Beiträge von Joergi

    Vielen Dank für den Input!


    Der Fond ist nicht täglich verfügbar. Man muss einen Verkauf 12 Monate vorher ankündigen - oder aber über die Börse und dann ggf. mit Abschlag verkaufen. Welche Risiken die im Fonds enthaltenen Gewerbeimmobilien haben, kann ich nicht sagen. Bislang war die Entwicklung jedenfalls sehr stabil. Er bringt dafür eine Rendite von 1,8 - 3,5% pro Jahr.


    Ich finde es ja schon nervig, dass ich ihn auf dem regulären Weg immer erst mit einer 12-Monatsfrist verkaufen kann...

    Wenn ich den Xtrackers FTSE Developed Europe Real Estate nehmen würde, dann würde ich mir ein Produkt ins Portfolio holen, das eine etwas geringere Rendite als der MSCI World aufweist, das aber nicht die Sicherheit bietet, die meine bisherige Immobilien-Investiton hat (https://www.fondsweb.com/de/ve…DE0009801423,IE00B4L5Y983).


    Das bringt mich zu der Frage: Wozu sollte ich in Immmobilien investieren? Vom Volumen her geht es um nur etwa 5% Beimischung.

    Ich halte Anteile am WestInvest Interselect, ISIN DE0009801423. Dieser hatte in der Vergangenheit eine sehr stabile Wertentwicklung und praktisch gar keine Schwankungen. Wegen der äußerst geringen Schwankungen (Volatilität unter 0,5%) und weil es der einzige Immobilienbestand in meinem Portfolio ist, gefällt er mir.

    Für einen Ersatz - der ggf. besser läuft - bin ich aber offen.


    Ich habe diesen Artikel gesehen: https://depotstudent.de/meine-…erselect-immobilienfonds/. In dem wird der Xtrackers FTSE Developed Europe Real Estate als Alternative empfohlen. Der Autor meint, der ETF biete niedrigere Kosten und attraktivere Renditen. Er würde deswegen den ETF vorziehen.


    Was ist von diesem Ratschlag zu halten?


    Die durchschnittlichen Renditen waren in den letzten Jahren tatsächlich oft höher als beim WestInvest. Andererseits gab es - anders als beim WestInvest - auch Jahre mit Verlusten. Der ETF schwankt bedeutend mehr (Volatilität 15-18%). Damit liegt er bzgl. der Schwankungsbreite sogar noch über dem MSCI World. Kann man hier noch von einem Sicherheitsbaustein sprechen?

    Hallo zusammen,


    ich habe eine KFZ-Versicherung bei der DEVK. Als ich das Auto übernommen habe, habe ich die Schadensfreiheitsklasse meiner Mutter angerechnet bekommen. Deswegen bin ich in Schadenfreiheitsklasse 4 eingestuft worden mit einem Beitragssatz von 48%. In den Versicherungsunterlagen stehen außerdem die Hinweise "keine anrechenbare Vorversicherung vorhanden" und "Die SF-Klasse resultiert aus einer Sondereinstufung und gilt nur für die Zeit bei der DEVK".


    Ich hatte damals bei einer anderen Versicherung angefragt, ob sie mir ein ähnliches Angebot machen würden, was aber verneint wurde: Die Einstufung wäre nur wegen des Sondertarifs möglich. Diese konkrete Versicherung (bei der die Voraussetzungen für eine solche Einordnung nicht vorliegen) würde das nicht machen. Bei einem Wechsel der Versicherung würde nicht die in den Vertragsunterlagen genannte Schadenfreiheitsklasse berücksichtigt, sondern nur die "selbst erfahrene" Schadenfreiheitsklasse - zumindest bei der Versicherung, die ich damals gefragt hatte.


    Kann mir jemand sagen, wie das bei einem Wechsel in der Praxis abläuft? Ist es so, dass die DEVK im Laufe der Zeit, trotz steigender Schadenfreiheitsklasse, nicht in dem Maße billiger wird wie andere Versicherungen es würden, so dass ich den Preisvorteil durch die Sondereinstufung defacto langsam verliere? Machen die Versicherer also nach ein paar Jahren vom Eurobetrag her vergleichbare Angebote? Oder bin ich wegen der Sondereinstufung bei der DEVK sozusagen "gefangen"?

    Deka-Produkte, die über die Sparkasse gekauft wurden, liegen in der Regel nicht bei der Sparkasse, sondern in einem Deka-Depot. Zu dem bekommst du auch Kontoauszüge, auf denen du z.B. die Depotnummer siehst.


