Beiträge von Kater.Ka

    Die Irritation kommt ggf. von der Vermischung des Begriffs Dividende, daher spreche ich beim Fonds / ETF lieber von Ausschüttung. Dann:


    Einem ETF fließen laufend die Dividenden zu, die die enthaltenen Aktien ausschütten.

    Der Ausschütter schüttet diese als Ausschüttung aus, der Thesaurierer kauft dafür neue Aktien.


    Mit einem Sparplan hat das zunächst nichts zu tun. Damit kaufst Du neue Anteile. Wenn Du den gleichen Wertzuwachs beim Ausschütter wie beim Thesaurierer haben möchtest musst Du 1. dafür sorgen, dass durch den Freistellungsauftrag die Ausschüttung steuerfrei bleibt und 2. den ausgeschütteten Betrag gleich wieder in neue Anteile investieren.


    Daher ist ein Sparplan mit Thesaurierer einfacher, speziell für Anfänger, und je nach Transaktionskosten für die Wiederanlage beim Ausschütter auch kostengünstiger. Andererseits kann man mit dem Ausschütter einen Steuervorteil erhalten sofern der Pauschbetrag nicht ausgeschöpft ist.

    Eventuell hat sich Kater.ka unpräzise ausgedrückt.

    Die Steuern fallen nicht auf die Wiederanlage an, sonder auf die Ausschüttung.

    Danke für den Hinweis.

    Gemeint war

    Auch wenn die Ausschüttung wiederangelegt wird wird sie trotzdem besteuert.

    Also kostenlos ist die Wiederanlage definitiv aber eigentlich musste man den Steueranteil dann auch transparent in der der Wiederanlage Transaktion erkennen können oder ?

    In dem Sinne wie oben: man sieht den Steuerabzug in der Ausschüttungstransaktion, die Wiederanlage erfolgt dann mit dem Betrag nach Steuer.

    Sprich man müsste das Modell nicht nur bis 65 Jahre rechnen sondern eigentlich bis sagen wir mal 85 oder evtl. 90 Jahre um dann zu schauen wo man steht weil der Thesaurierer ja dann Monat für Monat veräußert und wieder reduziert wird

    Ich bin mir nicht sicher ob es da ein Missverständnis gibt. Dem Verkauf an Anteilen steht bei Thesaurierer weiterhin ein Wertzuwachs gegenüber, d.h. bei Entnahme unterhalb des Wertzuwachses müssen immer weniger Anteile für den Konsum verkauft werden. Insofern kann man mMn sich auf die Entwicklung des Vermögens mit dem Parameter Wertzuwachs und Entnahme beschränken ohne die technische Umsetzung über Verkauf oder Ausschüttung zu betrachten.

    Jetzt ist nur die Frage,ist ja schon ziemlich komplex,macht es dann Sinn für die Übersichtlichkeit die Ausschüttungen separat zu besprechen oder wie mach ich das übersichtlich im laufenden Sparplan?

    Ich verstehe die Frage nicht so ganz. Die versteuerte Ausschüttung zählt ja wie eine Neuanlage. Insofern hast Du dann Deinen Kaufbeleg und damit ist es dokumentiert. Wenn Du auf die Renditerechnung referenzierst, das ist schwierig, dazu müsstest Du eine Nebenbuchhaltung machen.

    Wenn das die Bank für einen wiederanlegt,wird das ja sicherlich ordnungsgemäß notiert,hofft man zumindest

    Die Bank speichert die Anschaffungskosten- dazu ist sie gesetzlich verpflichtet-, das ist aber das Gleiche wie auf Deinem Kaufbeleg steht. Richtig komfortabel macht es die Comdirect mit der Steuersimulation, da kann man sich vor Verkauf anzeigen lassen, was voraussichtlich an Steuern weg geht. Kenne sonst keine Depotbank mit vergleichbarer Funktion.

