Beiträge von Joergi

    Hallo zusammen,


    in diesen Tagen hätte die Reise stattgefunden. Das Beherbergungsverbot gilt immer noch. Expedia, über die die Reise gebucht worden ist, hat sich nicht gemeldet. Also habe ich mal angerufen und nachgefragt, wie es denn mit der Rückabwicklung aussieht. Was kam waren nur Ausflüchte: Das wäre alles sehr schwierig und eigentlich kaum machbar. Überhaupt hätten wir uns vor Beginn der Reise bei Expedia melden müssen. Auf meine Frage, wozu das gut gewesen sein solle, bekam ich nicht wirklich eine Antwort. Es kann ja kaum mein Job sein, dass ich Expedia mitteilen muss, dass unser Hotel uns nicht beherbergen kann!


    Vor einem Jahr war das mit Expedia auch schon so ein Problem: Sie haben erst alles in einen Gutschein umgewandelt: Das Hotel, die Steuern und Gebühren. Als wir dann erneut gebucht haben, konnten wir den Gutschein aber auf einmal nicht dafür einlösen. Der sei nur für das Hotel einlösbar, für den Rest nicht. Das fand ich damals schon unseriös. Irgedwie passt das jetzige Verhalten da ins Bild.


    Ein Gutschein wurde mir unverbindlich und mündlich angeboten. Erhalten habe ich noch nichts.


    Wie sollte ich mich jetzt weiter verhalten? Ich hätte natürlich am liebsten das Geld zurück.

    Hallo zusammen,


    ich muss für meine Frage etwas ausholen:


    Ich hatte für Mai 2020 über expedia ein Hotel in Berlin gebucht (ohne weitere Reisebestandteile). Diese Buchung habe ich wegen Corona vor Reiseantritt storniert. Daraufhin hat expedia mir einen Gutschein ausgestellt, der für eine Unterbringung in demselben Hotel einlösbar war.


    Ich habe dann im letzten Sommer eine erneute Buchung für dieses Hotel gemacht, dieses Mal für Mai 2021. (Der Gutschein war nicht länger gültig.) Dieses Hotel habe ich mit dem Gutschein bezahlt. Einen gewissen Differenzbetrag habe ich dann noch überwiesen.


    Der Aufenthalt ist ein privater Urlaub. Ob sowas Anfang Mai wieder erlaubt sein wird, ist noch unklar. Momentan gilt noch das Beherbergungsverbot, d.h. das Hotel dürfte mich, wenn es dabei bliebe, gar nicht aufnehmen.


    Ich wüsste gern, wie ich mich verhalten sollte, wenn das Hotel mich auch Anfang Mai nicht aufnehmen darf?


    Sollte ich die Buchung stornieren? Oder das gerade nicht tun? Wenn die Reise nicht zustande kommen sollte, dann hätte ich am liebsten das Geld zurück.

    Danke für die Antwort!


    Der Dauerzulagenantrag ist gestellt und im letzten Jahr wurden mehr als die mindestens nötigen 4% des Vorjahres-Brutto eingezahlt. Damit wird die Zulage in voller Höhe gewährt.


    In diesem Fall ist also beides unabhängig voneinander - zumindest was die Steuer angeht.


    Es kommt also nur noch darauf an, bei welcher der beiden Möglichkeiten sich das steuerlich günstigere Ergebnis ergibt. In meinem Fall ist es günstiger, den Sonderausgabenabzug geltend zu machen und die Zulage im Rahmen der Einkommensteuererklärung zurückzugeben.

    Hallo zusammen,


    bei der Steuererklärung gibt es zwei Möglichkeiten, auf die man die Riesterrente behandeln kann:

    - Entweder man nutzt den Sonderausgabenabzug und zahlt gleichzeitig die Zulage steuererhöhend zurück.

    - Oder man macht weder das Eine noch das Andere.


    Folgende Frage habe ich in diesem Zusamenhang:


    Wirkt sich die Entscheidung für eine der zwei Möglichkeiten irgendwie auf die Zulage aus, die tatsächlich gewährt wird?

    Eine erste Tätigkeitsstätte kann nicht nur durch Zuordnung, sondern auch durch verschiedene quantitative und qualitative Kriterien begründet werden. Ein arbeitsvertraglicher Ausschluß einer Zuordnung verhindert nicht per se das Vorliegen einer ersten Tätigkeitsstätte.

    Es besteht keine Verpflichtung, sich gemeinsam veranlagen zu lassen, nur weil eine gemeinsame Veranlagung gesetzlich möglich ist. Es reicht, wenn derjenige mit der Kurzarbeit eine Erklärung abgibt.


    In der Regel wird dabei eine Nachzahlung herauskommen, weil das Kurzarbeitergeld ja nicht versteuert wurde, es aber den Steuersatz auf die steuerpflichtigen Einnahmen erhöht.


    Bei einer Zusammenveranlagung würde das Kurzarbeitergeld den einheitlichen Steuersatz _beider_ Ehegatten erhöhen. Es würde also mehr Steuer auf das gemeinsame, zu versteuernde Einkommen anfallen.


