Beiträge von Der Buhmann

    A) KfW 124 kann nicht kostenlos zurückgeführt werden, nur gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung, die zugegeben dann gering ausfällt.


    B) Nein, so hoch werden die Kosten für die Abtretung nicht sein und sorry, 250 Euro werden doch dann gerechtfertigt, wenn eine neue, andere Bank ihnen einen günstigeren Zinssatz gewährt, als der derzeitige Grundschuldgläubiger


    C) Nein, schon gar nicht, wenn es sich lediglich um 1-2 Monate handelt.


    Lassen sie sich doch kostenlos mal ein Konzept erstellen, einmal von dem derzeitigen Grundschuldgläubiger, einmal von einem unabhängigen Finanzierungsmakler, dann können sie doch a) das Konzept und b) die Zinsen wunderbar vergleichen und etwaige Kosten ins Verhältnis setzen.

    Das ist doch alles ganz einfach! Ermittele bei Darlehen


    1) mit größerer Zinsfestschreibungszeit 10 Jahre (wie sie es schon richtig beschreiben) den Vollauszahlungstermin und rechne ein halbes Jahr darauf, somit erhältst du dann den frühestmöglichen Ablösetermin nach Kündigung BGB §490. Restschuld zu dem Datum berechnet dir jeder erfahrene Finanzierungsmakler.


    2) 3) und 4) werden August 2022 mit einem Darlehen abgelöst. Für 2 ) und 4) zahlen sie einen Monat einen variablen Zins.


    Die Rangfolge im Grundbuch spielt keine Rolle, wenn eine Bank weiß, dass sie über ein Forwarddarlehen auch die erste Rangstelle (diese wird wegen Darlehen 1) noch bis zur Ablösung des Darlehens besetzt sein) bekommt, dann wird es auch keinen Aufschlag für die Vorlast geben. Grundschulden werden Zug um Zug, nachrangig beginnend, mit Auszahlung der neuen Darlehen abgetreten, Kosten dafür sind zu vernachlässigen!


    Ein Darlehen für alle 4 Ablösungen tut auch gar nicht Not, es werden 2 Darlehen und gut ist und schwierig wird hier gar nichts. Selbst die zu prolongierende Bank wird keine vernünftige Lösung anbieten wollen, das mit einem Darlehen alle 4 Darlehen abgelöst werden können und 3 Darlehen bis Auslauf des längsten Darlehen variabel zu stellen, wird der derzeitige Grundschuldgläubiger auch nicht anbieten wollen, denn im Grundsatz will sie, dass Darlehen 1 noch lange teuer, wie vereinbart, weiterläuft!!!

    Die Sonderkündigung nach BGB bedingt keinen Bankwechsel. Ich habe eben meine 25 Jährige 4% in 10% jährige 1,6 % umgekündigt. Die Allianz wahr vollkommen entspannt während der Umstellung.

    Wann hat man zuletzt 1,6 % für 10 Jahre fest gezahlt? Selbst bei einem Beleihungsauslauf von 100 % in den letzten 3 Jahren zumindest nicht mehr.

    Der Zinssatz ist bis 2027 gebunden...4,15 %...dennoch frage ich mich, warum ich vom Sonderkündigungsrecht keinen Gebrauch machen darf ??

    Maßgeblich, so die Zinsfestschreibungszeit größer 10 Jahre ist, ist die Vollauszahlung des Darlehens, denn wie schon zu recht erwähnt, 10 Jahre nach Vollauszahlung kann nach BGB §489 das Darlehen gekündigt und die Restschuld mit einer halbjährlichen Kündigungsfrist zurückgeführt werden.


    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man sich auf die ING versteift, denn ihnen steht der gesamte Markt zur Verfügung. Von jeder Bank kann das Geld für die Ablösung der Restschuld bereitgestellt werden!

    10 Jahre ab Vollauszahlung plus 6 Monate Kündigungsfrist, § 489 BGB. Dies gilt aber nur, wenn in der Zwischenzeit keine vertraglichen Änderungen vorgenommen worden sind. Bei einer Änderung der Tilgungsrate startet z.B. die Frist von vorne.

    Nein, dem ist nicht so.


    Eine neue Zinsfestschreibungszeit bedarf einer neuen vertraglichen Vereinbarung.


    Zu dem, die meisten Darlehen beinhalten heute schon Tilgungssatzänderungsoptionen.

    1) Kaufpreis?

    2) Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar, Makler)?

