Beiträge von andiii_98

    Die Einlagensicherung ist in Schweden 1.050.000 Schwedische Kronen.

    Wenn du das auf dein Euro-Konto bekommst, bekommst du es in Euro zum aktuellen Umrechnungskurs. Wenn der Kurs 1:1 ist, hast du 1 Mio Euro, wenn der Kurs 1:10 ist, sind es 100.000 Euro.

    Das Wechselkursrisiko besteht immer, auch im Zeitraum zwischen Festgeldanlage und Fälligkeit.

    Du wirst es im Voraus nicht rausfinden, ob/wann der Kurseinbruch kommt. Hinterher ist man immer schlauer.


    Wenn der Kurs vom ETF MSCI World heute um 0,5 % runtergeht, weißt du nicht, ob du heute kaufen solltest, weil er am Montag wieder hochgeht oder ob es am Montag nochmal 0,5 runtergeht.

    Dazu gibts ein Video von Saidi mit dem Ergebnis, was oben schon steht: Bei einer größeren Summe am besten alles auf einmal investieren oder zumindest in wenigen, großen Blöcken. Und ansonsten den Sparplan laufen lassen.

    Gegenargument:

    Dass die 4. Welle kommt und dass man das vermutlich nicht ohne irgendwelche Einschränkungen unter Kontrolle bringt, war eigentlich jedem klar. Die Infektionszahlen gehen seit dem Spätsommer durch die Decke, ebenso die Kurse des ETF World.
    Egal, was über den Winter hinsichtlich Corona kommen wird, es ist nicht überraschend, auch ein weiterer Lockdown ist keine Überraschung.

    Der Versicherungsombudsmann könnte noch eine Ansprechstelle sein. Evtl. ist es aber einfacher, die Versicherung zu wechseln.


    (Übrigens ist das hier kein Alleinstellungsmerkmalen von sog. "Direkt"versicherungen. Auch herkömmliche Versicherungen tun sich manchmal ein bisschen schwer. In meinem Fall musste selbst die Bafin mehrfach nachfragen, um eine konkrete Antwort zu bekommen.)

    Hallo Tobs,

    ich würde mir anschauen, was die Versicherung kostet und was ein neues Hörgerät kostet.
    Wie du sagst, verlieren Kinder beim Spielen sowas schonmal. Daher würde ich vermuten, dass die Versicherung damit rechnet, dass sie X Hörgeräte pro Jahr ersetzen muss und die Beiträge entsprechen genau dem.
    Oder andersrum: Was passiert, wenn du den Versicherungsbetrag monatlich auf ein Konto legst und im Bedarfsfall das Hörgerät selbst zahlst.

    Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit der DKB gemacht, kann dich aber verstehen, wenn dein Vertrauen doch ein bisschen eingeschränkt ist nach den Erfahrungen, bevor der erste Cent bewegt wurde.


    Meine Erfahrung mit anderen Dienstleistern ist aber, dass die völlig aufgeschmissen sind, wenn unvorhergesehene Fehler passieren, besonders wenn sie auf der eigenen Seite passieren (hier der katastrophal falsch geschriebene Geburtsort) oder wenn der Kunde etwas möchte, was der von irgendwelchen Schreibtischmenschen völlig theoretisch gestrickte Prozess nicht hergibt.

    Muss ja auch sonst niemand kaufen, ich werde jedenfalls das Zeichnungsangebot wahrnehmen. Und fragte der Initiator dieses Threads nicht nach unserer Meinung?

    Ja, na klar. Und da hat jeder eine andere und auch andere Argumente.
    Und der arme TE darf sich dann raussuchen, welche Argumente er am besten findet und entsprechend handeln.

    Die Vonovia ist ein sehr solides Unternehmen,

    Örks.


    Da gibt einen Haufen Berichte, wie die ganz solide ihre Kohle vermehren, auf Kosten der Mieter.


    Ok, gutmenschliche Ansprüche und Kapitalvermehrung passen nicht immer supergut zusammen, aber ob man das so direkt sichtbar und direkt vor der Haustür mehr unterstützen will als über einen ETF World...

    Du kannst die Lastschrift über deine Bank zurückbuchen. Normalerweise führt das zu ziemlich schnellen Reaktionen. Wenn der Abo-Anbieter versucht, dir dafür Gebühren in Rechnung zu stellen, verweist du auf die fristgerechte Kündigung und die Eingangsbestätigung.

    (Du musst halt sicher sein, dass deine Kündigung wirklich fristgerecht war.)

    Frage ist, ob auch Privatnutzung erlaubt und versichert ist (abends in die Kneipe, Fahrradtour am Wochenende)? Trotzdem muss man natürlich überlegen, ob es nicht doch viel billiger und sinnvoller ist, sich ein eher günstiges Gebrauchsrad einfach so zu kaufen.

    Ich kenne einen Vertrag, in dem Privatnutzung erlaubt ist, es ist aber vorgeschrieben, das Fahrrad mit einem Schloss mit einem Mindestpreis von x (ich glaube 50 €) abzuschließen.

    Hallo Arash,
    am Ende muss es jeder selbst wissen.
    Bei den Jobrad-Angeboten sind jährliche Inspektionen und Versicherungen in der Kalkulation enthalten, die im Falle der privaten Finanzierung mit Mondpreisen und bei Leasing mit superniedrigen Preisen enthalten sind. Das verzerrt das Ergebnis erheblich.
    Dazu kommt, dass man über alles, was vom Brutto weggeht, seine Beiträge in Renten- und Arbeitslosenversicherung mindert und entsprechend weniger Leistungen bekommt. Das macht für ein Fahrrad sicher nicht viel aus, aber in der Summe mit anderem (bAV) ist es sichtbar.

    Ich kann für mich sagen, dass ich mich über Berater beschwere und das auch im Einzelfall begründe. Wenn ich es nicht ok finde, dass ein großerer Versicherer es nicht schafft, innerhalb von mehreren Monaten mir seine Dokumente so zu erklären, dass ich sie verstehe und die Leute am Telefon das auch nicht können, nehme ich für mich in Anspruch, das mindestens seltsam zu finden.
    Der Versicherer darf mir sehr gerne erklären, warum das so sein muss :-)

    Ob es ein einfacher Fall ist, wird sich vermutlich erst zeigen ;-).


    Ich habe in einem Fall, wo ich zunächst auch völlig ahnungslos war, den erstbesten und einzigen Steuerberater im Ort angerufen und nach einem Beratungstermin gefragt.

    Den hatte ich dann, dauerte 30 Minuten und wurde zu 130 € die Stunde (inkl. MwSt) abgerechnet.

    Kann natürlich sein, dass ich viel Glück hatte oder der vor Ort anders ist als andere. Vielleicht musst du einfach ins kalte Wasser springen, hingehen und schauen, was in welcher Zeit lösbar ist.