Beiträge von earlybird123

    Hallo,

    Es geht mir in erster Linie darum einzuschätzen ab wann eine Aktie bzw. Unternehmen vom riskanten zum weniger riskanten Investment wird. ich sehe die Zeitspanne auch auf >5-10 Jahre.

    Unternehmen wie Alphabet und Amazon waren ja vor einigen Jahren noch als riskanter eingestuft. als ich mich vor 20 Jahren das erste mal mit dem Thema beschäftigt habe standen Firmen wie Appel kurz vor dem Bankrott und Amazon war ein Buchhändler bei dem ich meine CDs gekauft habe.

    Auch vor 2008-2009 Jahren als ich mich wieder einmal mit Aktien beschäftigt habe waren Firmen wie Infineon finanziell angeschlagen. ich hab mich damals für den Kauf von Bank Aktien entschieden denn die waren ja Systemrelevant. Hätte ich mal lieber auf etwas mehr auf mein Gefühl vertraut.


    Was ich eigentlich mit der Einteilung bezwecken möchte ist das ich für mich besser Einschätzen kann wann ein Unternehmen den Schritt vom Zock zum etablierten unternehmen macht.

    Gruß Earlybird

    Hallo Liebe Community,

    Ich habe eine Frag an euch und tue mir bei der Beantwortung etwas schwer. Ich habe nach einigen Jahren Abstinenz an der Börse (Blutige Nase) letzte Jahr wieder angefangen etwas aktiver zu investieren.

    Ich tue mir allerdings etwas schwer die einzelnen Aktien in die richtigen Kategorien einzuordnen.

    Vielleicht könnte ihr mir diesbezüglich etwas weiter Helfen.


    Hier eine kleine Auswahl von aktien Aktien:


    Amazon

    Alphabet

    Etsy

    Gazprom

    Xiaomi

    SEA LTD.

    Shopify

    Ballard Power

    Fastly

    Tesla

    Daimler

    Linde

    Nio

    Paypal

    NVIDIA

    Geely

    Merck

    Commerzbank


    Wie unterscheide ich jetzt Spekulative von weniger Spekulativen Aktien?

    Das Wachstumspotential ist ja eigentlich bei allen Aktien gegeben.

    Und wenn man sich das Beispiel Alphabet anschaut hätte man wahrscheinlich vor 15 Jahren auch anders Einkategorisiert als heute. also wann ist der Zeitpunkt das eine Aktie (Firma) sich

    Also wann rutscht eine Aktie von der einen in die andere Kategorie?

    Bzw. wann hört sie auf Spekulativ zu sein?


    Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Diskussion.


    Gruß Earlybird

    ... mich stört das Wort „vielleicht“! Wer früher in Rente gehen will oder erreichen will, dass er nicht mehr arbeiten muss, der plant!!!

    Damit meine ich, ein Ziel (Kapital, Betrag) zu definieren, das zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht sein soll, und die nötigen Aktivitäten zu planen.

    Die Steuern werden dabei ganz nüchtern berücksichtigt.

    Bei einer Sparrate von 1.000€ im Monat und 7% Rendite brauchst du 28 Jahre bis zum Mio. Bei 10% Rendite „nur“ 23 Jahre und bei 15% nur noch knapp 19 Jahre.

    Bei 5.000€ monatlich und 12% Rendite hast du die Mio nach 10 Jahren.

    Planen kann man ja letztendlich nur worauf man aktiv Einfluss nehmen kann.

    Oder man hofft auf die selbsterfüllende Prophezeiung. Das vielleicht hält letztenendes offen ob mir der gewünscht Betrag X am Punkt Y in meinem Leben ausreichend erscheint die Arbeit nieder zu legen.


    Das hat aber nichts mit meiner Frage zu tun.


    Wenn ich nach 30 Jahren Steuern im 5 oder 6 stelligen Bereich zahlen muss mach ich mir lieber jetzt schon Gedanken wie oder ob ich das vermeiden oder Reduzieren kann.


