Beiträge von JMan

    Hallo,

    wir stellen gerade ähnliche Überlegungen wie Julian an.

    Wenn ich Geld im Namen meines Sohnes rollend in ETFs spare, aber kurz vor seinem 18 Geburtstag feststelle, das er wohl noch nicht so reif ist und das Geld statt fürs Studium für ein teures Auto ausgeben will. Dann würde ich die Anteile gerne per Depotübertrag auf mein Depot 'retten'.

    Ich habe verstanden, das man da (zumindest bei Consors) dann 'Schenkung' oder 'sonstiges' als Grund angeben kann.

    Wie verhält sich das dann steuerlich? Muss ich die Steuern, die mein Sohn beim rollenden realisieren der Gewinne gespart hat, nachzahlen/zurückzahlen?

    Wie würden die Gewinne berechnet/besteuert, wenn ich Anteile für meinen Sohn regelmäßig verkaufen würde, z.B. um ein Studium zu finanzieren?

    Oder würde man die Anteile dann wieder per Depotübertrag zurückschieben?


    Vg,

    Johannes

    Das werden sie auch und dabei muss man aufpassen wie ein Luchs, weil das schon mal schief gehen kann. Ein sehr kundiger Mensch (Christian W. Röhl) bezeichnet den Depotumzug als eines der letzten Abenteuer

    ^^

    Danken für deine ausführlichen Antworten!

    Wie würde man denn da rein praktisch aufpassen?

    Erstmal sehe ich doch nur, das meine Anteile im neuen Depot auftauchen. Wie kann ich prüfen, ob alle Metadaten (z.B. bzgl. der Versteuerung) mitgekommen sind?

    Und dem Finanzamt legt man dann die Nebenbuchführung vor? Oder bekommen die die Daten direkt vom Broker? Die Daten müssten ja auch beim Depotumzug mitübertragen werden, d.h. irgendwo im Depot hinterlegt sein, auch wenn sie einem vielleicht nur selten (z.B. wie Du sagst bei Flatex) angezeigt werden.

    GKV ist auch nochmal ein guter Hinweis, danke! Dann müsste man das also so machen, das man nur soviel verkauft, das man unter den 6.441€ Kursgewinn bleibt.

    Praktische Frage: Wenn ich aus meinem Depot Anteile verkaufe um die Gewinne zu realisieren / zu versteuern und die dann direkt wieder zurückkaufe, wie weis ich dann, welche ich schon versteuert habe? Oder brauche ich dann mehrere Depots um das im Blick zu behalten?


    Vg,

    Johannes

    Hallo,

    Danke für deine Antwort!

    Wenn man 18 oder 25 Jahre monatlich 200€ bei einer angenommenen Rendite von 5% spart, könnten die ca. 9000€ knapp werden dachte ich. Deswegen die Überlegung ob man die sozusagen regelmäßig ausnutzen müsste.


    Bafög ist ein guter Punkt, wobei da die Chancen (aktuell) auf Grund unserer Einkommen eher eher schlecht aussehen für den Filius...


    Vg,

    Johannes

    Hallo,

    ich habe verstanden, das man Steuervorteile hat, wenn man im Namen seines Kindes (für das Kind) spart, und so z.B. Dividenden etc. nicht versteuern muss.

    Ich überlege das Kindergeld unseres Sohnes in einen breiten ETF anzulegen, bis unser Sohn volljährig ist.

    Müsste ich dann um für die Kursgewinne den Steuervorteil auszunutzen jährlich einmal die Anteile verkaufen und direkt zurückkaufen um die Kursgewinne 'zu versteuern', sod. mein Sohn mit 18 oder 25 nicht Steuern darauf zahlen muss?

    Oder ist das ein Denkfehler?


    Vg,

    Johannes