Beiträge von Ozymandias

    Aktenzeichen: BFH VI R 8/22


    Ein ganz witziges Verfahren, welches ich mir mal auf meine Merkliste gesetzt habe. Ein Einspruch würde ich nicht einlegen, da es sowieso nur um kleine Beträge geht.


    Zumindest die Abholung durch die Müllabfuhr könnte schon eine haushaltsnahe Dienstleistung sein. Das FG war der Meinung, dass bei kommunalen Dienstleistungen der Gesetzeszweck verfehlt wird, da es dort keine Schwarzarbeit gibt, etc. Aber generell werden auch nicht alle Mülltonnen nur am Straßenrand abgeholt, es gibt dort schon eine haushaltsnahe Dienstleistung die aber nicht separat ausgewiesen auf der Rechnung erscheint.

    Es kommt immer auf den genauen Vertrag an.


    Zu empfehlen sind:

    Private ETF-Rentenversicherung als Nettotarif (Für Leute die Probleme mit Disziplin haben oder sich keine Gedanken um Entsparrungspläne machen wollen).

    Rürup mit ETFs bei schwankenden Einkommen oder außerordentlichen Einkünften nach Fünftelregelung

    Betriebliche Altersvorsorge als Direktzusage oder in bestimmten Konstellationen, bei freier Wahl mit ETFs.


    Wichtig ist immer die freie Wahl des Investments, ansonsten wird das Geld relativ langweilig und teuer von einer Versicherung angelegt.

    64 Euro mtl. Vollkasko für ein gebrauchtes Auto erscheint mir etwas viel. Hier würde ich mal nachschauen, evtl. tut es auch eine Teilkasko. Vergleichsportal und mal bei Huk24 schauen.


    Ansonsten kann es auch nicht schaden sich mit den Grundlagen der Steuer auseinanderzusetzen. Da gibt es auch oftmals was zu optimieren.


    Auch unbedingt mit Investieren auseinandersetzen.


    Die Ersparnisse sind für 33 nicht so hoch, je nach Autowert ist da evtl. auch ein Minuszeichen vor dem Nettovermögen. Nicht so prickelnd, aber man kann damit arbeiten-


    Ein pauschalversteuerter Minijob wäre eventuell ein kleiner Boost für die Finanzen, wenn es beruflich machbar ist. Da fallen auch keine gigantischen Sozialabgaben an.

    Muss man selber raten. In den Erläuterungen steht selten etwas dazu, besonders nicht bei so vielen Einzelpositionen.


    Am Ende ist es aber egal, Einspruch einlegen und schreiben in welcher weiteren Höhe man Werbungskosten anerkannt haben möchte.

    Da hilft nur lesen lesen lesen.

    Ich habe mir ziemlich viel Wissen über die genannten Bereiche angeeignet. Es hängt alles zusammen und man kann wenn man sich geschickt anstellt wirklich ohne großen Aufwand an Steuern und Sozialversicherung jede Menge Geld verdienen, dazu muss man aber auch einen gewissen Grundstock an Kapital haben und seine Einkünfte steuern (in die Zukunft verlagern) und vertragliche Angelegenheiten korrekt regeln.


    Man kommt deshalb nicht daran vorbei die Gesetze zu lesen.

    Die Sozialversicherungen haben auch teilweise Erklärungsseiten für die Mitarbeiter, da sind manche Dinge besser zu verstehen.


    z.B. Rentenversicherung

    https://rvrecht.deutsche-rente…I%2Fpp_0001_25&nn=1505748

    Wir das Depot in der privaten Vermögenssphäre geführt, spielt die Veranlagungsart keine Rolle. Die Besteuerung erfolgt mit dem Besonderen Tarif von 25%. Kapitalerträge, werden in diesen Fällen in der Regel nicht in die Veranlagung miteinbezogen.

    Schenkungsteuer"probleme" kann es geben, wenn die Freibeträge ausgeschöpft worden sind. Sofern die Besparung oder das Investment vom Gemeinschaftskonto erfolgt, ist die mögliche Schenkung aber schon vorher erfolgt.