    Viele Grüße

    Dann gibt es noch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten über Vermögensaufbau im Mantel einer Kapitalgesellschaft oder Stiftung. Das bedeutet aber natürlich zusätzlichen Aufwand und sollte nur nach eingehender Beratung erfolgen.

    Gibt es da eine Faustformel ab welchem Gewinn sich der Aufwand Rechnet. bzw kann man Bereits vorhandenes vermögen in eine solche Kapitalgesellschaft oder Stiftung Transferieren ohne die Gewinne vorher zu realisieren.

    Dann enthält Deine Rechnung m.E. einige Fehlannahmen!

    Zur Abgeltungssteuer kommt noch der Soli und ggf. Kirchensteuer hinzu! Bleiben z.Zt. min. 26,37% Steuern auf Kaptitalerträge (ohne Kirchensteuer).

    Hätte ich 30% geschrieben wäre es auch nicht richtig gewesen ich wollte das ja auch nur annähernd bescheiben und ich finde 25% lässt sich einfacher Rechnen.... ob dann 27,x oder 26,x da will ich nicht so kleinlich sein ;).


    Das man einen Multibagger ETF hat ist auf 20-30 Jahre auch eher die Ausnahme oder liege ich da falsch??


    Aber im Grunde gebe ich dir recht mit dem Ersten Absatz.

    Hallo Community,

    Wer in Aktien Investiert hat ja den Traum irgend wann mal einen Tenbagger oder einen Multibagger zu erwischen. Und damit vielleicht früher in Rente zu gehen oder sich finanzielle Freiheiten zu schaffen.

    Wenn man das vielleicht irgendwann mal geschafft hat und an das Geld ran möchte kommt der Staat und möchte seinen Anteil.

    Ich frage mich jetzt gerade wenn was man machen könnte um am ende nicht 25% Abgeltungsteuer bezahlen zu müssen bzw. ab welcher höhe des Gewinnes man sich Gedanken um die Steuer machen sollte bzw. bei einem Gewinn von 100k sind das ja immer hin 25k.

    Im Endeffekt zwar immer noch besser als der Persönliche Steuersatz aber deutlich mehr als bei Aktien die man vor 2009 gekauft hat (von denen ich leider keine mehr habe).


    Habt ihr Konkrete Ideen wie ihr vorgehen wollt ober vielleicht schon vorgeht wenn dieses Szenario eintrifft.


    Viele Grüße

    Vielen Lieben Dank für die Anregende Diskussion.

    Es hat mir wie immer neue Impulse gegeben mich hier im Forum auszutauschen.


    Der Buhmann ich komme vielleicht auf das Angebot zurück wenn es konkreter wird, auch wenn Braunschweig jetzt nicht gerad um die Ecke von mir ist.

    Gruß earlybird123

    Aber um mal bei Deiner Logik zu bleiben, wäre es ja auch sinnvoll sich einen Kredit zu holen und diesen in Aktien zu investieren. Bei den niedrigen Zinsen... :evil:

    Sinnvoll ist das auf jeden Fall aber nur dann wenn man sich sicher ist das die Rendite über due Jahre höher ist als die Zinsen.

    Ich glaube im übrigen das das zur Zeit einige Leute machen.


    ... also, als „alter Sack“ mag ich auch ein bisschen Senf dazu geben.

    Eigenkapital von 20 - 30% ist ok; dann passen auch die Darlehenskonditionen.

    Die Frage nach Immo-Darlehen oder Altersvorsorge erschließt sich mir nicht. Wenn ich für die „Hütte“ bzw. die Finanzierung monatlich etwa das ausgebe, was einem Mietzins entspricht, kann ich doch gleichzeitig auch weiterhin für später vorsorgen. Oder doch?

    Mal Angenommen du hast deine Selbstbeteiligung so gewählt das der Rest deines Eigenkapitals am ende der Kreditlaufzeit die Restschuld übertrifft und du während der Darlehnsphase keine Maximalbelastung haben möchtest und so noch für die Rente sparen kannst, dann müsstest du ja am Anfang wissen wie viel du von deinem Eigenkapital einsetzen musst um die Günstigsten Darlehenskonditionen zu bekommen.


