Beiträge von Ramoon

    Hi Kater.Ka,


    sorry, ich hoffe, es ist ok, wenn ich nochmal 3 Rückfragen stelle. :)


    1. "wo der Fonds für den Anleger verwahrt wird" -> damit meinst Du, wo meine Anteile an dem Fonds gelagert werden, oder?

    2. "also das Gegenstück für Clearstream D bzw, LU." -> Meinst Du damit die lokalen Einheiten, derer sich CBL bedient als treuhänderische Verwahrer im Ausland (analog zu Wertpapierverwahrart)?

    3. Siehst Du ein Problem/Gefahr durch den Brexit bezüglich Lagerstellen in Großbritannien? (ebenfalls analog zur Diskussion: Wertpapierverwahrart)


    Tausend Dank für Deine Hilfe und sorry für die vielen Nachfragen.


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Hi ihr beiden,


    danke für eure Antworten.


    Yes, genau. Irland ist das Fondsdomizil.


    Wohingegen die Lagerstelle/Lagerland der Ort ist, wo konkret meine Anteile in Wertpapierrechnung gelagert werden.


    Das läuft dann meistens über Clearstream Luxemburg (definitiv bei DKB). Einzige andere Möglichkeit ist Euroclear. Vielleicht nutzt die ING Euroclear und es wird dann in UK eingelagert. Oder aber Clearstream Luxemburg hat für die ING einen anderen Standort. :)


    Ist am Ende auch egal, hatte mich nur gewundert.


    Danke auf jeden Fall für eure Recherche und Antworten.


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Hi liebe Finanztip Community,


    ich überlege grade mit meinem Depot von der DKB zur ING umzuziehen, da ich bei der ING auch mein privates Girokonto habe.


    Jetzt habe ich mal einen "Probekauf" gemacht bei der ING, um mich ein bisschen einzugewöhnen an Darstellung, Abrechnung etc.


    Eine Sache, die mir aufgefallen ist und die ich nicht verstehe:


    Für A0RPWH (iShares MSCI World) und A111X9 (iShares MSCI EM IMI) nennt die DKB Wertpapierrechnung Irland, die ING jedoch Wertpapierrechnung Großbritannien.


    Mein Verständnis war immer, dass das der Fonds festlegt bzw. immer gleich ist zwischen den Banken.


    Die ING weiß leider auch nicht warum es sich unterscheidet zwischen ihnen und DKB.


    Weiß jemand von euch wie es zu dieser Diskrepanz kommt?


    Tausend dank für eure Hilfe!


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Hi Kater.Ka,


    Aaaaah. Alles klar. Im Sinne: Steuern des Fondsdomizils auf inländische Dividenden (zB: für inländische deutsche ETFs mit inländischen Dividenden: Körperschaftssteuer) sind ETF-abhängig. Sehe ich das richtig? (MSCI weiß ja nicht wo der ETF domiziliert ist) :).


    Beste Grüße

    Ramoon

    Hi Kater.Ka,


    Super, vielen Dank Dir.


    Sorry, ich hatte da 2 Themen gemixt. Danke für das Klarstellen.


    Eine letzte Rückfrage noch:

    Der von Dir von ishares kopierte Text bezieht sich mMn auf diese Methode, d.h. dass Ausschüttungen des Fonds ohne Steuerabzug wiederangelegt werden.

    Du meinst hier ohne Steuerabzug auf Anlegerebene, oder? Die auf Fondsebene anfallenden Steuern sind abgezogen für die Wertentwicklung, non? Also Quellensteuer etc.;


    Das wäre dann der Bruttoertrag, den iShares nennt: Nach Fondskosten (Quellensteuer etc.), aber vor individueller Anlegersteuer.


    So würde es auch Sinn machen, dass der thesaurisierende MSCI World A0RPWH quasi 1:1 auf dem MSCI World TR Net klebt. Wenn er die Dividenden ohne Quellensteuerabzug in der Wertentwicklung zeigen würde, wäre er höher.


    Was denkst Du?


    Liebe Grüsse

    Ramoon

    Aaaaah Kater.Ka,


    ich glaub ich hab es verstanden.


    Die Bruttoerträge, die iShares nennt, sind die Dividenden mit allen abgezogenen Kosten auf Fondsebene, also auch abzüglich der anfallenden Quellensteuern. Diese Bruttoerträge werden für die Wertentwicklungsdarstellung wiederangelegt. Kosten, die dem Anleger entstehen wie zB Kapitalertragssteuer, Wiederanlage etc. werden nicht einbezogen. Der Satz von iShares ist also relevant für Ausschütter ETFs.


    Welchen MSCI Index der ETF trackt, ist unabhängig davon.


    Macht das Sinn? :)

    Hi Kater.Ka,


    vielen Dank für Deine Antwort.


    Interessant. Gilt das generell für alle Fonds?


    zB trackt der iShares MSCI World A0RPWH explizit den Total Return Net von MSCI. Ticker bei MSCI: NDDUWI.


