Beiträge von Walden

    Wenn Du es machen möchtest geht es um das Werteverhältnis, d.h. man rechnet jeweils Anzahl Anteile * aktueller Kurs und schaut dann wie weit man von 80:20 weg ist. Man kann dann z.B. die Relation im Sparplan ändern oder kauft über Einmalinvest was dazu.


    Ok, verstanden! Danke.


    Das ist zwar von der Theorie falsch, würde ich aber auch so machen.

    Mit Theorie meinst du die "Philosophie" von Finanztip? Also time in the market beats timing the market? ;)

    Und du würdest es trotzdem auch so machen, weil die Kurse momentan hoch sind?



    Rücklagen soll man sowieso haben. Andererseits nimmt die Rücklage nicht an einer Kurssteigerung teil. Insofern würde ich nicht ewig lange warten. Mitte März ist statistisch ein Punkt, an dem sich Trends ändern können, und über Sommer wird es häufig auch unruhig. Viel länger würde ich nicht warten, denn dann kommt irgendwann die Jahresendrally.


    Ok das ist Interessant. Also entweder noch ein paar Monate warten oder halt Augen zu und durch... ;)


    Das ist eine gute Idee! Danke :thumbup:


    Danke, Kater.Ka ! Sorry für die späte Rückmeldung und ein frohes Neues Jahr allerseits!


    Die Frage hat sich auch dank deines Hinweises erledigt und war tatsächlich ein Missverständnis meinerseits.




    Ansonsten hat sich meine Situation geändert hinsichtlich Autokauf. Das habe ich vor kurzem spontan aufgrund eines guten Angebots erledigt.


    Es bleiben momentan also 20k übrig, wovon ich 8 auf dem Tagesgeld lassen möchte, 1500 bleiben in Genossenschaftsanteilen und 10k würde ich gerne investieren. Dazu 3-400 wohl monatlich als Sparplan.


    Um noch etwas weiter zu diversifizieren werde ich wohl auf 80% MSCI World und 20% MSCI EM gehen.

    (Beim jährlichen Ausgleich damit das Verhältnis ca. stimmt, geht man da nach dem aktuellen Kurs oder der Aktienanzahl?)



    Unsicher bin ich mir jetzt ob ich die 10k jetzt tatsächlich direkt investieren soll, weil die Kurse ja recht hoch sind.

    Wie man an der vorangegangenen Diskussion hier sieht, kann mir das natürlich niemand abschließend beantworten, sondern muss ich selbst entscheiden.


    Vielleicht lege ich jetzt auch 5k rein, lasse den Sparplan laufen und lege dann die 5k nach bei Rücksetzern.


    Wäre es nicht auch sinnvoll Rücklagen zu haben, um diese in "Krisensituationen" wie im März 2020 nachzuschießen?


    Fragen über Fragen... ;)

    Ich habe damit gemeint, dass der Depotwert (volatile Anlage) nicht unbedingt stetig steigen wird, sondern schwanken wird und durchaus auch unter den Kaufkurs fallen kann... sich aber vermutlich irgendwann wieder erholen sollte.

    Da du dir das Autofahren - bei deiner Budgetplanung - so oder so wirst leisten können, sehe ich die (indirekt) kreditfinanzierte Anlage in ETF nicht als kritisch an. Anders wäre es, wenn du einen Betrag zu einem bestimmten Termin durch den Verkauf von Fondsanteilen liquide bekommen müsstest.

    Jap verstehe, danke JDS ! Ich werde das mal durchdenken.



    Kater.Ka Genial! Danke vielmals! :thumbup:


    Dann werde ich einen Thesaurierer nehmen und mir alles notieren. Bis Nov/Dez 2021 ist ja dann noch Zeit für alles weitere.


    Gäbe es einen Grund die 10k nicht auf einmal sondern verteilt anzulegen? :/ Würde es eigtl lieber in einem Rutsch machen.


    Und eine Frage noch, wenn ich das richtig verstanden habe, ist es ab einem gewissen Depotwert (so 20k €) nicht mehr sinnvoll Gewinn auszuschütten und wieder anzulegen um den Steuerfreibetrag auszunutzen, bzw. es lohnt sich nicht mehr. Wieso ist das so?



