Beiträge von finanztip_FAN

    Wie viel Geld hast Du eingezahlt und wie viel ist drin (Rückkaufswert, Stichtag)? Hintergrund der Frage: Widerruf ist häufig möglich, aber deutlich komplizierter als die Kündigung. Die Prüfung lohnt sich nur dann, wenn Du schon fünfstellig eingezahlt hast und am besten der Rückkaufswert noch unter den Einzahlungen liegt. Also wenn Du einen ordentlichen Schäden erlitten hast. Sonst ist die Kündigung der einfachere schnellere und meist auch wirtschaftlichere Weg.


    Danke für die Meldung. Einzahlungen sollten bis August 2020 etwa 6.500 Euro gewesen sein, der in der zu dem Stichtag in dem jährlichen Schreiben angegebene Auszahlungsbetrag liegt bei etwa 3.900 Euro.

    Hallo zusammen,


    verfolge den Finanztip-Newsletter schon eine Weile. Durch den Podcast bin ich tiefer in die Themen eingestiegen. Ich lese hier im Forum, dass "mein Weg" (auch den ich gleich erläutere) typisch scheint. Eine Frage ist bei mir jedoch gerade offen und durchschaue ich nicht, ich hoffe hier auf Hilfe. :-)


    Vor etwa 5 1/2 Jahren - ja... somit (die meisten) Abschlusskosten abgezahlt :-( - habe ich über einen Mitarbeiter der Deutschen Vermögensberatung eine Rentenversicherung bei der AachenMünchener (jetzt Generali) abgeschlossen. "Vermögensaufbau & Sicherheitsplan" heißt das Produkt - ähnlich wie viele hier schon besprochene Produkte: monatliche Einzahlungen, teure Kosten, "schlechter" Fond. Keine BU oder ähnliches noch mit drin. Bereits beim Abschluss vor 5 1/2 Jahren hatte ich Bauchschmerzen, aber da man ja was für seine Altersvorsorge machen muss, habe ich die Bauchschmerzen bei Unterschrift unterdrückt. Dies scheint ebenso typisch zu sein, lese ich hier im Forum.


    Für mich steht fest, ich will den Vertrag abstoßen. Habe ihn schon für wenige Monate beitragsfrei gestellt, um Überlegungsluft zu bekommen. Jetzt lese ich online, auch bei Finanztip, dass Kündigung von solchen Produkten der letzte Weg sein soll. Manche Verträge haben Aussicht auf erfolgreichen Widerruf und darüber würde man alle Einzahlungen (also mehr als Rückkaufwert) wiederbekommen. Ich durchschaue nicht ganz, ob ich diesen Weg checken lassen sollte. Viele Quellen sagen, das gilt nur für bestimmte Policen (?) und auch bis bis Abschlussjahr 2007 (?) wegen Fehler in der Belehrung. Andere Online-Dienstleister, die so ein Widerrufs-Check anbieten schränken die potenziellen Verträge nicht inhaltlich oder zeitlich ein. Doch bevor ich anderen Beratern in die Hände falle, möchte ich das gern selbst checken.


    Meine Frage: Habe ich Chancen auf Widerruf o.ä. oder bleibt mir nur normal zu kündigen und den niedrigen Rückkaufswert zu bekommen?


    Viele Dank für Denkanstöße.

    Gruß