    Ohne es berechnet zu haben würde ich davon ausgehen, dass daher eine getrennte Veranlagung zu einem günstigeren Ergebnis führt, weil damit nur die Einkünfte des einen Ehegatten höher belastet werden - und die des anderen nicht.

    Ein Risiko, das du nicht bedacht hast, ist folgendes: Wenn das Limit gar nicht erreicht wird, müsstest du später noch einmal aktiv werden und einen Auftrag mit einem höheren Limit geben. Das ist einerseits zusätzlicher Aufwand für dich. Andererseits hast du die zwischenzeitlichen Kursgewinne dann versäumt.

    Es ist dann also genau der Fall eingetreten, den du vermeiden willst: Du hättest auch einen günstigeren Einstiegskurs bekommen können (nämlich den von dem Zeitpunkt, als du deine ursprüngliche Order aufgegeben hast). Diesen (wie du später feststellst: eigentlich doch ganz günstigen) Kurs hast du aber nicht genommen.


    Das grundlegende Problem ist, dass niemand weiß, wie sich der Kurs entwickeln wird. Bei einer langfristigen Anlage ist der Einstiegskurs nicht der eine entscheidende Faktor. Entscheidend ist es, lange dabei zu bleiben und Kursrückgänge aussitzen zu können.

    In deinem Fall musst du eine Anlage für dein Gewerbe und eine Einnahmenüberschussrechnung abgeben. Ich meine, dass elster.de die notwendigen Formulare bereitstellt.


    Je nachdem wie viel Hintergrundwissen du hast, wie komplex die Sache ist und wie viel Zeit du zum Einarbeiten investieren willst oder eben nicht willst, lohnt es sich aber ggf. auch, das einen Steuerberater machen zu lassen.

    Die Günstigerprüfung muss man beantragen. Das geht ganz oben in der Anlage KAP. Man muss nur einen Haken setzen. Das ist nicht kompliziert.


    Losgelöst von dem, was bis jetzt geschrieben wurde gibt es bzgl. der Kapitalerträge noch eine andere Option: Sie setzt voraus, dass man nicht das komplette, angelegte Geld jetzt sofort braucht.

    Wenn dem so wäre, man also auch mit einem Teil der Gesamtsumme auskommt, dann könnte man nicht _alle_ Aktien verkaufen, sondern nur so viele, dass der Gewinn unterhalb des Sparerpauschbetrags von 801€ bleibt. Womöglich sind das dann ja sogar auch alle Aktien? Du solltest dir mal von der Deka sagen lassen, wie hoch deine Anschaffungskosten für diese Anteile waren und wie sie versteuert werden.

    Die Günstigerprüfung funktioniert nur in eine Richtung: Günstiger. Sollte das Ergebnis sein, dass der individuelle Steuersatz über 25% liegt, dann bleibt es bei der Kapitalertragsteuer. Ungünstiger wird es nicht.

    Die 15.721€ zu versteuerndes Einkommen sind (oder waren früher mal?) der Betrag, bis zu dem man einen individuellen Steuersatz von unter 25% hat. Unterhalb dieses Betrags lohnt sich die Günstigerprüfung für Kapitalerträge, weil die Versteuerung zum indiviuellen Steuersatz dann für eine geringere Steuerbelastung sorgt. Die Günstigerprüfung beantragt man in der Einkommensteuererklärung.


    Wenn man in Elternzeit ist, bekommt man ja idR gerade kein Gehalt, sondern Elterngeld. Das macht steuerlich einen sehr großen Unterschied: Gehalt stellt steuerpflichtige Einnahmen dar - Elterngeld dagegen ist steuerfrei. Allerdings unterliegt Elterngeld dem Progressionsvorbehalt, d.h. es erhöht den Steuersatz, der auf die anderen Einnahmen zu zahlen ist.

    Wenn es sich um Aufwendungen handelt, die auf mehrere Jahre verteilt werden können, dann ist meine ich nur der Teil verloren, der auf die bereits erklärten Jahre entfällt, in denen die Aufwendungen nicht abgezogen worden sind. Dabei unterstelle ich, dass die Bescheide für diese Jahre schon bestandskräftig sind.


    Sprich: Ich meine, man kann die Aufteilung auf mehrere Jahre für die Folgejahre noch nachholen. Wenn man z.B. in 2018 entstandene, aufteilbare Aufwendungen nicht abgezogen hat, dann kann man sie ab 2019 noch ansetzen, sie z.B. auf 5 Jahre aufteilen und sie die verbleibenden 4 Jahre lang noch abziehen. Verloren ist dann also nur der Teil, der auf die alten Jahre entfällt, die bereits bestandskräftig sind. In meinem Beispiel wäre also 1/5 der Aufwendungen steuerlich verloren - der Rest aber nicht.

    Den Altersentlastungsbetrag gibt es tatsächlich auf alle Einkunftsarten, jedoch nicht auf diejenigen Einkunftsbestandteile, bei denen bereits bei der Berechnung des steuerpflichtigen Anteils eine Art von "Altersrabatt" gewährt wurde.