    Eigentlich ist die Absicherung über den Dienstherren ja auch viel besser als in jedem anderen Job. Die kritische Zeit sind vor allem die ersten 5 Jahre als Beamter auf Probe, in denen Du noch gar keine Ansprüche hast, und dann die ersten Jahre danach, vor allem wenn Du Familie zu versorgen oder ein Haus abzuzahlen hast. Später wird eine Zusatzversorgung dann immer weniger notwendig.

    Danke Pantoffelheld


    Beamter auf Probe bin ich 3 Jahre. Aber das werde ich mir dann mal anschauen ob ich da was mache für den Zeitraum bis zur BaL.

    Ja, das kommt dem in etwa gleich. Die Idee dahinter ist, dass man früher mehr in renditeträchtige Anlagen packt. Angesichts der niedrigen Kreditzinsen und deines Budgets würde ich mir wegen der volatile Anlage keinen Kopf machen.


    Den roten Satz verstehe ich leider nicht so ganz. Was ist in dem Zusammenhang mit volatiler Anlage gemeint? Sorry für die Unwissenheit. :S



    Wenn Deine Transaktionskosten gering sind - das ist bei Smartbroker so - würde ich eher in einen Thesaurierer anlegen und dann im Nov / Dez so viel verkaufen, dass der Pauschbetrag ausgenutzt wird. Bedingt etwas Aufwand, da man Buch führen muss über die jeweiligen Einstandswerte pro Kauf (FIFO-Prinzip) und die TFS und ggf. Vorabpauschalen rausrechnen muss.

    Dazu gibt es keine eindeutige Empfehlung von Finanztip. Als Alternative werden hier entweder ein All World oder ein ACWI genannt.


    Ja ok ich versuche zu verstehen.

    Das heißt:

    Ich notiere für welchen Kurs ich eingekauft habe zu beginn.

    Dann schaue ich nächstes Jahr im Nov/Dez wie es aussieht und verkaufe die Menge an Anteilen, die nötig ist um durch die Differenz von Gewinn und Einkaufspreis den Steuerfreibetrag zu erreichen und somit auszunutzen?

    Und die lege ich dann einfach direkt wieder rein?


    Stimmt das so einigermaßen? ^^


    Und was sind denn "TFS", googeln ergab leider nichts sinnvolles.


    Wie ich dann "Vorabpauschalen rausrechne" muss ich mir dann noch anschauen. :/

    Vielen Dank für die super Antworten! :thumbsup:


    Sorry für meine späte Rückmeldung. Hatte viel zu tun. :saint:


    Danke MichaG ! Ja das klingt sinnvoll. Ich denke ohne Entscheidung weiterhin auf dem Geld sitzen wäre die blödeste Variante. Und wer weiß schon was in 5 Jahren ist. Die Überlegung mit wohnen in eigener Immobilie ist auch nur so eine fixe Idee.


    Zwei enge, alte Freunde von mir investieren in kleine lokale Immobilien, zu denen sie Zugang erhalten über unser lokales Netz an Freunden, Freunde der Eltern, Bekannte etc. (Makler, Architekten etc). Momentan steht da aber nichts an. Sollte in Zukunft was kommen, schaue ich mir das alles genauer an, die Option bestünde aber.


    Berufsunfähigkeit habe ich bisher nicht abgesichert. Das muss ich mir mal genauer anschauen, inwiefern da als Beamter was sinnvoll ist. Aber Danke für den Wink! ;)




    Danke, Kater.Ka ! Wie oben bereits geschrieben, ja stimmt, die Liquidität geht ja nicht flöten.

    Das mit dem Vermieten schaue mich mir auch nochmal genauer an wenn es soweit ist, ebenfalls siehe oben.



    Und danke JDS ! Zum Immobilie vermieten siehe oben.


    Ca. 3x Nettoeinkommen flüssig auf Tagesgeld halten ist auf jeden Fall der Plan. Wären wir so bei 7-8k. Bei 10k jetzt in ETFs bleiben noch 4-5k die du auch in ETF stecken würdest, richtig?


    Meine Idee waren diese auf dem Tagesgeld zu lassen, um dann mit dem monatlichen sparen so in 6-7 Monaten ca. ein Auto zu kaufen für ca. 10k und danach dann trotzdem noch einen Puffer von 5-7k zu haben.


