Beiträge von Hans-Dieter R.

    Hier noch die gewünschte Passage aus den Info-Unterlagen meiner PKV:

    "Alterungsrückstellungen sind das Wesensmerkmal der Privaten Krankenversicherung und stehen für Generationengerechtigkeit. Denn jede Generation sorgt somit selbst für die

    steigenden Gesundheitsausgaben der Zukunft vor. Das Prinzip ist ganz einfach erklärt:

    • In jungen Jahren sind die statistisch notwendigen Ausgaben (Risikoanteil) für Ihre Behandlungen und Leistungen eher gering. Ihr Beitrag ist aber bereits jetzt ganz bewusst etwas höher. Diesen Sparanteil legen wir für Sie mit Zinsen an; in der sogenannten Alterungsrückstellung.
    • Wenn Sie im Alter öfter zum Arzt gehen und Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, können wir dieses Polster für Sie verwenden. Die Alterungsrückstellungen sorgen somit dafür, dass Ihre Beiträge im Alter möglichst stabil bleiben.

    Dazu gehört dann noch die angehangene Grafik.



    "Wir garantieren Ihnen, dass Sie ein Leben lang immer den medizinischen Fortschritt mitversichert haben. Deshalb ist eines klar: Werden aufgrund von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen die Beiträge angepasst, müssen zu diesem Zeitpunkt auch immer die dafür erforderlichen Rückstellungen fürs Alter nachkalkuliert werden. Schließlich kann niemand heute schon wissen, welche medizinischen Innovationen es in den nächsten Jahrzehnten geben wird. Gut für Sie: So sind Sie immer auf der sicheren Seite.

    Derzeit herrscht unverändert eine Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten. Also dort, wo Ihre Rückstellungen zusätzliche Zinserträge für Sie erwirtschaften sollen. Was die Zinsen aktuell nicht hergeben, muss – so ist es gesetzlich vorgeschrieben – durch eine Erhöhung der Vorsorge, also durch zusätzliche Beiträge für die Alterungsrückstellung, ausgeglichen werden. Dies betrifft Privatversicherte ebenso wie andere Sparer auch. Das bedeutet konkret: Eine Beitragsanpassung stärkt auch immer Ihre Rückstellung fürs Alter.

    Die Alterungsrückstellung ist auch einer der Hauptgründe dafür, warum ein Wechsel zu
    einem anderen Versicherer nicht ratsam ist. Denn bei einem Wechsel können - abhängig vom Vertragsbeginn - die gesamten Rückstellungen fürs Alter verloren gehen."

    Ab 65 werden keine Alterungsrückstellungen wirksam. Die wirken vom ersten Tag an, weil die PKV eine geglättet Prämie hat!

    Sie meinen den gesetzlichen Zuschlag. Das ist aber der gesetzliche Zuschlag und nicht die Alterungsrückstellung. Da stellt sich die Frage, wie viel sie eingezahlt haben und ob überhaupt?

    Nun ja - die Wirksamkeit der Alterungsrückstellungen wurde mir von der PKV zumindest genauso schwarz auf weiss erläutert. Ob das stimmt kann ICH natürlich nicht kontrollieren.

    Kann schon sein. In dem verlinkten Artikel steht: "Dieser Zuschlag wird in der Regel von privat Krankenversicherten bis zum 60. Lebensjahr bezahlt. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres werden die verzinslich angelegten Beiträge zur Beitragsstabilisierung eingesetzt."

    Läuft also auf ein und dasselbe hinaus.

    Sie meinen den gesetzlichen Zuschlag von 10 Prozent, der bis zum 60. gezahlt wird

    Nein - diese 10% kenne ich garnicht :-(
    Ich bezog mich auf die Erläuterungen meiner PKV zu den Rückstellungen fürs Alter. Demnach sind diese als Sparanteil in den monatlichen Beiträgen enthalten und sollen dafür sorgen, dass die Beiträge im Alter möglichst stabil bleiben. Ab dem 65 Lebensjahr werden die Sparanteile dann verbraucht. Soweit die Theorie ...
    Ob das stimmt, können evtl. nur 65+ Mitglieder bestätigen.

    Auf jeden Fall austauschen!

    Ich bin z.Zt. noch am abwägen. In 1 Jahren werde ich in Rente gehen und den vollen Beitrag (ohne Arbeitgeberbeitrag) zahlen müssen. Jede Erhöhung - wie gerade - schmerzt dann doppelt. Andererseits soll ab dem 65 Lebensjahr die Altersrückstellung wirksam werden und ich kein Gefühl dafür habe, wie sehr die Beiträge dann noch steigen könnten.

    Der Standardtarif wäre die letzte Option.

    Eine vorherige Klage wäre demnach schon interessant.