    Nach meinem Verständnis werden die beiden ETFs ohne Wiederanlage verglichen sprich wenn ich den ausschüttenden in meinem Depot auf "Wiederanlage" stelle kaufe ich mir über die Zeit weitere Anteile ... das wird denke ich im Chart nicht wirklich deutlich weil hier nur die reine Performance verglichen wird ohne die steigende Zahl der Anteile bei Wiederanlage zu berücksichtigen.

    Das ist mMn ein Mißverständnis. Üblich ist die sog. BVI-Methode anzuwenden, dabei werden Ausschüttungen ohne Steuerabzur und Transaktionskosten zum Inventarwert wieder angelegt. Damit ist der Effekt der steigenden Anteilszahl abgedeckt. Fondsweb arbeitet auch nach BVI.

    Steuern sollte somit nicht anfallen

    Bei der Wiederanlage einer Ausschüttung fallen Steuern an.

    Bleibt die Frage ob der high dividend ETF die optimale Wahl ist. Hier kommentieren die Forums-Kollegen sicher noch.

    Tendenziell eher nicht, da die Dividenden-ETF zumindest in der letzten Jahren deutlich in der Rendite zurückgeblieben sind. s. https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00B8GKDB10,IE00B3RBWM25

    Also doppelt versteuern?

    Nein.


    Ich ziehe es noch mal auseinander mit den Zahlen von Kolibri 1


    Kauf 2018 für 10.000

    Annahme 2020 stehen die 10.000 bei 15.000 und es gibt die 2.000 Ausschüttung. Dadurch gehen die 15.000 auf 13.000 zurück.

    Dann versteuerst Du die Ausschüttung von 2000.

    In Deinem Bestand von 13.000 hast Du dann einen nicht realisierten Gewinn von 3000.

    Du legst die 2000 der Ausschüttung wieder an.


    Jetzt gibt es einen weiteren Gewinn von 20% von 2020 bis 2022:

    Die 13.000 wachsen um weiter 13.000 * 0,2 = 2.600, damit steigt der Gewinn von 3000 auf 5.600

    Die 2.000 wachsen um 2.000 * 0, 2 = 400, das kommt zum Gewinn dazu.

    In Summe sind bei Verkauf die 6.000 zu versteuern, die 2000 nicht mehr.


    Hättest Du keine Ausschüttung gehabt wären die 15.000 auf 18.000 gestiegen und damit hättest Du die 8.000 am Ende versteuern müssen.


    [Zur Klarheit habe ich die Steuer bei der Ausschüttung nicht berücksichtig]

    Der selbst investierte Betrag zählt neu ab dem Reinvestitionszeitpunkt.


    Beispiel:

    1000 € im Bestand von einem Kauf vom 01.01.2020 investiert, 10€ Ausschüttung, nach Steuer bleiben (stark gerundet) 7€ übrig, die werden am 26.01.22 wieder investiert.

    Dann hast Du steuerlich zwei Positionen

    1000 € vom 01.01.2020

    7€ vom 26.01.22


    Wenn Du jetzt 100€ verkaufst werden die von der älteren Position genommen. Angenommen da wären 10% Gewinn drin würden diese dann versteuert werden.


    Also 100€ Auszahlung, davon 10% = 10 € Gewinn, davon wieder knapp 30% (26,375%) Steuern.


    Neuer Bestand

    900 € vom 01.01.2020

    7€ vom 26.01.22


    [Das Beispiel ist mathematisch nicht ganz korrekt, wenn in den 1000 € 10% Gewinn sind ist der Anschaffungswert - das ist das steuerlich relevante - 1000 / 1,1 = 909,09 €]

    Hallo O_aus_B, willkommen im Finanztip-Forum.

    Benötigen wir eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht oder sind mögliche Haftpflichtfälle in dieser Konstellation üblicherweise durch eine Privathaftpflichtversicherung abgedeckt?

    Die Frage kann man so nicht beantworten, da es auf den Tarif ankommt.


    Bei meiner gibt es drei Leistungsklassen, ab der mittleren sind die Risiken nach meinem Verständnis abgedeckt, bei der kleinsten nicht.

