fonds habe ich bereits optimiert und als jährlichen Task aufgenommen (gibt natürlich nur teure, aktive Fonds).


    "Einfach beitragsfrei stellen" ist halt meines Wissens unter dem Aspekt schwierig, da - wenn man den Vertrag doch wieder reaktivieren möchte - neue Abschlussgebühren fällig werden, oder?

    Kannst ja gerne mal sagen für welchen du dich entschieden hast oder welche andere Möglichkeiten es gibt.


    Mag so sein, aber warum sollte man in Zukunft wieder mehr einzahlen?

    In Deutschland funktioniert leider gar nichts mehr. Man kann sich kostenlos bis zum Landessozialgericht selber klagen, bringt aber eher weniger. Ob die Kasse tatsächlich einen Fehler gemacht hat oder ob im Antrag etwas falsch angekreuzt wurde, keine Ahnung. Bei einem Fehler der Kasse bestünden eventuell zivilrechtliche Ansprüche.


    Nach 55 gibt es noch Möglichkeiten über Auslandssacherverhalte oder eine Schwerbehinderung in die GKV zu gelangen. Oder eine Beamtin heiraten und nur noch 30% PKV bezahlen.