Beiträge von ichbins

    Meiner Meinung nach ist diese Absicherung der Riestereinkommen (Einzahlung + staatliche Zulage) die eine große Komponente, wie wir alle hier wissen geht es an den Börsen nicht nur Bergauf, jeder Aktien oder ETF Sparer weiß, daß man solche Zeiträume am besten durch nichts tun bzw. durch Zukäufe (sollte Kapital vorhanden sein) überbrücken sollte. Rutscht die ganze Sache bei den Anbietern ins Minus sieht es halt anders aus. Dann müssen die rein rechtlich diese Beträge ausgleichen, dann kommt schon mal der Zwang zum Verkauf. Weiterhin müssen diese auch ihre eigenen Gewinne realisieren, also geht für den Anleger noch mehr verloren. Sicherlich ist keinem nach 20, 30, oder 40 Jahren einzahlen mit dem Betrag Einzahlung + Zulagen geholfen. Dann kommt noch die Versicherung hinzu, dass es auch über ein Alter von 85 Jahren weiter gezahlt werden kann. (2. Komponente).

    Gibt es da ein Tool das ich nutzen könnte (Online Rechner etc.? )

    Einen recht guten Nebenkostenrechner (als Überschlag bei Erwerb) gibt es bei smart rechner de, für viele Kosten die dann anfallen ist es schwierig, weil es sich da um "Einzelfälle" handelt die du dann hast. (Versicherungen, Reparaturrücklagen usw.) Die Stiftung Warentest hat da eine gute Übersicht zur Steuer veröffentlicht. Musst du mal unter Steuertips für Vermieter Tante Google befragen.

    derruediger , da bin ich ja bei dir, hier muss dringend mehr getan werden, allerdings nicht bei der GRV, wie oben geschrieben, die zahlen nur für die erworbenen Punkte. Die 2/3 nicht in Arbeit gekommenen erwirtschaften keine eigenen Punkte. Damit werden dann die Steuerzahler weiter belastet, mit nennen wir es Sozialhilfe.

    Richtig ist auch, dass die Einnahmen der Rentenkasse steigen müssen, allerdings wird es schwer auf hauruck um zu stellen (Staatsfond oder ähnliches), die jetzt ihre Rente beziehen müssen ja auch weiterhin bedient werden. Also viele Ideen, aber schwer umsetzbar.... zumal ich nicht auf Einigkeit in der Politik hoffe und auch nicht, dass Banken und Versicherungen bei einer Umstellung, wie auch immer diese aussehen mag, außen vor bleiben. Eher glaube ich wieder, wie bei Riester, BAV usw., werden diese ihren nicht geringen Anteil bekommen. Womit das Unheil weiter seinen Lauf nehmen wird.

    Genau. Die versicherungsfremden Leistungen kosten inzwischen viel Geld. Die sollten aus anderen Töpfen finanziert werden. Dazu zählen die Rentenanteile für Arbeitnehmer aus der Zeit der damaligen DDR. Hierfür müsste Steuergeld aufgebracht werden.

    Abzüglich all dieser Zahlungen wäre der Rententopf für die reine Rentenzahlung nicht schlecht gefüllt.

    Die Rente wird von den Geldern die momentan eingezahlt werden gezahlt, heißt alle egal wo, zahlen ein und alle Rentner ob Ost oder West bekommen davon die Rente. Da die Einheit schon 30 Jahre zurück liegt, ist diese Aussage, Entschuldigung, einfach Unsinn. Bei anderen versicherungsfremden Leistungen kann man natürlich darüber nachdenken. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die Rentenkasse bereits jährlich mit nicht wenigen € Steuergeld unterstützt wird.

    Bei Riester sind die Beiträge und Zulagen doch zu 100% garantiert!

    Also am Ende der Laufzeit bzw. bei Rentenbeginn.

    Was bringen mir jetzt niedrigere Kosten aktuell?

    Die fehlen dann auf der Gewinnseite, wenn monatlich 90 oder gar nur 80% vom eingezahlten Betrag angelegt werden kommt ein nettes Sümmchen zusammen. Ich glaube selbst der härtesete Riester Fan möchte am Ende mehr raus bekommen als Einzahlung und Zulage.

    Hallo Otto Normalverbraucher, willkommen im Forum,

    es gibt etwa für den halben Preis von Wiso den Lexware FinanzManager, kommt in Tests nicht ganz so gut weg wie der von Wiso. Hängt allerdings davon ab was du alles damit verwalten willst. Für mich ist der von Wiso 1. Adresse. Gibt für Beide die 30 Tage Testversion also einfach mal probieren.

    Man könnte nur an die Rente zahlen, die auch eingezahlt haben. Aber das will man wohl nicht.

    Stattdessen werden die Wahlgeschenke noch ausgebaut.

    Besonders ätzend finde ich die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Ein Schlag in die Fresse, für jeden der studiert hat und deswegen die 45 Beitragsjahre nicht zusammen bekommt.

    Ich würde da 2 Dinge unterscheiden, 1. gehören Studierende später nicht zu den Geringverdienern und holen kräftig Punkte Jahr für Jahr auf 2. wer soll einen Beitragsausgleich für die ewig studierenden (10 Jahre und länger) finanzieren. Für mich sind die die 45 Beitragsjahre voll haben, meist mit körperlicher Arbeit beschäftigt gewesen. Der Vorteil beträgt in der Regel 24 Monate früher in Rente, sollte man das nicht Maurern, Dachdeckern usw. zugestehen?

