Beiträge von ETF-Horst

    Und was machst du wenn der nächste richtig große Rücksetzer kommt nachdem die Börsen um weitere 25 % gestiegen sind vom heutigen Zeitpunkt, incl. kleiner Schwankungen?


    Dann hast du selbst mit einem zukünftigen 20 % Rücksetzer den besten Zeitpunkt verpasst, der jetzt gewesen wäre...

    Fazit: Das zurückhalten kann klappen, kann aber auch in die Hose gehen.

    Ja, das ist was dran. Man kann es drehen und wenden wie man will.

    Scheint wohl zu stimmen, der Spruch "Der beste Zeitpunkt ist immer jetzt" ...

    Ja

    Weil man da i.d.R. Zeit hat sich in Ruhe die Entwicklung anzusehen und zu überlegen, ob die eingestellten Orders vom vorherigen Wochenende noch so OK sind. Kann man auch mit dem Monatsschluss oder dem Wochenende nach dem Verfall (3.Freitag im Monat machen). Zu letzterem versuche ich mein Glück.

    Danke, das probiere ich vielleicht auch mal aus. :thumbup:

    Ein oder mehrere Rücksetzer werden ja sicher kommen - irgendwann.

    Wenn ich mir meinen World ETF für 2021 anschaue, war der größte Drop "nur" ca 5%, und den hätte ich sicher nicht getroffen.

    Sparplan ist sicher nicht verkehrt, mache ich ja auch, aber ich will halt etwas zurückhalten, wenn es sich mal richtig lohnt. Man ist ja ständig bemüht, alles noch irgendwie zu optimieren und hat am Anfang mehr Zweifel als wenn mn schon einige Jahre dabei ist.


    das sollte als Antwort auf LebenimSueden sein, Zitat hat aber nicht geklappt

    Aber warum willst du dann auf den Rücksetzer warten? Erst +15% und dann -10 --> Kauf ist keine Idee die dir zum Vorteil gereicht.

    Für die Idee mit dem Rücksetzer habe ich ein gewisses Verständnis, auch wenn ich das selbst nicht mache. Dann sollte man aber auch so konsequent sein und das Kauflimit auf heute beziehen, nicht auf irgendeinen Höhepunkt in der Zukunft. Was du machst ist logisch inkonsequent. Auf der einen Seite sagst du "die Kurse sind aktuell zu hoch, ich will erst nach einem Rücksetzer kaufen", auf der anderen Seite sagst du "den richtigen Einstieg will ich heute nicht entscheiden sondern von der zukünftigen Entwicklung abhängig machen. Ich bin mir aber sicher er ist 10% unter dem Höhepunkt".

    Wahrscheinlich ist es einfach Psychologie. Man möchte halt nicht zum Höchststand kaufen.

    Ich würde das Kauflimit ja auf heute beziehen wollen, nur wenn es immer weiter aufwärts geht, wie mehr oder weniger beim MSCI World, kauft man ja dann nie. Also muss man das Limit ab und zu nachziehen, was bedeutet, dass man besser doch gleich heute gekauft hätte. :D

    Und ich will halt schon noch ab und zu nachkaufen und nicht erst wenn der Mega Crash kommt. Kommt der erst in 3 Jahren, bin ich ja solange nicht investiert.

    Es gibt eine Stop Buy Order, die kann man auch mit einem Trailing versehen. Kommt aber auf den Handelsplatz an und den Depotanbieter, in wie weit das unterstützt wird. Im Falle Flatex - Tradegate z.B ja, habe ich gerade ausprobiert.


    Bei Comdirect habe ich eine Anleitung gefunden https://www.comdirect.de/pbl/m…&pdf=&name=&combined=true

    Ich gestatte mir eine Warnung aus leidvoller Erfahrung: Die Kursverläufe sind in der Praxis viel weniger glatt als man auf einem Chart sieht, speziell bei Produkten und Handelsplätzen mit wenig Umsatz. Dazu mal eine Time&Sales-Aufstellung eines Tages anschauen (gute Quelle Börse Stuttgart und LS-X). Ich würde mir eher routinemäßig den Wochenschluss anschauen und dann ein konkretes Abstauberlimit setzen.

    Danke für das PDF. Das schaue ich mir mal in Ruhe an.

    Ich habe im Netz auch die Möglichkeit eines Trailing Stop Buy gefunden, aber keine vernünftige Erklärung dazu. So ganz habe ich es noch nicht verstanden, wie es funktioniert.

    Und ich glaube, dass das nur wenige Broker anbieten... TR schonmal nicht. ^^


    Ich habe eigentlich eher die Brot und Butter ETF im Visier, also keine Produkte mit wenig Umsatz. Von daher sollte das nicht das Problem sein.


    Wie meinst Du das mit dem Abstauberlimit? Den Kurs von Freitag nachmittag und dann ein Limit von minus x Prozent? Und warum speziell den Wochenschluss?