    Wenn ich das richtig verstehe, rechnest du beim Auto mit einem Neuwagenkauf? Ein Kredit hierfür und das flüssige in ETFs fühlt sich ehrlich gesagt etwas mulmig an für mich. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in meinem ganzen Leben noch kein Kredit o.ä. aufgenommen habe und beim Gefühl von Schulden eher unruhig werde.

    Wäre das nicht als würde man sich Geld via Kredit leihen, um dieses dann in Aktien anzulegen? :/


    Meine Idee war folgende:

    Gebrauchtwagen ca. 4 Jahre alt mit ca. 50k KM für um die 10k €. für 5 Jahre halten, verursacht Kosten im Monat großzügig gerechnet von 330€, inklusive des geschätzten Wertverlusts, Sprit und alles!

    Alternativ habe ich übrigens auch über ein Autoabo nachgedacht, für ca. 340€ im Monat mit allem inkl. Sprit etc. Bleibt allerdings die Gefahr, dass Ausbesserungen gemacht werden müssen nach einem Jahr, womit dann die Selbstbeteiligung fällig wird von 750€. Die monatlichen kosten wären damit bei 402€, was es dann schon wieder unattraktiv macht.

    ________________________________________________________________________________________________




    Allgemeine Frage zu den ETF (denn die 10k lege ich da jetzt auf jeden Fall mal an!;)):


    Verstehe ich es richtig, dass bei einer Summe von 10k und 200€ monatlich bespart, steuerlich gesehen erstmal ein Ausschütter Sinn macht, dessen Rendite (die man doch jährlich ausgezahlt bekommt, oder?) man dann immer wieder anlegt um so den Steuerfreibetrag, den man auf das Depot legt, auszunutzen?


    Ich habe mir jetzt mal ein Depot eröffnet bei Smartbroker und tendiere zum MSCI World von iShare.

    Oder sollte man sich da was zusammen bauen in Richtung "Weltportfolio", mit Emergent Markets oder so?



    Soviel erstmal. Hoffentlich schreckt der viele Text nicht ab und die Fragen sind nicht allzu blöde. Wenn man neu einsteigt, kann das alles ganz schön viel sein. =O;)


    Danke euch!

    Hallo liebe Finanztip-Community! :)


    Ich habe erst vor ein paar Monaten angefangen mich mit Geldanlagen und Finanzen generell auseinanderzusetzen. Seitdem habe ich hier viel mitgelesen, viele Videos geschaut und versucht mich schlau zu machen.


    Dennoch bin ich mir unsicher und würde mich freuen, wenn ich hier ein paar Tipps oder Ideen bekomme!


    Zu meiner Situation:

    Ich bin knapp über 30, wohne zur Miete, habe einen sicheren Job im ÖD und werde voraussichtlich kommendes Jahr verbeamtet.

    Ich habe Endes des Jahres ca. 22k € die zur Verfügung stehen. Monatlich lege ich ca. 800€ zurück, ca. 1500 € sind in Genossenschaftsanteilen.

    Mitte nächsten Jahres werde ich mir wohl ein Auto zulegen für ca. 10k.


    Jetzt habe ich die Überlegung 10k € in ETF zu investieren, ganz klassisch auf einen MSCI World, zusätzlich diesen noch monatlich mit 200 € via Sparplan zu besparen.


    Was mich bisher davon abhält ist allerdings die Frage, ob ich nicht doch in den nächsten 10 Jahren eine selbst bewohnte Immobilie finanzieren möchte. Was dazu führen würde, dass eine Anlage in ETF jetzt wohl nicht sinnvoll wäre, richtig?

    Wie kommt man aus dieser Problematik heraus? Sollte man sich in meiner Situation absolut sicher sein, nie eine Immobilie finanzieren zu wollen, wenn man langfristig in ETF anlegen möchte?


    Eine weitere Überlegung sind kleine Immobilien als Geldanlage zu erwerben. Freunde betreiben diese Anlageform erfolgreich, ich hätte die Möglichkeit dort "einzusteigen". Wäre es bei dieser Option nicht auch kontraproduktiv jetzt Geld langfristig in ETFs zu stecken?


    Habt ihr ein paar Ideen für mich?


    Vielen Dank im Voraus! ;):thumbup: