Beiträge von Christian86

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage bezüglich eines Firmenwagens im Nebengewerbe. Ich bin Angestellter und habe ein kleines Nebengewerbe, das ca. 10-15K € Umsatz(Gewinn) generiert.


    Ich möchte mir demnächst ein Fahrzeug leasen und würde das, wenn möglich, gerne über das Gewerbe laufen lassen, da man im gewerblichen Bereich einfach viel günstigere Angebote bekommt. Ausserdem würde man sich die Mwst sparen und auch bei weiteren Kosten könnte man jeweils Steuern sparen. Ich würde das Fahrzeug zum allergrößten Teil fürs Pendeln zur Arbeit (Hauptberuf) und privat nutzen, gewerblich nur selten. Deshalb würde hier die 1% (oder 0,5%) Regelung Sinn machen.


    Meine Frage ist jetzt: Geht das beim Finanzamt so durch? Oder geht das nur wenn ein Gewerbe die Haupttätigkeit ist?



    Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen.



    Gruß

    Christian

    Mit welcher durchschnittlichen Rendite und welchen Kosten wurde hier gerechnet. Habe das Szenario gerade mal in einen Rechner mit 5% Rendite, 1.5%-Ausgabeaufschlag und 0,2% Verwaltungsgebühr eingetippt. Anfangskapital 15k und 400€/Monat für 35 Jahre.


    Da kommt man auf knapp 500k vor Steuern. Erst bei knapp 7% Rendite kommt man auf die gewünschten 750k. Und 7% im Schnitt sind doch sehr sehr optimistisch oder?

    ... hier wird mit Ausgabeaufschlag und laufenden Kosten gespielt!

    Danke für deinen Input.


    Aber ich habe im zweiten Screenshot ja sogar selbst die echten ETF-Kosten zu Grunde gelegt und bin nahezu auf dem Wert der MyPension Rechnung gelandet.

    Ob natürlich die MyPension-Summe stimmt, weiss ich nicht.

    Was mir gerade noch ins Gesächtnis kommt: Der Allianzer sagte mir, dass ich nur 17% der Erträge versteuern muss bei Auszahlungsvariante lebenslange Rente.

    Kann das jemand bestätigen und würde sich das nicht positiv auf die Gesamtperformance auswirken?



    Ich bin hier im Forum noch mehrfach über den Begriff „Langlebigkeitsrisiko“ gestolpert. Ich glaube das ist ein Grund warum ich nach so einer Rente suche. Denn bei reinem ETF-Sparplan weiss ich nicht wie viel ich entnehmen darf, da ich nicht weiss wie alt ich werde. Da ist eine feste monatliche Auszahlung, die nie endet, die wesentlich entspanntere Variante finde ich. Ich denke nicht, dass man sich in hohem Alter noch groß mit solchen Dingen beschäftigen möchte.


    Inzwischen bin ich auf das Angebot von myPension gestoßen. Finde ich grundsätzlich ganz interessant und auch einigermaßen kostengünstig. Aber hier würde theoretisch auch ein hoher Verlust drohen oder? Es gibt hierbei keine Sicherung des eingebrachten Kapitals oder? Was ich gut finde, ist der hohe garantierte Rentenfaktor von 29. Im Vergleich habe ich beim Allianz-Produkt nur einen garantierten Faktor von 13, weshalb mir dann die garantierten 100% meiner Einlagen auch nicht viel bringen.


    Sorry dass ich vom eigentlichen Thema etwas weg bin aber das Thema Altersvorsorge ist gerade generell in meinen Gedanken umtriebig ;)

    Erstmal vielen Dank an alle Kommentare und Meinungen dazu.

    Die Kosten sind natürlich ein krasser Rendite-Killer, wenn man es mit einem ETF-Sparplan vergleicht. Und die 100% Garantie der Einlagen kann man sich vermutlich schenken, da sie in 30+ Jahren nicht mehr viel wert sind.

    Auch ist der Rentenfaktor nicht garantiert, d.h. ich weiss gar nicht welche Rente ich dann ausbezahlt kriege.


    Das sind jetzt so die Hauptkritikpunkte die ich aus euren Kommentaren gezogen habe.


    Dann stellt sich jetzt die Frage: Sollte man alles in ETFs/Aktien anlegen? Mein Ziel war wie gesagt, neben den ETFs noch einen sicheren Baustein zu haben. Klar, Sicherheit frisst Rendite, aber gibt es nichts was einen gewissen Kompromiss bringt? Also höhere Sicherheit als ETF-Sparplan und trotzdem eine kleine Rendite? Eine fondgebundene Rentenversicherung wurde ja schon genannt, was sind hier die Vorteile und ggf Nachteile ggüber dem Allianz-Modell?


    Vielen Dank weiterhin für euren Input 👍


    Ps: Ich empfinde einen breit gestreuten ETF-Sparplan bei 30 Jahren Anlage-Horizont nicht als besonders riskant, dennoch habe ich kein gutes Gefühl nir das zu machen. Denn bis auf die gesetzliche Rente gibt es bei mir bisher keinen weiteren Baustein für die Altersvorsorge.

    Hallo zusammen,


    ich habe von der Allianz ein Angebot für eine private Rentenversicherung, genannt KomfortDynamik, erhalten. Der Berater hat es mir erklärt und es hat sich eigentlich gut angehört. Ich hätte aber gerne auch mal eine unabhängige Meinung dazu und da ich schon oft die Tipps von Finanztip befolgt habe, dachte ich, ich frage hier mal in die Runde ob sich da jemand gut auskennt oder evtl. Erfahrungen damit hat.


    Für mich wäre es eine Ergänzung zu meinem ETF-Sparplan. Sozusagen als zweite Komponente zu meiner Altersvorsorge.


    Ich überlege meine Gesamtsparrate, die aktuell komplett in ETFs fliesst, eventuell aufzuteilen und teilweise in diese Rentenversicherung fließen zu lassen.



    Vielen Dank im Voraus für eure Tipps und Anregungen.



    Beste Grüße

    Christian