Beiträge von ichbins

    Ein ETF wird mit rund 18% vom Gewinn besteuert, da nur 70% vom Gewinn besteuert werden. Allerdings ist weiterhin Soli und eventuell Kirchensteuer fällig. Solange der Vertrag nicht angerührt wird ist keine Steuer fällig. Ausnahme ist ein Fond mit Ausschüttung, die wird sofort besteuert wie oben beschrieben, allerdings kann hier wie auch bei Auszahlung der Freistellungsauftrag verwendet werden. Wenn dieser der Bank bzw. Broker vorliegt, geht alles von alleine. Allerdings ist eine Kontrolle sinnvoll.

    ichbins :Ich hatte geplant mir eine größere Immobilie zu kaufen und die Wohnungen unterzuvermieten aber davon rätst du mir auch ab so wie ich dich jetzt verstanden habe?

    Abraten ist hier nicht richtig, wichtig ist erst einmal alle Vorteile und Nachteile gegenüber zu stellen und abzuwägen. Solltest du erst einmal einen größeren Kredit brauchen oder geht es mit weniger.... hier meine ich nicht die Summe x, sondern die Höhe im Vergleich zu den Einnahmen und zur eigenen finanziellen Lage. Da die Mieteinnahmen ja nicht komplett zur Verfügung stehen, sondern auch für Rücklagen verwendet werden sollten und auch Vater Staat bei der Einkommenssteuer zuschlägt, bedarf es einer genaueren Berechnung. Sollten Renovierungsarbeiten dazu kommen, sind im Moment die Kosten auch an einer hohen Stelle der nach oben offenen Skala. Rundum weiß ich nicht wie hoch dein Erbe war und wieviel du davon in die Immobilie(n) investieren willst, oder ob zusätzlich noch ein Kredit gebraucht wird. Das Video war für einen groben Überblick gedacht.

    Ja, Degiro ist möglich, deshalb habe ich mir auch den Account erstellt. Aber meine Frage ist eine Andere, nämlich: Ist es schlauer auf Degiro einen europaweiten, medizinischen Cannabis-ETF für günstige Gebühren zu besparen, oder besser einen globalen Cannabis-ETF, der in alle Cannabisbereiche investiert, dafür aber mehr spesen entstehen?

    Da wird dir hier niemand eine sinnvolle Antwort geben können. Gerade Branchen ETFs unterliegen einer hohen Schwankung. Ich habe nicht mehr lange bis zur Rente und verzichte auf solche Sachen, habe einen kleinen Betrag in ETFs künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien schon eine weile laufen, als "Spielgeld", ähnlich sehe ich es bei den Cannabis ETFs. Aber jeder ist seines Glückes Schmied....

    Um die Frage zu beantworten, es gibt zwischen Flensburg und Zugspitze, zwischen Aachen und Frankfurt/Oder überall schöne Ecken. Da sollte man entscheiden was ist wichtig, Ruhe, Stadt, Veranstaltungen in der Nähe.... Immobilienpreise etc. heißt eine sinnvolle Antwort ist da unmöglich.

    Erschütternd für mich das Nichtbeantworten von möglichen Fragen des Finanzministeriums, die Antwort (schriftlich) war dann wohl der Hohn schlechthin. Anbieter und Verbraucherzentrale liegen zu weit auseinander um einen Kompromis zu finden :thumbsup: auweia, was sitzen dort nur für Experten. 35 Milliarden Zuschüsse.... hätte man gleich den Versicherungen und Banken überweisen sollen.... hätte man wenigstens die Verwaltungskosten gespart, Parteispenden dann im Rücklauf.... in ein paar Wochen Sonntag Abend zum Thema politisches Desinteresse des Volkes.... liebe Politiker..... einfach diesen Teil des Forums lesen. Es ist nicht euer Geld, sondern das von Millionen von Steuerzahlern. :cursing:

    Frage in die Runde: was haltet ihr davon, in so einem Fall mit Stopp Loss Order auf den in ETF investierten Teil zu arbeiten? Wenn man die Stopp Order zB 15% unter den Einstandskurs setzt, wäre man vor ganz harten Schlägen gesichert?

    Da ist ein kurzfristiger Rücksetzer für den Anleger sehr teuer, bei 15% 150€ auf 1000€ angelegte Summe, für mich keine wirkliche Alternative, incl. Ärger wenn es zügig wieder Bergauf geht, siehe Frühjahr 2020.

    Hallo Apis24, willkommen im Forum,

    da wir im gleichen Alter sind, kann ich dir nur meine Vorgehensweise schildern.

    Ich habe einen Überschlag gemacht, was ich monatlich ab 63 (Ziel Rente) benötige.

    Diesen Betrag habe ich mit 36 multiplitziert um für 3 Jahre erst einmal sicher zu sein. Dieses Geld habe ich bereits frei angelegt, Tendenz 0% Zinsen, aber sicher. Weiterhin ist noch ein kleiner Puffer vorhanden. Der Rest ist weiterhin in ETF angelegt, bei einer Marktbeobachtung kann man dann eine gute Zeit nutzen um wieder die 36 Monate auf zu füllen. Sicherlich ist auch Saidis Vorschlag mit 100-Lebensalter= Prozentsatz Anlage ETF eine interessante Lösung.