    Wenn man sich die Entwicklung anschaut, klebt der auch 1:1 auf dem Index. Müsste er dann nicht höher sein wenn er die Brutto-Erträge mit einbezieht?


    Vielen lieben Dank Dir und einen guten Start in die Woche!


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Liebe ETF-Experten,


    ich bin heute auf der IShares Website über folgenden Satz, der sich bei verschiedenen ETFs unter der Wertentwicklung befindet (zB: https://www.ishares.com/de/pri…fund-fact-sheet-de-de.pdf), gestolpert: Die Wertentwicklung wird auf der Grundlage eines Nettoinventarwerts (NIW) angezeigt, gegebenenfalls mit reinvestiertem Bruttoertrag.


    Weiss jmd. von euch was hier mit Bruttoertrag gemeint ist? Die Dividenden können es doch nicht sein, da sie bei den gängigen IShares ETFs wie World oder EM IMI netto reinvestiert werden, oder?


    Vielleicht weiß von euch jemand Genaueres. ;)


    Vielen lieben Dank für eure Hilfe und einen schönen Abend!


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Hi Antonius,


    willkommen im Forum.


    Finde es aktuell etwas doppelt gemoppelt, da du einerseits den World und den ACWI 50|50 besparst. Du doppelst so viele Unternehmen aus Industrieländern und hast wenig Emerging markets.


    Da Du mit 100€ dabei bist, macht vielleicht der ACWI alleine mehr Sinn.


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Liebe Community,


    Happy Thursday!


    Bitte verzeiht mir die folgenden wahrscheinlich so doofen Frage, dass ich die Antworten online nicht gefunden habe.


    Es geht um den Verkauf von ETFs, die im Rahmen eines Sparplans gekauft wurden.


    Nach meinem Verständnis wird bei Verkauf von ETFs jeder Sparplankauf einzeln betrachtet. Heißt es wird geguckt wie viel war diese Tranche bei Einstand wert und wie viel ist sie nun bei Verkauf wert.


    Nun meine Fragen dazu:


    1. Nehmen wir an ich habe in 2020 quartalsweise einen ETF auf den MSCI World eingekauft, also 4 Tranchen. Nun möchte ich in 2021 alles verkaufen. Folgende Zahlen ergeben sich nach 30% Teilfreistellung der Gewinne und Verluste: Tranche 1 hat 40€ Gewinn, Tranche 2 hat 20€ Gewinn, Tranche 3 hat 10€ Verlust und Tranche 4 hat 20€ Verlust. Werden diese Gewinne und Verluste automatisch summiert, sodass ich konkret nur auf 30€ Gewinn Steuern zahlen muss?


    2. Nehmen wir an ich verkaufe zum selben Zeitpunkt einen ETF auf den MSCI EM. Dieser weist nach 30% Teilfreistellung einen Verlust von 20€ auf. Werden diese 20€ dann nochmal von den obigen 30€ abgezogen, sodass ich nur noch bei 10€ zu versteuernden Kapitalerträgen lande?


    3. Zwei Bonusfragen zum FIFO Prinzip: ich kaufe in Monat 1 für 100€ 2,2 Stück eines ETF und in Monat 2 für 100€ 1,8 Stück. Nun verkaufe ich ein Jahr später 3 Stück des ETF. Wird hier dann automatisch differenziert, dass für die ersten 2,2 Stück (gekauft in Monat 1) ein anderer Einstandswert gilt als für die 0,8 Stück (gekauft in Monat 2)? Und verstehe ich das richtig, dass für das übrige Stück (gekauft in Monat 2) weiterhin die Einstandswerte von der Bank vorgehalten werden für die Berechnungen bei einem späteren Verkauf?


    Sorry für diese Fragen aber die haben mich doch beschäftigt. :) Ich danke euch sehr herzlich für eure Hilfe bei diesem Thema!


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Liebe Community,


    ich bin grade auf der Suche nach der Antwort zu einer Frage und komme leider nicht weiter. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. :)


    iShares schreibt bei manchen ETF ein mysteriöses Kürzel hinter den Vergleichsindex: "SM". Weiß jemand was es damit auf sich hat? Beispiel: MSCI World Index (SM) (https://www.ishares.com/de/pri…-world-ucits-etf-acc-fund) und MSCI Emerging Markets Index (SM) (https://www.ishares.com/de/pri…arkets-ucits-etf-inc-fund)?


    Ich freue mich schon auf eure Antworte und danke euch herzlich für eure Hilfe!


    Liebe Grüße

    Ramoon

    Hi Kater.Ka,


    vielen Dank für Deine Antworten und Dein Willkommen. :)


    Habe nochmal bei just-ETF nachgeschaut und finde primär folgende Aussage: Die Europäische Union (EU) hat Richtlinien für synthetische ETFs in Europa aufgestellt. Es handelt sich dabei um die sogenannte UCITS-Richtlinie (Undertakings for the Collective Investment in Transferable Securities) - zu deutsch OGAW-Richtlinie (Organismen für Gemeinsame Anlagen in Wertpapiere). Demnach ist der Umfang von Swap-Geschäften in einem ETF auf maximal 10 Prozent des Net-Asset-Value (NAV), also des Fondsvermögens, beschränkt.


