Beiträge von A_n_a

    Hallo zusammen, habe mich auch mit der obenstehenden Fragestellung von Klaus befasst und bin auf diese Seite / Info gestoßen: Mutterschaftsgeld beantragen & berechnen - So geht's! - Finanztip


    Unter dem Punkt "Wie viel Mutterschaftsgeld gibt es?" 2. Absatz heißt es: "(...)Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei vollständig abgerechneten Kalendermonate. Einmalige Zahlungen, zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld, werden nicht berücksichtigt. Es ist die Lohnsteuer in dem maßgebenden Berechnungszeitraum zu berücksichtigen. Ein Wechsel der Steuerklasse in der Mutterschutzfrist hat grundsätzlich keinen Einfluss darauf, wie sich der Zuschuss des Arbeitgebers zum Mutterschaftsgeld berechnet (ArbG Aachen, Urteil vom 12. Juli 1984, Az. 5 Ca 853/84)."


    Ergänzender Hinweis für Arbeitnehmerinnen in Elternzeit: Unter dem Punkt "Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld" heißt es wie folgt:

    "(...)Befindest Du Dich zu Beginn des Mutterschutzes noch in Elternzeit, hast Du als Mitglied einer Krankenkasse Anspruch auf das Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro täglich. Da Du während der Elternzeit allerdings nicht arbeitest, zahlt Dir Dein Arbeitgeber auch keinen Zuschuss. Wirst Du während der Elternzeit erneut schwanger, solltest Du gegenüber Deinem Arbeitgeber schriftlich erklären, dass Du zum Beginn der Mutterschutzfrist Deine Elternzeit vorzeitig beendest (§ 16 Abs. 3 Satz 3 BEEG). Alternativ kannst Du die Elternzeit auch unterbrechen und mit Zustimmung des Arbeitgebers dann den Rest an die erneute Elternzeit anhängen. In beiden Fällen erhältst Du den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld.

    Die Höhe des Zuschusses orientiert sich dann nicht an den letzten drei Monaten vor Beginn der erneuten Mutterschutzfrist, in denen Du wegen der Elternzeit keinen Lohn bekommen hast. Entscheidend sind die letzten drei abgerechneten Monate vor dem Beginn der ersten Mutterschutzfrist (BAG, Urteil vom 22. August 2012, Az. 5 AZR 652/11). So bekommst Du also wieder das volle Nettogehalt. Der Arbeitgeber muss bei der Berechnung allerdings die aktuelle Lohnsteuerklasse berücksichtigen. Der Zuschuss kann also geringer ausfallen, sofern Du in eine schlechtere Lohnsteuerklasse gewechselt bist. (...)"


    VG


    Anja