    Oha, eine Rentenversicherung die in ETFs investiert, eine Sicherung der Einlagen gewährleistet, eine Rente bis zum Lebensende zahlt und selber noch Gewinne machen will (muss), bringt genau soviel oder mehr als ein ETF...... Respekt, bitte mal das Unternehmen mit den dazu gehörigen Vertrag nennen.... Das einzige Risiko was ich hier sehe ist das Vertrauen in den Begünstigten, behält er die Anlage als Altersvorsorge oder lockt ein Wohlstandssymbol. Da kommt man natürlich mit einem Versicherungsvertrag nicht so schnell in Versuchung.... ;)

    Willkommen Going, dem Beitrag von monstermania gibt es nicht viel hinzu zufügen, ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität bei einem ETF- Sparplan, man kann jederzeit ran an das Vermögen, finde ich wichtig, wenn in der Zukunft sich neue (vielleicht bessere) Möglichkeiten ergeben. Aus einem Versicherungsvertrag kommt man dann nur mit erheblichen Kosten wieder raus.

    Keine Ahnung wie die gesetzl. Rente in 40 Jahren aussieht. Aber zumindest die letzten 120 Jahre hat das System ja scheinbar funktioniert. Da lagen mehrere Währungen, Kriege, usw. dazwischen. Nicht sooo schlecht, wie ich finde und ob ein 100% kapitalgedecktes Rentensystem besser funktioniert hätte!? :/

    Ich bin grundsätzlich ein optimistischer Mensch und gehe davon aus, dass noch viele Technologien entwickelt werden, die es uns auch in der Zukunft gestatten unseren Teil zur Weltwirtschaft beizutragen.

    Man muss wohl auch berücksichtigen, dass die Rente zu Beginn dafür gedacht war, den Lebenstandart also Miete, Essen und Trinken, zu sichern. Dafür hat sie auch gereicht, für den Winter im Süden, Weltreisen, große Autos etc., war sie nicht gedacht. Nun muss man halt überlegen, wie gleiche ich die Summen aus, die durch fehlende Beitragszahler entstehen. Sicherlich ist Riester wohl kein guter Weg, wenn ich allerdings die neuen Pläne verfolge, wird wohl wieder die Bank- und Versicherungswirtschaft ein großes Stück vom Kuchen abbekommen, womit wir wieder am (Riester)anfang stehen. Allerdings ist eine Kontrolle für Zuschüsse auch gerechtfertigt, ein normaler Fond lässt sich halt täglich verkaufen und dann?

    Sicherlich bleibt dann nur die DRV als "Verwalter" für eine geförderte Altersvorsorge über ETF oder ähnliches... da ist aber im Bundestag keine Lobby. Was würde passieren wenn die Fonds über einen längeren Zeitraum im Minus stehen? Wer trägt dann die Kosten? Für mich alles Fragen über Fragen und sinnvolle Antworten habe ich bisher keine bekommen.

    Da solltest du bei mehreren Versicherungen anfragen, mein Kollege ist nach über 30 Jahren in Rente und brauchte nun auch ein privates Fahrzeug. Er hat dann eine gefunden die seine Jahre mit Firmenwagen teilweise anerkannt hat. Er brauchte wohl eine Bestätigung von der Versicherung des Dienstwagens wieviele Jahre er Unfallfrei unterwegs war.

    Vielleicht hilft das auch weiter:


    https://www.finanztip.de/blog/…-schadensrabatt-behalten/

    zu 2. Für mich ähnlich wie Lotto, nur der Einsatz ist höher

    Bisher ging es extrem nach oben und alle feiern, sollte es ähnlich schnell nach unten gehen kommt der Kater... mir fehlt der Gegenwert dieser Sache, hinter einer Aktie steht eine Firma, und hier?

    Ich bin bei Pumphut, wenn erst die rechtliche Grundlage da ist, wird man es überall als Neukunde schwer haben "ungerupft" davon zu kommen. Da werden die Alternativen recht schnell überschaubar.... Gerade für Senioren die den Onlinebanken kritisch gegenüberstehen wird es schwer... Ist in der Finanzwelt halt neu für Vermögen bestraft zu werden ;)

    Wie Finanztip es empfiehlt, es reicht für eine lange Anlagedauer ein MSCI World, den man in Ruhe bespart und einige Jahre bevor man ihn benötigt aufteilt. In etwas Fest- oder Tagesgeld, für dann sofort benötigte Summen und den Rest weiter bespart. Sinn der Aktion ist die Überbrückung eines Crashs. Wenn du zocken willst kannst du das gern tun, aber du solltest dann auch mit Verlusten umgehen können. So wie es momentan läuft, ein ständiges nach oben, seit der 1. Coronakrise ist nicht die Normalität. Die Börse ist nun mal ein auf und ab mit einem langen Trend nach oben, aber halt auch mit Rückschlägen, die in einzelnen Branchen schon deutlich heftiger sind als in einem breiten MSCI World.

    Genau so ist es, Danke Kater.Ka, Deine Rechnungen verfolge ich immer wieder gern.

    Die Teilfreistellungsaufträge stehen bei mir in der jeweiligen Jahressteuerbescheinigung des Depots und auch die einzelnen Zeilen für den Eintrag in das Steuerprogramm, bei mir Wiso / Buhl, sind mit hinterlegt. Damit ist eigentlich alles geklärt damit hast du und das Finanzamt alles vorliegen. Im Fall das ein Auftrag überschritten wurde und der andere nicht ausgeschöpft ist, wird die Differenz zu deinen Gunsten automatisch berechnet.