    ==> Das widerspricht ja gefühlt meiner oben zitierten Aussage aus dem iShares Prospekt, wo von bis zu 100% geredet wird. :D


    Bezüglich Anhang II aus dem iShares Prospekt: Sehr guter Punkt: Dort findet sich Folgendes:

    Das Engagement in den Basiswerten von DFI, einschließlich in Wertpapieren oder Geldmarktinstrumenten eingebetteten DFI, darf zusammen mit etwaigen aus Direktanlagen resultierenden Positionen die in den OGAW-Vorschriften der Zentralbank festgelegten Anlagegrenzen nicht überschreiten. (Diese Bestimmung gilt nicht im Fall indexbasierter Derivate, sofern der zugrunde liegende Index den in den OGAWVorschriften der Zentralbank festgelegten Kriterien entspricht.)===> Denke dieser Aspekt ist dann wiederum ein Hinweis, dass am Ende OGAW gilt und somit die 10% relevant sind. :D



    Du hast natürlich absolut Recht. Am Ende macht das fast nichts aus und iShares schreibt ja selbst sie erwarten 0% :D. Ich war nur etwas überrascht, dass es möglich ist...


    Liebe Grüße und vielen Dank Dir,

    Ramoon

    Liebe Community,


    ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! :)


    Danke für alle spannenden Beiträge und Kommentare, die mir sehr geholfen haben bei meinen Investmententscheidungen. Nun habe ich mich auch entschlossen mich anzumelden und starte leider direkt mit einer Frage - bitte verzeiht mir.


    Durch Zufall bin ich im Verkaufsprospekt von iShares plc (Seite 50: https://www.ishares.com/de/pri…lc-de-emea-prospectus.pdf; bespare den MSCI EM IMI mit A111X9) und iShares III plc (Seite 59: https://www.ishares.com/de/pri…date-de-de-prospectus.pdf; bespare den MSCI World mit A0RPWH) auf unten zitierte Aussagen gestoßen.


    Die Aussagen beziehen sich auf fast alle Teilfonds der jeweiligen Investmentgesellschaft inkl. meiner oben genannten.


    Was ich nun konkret verstehe ist, dass auch ein physisch replizierender ETF SWAP-Geschäfte vollziehen kann und das scheinbar bis zu 100% des NIV.


    Meine 2 - wahrscheinlich doofen Fragen - an euch sind nun:

    1. Verstehe ich da einfach grundsätzlich etwas falsch und das ist nicht so? :)

    2. Ist so ein Swap-Deal nicht auf 10% des NIV begrenzt oder verwechsel ich da was (https://www.justetf.com/de/new…en-risiko-reduzieren.html)?


    Ich danke euch schon jetzt für eure Hilfe und entschuldige mich für diesen Einstieg mit einer Frage.


    Beste Grüße,

    Ramoon


    "Darüber hinaus kann ein Fonds in derivative Finanzinstrumente (DFI) investieren, wozu u. a. Optionen und Futures, Swaps, Termingeschäfte, Termingeschäfte mit Barausgleich, Kreditderivate (wie Single-name-CDS und CDS-Indizes), Devisenkassageschäfte, Caps und Floors, Differenzkontrakte (mit Ausnahme des iShares £ Corp Bond ESG UCITS ETF) und andere Derivattransaktionen zur Direktanlage gehören (sofern zutreffend), um zur
    Erreichung seiner Anlageziele beizutragen und um beispielsweise ein Engagement in bestimmten Bestandteilen des Referenzindex oder im Referenzindex selbst zu erzielen, um eine mit der Rendite des Referenzindex vergleichbare Rendite zu erzielen, um die Transaktionskosten bzw. Steuern zu reduzieren oder um ein Engagement in illiquide Wertpapiere oder in Wertpapiere, die aus markt- bzw. aufsichtsbehördlichen Gründen 51 nicht verfügbar sind, zu ermöglichen oder um Nachbildungsfehler (Tracking Errors) zu minimieren, bzw. aus anderen Gründen, die nach Ansicht des Verwaltungsrats für den Fonds vorteilhaft sind."


    "Der maximale Anteil des Nettoinventarwerts der Fonds, der bei Total Return Swaps und Differenzkontrakten eingesetzt werden kann, beträgt 100 %, außer beim iShares £ Corp Bond ESG UCITS ETF, bei dem der maximale Anteil des Nettoinventarwerts, der bei Total Return Swaps eingesetzt werden kann, 100 % und bei Differenzkontrakten 0 % beträgt. Der erwartete Anteil des Nettoinventarwerts der Fonds, der bei Total Return Swaps eingesetzt wird, beträgt 0 %, und der erwartete Anteil des Nettoinventarwerts der Fonds, der bei
    Differenzkontrakten eingesetzt wird, beträgt 0 %. Die erwarteten Anteile stellen keine Obergrenze dar und die tatsächlichen Prozentsätze können im Laufe der Zeit abhängig von Faktoren wie z. B. den Marktbedingungen variieren."