    Ich wollte eigenlich ja nur wissen ob es eine Faustformel für das einbringen des Eigenkapitals bei einer Finanzierung gibt. Bezogen auf das vorhandene Kapital.


    So etwas wie X% Aktien, X% Fonds, X% Gold, X% Tagesgeld, wenn du das alles hast X% Immobilien (Eigenheimeigenkapital)

    Natürlich ist es letztenendes meine Entscheidung, da besteht ja auch kein zweifel.

    Für mich wäre nur ein kleiner Tipp Leitfaden hilfreich.

    Wenn man das nicht Pauschalisieren kann so wird es doch sicher eine Faustformel geben anhand derer man sich orientieren kann.


    So wie man ja auch sagt 20-50% Eigenbeteiligung ist hilfreich bei einer Finanzierung. (Um die höhe des Kredites und die Konditionen anzupassen)


    So macht es für mich ja schon einen unterschied ob ich 20%, 30% oder 40% Eigenanteil erbringe, wenn es keinen Einfluss auf (Höhe, Dauer und Rate) hätte. Also quasi die Rechnung in die andere Richtung rechnet.

    Hallo monstermania,

    bei Zinsen von <= 1% bei einer Finanzierung über 25 Jahre wäre eine Kompletter Einsatz des Eigenkapitals meiner Meinung nach nicht sinnvoll, wenn man alleine mit einer Dividendenaktie >1% Rendite erreichen könnte.

    Da würde ich selbst wenn ich die komplette Finanzierung in bar hätte eher einen Kredit aufnehmen.


    Das ist aber Ja Geschmackssache.

    Ich Persönlich habe ein Problem damit meine gesamtes Erspartes für in eine Immobilie zu investieren, ohne Rücklagen für die Rente zu haben. Da ist mir dann die Diversifikation nicht hoch genug.

    Ich gebe dir recht das man möglichst schnell eine Immobilie abbezahlen sollte aber bei den momentanen Zinskonditionen fehlt mir da etwas die Sinnhaftigkeit, wenn man mit einer Investition die Zinsen aus einem Kredit Raushohlen kann.


    Gruß

    Hallo,

    Ich habe leider in der Suche nichts gefunden, da ich nicht genau weiß welche Schlagworte ich verwenden soll.


    Ich habe eine Frage bezüglich einer Baufinanzierung.

    Gibt es eine Faustformel wie hoch das Eigenkapital (minimum/maximum) ist das man bei einer Finanzierung einer Immobilie Verwenden sollte x%. Bezogen auf das zur Verfügung stehende Gesamtvermögen und nicht auf die Höhe der Finanzierungssumme.


    Also wenn ich zum Beispiel 150k Gesamtvermögen (Aktien, Fonds, Tagesgeld, Bausparvertrag) habe wie viel sollte ich als Eigenkapital einbringen.


    Ich habe lieber etwas mehr Geld zur Verfügung z.b. um eventuell ein defektes Auto zu reparieren oder neu zu kaufen. Als alles in eine Finanzierung zu stecken und dann monatliche Probleme zu bekommen wenn irgend etwas Unvorhergesehnes eintrifft.

    Außerdem würde ich auch Lieber früher als später in Rente gehen.


    Vielen Dank für die Inspirationen und Denkanstöße.

    Hallo Liebe Finanztipler,

    Das ein gelegentliches Rebalancing sinnvoll ist ist mir bewusst. Ich habe aber hierzu trotzdem eine Frage und wäre dankbar für ein paar Denkanstöße.


    Hintergrund:

    Ich habe seit ca. 5 Jahren einen Sparplan Laufen Angefangen hat es mit einem Angebot in den DWS Top Asien LC (976976) investiert (Festgeld und Fond). Dann gab es ca. 1 Jahr später von der Bank ein Angebot ohne Ausgabeaufschlag in einen anderen Fond Robeco Asia Pacific (988149) zu investieren. Dieser hatte zum damaligen Zeitpunkt über die letzten Jahre etwas besser entwickelt ca. 20-30% als der DWS Fond.