    Hauptproblem sind die Verwaltungskosten, ich befürchte keine große Änderung bei Umstellung auf ETF...

    Die GRV zahlt halt nach Punkten der Einzahlungen wieder aus, nun soll mir mal einer glaubhaft erklären, welcher Job oder welche Krankheit für eine Erhöhung dieser Punkte gerechtfertigt ist. Da sind doch die nächste Bürokratiewalze und Klagewelle schon im anrollen....

    Hallo Frederic, willkommen im Forum.

    Nun geht aus deiner Auflistung nicht hervor, für was die Kosten verwendet werden, aber bis 40% Kosten sind extrem hoch. Lasse dir von der Stuttgarter mal eine Auflistung der Kosten zukommen, aus der die Verwendung hervor geht. Sonst würde ich sagen, raus aus dem Vertrag.... lieber ein Ende mit schrecken... Selbst wenn du die staatliche Förderung und gegebenen Falls Steuern zurück zahlen musst, holst du das Minus mit einem geeigneten ETF Sparplan MSCI World oder ähnlichen wieder raus.

    Ein ETF wird mit rund 18% vom Gewinn besteuert, da nur 70% vom Gewinn besteuert werden. Allerdings ist weiterhin Soli und eventuell Kirchensteuer fällig. Solange der Vertrag nicht angerührt wird ist keine Steuer fällig. Ausnahme ist ein Fond mit Ausschüttung, die wird sofort besteuert wie oben beschrieben, allerdings kann hier wie auch bei Auszahlung der Freistellungsauftrag verwendet werden. Wenn dieser der Bank bzw. Broker vorliegt, geht alles von alleine. Allerdings ist eine Kontrolle sinnvoll.

    ichbins :Ich hatte geplant mir eine größere Immobilie zu kaufen und die Wohnungen unterzuvermieten aber davon rätst du mir auch ab so wie ich dich jetzt verstanden habe?

    Abraten ist hier nicht richtig, wichtig ist erst einmal alle Vorteile und Nachteile gegenüber zu stellen und abzuwägen. Solltest du erst einmal einen größeren Kredit brauchen oder geht es mit weniger.... hier meine ich nicht die Summe x, sondern die Höhe im Vergleich zu den Einnahmen und zur eigenen finanziellen Lage. Da die Mieteinnahmen ja nicht komplett zur Verfügung stehen, sondern auch für Rücklagen verwendet werden sollten und auch Vater Staat bei der Einkommenssteuer zuschlägt, bedarf es einer genaueren Berechnung. Sollten Renovierungsarbeiten dazu kommen, sind im Moment die Kosten auch an einer hohen Stelle der nach oben offenen Skala. Rundum weiß ich nicht wie hoch dein Erbe war und wieviel du davon in die Immobilie(n) investieren willst, oder ob zusätzlich noch ein Kredit gebraucht wird. Das Video war für einen groben Überblick gedacht.

    Ja, Degiro ist möglich, deshalb habe ich mir auch den Account erstellt. Aber meine Frage ist eine Andere, nämlich: Ist es schlauer auf Degiro einen europaweiten, medizinischen Cannabis-ETF für günstige Gebühren zu besparen, oder besser einen globalen Cannabis-ETF, der in alle Cannabisbereiche investiert, dafür aber mehr spesen entstehen?

    Da wird dir hier niemand eine sinnvolle Antwort geben können. Gerade Branchen ETFs unterliegen einer hohen Schwankung. Ich habe nicht mehr lange bis zur Rente und verzichte auf solche Sachen, habe einen kleinen Betrag in ETFs künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien schon eine weile laufen, als "Spielgeld", ähnlich sehe ich es bei den Cannabis ETFs. Aber jeder ist seines Glückes Schmied....

    Um die Frage zu beantworten, es gibt zwischen Flensburg und Zugspitze, zwischen Aachen und Frankfurt/Oder überall schöne Ecken. Da sollte man entscheiden was ist wichtig, Ruhe, Stadt, Veranstaltungen in der Nähe.... Immobilienpreise etc. heißt eine sinnvolle Antwort ist da unmöglich.

    Erschütternd für mich das Nichtbeantworten von möglichen Fragen des Finanzministeriums, die Antwort (schriftlich) war dann wohl der Hohn schlechthin. Anbieter und Verbraucherzentrale liegen zu weit auseinander um einen Kompromis zu finden :thumbsup: auweia, was sitzen dort nur für Experten. 35 Milliarden Zuschüsse.... hätte man gleich den Versicherungen und Banken überweisen sollen.... hätte man wenigstens die Verwaltungskosten gespart, Parteispenden dann im Rücklauf.... in ein paar Wochen Sonntag Abend zum Thema politisches Desinteresse des Volkes.... liebe Politiker..... einfach diesen Teil des Forums lesen. Es ist nicht euer Geld, sondern das von Millionen von Steuerzahlern. :cursing:

    Frage in die Runde: was haltet ihr davon, in so einem Fall mit Stopp Loss Order auf den in ETF investierten Teil zu arbeiten? Wenn man die Stopp Order zB 15% unter den Einstandskurs setzt, wäre man vor ganz harten Schlägen gesichert?

    Da ist ein kurzfristiger Rücksetzer für den Anleger sehr teuer, bei 15% 150€ auf 1000€ angelegte Summe, für mich keine wirkliche Alternative, incl. Ärger wenn es zügig wieder Bergauf geht, siehe Frühjahr 2020.