Beiträge von Mark371

    Mein Vater wollte für mich wohlmöglich

    Vorsorgen. Also war er beim Versicherer, der ihm genau diesen Fond im „Allianz AufbauPlan“ empfohlen hat. Dieses berechnet die AA auf 12 Monate verteilt und erlaubt nur begrenzt Änderung von Sparraten/Aussetzungen etc. Man bindet so den Kunden an sich...

    Da mein Vater von solchen Produkten keine Ahnung hat, hat er sich wohl auf den Berater verlassen.


    Lt. KIID soll der Benchmark übertroffen und die Verlustrisiken beschränkt werden. Genau da ist der Haken. Vermutlich hat der Fondsmanager nach Corona mit weiteren Kursrückgängen gerechnet und Dich vor Verlust geschützt, indem die Aktien verkauft wurden. Leider hast Du damit nicht an der Erholung seit dem Frühjahr teilgenommen. Anscheinend war das Risiko dem Fondsmanager zu hoch.

    Aso jetzt verstehe ich. Danke! :D


    Die Frage ist nur, warum er seit einem halben Jahr nicht reinvestiert? :/


    Und deine Meinung zum Fond teile ich eher auch. Nur macht es doch keinen Sinn den Fond jetzt zu verkaufen, wenn er gar nicht in Aktien investiert ist und durch AA schon einiges abgenommen hat. Oder?

    Hey Kater.Ka ,


    danke für deine Antwort. :)


    Für mich als Neuling ist das total unverständlich wieso ein Aktienfonds genau im Crash alles verkauft? Und dann halbes Jahr nicht weiter investiert? Ich wusste nichtmal, dass das möglich ist.


    Ist das Ziel nicht, eine langfristige Rendite zu erreichen und den Markt mitzunehmen? Ohne Aktien im Fond wird das doch aber schwierig. Immerhin zahlt man ja relativ hohe Gebühren...


    Außerdem habe ich gelesen, dass die Allianz den Ausgabeaufschlag nicht berechnet, sondern ihn im ersten Vertragsjahr als einmalige Gebühr über 12 Monate verteilt abgebucht hat. Ist ja eine feine Sache, um den Kunden bei vorzeitiger Kündigung einen großen Minus einzubauen. Auch wenn es ja aus Sicht vom Versicherer Sinn macht.


    Also wenn du meinst, das +-0 drauf ist, bin ich eher beruhigt. :D Dennoch hätte er nach dem Crash den Aufschwung mitnehmen müssen. Das war ja eine enorme und einige Chance gewesen!


    Macht es denn Sinn, den noch zu bespannen?

    Hallo liebe Community,


    und zwar hat mein Vater vor ca. 3 Jahren ein Allianz AufbauPlan für mich abgeschlossen, indem er jeden Monat 100 einzahlt.


    Nun hab ich den Fond (LU0324636652) mir mal genauer angeschaut und bemerkt, dass er ja beinahe alle Aktien verkauft hat und daher nicht die Erholung nach Corona März erlebt hat. Nun liegt das Geld in „Kasse“ und das seit Monaten.


    Die Frage ist ja jetzt, wird irgendwann in Aktien wieder investiert? Und laut Factsheet soll er ja mindestens 30 Prozent in Anleihen investieren. Das hat er auch nicht geschafft, von der angepeilten 50/50 mal abgesehen.


    Vielleicht lohnt sich eher eine Kündigung und Verkauf der Anteile trotz Minus? :/


    Danke vorab. :)