    3) Modernisierungskosten inkl. Eigenleistung, ohne Möbel/Küche?

    4) Eigenleistungsanteil, so vorhanden?

    5) Eigenkapital

    6) Finanzierungsbedarf?

    7) Postleitzahl wegen Einbezug regionaler Banken?


    Wie schon beschrieben, die Konditionen bemessen sich nach dem Beleihungsauslauf, ohne die Kosten zu kennen und somit den Beleihungsauslauf ermitteln zu können, kann ihre Kondition nicht bewertet, beurteilt werden, ja selbst auch keine Kondition generiert werden.


    Die Bonität nimmt bei den meisten Banken keinen Einfluss auf die Konditionen!

    Ich kann Buhmann nur zustimmen:
    Eigenkapitalsimulation durch Blankdarlehen bewirkt wenn richtig eingestellt eine DEUTLICHE Erniedrigung der Zinslasten im Hauptdarlehen.

    Inbesondere die Langläuferdarlehen von alte Leipziger und Signal Iduna sind hier prädestiniert.

    Sehr gut, ein Profi ;);)


    So sieht es aus, kein Wüstenrot, kein BHW, kein Schwäbisch Hall oder LBS!! Die guten Tarife finden sich bei der Alten Leipziger mit dem Neo Klassik und dem Neo Niedrig und bei der Iduna mit dem Tarif Freiraum!


    Geht man zu einem Bausparmakler oder zu einem unabhängigen, erfahrenen Vermittler/Finanzierungsmakler und lässt sich die Tarife individuell berechnen und gegenüberstellen, wird man kleine Welten feststellen. Dies gilt im übrigen auch bei der Zinsabsicherung einer Restschuld nach Ende der Zinsfestschreibungszeit oder bei Vermietung und Verpachtung sinnvollen endfälligen Finanzierungsmodellen.

    Sorry, das wäre hier zu umfangreich, ohne konkreten Fall erst recht.


    Wurde und wird im http://www.finanz-forum.de mehrfach thematisiert, dies anhand von konkreten Vorhabensbeschreibungen.


    Konditionen bilden sich fast ausschließlich über den Beleihungsauslauf ab, da ist und muss es einleuchtend sein, dass 30.000 Euro mehr - wenn auch als Blankodarlehen (was auch Kosten bezüglich Grundschuldeintragung einsparen lässt und teilweise anderen Kosten wie Abschlussgebühren wieder entgegen zu stellen ist) fremdfinanziert - Eigenkapital das Verhältnis von Wert der Immobilie zu dem Finanzierungsbedarf verbessern läßt und eben dies bildet den Beleihungsauslauf ab und umso günstiger dieses Verhältnis ist, umso bessere Konditionen lassen sich generieren.

    Bitte, wird mein Beitrag nicht verstanden?? Es geht um das Schaffen von 30.000 Euro mehr EK für die Beleihungsauslaufsenkung und den Gebühren und der miesen Verzinsung sind mindestens die Wohnungsbaupränie entgegen zu setzen, die eine Rendite nach Kosten je nach Sparzeit mit einer 1 vor dem Komma ermöglichen!


    Zumal, 0,25 % geringerer Darlehenszins aufgrund eines geringeren Beleihungsauslaufs auf z.B. 250.000 Euro bei einem Bedarf von 280.000 Euro,
    wovon 30.000 Euro aus einem Blankodarlehen erkauft werden, jegliche Diskussionen erübrigen!


    Die Praxis zeigt es täglich, hätte der Verbraucher 30.000 Euro weniger aufzunehmen, wäre der Beleihungsauslauf geringer, entsprechend wäre eine andere Kondition zu generieren, da gibt es gar keine 2 Meinungen und die Möglichkeit, sich in der Familie Geld zu leihen, heilt hier gar nichts, denn erstens, wem sind diese Möglichkeiten gegeben und zweitens, wer will diese Betteltour über sich ergehen lassen?


    Nicht zu verhehlen, sollte dies möglich und angedacht sein, wäre die Kombinationen aus beidem die Chance, nicht nur einen Sprung in den nächst niedrigen Beleihungsauslauf zu tätigen, sondern sogar 2 Sprünge zu realisieren!!

    Auslauf bleibt Auslauf, das hat mit Zins Wette nichts zu tun.