    Wenn du Anteile davon verkaufen willst, dann geht das meiner Erfahrung nach täglich, also ohne irgendeine Wartefrist oder dergleichen. Die Sparkasse hat da Formulare für; du erhälst sie auch online unter https://www.deka.de/privatkunden/formulare. Beim Verkauf der letzten Anteile eines Depots kannst du gleichzeitig auch das Depot löschen. Wenn du über die Sparkasse Online-Banking machst, dann wird dir dort womöglich auch dein Deka-Depot angezeigt. In dem Fall kannst du vielleicht auch einfach online den Verkauf der Anteile durchführen.


    Vor dem Verkauf solltest du bei der Sparkasse in Erfahrung bringen, wie viel Gewinn das Produkt gemacht hat. Basierend darauf solltest du für die Deka-Bank einen passenden Freistellungsauftrag anlegen. Wenn du Anteile verkaufst, bei denen der Gewinn den eingerichteten Freistellungsauftrag überschreitet, behält die Deka Kapitalertragsteuer ein. In dem Fall solltest du nach Jahresende evtl. eine Steuererklärung abgeben, um zu ermitteln, ob diese Kapitalerträge günstiger versteuert werden können.

    Falls die Freistellungsaufträge die gesetzliche Grenze überschreiten, gibt das Bundeszentralamt für Steuern den Fall an das zuständige Finanzamt ab. Es kommt dabei nicht darauf an, ob tatsächlich Kapitalerträge angefallen sind und auch nicht darauf, in welcher Höhe.


    Das Finanzamt fordert dann regelmäßig zur Abgabe einer Steuererklärung unter Angabe aller Kapitaleinkünfte auf. Ein "Steuern sparen" (auch Steuerverkürzung genannt) ist hier nicht möglich. Letztlich gibt es einfach nur Mehrarbeit beim Steuerpflichtigen.


    Sollte sich im Rahmen der Steuererklärung herausstellen, dass wegen der zu hohen Freistellungsaufträge nur auf zu niedrige Kapitalerträge Steuern gezahlt worden sind, werden einerseits die Steuern nachträglich festgesetzt. Außerdem bestehen weitere Möglichkeiten bzgl. eines Strafverfahrens wegen einer Steuerstraftat oder eines Bußgeldverfahrens wegen einer Steuerordnungswidrigkeit.

    Hallo zusammen,


    in diesen Tagen hätte die Reise stattgefunden. Das Beherbergungsverbot gilt immer noch. Expedia, über die die Reise gebucht worden ist, hat sich nicht gemeldet. Also habe ich mal angerufen und nachgefragt, wie es denn mit der Rückabwicklung aussieht. Was kam waren nur Ausflüchte: Das wäre alles sehr schwierig und eigentlich kaum machbar. Überhaupt hätten wir uns vor Beginn der Reise bei Expedia melden müssen. Auf meine Frage, wozu das gut gewesen sein solle, bekam ich nicht wirklich eine Antwort. Es kann ja kaum mein Job sein, dass ich Expedia mitteilen muss, dass unser Hotel uns nicht beherbergen kann!


    Vor einem Jahr war das mit Expedia auch schon so ein Problem: Sie haben erst alles in einen Gutschein umgewandelt: Das Hotel, die Steuern und Gebühren. Als wir dann erneut gebucht haben, konnten wir den Gutschein aber auf einmal nicht dafür einlösen. Der sei nur für das Hotel einlösbar, für den Rest nicht. Das fand ich damals schon unseriös. Irgedwie passt das jetzige Verhalten da ins Bild.


    Ein Gutschein wurde mir unverbindlich und mündlich angeboten. Erhalten habe ich noch nichts.


    Wie sollte ich mich jetzt weiter verhalten? Ich hätte natürlich am liebsten das Geld zurück.

    Hallo zusammen,


    ich muss für meine Frage etwas ausholen:


    Ich hatte für Mai 2020 über expedia ein Hotel in Berlin gebucht (ohne weitere Reisebestandteile). Diese Buchung habe ich wegen Corona vor Reiseantritt storniert. Daraufhin hat expedia mir einen Gutschein ausgestellt, der für eine Unterbringung in demselben Hotel einlösbar war.


    Ich habe dann im letzten Sommer eine erneute Buchung für dieses Hotel gemacht, dieses Mal für Mai 2021. (Der Gutschein war nicht länger gültig.) Dieses Hotel habe ich mit dem Gutschein bezahlt. Einen gewissen Differenzbetrag habe ich dann noch überwiesen.


