Beiträge von d90

    Hi KaterJack,


    willkommen im Forum.


    Für ein weltweit diversifiziertes Portfolio, das Industrie- und Entwicklungsländer gemäß Marktkapitalisierung enthält, eignen sich ETFs auf die Indices MSCI ACWI oder FTSE All-World. Für letzteren hast du dich entschieden. :)

    Bei Vanguard wurden die ETFs erfunden, der ETF existiert schon lange, hat ein großes Fondsvolumen, eine fairen TER und eine Tracking-Differenz bei oder kleiner Null. Außerdem ist ist das Sampling sehr breit.


    Ich habe mich aus diesen Gründen auch für ihn als 1-ETF-Lösung gewählt.


    Hinweis zur Vollständigkeit: Bei Finanztip taucht der ETF nicht in den Empfehlungslisten auf, da wohl manche Infos des Indexanbieters nicht einsehbar sind.


    Grüße!

    Hi Sandra,


    eine pauschale Antwort ist schwierig.


    Grundsätzlich würde ich empfehlen, sich über mögliche Anlageklassen zu informieren. Das gibt dir das Wissen, dein gewünschtes Investment zu machen. Dabei geht es stets auch um die Diversifikation: Eine Einzelaktie ist in der Regel volatiler (und damit riskanter) als ein breit gestreuter Welt-Aktien-ETF.


    Wichtig ist auch, sich über die Risikotragfähigkeit Gedanken zu machen. Rendite kommt nämlich von Risiko. Wenn man das Risiko stark senken möchte, leidet darunter auch die Rendite (Tagesgeld, Festgeld). Der "Lohn" ist ein kalkulierbarer Betrag zu Tag X.


    Vom Anlagezeitraum über 10-15 Jahre ist auch ein breitgestreuter Welt-Aktien-ETF denkbar, aber wie gesagt, das muss der Risikofreudigkeit entsprechen. Denn in Krisen oder Crashes sollte man nicht nervös werden oder unruhig schlafen - und einfach weiter halten.


    Man kann die Anlageentscheidungen auch an einen vertrauensvollen Partner outsourcen. Hier sollte man darauf achten, dass keine Interessenskonflikte entstehen. Bank-"Berater" sind Verkäufer. Der Ansatz eines unabhängigen Finanzberaters ist da nicht schlecht.


    Grüße!

    Hi Kali-Kai,


    beim TER handelt es sich um die (gesamten) Verwaltungskosten, die auch beim Hersteller (Blackrock, iShares) mit 0,2% angegeben sind: https://www.ishares.com/de/pri…siteEntryPassthrough=true


    (Sofern ich hier richtig liege und die WKN A1JMDF ist - korrekt?)


    Woher Morningstar die 0,6% zieht, weiß ich nicht. Der Eintrag ist ja sehr spärlich. Ggf. hat der ETF früher mal mehr gekostet? Vielleicht weiß sonst noch jemand Rat?


    Grüße!

    Keine Ahnung, ob es da ein wissenschaftliches Prinzip gibt, aber ich klammere den Notgroschen aus. Dieser ist ja nicht angelegt, sondern steht für spontane unerwartete Ausgaben zur Verfügung. Den Rest verteile ich auf risikoarme (Festgeld) und risikobehaftete (ETFs) Anlage gemäß Risikotragfähigkeit und davon abgeleiteter Asset Allocation.


    Wie gesagt, so praktiziere ich es - ob das immer so gemacht wird - keine Ahnung.

    Hi ETF_Paul,


    was wäre der Hintergrund / die Ziel?


    Wenn du einen Kauf machst, dann spielt es keine Rolle, woher das Geld (gedanklich) kommt. Da eine „alte“ Dividende bereits versteuert wurde, ist sie ja in dein Barvermögen über gegangen. Reinvestierst du sie, ist das eine neue Einlage zum Tageskurs. So als hättest du Geld vom Sparbuch genommen.


    Oder geht es dir um deine Übersicht / Buchführung? Dann würde ich das z.B. mittels Excel protokollieren.


    Grüße!

    Hi ETF_Paul,


    wenn du Ausschüttungen aus dem ETF erhältst, werden diese (bei einem deutschen Broker automatisch) mit der Kapitalertragssteuer belastet - es sei denn, du hast einen Freistellungsauftrag vergeben und davon ist noch etwas übrig.


    Das Geld gehört dann dir. Für die Wiederanlage ist unerheblich, ob der Anlagebetrag aus Dividenten, Gehalt oder Sparbuch kommt.


    Grüße!

    Hi ETF_Paul,


    wenn die Dividende ausgeschüttet wird, wird sie versteuert (außer es liegt ein Freistellungsauftrag vor, der noch nicht ausgeschöpft wurde).


    Wird die Dividende wieder angelegt, also thesauriert, verbleibt sie ja im Fonds. Eine Versteuerung findet in dem Moment nicht statt. Es gibt für thesaurierende Fonds die Vorabpauschale, die jährlich abgebucht wird und eine Art "Steuer-Vorab-Zahlung" darstellt. Die Vorabpauschalen werden auf die Steuer bei Verkauf angerechnet.


    Die Vorabpauschale für 2021 (fällig in 2022) ist 0, da der zugrundeliegende Basiszins negativ ist.


    Grüße!

    Die DKB-Kreditkarte kann man m.E. auf zwei Wege nutzen:


    - Bezahlen und den Saldo am Ende des Monats vom Girokonto ausgleichen lassen.