    Bei Scheidung ist es im Normalfall auch egal. Es folgt die "Vorher-Nachher-Show" und dann wird verrechnet.


    Entmündigungen gibt es in Deutschland seit 1992 nicht mehr.

    Doch spielt Sie. Wenn ein Ehepartner nur Entgeltersatzleistungen bekommt und der andere Ehepartner nicht erwerbstätig ist, ist eine Einzelveranlagung vorteilhaft. Der nicht erwerbstätige Ehepartner kann dann bis zu 10.000 Euro Kapitalerträge steuerfrei kassieren, wer da die pauschale Abgeltungsteuer in Anspruch nimmt, anstatt der Günstigerprüfung, dem kann man nicht helfen.


    Spätestens wenn der verwaltende Ehepartner abkratzt muss sich die Ehefrau mit der Depotführung sowieso vertraut machen. Einzeldepots sind besser, Gemeinschaftsdepots sind unprofessionell hoch zehn.


    Die Schenkungsteuerfreibeträge können bei Erbschaften - die dann im Gemeinschaftsdepot angelegt werden sehr leicht erreicht werden. Man kann sich den Mist von Anfang an sparen.


    Frau erbt 500.000 Euro legt diese im Gemeinschaftsdepot an.

    5 Jahre später Krebs und stirbt. Ehemann darf sich dumm und dusselig von Erbschaftsteuer abzocken lassen. Bei relativ normalen Vermögen verliert man mit dem Gemeinschaftsdepot mehrere Zehntausend Euro in solch einem Fall. Bei höheren Vermögen sind es 6-stellige Beträge. Nur weil man zu faul für 2 Depots war ^^^^^^

    Man wäre doch sowieso gemeinsam veranlagt? Daher verstehe ich gerade die angedeuteten Opportunitätskosten nicht.

    Nein ist man nicht automatisch. Es gibt jede Menge Szenarien wo die Zusammenveranlagung und auch das Gemeinschaftsdepot nicht die optimale Wahl sind. Mit dem Gemeinschaftsdepot beraubt man sich u.U. Gestaltungsmöglichkeiten, es ist dumm wegen Schenkungsfreibeträgen bei großen Vermögen und auch eine Entmündigung des Partners oben drauf.


    Die aktuelle Lebenssituation lässt auch keine Rückschlüsse auf die nächsten 20-30 Jahre zu.

    Inwiefern ist ein Gemeinschaftskonto für Leute ohne jegliche Ambition?

    Weil man damit bei größeren Vermögen nur Probleme verursacht.

    Und auch bei kleineren Vermögen schießt man sich ins Bein, wenn man sich der Möglichkeit beraubt, die Einkünfte zu steuern. Ich möchte jetzt nicht alle steuerlichen Besonderheiten durchkauen, wann man mit getrennten Depots bei Einzelveranlagungs-Sachverhalten, Ehegattenbeihilfe oder sonstigen Konstellationen effizienter dran ist. Im dümmsten Fall verursacht ein Gemeinschaftsdepot über 100.000 Euro an Opportunitätskosten.

    Nettes Angebot, aber ja die Realität sieht eben anders aus.


    Am besten hat man keine teuren Rechtsstreite, wer rechtlich ahnungslos ist sollte außer bei zivilrechtlichen Streitereien die Rechtsantragsstelle aufsuchen. Dann profitiert man wenigstens etwas von der gerichtlichen Hinweispflicht und hat ein weitaus kleineres Kostenrisiko.

    Smartbroker für ETFs. Scalable Capital für paar Aktien-Ideen.

    Interactive Brokers für professionelle langfristige Investments. Viele Aktien die man dort kaufen kann, gibt es bei den anderen Brokern nicht zu kaufen.

    Einfach reinschreiben, wenn der Höchstbetrag erreicht ist, wird es nicht berücksichtigt.


    Bei Rentner aber oftmals sehr gut möglich. Unfallversicherung, Haftpflicht und Kfz-Haftpflicht und auch Auslandskrankenversicherungen sind u.a. möglich. Einfach mal die Hinweistexte durchlesen.