Beiträge von start.exe

    Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    Da müsstest Du mir die Quelle als Link nennen. Ich habe es so verstanden, dass einmalig die Risikoneigung abgefragt wird und daraus ein Portfolio definiert wird. Das wird dann überwacht und rebalanciert.

    Hmh, ich glaube du hast recht. Ich habe nochmal nachgesehen und dieser Eindruck ist bei mir wohl aus zweierlei Gründen entstanden:


    1. OSKAR spricht selbst von schwellenwertbasierter (u.U. täglicher) Umschichtung und Optimierung.


    2. Hinter OSKAR steht ja Scalable Capital, die das Vermögen verwaltet und das wiederum ist ja ein aktiver Robo Advisor. ?(


    Bei der Recherche nach aktiven/passiven Robos bin ich auch darauf gekommen, dass quirion aktiv und growney passiv ist. Ist dies korrekt?


    Und ist dieses aktiv/passiv wirklich so wichtig, wenn es um den Erfolg und mehr Rendite geht? Über aktive Robos heißt es oft sowas wie z.B. "Diese Anbieter sind jederzeit in der Lage, Kundenportfolios umzuschichten und auf aktuelle Entwicklungen an de Aktienmärkten zu reagieren. Somit besteht auch die Chance, die Marktrendite zu schlagen. (Quelle: https://www.robo-advisor.de/). Und so klang für mich eben OSKAR auch (s. oben). Als Neuling ist das gar nicht so easy einzuordnen. Ein Manko bei OSKAR ist ja auch, dass man nicht sieht, wie viel man bereits eingezahlt hat (das notiere ich mir parallel). Ich sehe immer nur den aktuellen Wert meines Portfolios inkl. der tagesaktuellen Rendite (wird 1x täglich aktualisiert).


    Zu deiner Einschätzung Kater.Ka :


    Das würde bedeuten, die Robos schenken sich nicht viel, dann anstatt von einem Robo zum anderen, eher direkt dann den Schritt Richtung Selbermachen, richtig? Ich glaube jetzt verstehe ich das auch mit dem "Sicherheitsanteil". Statt in Gold o.ä. dann einfach direkt auf meinem Geldmarktkonto (Tagesgeldkonto) belassen als sichere Reserve.


    Das mit dem Musterdepot ist ja eine super Herangehensweise und ich seh' schon... hier sind die Profis! ^^ Deine Erklärung klingt schlüssig, aber für mich aktuell auch noch etwas komplex. Ich soll mittels Musterdepot dann anhand des MSCI World testen, ob ich besser haushalte, als OSKAR, richtig? Hättest du mir vielleicht wirklich ein Muster zur Hand oder vielleicht gibt es ja hier auf finanztip.de auch Infos dazu?


    Vielen vielen Dank für die ganzen Antworten!

    Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass OSKAR aktiv ist, da sie das Vermögen zwischen den Fonds je nach Risikoeinstufung aktiv umsortieren? So hatte ich es auch in diversen Artikeln über diesen Anbieter verstanden. Also, dass OSKAR zum Teil die Verteilung einhält und zum anderen die persönliche Risikobereitschaft berücksichtigt, was die tagesaktuelle Rendite (Manager's Performance) angeht. :/:/


    Ich stehe aktuell vor der Frage, inwieweit das Preis-Leistungs-Verhältnis passt; auch im Vergleich zu anderen Robos. Soll ich erstmal mit diesem Anbieter (vielleicht bis zu einer bestimmten Summe) weitermachen, weil der Unterschied dann doch letztlich nicht groß genug ist, was die Gebühren p.a. angeht? Oder woanders ein weiteres Depot eröffnen und zweigleisig fahren? Oder jetzt alles neu?


    (Einige mögen sich hier jetzt vielleicht an den Kopf langen und sich fragen "Warum nicht einfach selber machen?", aber als Zwischenschritt von alles allein und angespartes Geld verliert an Wert auf zinslosem Konto fühle ich mich mit einem Robo per se momentan gut abgeholt.)

    Hallo Kater.Ka


    Vielen Dank für die nette Begrüßung.


    Den Artikel habe ich mittlerweile auch schon gelesen, was mich natürlich noch mehr verunsichert, was dann letztlich der große Benefit sein soll. Auch in den Videos auf YT werden stets nur passive Robos verglichen.


    Ich weiß auch nicht wie aussagekräftig die "Zukunftsrechner" auf den Seiten der jeweiligen Anbieter sind, da das zum Teil ja auch keine echten Werte sind (wenn es den Anbieter z.B. noch nicht so lange gibt). Das Depot habe ich aktuell bei OSKAR, wohinter ja auch Scalable steht.

    Hallo liebe Finanztip-Community,


    es geht um Vermögensaufbau mittels ETF-Sparplan via Robo Advisor und ich hoffe ihr, als die Quelle zu Finanzen in DE, seid gewillt einem Fast-Neueinsteiger zu helfen. :saint:


    In letzter Zeit habe ich mich viel belesen, was Sparpläne, zukunftsorientierte Anlagestrategien und Möglichkeiten zur Alterssicherung / zum Vermögensaufbau anbelangt. So hatte ich für mich entschieden, dass ich zunächst mit einem Robo Advisor starte, schaue wie das läuft, mich währenddessen weiterhin schlau mache und die Finanzen möglicherweise perspektivisch dann selber verwalte. Das Geld lag bis dato nur auf einem quasi zinslosen Sparkonto, weswegen ich im ersten Schritt erstmal so aktiv werden wollte.


    Ich hatte mich für einen aktiven Robo Advisor mit 10 ETFs entschieden. Die Gebühren hierfür betragen dafür bis 10k insgesamt 1,14% p.a. und ab 10k 0,94% p.a. Während weiterer Recherche stieß ich auf die Anbieter quirion, growney und evergreen, die allesamt von den Gebühren wohl etwas günstiger erscheinen.


    Irgendwie erschien mir der aktive Robo Advisor sinnvoller, als die passiven. Ich weiß aber nicht, ob das vom Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen? Soll ich ein zweites Depot eröffnen bei einem der anderen Anbieter und erstmal (zum Test) zweigleisig fahren? Ab einem bestimmten Betrag das Depot auflösen und woanders neu starten? Oder einfach erstmal abwarten und die Füße stillhalten? :/


    Auch Finanztip schrieb unter ein Video über ETF-Sparpläne über diesen Anbieter:

    Zitat

    "Kann man machen. Kosten mit 0,94% noch im Rahmen, ETFs, usw. Aber Gold ETC's sehen wir kritisch, auch wenn der Anteil nur gering ist".

    Danke für euren Input und eure Geduld mit einem Einigermaßen-Neuling. :thumbsup:


    Viele Grüße,

    start.exe