    - Guthaben auf die Kreditkarte überweisen und das "verbrauchen".


    Insofern "muss" man kein Guthaben auf der Kreditkarte haben und kann im Rahmen seines Verfügungsrahmens damit bezahlen. Der Betrag wird dann aber vom Girokonto ausgeglichen, nicht vom Tagesgeldkonto.


    Alternativ lässt man etwas Guthaben auf dem Kreditkartenkonto - das aber ab 1. April (?) nicht mehr verzinst wird.

    Hi DasHaus,


    im Factsheet findest du die Anzahl der Positionen:

    1.587 Aktien


    Bei MSCI findest du im Factsheet (https://www.msci.com/documents…6e-4b4c-8ea4-43fcb5bd6523) die Info, wie viele Positionen im Index sind:

    1.600 Aktien


    Ergo: 13 Aktien werden in diesem Beispiel nicht gekauft, das sind < 1% aller Aktien.


    Ob und wie gut das Sampling funktioniert, lässt sich historisch nachvollziehen. Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft, aber ein Anhaltspunkt:


    https://www.trackingdifferences.com/ETF/ISIN/IE00B4L5Y983


    Im Factsheet des ETF findest du außerdem das Rebalancing-Intervall: Vierteljährlich. Das heißt mindestens vierteljährlich wird die Gewichtung der Einzelpositionen überprüft, vermutlich auch die Qualität des Samplings.


    Grüße!

    Hi DasHaus,


    wie viele Aktien der ETF im Vergleich zu seinem Index kauft, lässt sich über das Factsheet nachvollziehen.


    Die Idee hinter optimiertem Sampling ist, dass z.B. 10% der Aktien nur 0,1% der Indexperformance ausmachen. Dann sorgen mehr Aktien nicht zwangsläufig für eine groß andere Performance. Der ETF wird aber weit mehr als 3 Aktien kaufen - eben so viele, bis die Abweichung die Kosten für die Reproduktion nicht mehr rechtfertigt.


    Die ETFs machen in bestimmten Intervallen Rebalancing (steht auch im Factsheet). Ich vermute, dass dann auch das Sampling überprüft und nachjustiert wird.


    Grüße!

    zu 1.) Fraglich ist, ob Du die Angaben überhaupt nochmal jetzt korrigieren kannst oder korrigieren lassen kannst. Die sind ja nicht dooof bei der DKB ....

    Ja, der Bogen ist bei Banken aktualisierbar. Erfahrungen können sich ja ändern über die Zeit...


    zu 2.) JA, warum auch nicht? Andere Anlagegeschäfte wie ein aktiv gemanagter Fonds gelten als zB weniger riskant. Du könntest zB erstmal mit einem VL-Fondssparplan starten.

    Wieso sollten sie weniger riskant sein? Es hängt vor allem davon ab, worein der Fonds investiert und wie gut der aktive Ansatz (über längere Zeit) funktioniert.

    Hi Josho,


    wenn ich mich recht entsinne, wird bei der DKB ja als erstes Kenntnissen und Erfahrung gefragt. Wie das genau definiert ist, steht dort nicht - wenn du dich aber ausgiebig informiert hast, könnte man es doch so interpretieren, dass das bei dir - für die entsprechenden Kategorien, bei denen du recherchiert hast - zutrifft, oder?


    (Interpretation meinerseits, bin kein WPHG-/(Rechts-)Experte.)


    Der Bogen ist ja vor allem die Absicherung der Bank. Sie möchte nicht belangt werden, wenn du unwissentlich oder uninformiert Geld verlierst. Andersrum formuliert schützt das sicher auch den ein oder anderen vorschnellen Neu-Anleger.


    Ich habe damals schon Fonds vom Fondsberater gehabt (mittlerweile aufgelöst), deswegen konnte ich die Angaben dort übertragen.


    Grüße!

    Hi Community,


    in der neusten Rechnung der Hausratversicherung steht folgender Satz:
    "Die Haftung wird bedingungsgemäß ab März 2021 um -0,3% angepasst."


    Der Beitrag sinkt von 8,72 Euro auf 8,70 Euro monatlich.


    Das sind zwar nur -0,23% - sind das trotzdem die gemeinten -0,3%?

    Was bedeutet bedingungsgemäß?

    Und ändert sich durch den Preis was an den Leistungen?


    Eine Google-Recherche hat nichts zu Tage gebracht.


    Vielen Dank!

    Ich bin seit Kindesbeinen bei der Sparda-West und habe es nie bereut. Web-Interface und App (kein TEO) solide. Konditionen fair. Schneller Kundenservice.


    Aber da scheint ja jede Sparda-Bank ihr eigenes Süppchen zu kochen.

    Hallo allerseits,


    vielen Dank für die Ausführungen.


    Das heißt, diese Summe wurde nun automatisch abgeführt beim Verkauf - konnte/durfte aber nicht mit dem Freibetrag verrechnet werden (Kapitalerträge = 0 Euro im gleichen Jahr)?


    Und es ist so zu verstehen, dass man sie sich zurückholen kann, wenn sie bereits versteuert wurde? Woran kann man das festmachen?


    In den vergangenen Jahren war nie so eine Position in den Jahressteuerbescheinigungen enthalten. Immer nur Kapitalerträge, meist unter Freistellungsauftrag. Das heißt die „Wiederanlegungen“ im Thesaurierer waren hier bereits enthalten - und damit der Abzug möglich?


    Vielen Dank!