    Bei dem Blanko Bausparer geht es nicht um den Bauspardarlehenszins, sondern um die Erhöhung des EK (das Bauspardarlehen stellt fremdfinanziertes EK dar), womit der Beleihungsauslauf gesenkt wird und eben diese Beleihungsauslaufsenkung von z.B. 81,9 % auf 79.9 % durch das höherer EK und den geringeren Finanzierungsbedarf macht mal locker 0,2 % - 0,3 % aus und da kann der Bausparlehenszins bei 2,25 % liegen, bekomme ich den Restbedarf aber eben zu 0,25 % günstiger, rechnet sich das im Mischzins gewaltig, somit alle mal!

    Ein Bausparvertrag, mit dem man sich ein Blankodarlehen in Höhe von 30.000 Euro kauft, kann Wunder wirken, verringert dieses Blankodarlehen den Beleihungsauslauf ggf. auf die nächst günstigere Auslaufstufe (90 %/80 %/70 %/60 %, teils sind auch je nach Bank Konditionsverbesserungen in 5 % Schritten zu erzielen).


    So mag das Bauspardarlehen ggf. mit nom. 2,25 % auf den Anteil des Darlehens teuer erscheinen, im Mischzins aber wird ein besseres Ergebnis erzielt, da der wesesentlich höhere Restdarlehensbedarf ggf. zu 0,3 % - 0,5 % günstiger eingekauft wird.

    Jo, sehe ich auch.

    Mir wird dann immer schlecht und ich muss mich wirklich zurück halten Ihnen nicht Ihren 'Traum' madig zu machen. Wenn in den nächsten 10-15 Jahren die Zinsen anziehen sollten, dürfte es für diverse 'Immobilienbesitzer' schwierig werden.

    Sorry, eine gescheite Immobilienfinanzierung sichert - so der Verbraucher dieses Risiko sieht und meint, nicht gegensteuern zu können - dieses Risiko über eine längere, lange Zinsfestschreibungszeit ab.

    Ich bin davon überzeugt, dass § 489 BGB Teilkündigungen zulässt:


    Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag mit gebundenem Sollzinssatz ganz oder teilweise kündigen ...

    Selbstverständlich können auch nur Teile des Darlehens gekündigt werden, so eine gesamte Umschuldung keinen Sinn ergibt.


    Dieses im Laufe der Jahre, nachdem die Frist abgelaufen ist, im übrigen auch laufend immer wieder.

    Der Zinsschaden ist der Bank bei Nichtabnahme (zählt wie eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehens/Nichtannahmeentschädigung wirkt wie eine Vorfälligkeitsentschädigung) zu entschädigen. Dabei müssen Sondertilgungsoptionen ebenso wie Tilgungssatzerhöhungsoptionen so gestellt werden, als würde der Verbraucher diese innerhalb der Zinsfestschreibungszeit - längsten 10 Jahre oder bei längerfristigen Zinsfestschreibungen 10 Jahre nach Vollauszahlung - tätigen.


    Natürlich wird wohl auch eine Vertragsstrafe bei dem Bauunternehmer fällig.


    Es bleibt natürlich die unwahrscheinliche Möglichkeit, sowohl den Bauvertrag zu verkaufen, als auch einen Übernehmer für die Finanzierung zu finden.


    Ebenso ist es zu berechnen, zu überlegen das Haus trotz der Scheidung zu bauen und es zu vermieten oder nach Fertigstellung gewinnbringend zu veräußern.

    Eigentümeranteile sind nicht entscheidend, entscheidend ist, dass alle Eigentümer einer Belastung der Immobilie zustimmen.

    Das, die Arbeit und den Nutzen so negativ darzustellen, diese Einstellung zu der Arbeit zu haben, dies auch noch so pauschal, zeigt den wahren Hintergrund ihres pauschalen "Angriffs", das kann es nicht sein.


    Ich finde, da so vieles im Argen liegt, wenn ein Makler seine Finger im Spiel hat, man sollte dann im Vorfeld einen Arsch in der Hose haben und die Dienstleistung des Maklers erst gar nicht in Anspruch nehmen, sprich nichts kaufen, was von diesem Lumpen angeboten wird!!


    Wie dem auch sei, ich verurteile deine pauschale Aussage, deinen Angriff gegen die Maklerschaft, denn das ist einer! Einfach nicht zu Ende gedacht, nur der eigene Profit, hier Wiedererlangung der Courtage, nicht minder schlechte Einnahmegedanken, als es der "schlimme" Makler getätigt hat, wenn er sich seine Courtage erschlichen hat!!


    So funktioniert das Ding nicht, das fällt Menschen (Karma) auf die Füße! Glaube mir ;);):saint: