Beiträge von mocky

    Ich habe allerdings in der vergangenheit durch etwas mehr Aktivitäten immer kleine aber feine Gewinne mitgenommen

    Das hast du ja schon mehrfach propagiert. Bist du auch so fair zu dir selbst gewesen und hast verglichen, wo du bzw. dein Depot ohne Verkäufe stehen würde?


    Und zu den Höchstständen gibt es ja auch hinreichende Artikel bzw. Videos. Natürlich gibt es ständig neue Höchststände. Auf diesem Wachstum ist ja das ganze System aufgebaut und nur deshalb wird die Anlage in ETFs ja zum Vermögensaufbau empfohlen.

    Wenn der Thread eh schon oben ist, ein kurzes Update, auch wenn es nichts neues seit diesem Post gibt.


    Wir haben wie gesagt äußerst lückenhafte sowie unzutreffende Nachweise erhalten. Auf unsere Anmerkung dahingehend erhielten wir Antwort, dass die Betriebskostenabrechnung nochmal geprüft werden wird. Das ist nun 2 Monate her.


    Wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir einfach die Füße stillhalten (weil wir nach Sichtweise "Pelletlieferung nur auf die Monate zwischen Einzug und Jahresende aufteilen" eine Nachzahlung zu erwarten hätten) oder doch nachhaken (weil wir nach Sichtweise "Pelletlieferung verbrauchsabhängig aufteilen" eine Rückzahlung zu erwarten hätten) sollen.

    Ich wohne auch in einem Einfamilienhaus zur Miete. Beim Einzug habe ich zusammen mit dem Vermieter den Heizölbestand geschätzt und dem Vermieter dafür einen Betrag bezahlt. Seitdem sorge ich selber für die Betankung und muss auch nur mit mir schimpfen, wenn ich mal wieder einen schlechten Preis erwischt habe. Nur als Anregung für die Zukunft.


    Ein Hausverwalter wird nicht so viel Energie auf günstigen Einkauf verschwenden wie derjenige, der es am Ende bezahlen muss.

    Danke für deine Erfahrungswerte. Den Gedanken hatten wir auch schon. Die aktuelle Variante hat halt den kleinen Vorteil, dass wir nicht für die Pellets in Vorkasse gehen müssen, sondern monatlich zahlen. Und bei einem möglichen Auszug würden wir nicht auf den restlichen Pellets sitzen.

    Ich habe beim Start ins Berufsleben vor einigen Jahren den guten Erfahrungen meiner Eltern entsprechend die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. als Mittel zur Lohnsteuererklärung gewählt. Die ersten Jahre war ich auch zufrieden. Umzugsbedingt habe ich im letzten Jahr die Beratungsstelle gewechselt.


    Die "Beratung" dort verlief sehr rudimentär, ich hatte das Gefühl, dass die Mitarbeiterin nur den Briefträger zwischen mir und Finanzamt spielt. Nachfragen, wie ich auf die Forderungen des Finanzamtes reagieren soll, oder die Bitte um Unterstützung beim Schriftverkehr wurden abgewiegelt. Dazu kamen eklatante Wissenslücken, so musste ich die Mitarbeiterin darauf hinweisen, dass Fahrtkosten zu Wohnungsbesichtigungen beim berufsbedingten Umzug ansetzbar sind.


    Soweit so schlecht. Getreu dem Finanztip-Motto habe ich mich entschieden, das ganze nun selbst in die Hand zu nehmen und meine Mitgliedschaft fristgerecht gekündigt. Mit Erhalt der Kündigungsbestätigung dachte ich, das Thema wäre nun erledigt. Ende letzten Jahres erhielt ich dann eine Ankündigung zur Einziehung des Mitgliedsbeitrages. Auf telefonische Nachfrage wurde mir bestätigt, dass dieses Schreiben fehlerhaft ist und aufgrund eines "Fehlers im Buchungssystem" an verschiedene ehemalige Mitglieder versendet wurde. Eine Abbuchung würde nicht erfolgen. Im Januar diesen Jahres - man ahnt es schon - wurde der Mitgliedsbeitrag für 2021 dennoch abgebucht. Auf telefonische Rückfrage wurde mir dann geraten, die Lastschrift einfach zu widerrufen, aber "zur Sicherheit" nochmal in der Beratungsstelle anzurufen. Die Nachfragen bei beiden Beratungsstellen ergaben dann, dass die zweite Beratungsstelle wohl nicht über meine Kündigung informiert wurde und den Beitrag eigenmächtig abgezogen hat. Hierbei durfte ich mir dann latente Vorwürfe gefallen lassen, dass ich die Kündigung wohl an die falsche Adresse gesendet habe. (Zur Erinnerung: Ich hatte eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten.)


    Die Mitarbeiterin dieser Beratungsstelle bat mich nun, noch eine Woche mit dem Widerrufen der Lastschrift zu warten, sie würde den Beitrag erstatten. Nachdem nach dieser Wartezeit nichts passiert ist, habe ich die Lastschrift widerrufen und die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. darüber informiert. Anschließend erhielt ich dann eine E-Mail der Beratungsstelle, dass sie den Beitrag nun doch erstattet habe. Damit hatte ich meinen Mitgliedsbeitrag nun "zu viel" auf dem Konto. Ich habe den Betrag natürlich direkt zurücküberwiesen und hoffte, dass nach wochenlangem Hin und Her dieses Thema endlich geklärt wäre. Gestern erhielt ich dann ein Schreiben mit der Aufforderung, den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2021 inklusive einer zusätzlichen Gebühr zu überweisen... Die Posse wird also vermutlich noch weitergehen. Die Mitarbeiter der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. scheinen entweder sehr dreist oder sehr unfähig zu sein.


    tl;dr: Finger weg von diesem Verein.

    Ich habe nun die "Nachweise" erhalten.


    Bei der Heizung will er uns eine Pelletlieferung von 1 Jahr vor unserem Einzug unterjubeln (Der Pellettank war leer, als wir eingezogen sind).


    Ist natürlich klar, dass wir das nicht zahlen. Die Frage ist aber: Ist es zulässig, die tatsächlich gelieferten Pellets nach unserem Einzug auf die nur 4 Monate im Jahr 2019 umzulegen oder muss er irgendwie den Verbrauch nachweisen?


    Viele Posten, wie z.B. diverse Wartungsverträge fehlen auch komplett. Mein Vorgehen wäre nun, den Vermieter aufzufordern, eine neue Abrechnung mit nur den nachgewiesenen Kosten zu erstellen und bis dahin nichts zu zahlen. Wäre das korrekt oder wie würdet ihr vorgehen? Trotzdem erstmal zum Mieterbund?

    Leider nein. Vermieter haben wir noch nie gesehen. Lief bisher immer alles über den Makler/Hausverwalter. Nur die Abrechnung soll direkt über den Vermieter laufen. Und der Makler gibt auch keine auch keine Telefonnummer des Vermieters raus. Nur eine E-Mail-Adresse über die die Kommunikation eher schleppend verläuft...


    Und Prüfung der Abrechnung beauftragen ist ohne Nachweise halt auch schwierig. Die Rechtsschutz hat am Telefon nur mitgeteilt, dass eine Abrechnung so nicht rechtens ist. Wir wollten natürlich nur als letzten Schritt einen Anwalt einschalten, aber zumindest bis zur Zahlung der nächsten Vorauszahlung drängt jetzt halt die Zeit.

    Seit der Antwort, dass wir die Nachweise "in wenigen Tagen" erhalten sollen, ist nun auch wieder fast eine Woche vergangen. Eigentlich wollte ich mit dem Einlegen eines Widerspruchs bzw. der erneuten Kontaktaufnahme mit Mieterbund oder Rechtsschutz warten, bis wir die Nachweise haben, damit überhaupt klar ist, was geprüft werden soll.


    Jetzt stehe ich aber noch vor dem Problem, dass der Vermieter auch die Nebenkostenvorauszahlung ab Januar 2021 erhöht hat. (Von 220 auf 320€)


    Scheinbar muss als Voraussetzung für eine Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung eine inhaltlich korrekte Nebenkostenabrechnung vorliegen. (https://www.mietrecht.org/nebe…envorauszahlung-erhoehen/) Die inhaltliche Korrektheit kann aber ohne Nachweise natürlich nicht geprüft werden. Und bis zur fälligen Zahlung der Januar-Miete ist ja nur noch eine Woche Zeit.


    Jetzt könnte ich erstmal "prophylaktisch" Widerspruch einlegen (auch gegen die Erhöhung), um die Vorauszahlung eben nicht unnötig erhöhen zu lassen. Oder die Erhöhung hinnehmen, da es ja spätestens mit der Abrechnung für 2021 dann korrigiert werden wird. Was denkt ihr? Hatte jemand schonmal den Fall, dass er auch gegen die Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung Widerspruch eingelegt hat?

    Hallo zusammen, das Thema wird zwar bereits in mehreren Threads an verschiedenen Beispielen durchgekaut, ich erlaube mir jedoch, für mein konkretes Beispiel der Übersichtlichkeit wegen einen eigenen Thread zu eröffnen.


    Nach diesem Video: ETFs: 4 Steuerstrategien durchgerechnet hatte ich das Thema Steueroptimierung gedanklich schon fast abgeschlossen, aktuell spiele ich aber doch wieder mit dem Gedanken, den Steuerfreibetrag besser ausnutzen zu wollen.


    Zu meinem Depot: Ich bespare per Sparplan den ausschüttenden FR0010315770. Per Einmalanlage habe ich in zwei Käufen in diesem Jahr den thesaurierenden LU0950674332 erworben.


    Durch den Ausschütter habe ich 162€ meines Freibetrages verbraucht. Um die restlichen 639€ auszunutzen, müsste ich einen Gewinn von 639€/0,7=913€ realisieren. Nun weist der LU0950674332 Stand jetzt einen Gewinn von 759€ auf. Kommt nicht ganz hin, deckt aber schon einen Großteil. Daher meine Idee, einfach über den Verkauf des LU0950674332 den Freibetrag zu einem guten Teil auszunutzen, ohne die ganze Geschichte unendlich kompliziert zu machen (Nachvollziehen der jeweilen Stände des FR0010315770 bei Sparplanausführung usw.)


    Das wäre nun mein Plan:

    1. Alle Anteile des LU0950674332 verkaufen um den Gewinn zu realisieren.

    2. Sobald das Geld auf dem Verrechnungskonto ist, die gleiche Anzahl an Anteilen wieder kaufen.

    3. Hoffen, dass der Kurs in der Zwischenzeit nicht allzu stark gestiegen ist.


    (Mein Depot ist bei der DKB, insgesamt sollten also 20€ an Transaktionskosten auf mich zukommen.)


    Wäre das ein sinnvolles Vorgehen? Habe ich noch irgendetwas übersehen (außer, dass der Freibetrag damit immer noch nicht ganz ausgenutzt ist)?


    Danke schonmal für die Mühe, das Beispiel nachzuvollziehen.

    kurzes Update:

    Ich bin großer Freund der Mietervereine bzw. des Mieterbunds, aber tendiere hier - ehrlich gesagt eher vom Bauchgefühl - zum Rechtsschutz. Da ist eigentlich immer eine Hotline, bei der Du ohne den Versicherungsfall auszulösen, das Thema mit einem Rechtsvertrauten besprechen kannst.

    Der Service-Mitarbeiter konnte mir am Telefon auch nur sagen, dass das nicht rechtens ist.


    Habe jetzt nach drei Tagen Wartezeit eine Antwort vom Vermieter erhalten, dass wir in den nächsten Tagen die Belege erhalten... Werde also jetzt darauf warten und dann wieder mit der Rechtsschutz Kontakt aufnehmen.

    Danke schonmal für eure Antworten.


    Vielleicht zur Erläuterung: Der größte Posten ist "Heizung" mit ca. 1500€. Dazu muss man wissen, dass wir mit Pellets heizen und im fraglichen Zeitraum eine Pelletlieferung erhalten haben. Daher ist es schon erklärbar, dass ein großer Batzen auf einmal kommt und dann eben nur auf 4 Monate umgelegt wird. Für die gelieferten 3,5T sind 1500€ aber trotzdem viel zu hoch. Dazu kommt u.a. "Wartung PV-Anlage". Es ist auch eine PV-Anlage auf dem Dach, die aber nicht Teil der Mietsache ist. Usw.


    Danke für deine Einschätzung Pantoffelheld . Dann werde ich mal in den Unterlagen der Versicherung schauen, ob ich etwas finde und parallel die Modalitäten des Mietervereins recherchieren.


    Habe natürlich auch eine sachliche Mail an den Eigentümer geschickt, mit der Bitte um Erläuterung der einzelnen Punkte. Vielleicht klärt sich die ganze Sache ja auch auf, aber große Hoffnung habe ich eigentlich nicht.

    Hallo zusammen!


    Ich lese schon lange interessiert im Forum mit, habe aber nun erstmals ein konkretes Anliegen, bei dem ich auf eure Erfahrungswerte gespannt bin.


    Wir sind im September 2019 zur Miete in ein Einfamilienhaus gezogen, zahlen 220€ Nebenkosten und haben nun die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2019 erhalten. Für die 4 Monate sollen wir ca. 1300€ nachzahlen. Die Abrechnung liefert keine Belege, sondern listet nur vage Punkte wie "Heizung" auf.


    Wir würden gerne professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Finanztip listet als Möglichkeiten

    a) den lokalen Mieterverein

    b) den Rechtsdienstleister mineko

    c) das Anwaltsvermittlungsportal yourxpert

    auf.


    Jetzt kommt ihr ins Spiel. Hat jemand bereits Erfahrungen mit einer der genannten Stellen gemacht und kann positive oder negative Erfahrungen teilen? Danke für euren Input!


    Edit: Eine Rechtsschutzversicherung mit Mietrecht ist vorhanden. Wäre damit als Variante d) der direkte Gang zum Rechtsanwalt auch eine Möglichkeit?