    Hallo Achim59 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Wie von JDS bereits ausgeführt wäre erst einmal die Gesamtsituation zu beleuchten, also wie viel Kapital steht für RIsikoanlagen (Aktienfonds, -ETF) zur Verfügung und welcher Anteil sollte sicher angelegt sein (Tagesgeld, Festgeld). Näheres findet sich hier https://www.finanztip.de/geldanlage/


    Generell werden bei Finanztip gemanagte Fonds nicht empfohlen, da das Management sehr hohe Kosten erzeugt und speziell der Ausgabeaufschlag das eingezahlte Kapital sofort schmälert. Beide Kosten landen -einmal teilweise und einmal komplett - bei der Volksbank, die also Geld kassiert ohne eine Leistung zu erbringen.


    Bei den angebotenen Fonds handelt es sich beim UniNachhaltig Aktien um einen Aktienfonds, bei den übrigen um Mischfonds, d.h. dort sind noch Anleihen enthalten, dazu gleich mehr, vorab diese kosten gegenüber Tagesgeld/Festgeld unnötig Gebühren.


    Der UniZukunft ist ganz neu, den würde ich deswegen nicht nehmen. Es ist ein Mischfonds mit 75% Aktien.


    Vergleich der anderen Fonds mit einem vom nachhaltigen, von Finanztip empfohlenen ETF


    https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000A2N7V22,LU0629459743

    Der Aktienfonds performt ähnlich wie der ETF, es wären hier allerdings erst die Ausgabeaufschläge zu zahlen und damit wäre er schlechter.


    https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0718558728,LU0629459743

    Der UniRak enthält 35% Anleihen, daher müsste man im Vergleich die Rendite beim ETF um ein Drittel absenken (Tagesgeld =0%). Selbst dann performt der UniRak deutlich schlechter.


    https://www.fondsweb.com/de/ve…LU1900195949,LU0629459743

    Der Privatfonds enthält aktuell nur ein Drittel Aktien, daher müsste man im Vergleich die Rendite beim ETF auf ein Drittel absenken (Tagesgeld =0%). Selbst dann performt der Privatfonds extrem schlecht.


    Erläuterung zu Anleihen: bei steigenden Zinsen verlieren bestehende Anleihen an Wert. Daher haben die Mischfonds ein besonderes Verlustrisiko, das man beim Tagesgeld/Festgeld nicht hat. Das Risiko kann man quantifizieren, kann ich bei Bedarf noch machen.


    Fazit: Wenn die Zahl im Nickname auf das Alter schließen lässt ist eine etwas konservativere Aufstellung nach klassischen Ansätzen angezeigt. Insgesamt wäre so ein Produkt wie der UniRak mMn angemessen. Allerdings zeigt eben der Vergleich, dass das angebotene Produkt sehr teuer und wenig effizient im Vergleich zum Markt ist.

    Nein.


    Die Berechnung der DB multipliziert die Stücke mit der Differenz aus aktuellem Kurs und gemitteltem Einstandskurs.


    Sofern alle Stücke Anfang 2018 im Depot waren wäre der Anteil Anzahl Stücke *(Kurs aktuell - Kurs 01.01.18) nur zu 30% steuerpflichtig.

    also Gewinn ab 2018 7,3135*(538,90-435,25) = 758,04€, davon 70% steuerpflichtig wegen TFS = 530,63 €


    Gesamtgewinn = (2.381,91- 758,04) + 530,63 = 2154 €


    Steuer bei nicht ausgeschöpftem Freibetrag, ohne Kirchensteuer

    (2.154 - 801) * 26,375% = 356,85 €


    Alles ohne Gewähr. Mehrere Schmutzeffekte: Bestand 01.01.18 unklar. Im Rahmen des tatsächlichen Verkaufs wird der fiktive Verkauf zum 01.01.18 realisiert, hier könnte es noch Zusatzerträge geben, aber eher unwahrscheinlich da deutsche ISIN. Für 2019 und 2020 wurde Vorabpauschale berechnet, die wird beim Gewinn gegengerechnet (ca. 10 €).


    Zur Steuerthematik hier https://www.finanztip.de/index…stmentsteuerreformgesetz/

    Werden Steuern auf Gewinne nicht jährlich abgezogen? Dachte für das ist der Freibetrag da.