    Hallo,

    Hintergrund meiner Frage: ich bin demnächst mit meinem anvisierten Betrag mehr oder weniger komplett investiert. Monatlicher Sparplan läuft und das soll die nächsten 10-15 Jahre so bleiben. Die letzten zwei Jahre habe ich regelmäßig einen größeren Betrag investiert, egal ob die Kurse hoch oder tief standen. Einfach nach festem Zeitplan rein. Grund dafür war, dass ich mich Anfang 2020 nicht getraut habe, alles komplett auf einen Schlag zu investieren und mein verfügbares Geld auf einzelne Tranchen gestreckt habe, das aber konsequent durchgezogen habe.

    Nun möchte ich aber das Cash, das mir noch bleibt und das künftig eventuell dazukommt, nicht zu jedem Kurs investieren sondern wenn möglich nur noch bei Rücksetzern. Bspw wenn der Kurs um 10-15% gefallen ist.


    Kann man das halbwegs automatisieren, ohne dass man ständig die Märkte im Auge behalten muss? Ich kann mir einen Kursalarm setzen oder eine Limit-Buy-Order aufgeben. Wenn ich das aber zB 10% unter heutigem Kurs mache, der Kurs in der nächsten Zeit erstmal um 10% steigt und dann 10% fällt, wird nicht gekauft. Hätte ich das vor einem Jahr mit meinem World-ETF gemacht und eine Limitorder bei -10% aufgegeben, wäre die bis heute nie ausgeführt worden. Kann man einen Kursalarm oder eine Limitorder auch "nachziehen", also quasi ein "Trailing Limit" ähnlich Trailing-Stop-Loss?

    Habt ihr da praktische Tipps oder muss man regelmäßig von Hand das Limit bzw den Kursalarm anpassen?

    Gegenwärtig habe ich 100% Vermögen bei DKB - hatte ein bisschen Angst vor den Neo-Brokern.


    Es sieht so aus, als ob viele Depotinhaber bei Smartbroker sind.

    Ich denke, die Angst vor den Neo-Brokern ist unbegründet. Das funktioniert mittlerweile ganz gut.

    Ein Ausschütter wird allgemein bei consors wieder angelegt? Aber dann ist der Ausschütter dann technisch ein Wiederanleger oder gibt's trotzdem noch Unterschiede?

    Wie andere schon gesagt haben: Ausschüttungen im Rahmen des Sparplans werden wieder angelegt. Das kann praktisch sein, wenn man den Ausschütter nur hat, um den Freibetrag auszuschöpfen.

    Ein Thesaurierer ist es dann aber trotzdem nicht. Du thesaurierst halt manuell. :D

    Achso, wird der Sparplan eventuell kostenpflichtig? Meinst man kann dann alles zu Trade Republic übertragen oder sollte man das nicht bei so einem Smartphone Anbieter machen?

    Aktions-Sparpläne zu 0 EUR laufen meist nur eine gewisse Zeit. Danach wird der Sparplan dann wieder kostenpflichtig. Klar kann man dann sein Depot übertragen. Aber den Stress gebe ich mir nicht wegen 1,5%. Man kann den ETF ja liegenlassen und woanders weitersparen.

    Oder man geht gleich zu einem Broker, der dauerhaft kostenlose Sparpläne anbietet, wenn einem das wichtig ist.

    Ist consors eigentlich auch in Ordnung? Wenn man dort Sparpläne nimmt, die kostenlos zu kaufen sind?

    Ich bin u.a. bei Consors und bin sehr zufrieden. Die Transaktionskosten sind etwas höher, aber ich habe momentan nur kostenlose Sparpläne. Praktisch finde ich die automatische Wiederanlage für Ausschütter. Man muss halt überlegen, was man macht, wenn der Sparplan nicht mehr kostenlos ist. Zahlen oder wechseln...

    Prinzipiell hast Du ja recht. 0,5% Kosten ist nicht wirklich nennenswert.

    Aber wenn man das mit einer Anlage bspw bei TR für 1 EUR vergleicht, sind das 499 EUR haben und nicht haben...


    An meiner Strategie hat sich nur insofern etwas geändert, dass ich mir bezüglich der EM nicht mehr so sicher bin. Die laufen ja schon seit langem deutlich schlechter und die Zukunft ist ja bezüglich der Regulierung in China auch sehr unsicher. Ich will sie nicht ganz aufgeben, bin mir aber nicht sicher, ob ich sie weiterhin mit 30% gewichten soll. Mit einem ACWI hätte man sie noch mit 10% dabei und das wäre für mich auch ok.

    Ich denke, es ist grundsätzlich nicht verkehrt, noch ein zweites oder gar drittes Depot zu haben. Dann kann man die weltweiten Basis-ETFs von anderen nicht ganz so langfristigen Investments trennen. Stichwort "Zocker-Depot".