    Namentlich sind z.B. Versorgungsbezüge und Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgenommen. Sie erhöhen den Altersentlastungsbetrag nicht. Es kann daher tatsächlich sein, dass für den Fragesteller kein Altersentlastungsbetrag zu gewähren ist.

    Ich würde mit meinem heutigen Wissen keine Mischfonds mehr kaufen. Stattdessen würde ich mir meine Wunschmischung selbst zusammenstellen, indem ich passive Einzelprodukte kaufe. Die Mischfonds schlagen einen entsprechenden Vergleichsindex eh nur in manchen Jahren und je länger man den Zeitraum wählt, desto seltener gelingt das. Die Finanztest hat dazu mal einen Artikel gebracht. Der Titel war so in etwa "Mischfonds - es geht besser".


    Um nochmal auf das Thema Aktien zurückzukommen: Aktien bieten halt mehr Renditechancen als Festgeld und auch als Rentenpapiere. Aber bei dem was deine Mutter will, wäre ein hoher Aktienanteil meiner Meinung nach wie gesagt ein Fehler. Deine Mutter verzichtet also auf Rendite zugunsten von Sicherheit - siehe das magische Dreieck. Wenn ich es wäre, würde ich höchstens überlegen, ob ich einen (kleinen) Teil des Anlagebetrags in ein Produkt mit einem etwas höheren Risiko investiere, z.B. in einen MSCI World. So hätte ich auf die Gesamtsumme gesehen nur für einen Teil ein höheres Risiko, aber eben auch die Chance auf eine etwas höhere Rendite, wenn sich dieser Teil besser entwickeln sollte. Vom Prinzip her schlägt dein Bruder so wie ich das verstanden habe, ja auch vor, einen Teil mit etwas höherem Risiko anzulegen. Mir wäre - wenn ich mich als deine Mutter auf einen Aktienanteil einlassen würde - wichtig, dass das Risiko möglichst breit gestreut ist. Ich würde also keine Einzeltitel kaufen.


    Dabei gilt immer: Am Ende ist das hier keine Anlageberatung, sondern nur meine Meinung. Und am Ende ist auch deine Meinung nicht entscheidend. Am Ende muss deine Mutter die Entscheidung treffen. Und wenn sie partout kein Risiko will, dann verzichtet sie halt auf die damit verbundenen Chancen, hat dafür aber eine höhere Sicherheit. Das kann sie ja ruhig so machen.

    Hallo Adrian und herzlich willkommen im Forum! :-)


    Lass mich für den Anfang einige Optionen auflisten:


    - Die üblichen, langfristigen ETFs würde ich in Anbetracht des kürzeren Anlagehorizonts und auch wegen des Wunsches nach viel Sicherheit für ungeeignet halten.

    - Festgeld ist 100% sicher, bringt aber eine Rendite unterhalb der Inflationsrate. Wenn Sicherheit sehr wichtig ist, dann könnte das ja vielleicht trotzdem was sein.

    - Rentenpapiere brachten in der Vergangenheit oft eine höhere Rendite als Festgeld. Aber sie unterliegen Schwankungen.

    - Aktien würde ich wegen des Risikos und wegen der Anlagedauer entweder gar nicht nehmen oder nur zu einem kleinen Anteil und dann auch nur breit gestreut.


    - Wie sieht es mit einer freiwilligen Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung aus?

    Hallo und herzlich willkommen im Forum! :-)


    Deka-Fonds liegen in der Regel nicht bei der Sparkasse, sondern bei der Deka. Man kann sie in der Regel kostenfrei an die Deka zurückgeben. Die Deka nennt das Verkauf.


    Einen relativ aktuellen Stand der Produkte siehst du im Quartalsbericht, den die Deka dir vermutlich per Post schickt. Da siehst du, wie genau die Produkte heißen und wie viele Anteile du davon hälst. Die aktuellen Rückgabekurse kannst du auf deka.de nachschauen.


    In deinem Deka-Depot ist eine Bankverbindung hinterlegt. Auf diese erfolgt die Auszahlung des Verkaufserlöses. Ggf. würde ich die vorher überprüfen, ob es die gewünschte Verbindung ist.


    Versteuern musst du nicht den Wert der Produkte. Versteuert werden muss immer (nur) der Gewinn. Je nachdem, um was für Produkte es sich genau handelt, ist evtl. auch nicht der gesamte Gewinn steuerpflichtig, sondern z.B. nur 70%.


    Du solltest unbedingt einen Freistellungsauftrag einrichten - und zwar vor dem Verkauf. Das machst du übrigens für die Deka und nicht für die Sparkasse - beide sind verschiedene Institute. Wenn es beim Verkauf im Deka-Depot zu Erträgen kommt, dann ist das bei der Deka der Fall und dann braucht es da den Freistellungsauftrag.


    Versteuert wird dann nur der Teil des steuerpflichtigen Gewinns, der den Freistellungsauftrag überschreitet. Davon behält die Deka dann 25% + Soli (auch in 2021 noch) + ggf. Kirchensteuer ein.