    Der Aufenthalt ist ein privater Urlaub. Ob sowas Anfang Mai wieder erlaubt sein wird, ist noch unklar. Momentan gilt noch das Beherbergungsverbot, d.h. das Hotel dürfte mich, wenn es dabei bliebe, gar nicht aufnehmen.


    Ich wüsste gern, wie ich mich verhalten sollte, wenn das Hotel mich auch Anfang Mai nicht aufnehmen darf?


    Sollte ich die Buchung stornieren? Oder das gerade nicht tun? Wenn die Reise nicht zustande kommen sollte, dann hätte ich am liebsten das Geld zurück.

    Danke für die Antwort!


    Der Dauerzulagenantrag ist gestellt und im letzten Jahr wurden mehr als die mindestens nötigen 4% des Vorjahres-Brutto eingezahlt. Damit wird die Zulage in voller Höhe gewährt.


    In diesem Fall ist also beides unabhängig voneinander - zumindest was die Steuer angeht.


    Es kommt also nur noch darauf an, bei welcher der beiden Möglichkeiten sich das steuerlich günstigere Ergebnis ergibt. In meinem Fall ist es günstiger, den Sonderausgabenabzug geltend zu machen und die Zulage im Rahmen der Einkommensteuererklärung zurückzugeben.

    Hallo zusammen,


    bei der Steuererklärung gibt es zwei Möglichkeiten, auf die man die Riesterrente behandeln kann:

    - Entweder man nutzt den Sonderausgabenabzug und zahlt gleichzeitig die Zulage steuererhöhend zurück.

    - Oder man macht weder das Eine noch das Andere.


    Folgende Frage habe ich in diesem Zusamenhang:


    Wirkt sich die Entscheidung für eine der zwei Möglichkeiten irgendwie auf die Zulage aus, die tatsächlich gewährt wird?

    Eine erste Tätigkeitsstätte kann nicht nur durch Zuordnung, sondern auch durch verschiedene quantitative und qualitative Kriterien begründet werden. Ein arbeitsvertraglicher Ausschluß einer Zuordnung verhindert nicht per se das Vorliegen einer ersten Tätigkeitsstätte.

    Es besteht keine Verpflichtung, sich gemeinsam veranlagen zu lassen, nur weil eine gemeinsame Veranlagung gesetzlich möglich ist. Es reicht, wenn derjenige mit der Kurzarbeit eine Erklärung abgibt.


    In der Regel wird dabei eine Nachzahlung herauskommen, weil das Kurzarbeitergeld ja nicht versteuert wurde, es aber den Steuersatz auf die steuerpflichtigen Einnahmen erhöht.


    Bei einer Zusammenveranlagung würde das Kurzarbeitergeld den einheitlichen Steuersatz _beider_ Ehegatten erhöhen. Es würde also mehr Steuer auf das gemeinsame, zu versteuernde Einkommen anfallen.


    Ohne es berechnet zu haben würde ich davon ausgehen, dass daher eine getrennte Veranlagung zu einem günstigeren Ergebnis führt, weil damit nur die Einkünfte des einen Ehegatten höher belastet werden - und die des anderen nicht.

    Ein Risiko, das du nicht bedacht hast, ist folgendes: Wenn das Limit gar nicht erreicht wird, müsstest du später noch einmal aktiv werden und einen Auftrag mit einem höheren Limit geben. Das ist einerseits zusätzlicher Aufwand für dich. Andererseits hast du die zwischenzeitlichen Kursgewinne dann versäumt.

    Es ist dann also genau der Fall eingetreten, den du vermeiden willst: Du hättest auch einen günstigeren Einstiegskurs bekommen können (nämlich den von dem Zeitpunkt, als du deine ursprüngliche Order aufgegeben hast). Diesen (wie du später feststellst: eigentlich doch ganz günstigen) Kurs hast du aber nicht genommen.


    Das grundlegende Problem ist, dass niemand weiß, wie sich der Kurs entwickeln wird. Bei einer langfristigen Anlage ist der Einstiegskurs nicht der eine entscheidende Faktor. Entscheidend ist es, lange dabei zu bleiben und Kursrückgänge aussitzen zu können.

    In deinem Fall musst du eine Anlage für dein Gewerbe und eine Einnahmenüberschussrechnung abgeben. Ich meine, dass elster.de die notwendigen Formulare bereitstellt.


    Je nachdem wie viel Hintergrundwissen du hast, wie komplex die Sache ist und wie viel Zeit du zum Einarbeiten investieren willst oder eben nicht willst, lohnt es sich aber ggf. auch, das einen Steuerberater machen zu lassen.