    Mein kostenloser Sparplan läuft Ende 22 aus, dann muss ich eh überlegen, was ich mache. Es sollte zwar anno 2022 kein Problem sein, sein Depot umzuziehen, aber da kann ja doch ab und zu mal was schiefgehen... Deshalb will ich eigentlich nicht umziehen, sondern lieber die alten ETF liegenlassen und einfach nicht weiter besparen.

    Ich fürchte nur, dass ich irgendwann dann 5 und mehr ETF auf den gleichen Index habe...

    Hallo,

    mein Basis-Investment besteht momentan aus klassisch 70/30 MSCI World / EM. Es besteht aber momentan schon aus 4 verschiedenen ETF, je 2 für World und EM (thes. und ausschüttend).

    Nun werde ich voraussichtlich in 2022 zu einem größeren Geldbetrag zwischen 50 und 100k kommen, der auch investiert werden soll. Gemäß dem Motto "Time in the market usw" werde ich das wohl in einem Rutsch investieren.


    Jetzt ist die Frage worin. Naheliegend wäre natürlich, das Geld in meine beiden laufenden World / EM ETF zu stecken. Da das Depot nicht bei einem Neobroker ist, würden ordentlich Orderkosten anfallen.


    Mein Gedanke geht aber immer mehr in die Richtung, einen neuen Allworld ETF aufzumachen bei einem kostengünstigen Broker. Macht es Sinn, das Geld zB in einen Vanguard FTSE All World zu stecken, so dass ich dann mit 5 ETF unterwegs bin? Die bestehenden will ich keinesfalls verkaufen und alles umschichten. Oder wird das dann zu kleinteilig? Ich muss dazu sagen, je länger ich investiere, desto mehr kommt die Erkenntnis, dass ich keine Lust mehr auf einen ETF Zoo habe, mich nicht um Rebalancing kümmern will usw


    Hätte das vielleicht sogar Vorteile, die ich jetzt nicht auf dem Zettel habe, wenn ich einen neuen All World aufmache?

    Die Möglichkeit eines Dividenden-ETF wurde ja schon genannt. Der Deka Euro Stoxx Select Dividend 30 enthält aber nur 30 europäische Aktien.

    Es gibt auch weltweite Dividenden-ETF, die viel breiter diversifiziert sind. Z.B. IE00B8GKDB10, da sind über 1000 verschiedene Aktien drin.

    Oder IE00BYYHSQ67, immerhin noch 300 Aktien.

    Wenn man noch kein Depot hat, kann man sich einen ETF aussuchen und dann dort ein Depot eröffnen, wo der ETF/Sparplan am günstigsten zu haben ist.

    Da Du schon bei der DKB bist, empfehle ich den Finanztip ETF-Rechner, wenn Du nicht weißt, welchen ETF Du nehmen sollst: https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/


    Dort kannst Du Dir anzeigen lassen, welche ETF für Dein Depot am günstigsten sind. So siehst Du zB dass der IE00BK5BQT80 über den Handelsplatz Baader Bank ohne Gebühren bis 17.12. gekauft werden konnte. Leider ist die Aktion scheinbar vorbei, aber das würde ich nochmal auf der Webseite der DKB checken.

    So solltest Du auf jeden Fall Deinen ETF finden.

    Der ist schon ok. Allerdings solltest Du nicht FTSE und MSCI mischen. Wenn Du den Core MSCI EM IMI behältst, würde ich eher beim World zum iShares Core MSCI World tendieren. Wenn es aber ein Ausschütter sein soll, dann der Amundi Index MSCI World, den Du ja auch hast.


    Ja, viele Themen ETF sind gut gelaufen. Das muss aber nicht so bleiben. Den kannst Du als Beimischung ja im Depot behalten.


    ICH würde den Lyxor noch rausschmeißen, da er mir nicht breit genug diversifiziert wäre. Wenn Du aber unbedingt aus Gründen Deutschland zusätzliches Gewicht geben willst, dann vielleicht noch den Euro Stoxx 600 raus.

    Wie gesagt, den könnte man als Beimischung behalten, wenn man die Wette auf den US Healthcare Sektor eingehen will. Vielleicht wäre aber auch jetzt ein guter Zeitpunkt, die 35% Gewinn zu realisieren, zB wenn Du noch Sparerfreibetrag übrig hast.

    Ob mit oder ohne Branchen/Regionenwette ist allein Deine Entscheidung. Finanztip empfiehlt ja ein prognosefreies weltweit aufgestelltes Depot.


    EDIT: Da hat was mit dem Zitieren nicht geklappt. Irgendwie sind die zitierten Passagen von ExSpeedy rausgefallen und mein eigener Text steht jetzt als Zitat da. Aber ich denke, es wird auch so klar...