    Ich habe mir jetzt die beiden Fonds mal etwas genauer angeschaut und festgestellt das die Performance der beiden Fonds sich nun wieder umgekehrt hat, was ich auf die Länderschwerpunkte der beiden Fonds zurückführen würde. Wobei ich den sagen würde das der DWS Fond im Moment eher meinen Schwerpunkt vertritt.


    Ich bin nun am überlegen ob ich:

    1. die beiden Fonds einfach weiterlaufen lassen (Ich bespare mittlerweile in andere Fonds)

    2. umschichten soll komplett auf den DWS Fond.

    3. Mir einen geeigneten ETF suche und in diesen umschichte.


    Oder mache ich gar einen Denkfehler, da ich beim DWS Fond zum damaligen Zeitpunkt einen einmaligen Betrag gezahlt habe und den Robeco über 5 Jahre hinweg kontinuierlich bespart habe?

    Hätte ich zum gleichen Zeitpunkt die gleiche Summe in beide Fonds Investiert hätte ich einen unterschied von 5% Rendite.

    Wenn ich mir die Entwicklungscharts über die letzten 5 Jahre anschaue zeigt das aber ein anderes Bild. Ich bin nun etwas verwirrt.


    Wie gesagt ich bespare nicht mehr in diese Fonds (zumindest im Moment) somit ist der Ausgabeaufschlag erstmal nicht mehr relevant.


    Ich freue mich über eure Denkanstöße.

    Vielleicht habt ihr ja auch eine komplett andere Idee

    Etwas ratlose Grüße.

    Grundsätzlich bin ich ja auch eher ein für Buy and Hold Typ, aber wenn man schon mal 150% im Plus war und dann Schritt für Schritt bei 70% minus landet und sich daran dann auch über 10 Jahre nichts ändert möchte man so etwas natürlich vermeiden.

    Ich hätte da auch eher an ein Trailing Stop Loss gedacht. Soll ja wie gesagt eher ein Rettungsanker sein.


    Wie würdet ihr das denn bei Investments mit höherer Volatilität machen? Oder in Phasen mit allgemein Hohen Schwankungen wenn man da nahe an den 50% ist und ein schlechter Tag kommt verkauft man mitunter vielleicht zu einer negativ Spitze. das möchte ich eigentlich ja auch nicht.

    Hallo,

    ich stelle mir gerade die Frage ob es Sinn macht meine Aktien mit einem Stop-Loss Abzusichern. Und wenn Ja wie?

    Angenommen ich habe mit einer Aktie nach einigen Jahren einen gewinn von über 100% gemacht Ich möchte die Aktie aber eigentlich nicht Verkaufen sondern allenfalls das Risiko eines verlustets minimieren. Angenommen ich würde ein Stop-loss bei 50% setzten hätte ich ja dann immer noch Gewinn gemacht sehe ich das richtig?


    Wie macht ihr das denn so?

    Sicher ihr ab oder haltet ihr?


    Ich hab mit halten leider schonmal sehr schlechte Erfahrung gemacht und bin teilweise immer noch mit 70% in den miesen, das möchte ich aber für die Zukunft vermeiden.

    Würde mich also interessieren welche Strategien hier so verfolgt werden.

    Hallo,

    Ich habe folgende Fragen


    Wenn ein Partner von seinen Eltern monatlich einen Betrag X überwiesen bekommt, und dieser nicht in den Zugewinn der Eheleute fließen soll, muss diese Betrag dann irgendwo schriftlich als Schenkung angemeldet werden? Oder reicht die Tatsache das das Konto des begünstigten nicht auf beide Ehepartner läuft?


    - Wenn dieses Konto auf einen Ehepartner läuft aber beide Freibeträge Komplett darauf laufen wird dies dann zum Problem, oder müsste dann nur der Gewinn der eventuell mit diesem Geld erwirtschaftet wird als im Zugewinn angegeben werden?


    - Wenn das Geld aus einer Schenkung in einem Aktienfond angelegt wird, würden dann der eventuelle Gewinn als Zugewinn zählen?


    Vielen Dank für die Tips

    Earlybird