    Nein. Es werden auf die Ausschüttungen Steuer einbehalten, Steuer auf den Gewinn tritt erst beim Verkauf auf.

    Mit wie viel Steuern müsste ich rechnen bzw. wie kann ich dies ermitteln?

    Sehr grob vereinfacht:

    Bestände mit Anschaffung vor 01.01.2018

    Gewinn = (Wert am 31.12.17 ./. Wert zum Anschaffungszeitpunkt) + (Wert zum Verkaufszeitpunkt ./. Wert am 31.12.17)*(1-TFS)
    Bestände mit Anschaffung ab 01.01.2018

    Gewinn =(Wert zum Verkaufszeitpunkt ./. Wert zum Anschaffungszeitpunkt))*(1-TFS)


    TFS = Teilfreistellung, hängt vom Fonds ab, i.d.R. 30% bei Aktienfonds, 15% bei Mischfonds


    Steuer = (Gewinn - noch vorhandener Freistellungsauftrag)*26,375%


    Du darfst weiter fragen, wenn ich Dich weiter verwirrt habe ...

    Analyse der Fonds (ohne vL)

    https://www.fondsweb.com/de/ve…DE0009802306,LU0392494562

    https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0268208047,LU0392494562

    Der Allianz scheint neu zu sein https://de.allianzgi.com/de-de…apital-plus-global-c2-eur


    So auf den ersten Blick

    Der DWS Deutschland ganz OK

    Der DWS Sachwerte selbst für einen Mischfonds eher schlecht

    Die beiden Premium Mischfonds ebenfalls eher schlecht - ich nehme da als Benchmark 50% der Rendite eines MSCI World ETF als Näherung für ein 50/50-Portfolio.

    Der Allianz stark rentenlastig, damit in Zeiten steigender Zinsen mMn eine sichere Kapitalvernichtung auf der Rentenseite.


    Die Erfolgsdarstellung verstehe ich nicht, speziell was eingezahlt wurde. Ich vermute dass das die "performanceneutralen Bewegungen" sind und die Differenz zum Endwert zzgl. Ausschüttungen der Zähler für die Performance-Berechnung ist (?). Wenn dem so wäre wäre der steuerpflichtige Gewinn beim Verkauf die Differenz zum Endwert.


    Wie immer musst Du für Dich entscheiden wie Dein Zielportfolio aussehen soll. Sowohl Finanztip wie auch Finanztest empfehlen Mischportfolios aus Aktien und Tagesgeld/Festgeld. Du hast das z.T. über die Mischfonds realisiert. Diese sind systembedingt teurer als eine Eigenanlage. Wenn also etwas ändern würde ich mit den schlechtesten Mischfonds anfangen. Bitte immer daran denke, dass beim Verkauf Steuern anfallen, ggf. den Verkauf über mehrere Steuerjahre zur Ausnutzung des Freibetrags strecken sowie die Änderung der Besteuerung zum 01.01.18 bedenken.


    Der SEB ist in Abwicklung, die Abwicklung ist noch nicht fertig. s. https://www.savillsim-publikum…/de/fonds/seb-immoinvest/ Allein aufgrund des durch den Abwickler festgestellten NAV wird da nicht mehr viel kommen.

    Hallo Mike# , willkommen im Finanztip-Forum.


    Anika ist hier nicht mehr Moderatorin.


    Deinen langen Post möchte ich im Detail nicht kommentieren, teile ihn in weiten Teilen nicht. Ich würde statt des Trailing Stop Loss entweder aktiv (teil)verkaufen oder das Depot (teil)neutral stellen z.B. durch einen Short_ETF. Letztere Variante ist steuerneutral.

    Allerdings frage ich mich, wo solche ETFs mit "Trailing Stop-Loss" möglichst günstig angeboten werden

    Trailing Stop-Loss ist ein Orderzusatz, der 1. vom Depotanbieter und 2. vom Handelsplatz angeboten werden muss, damit er genutzt werden kann. Bei den Neos SC, TR und Zero geht es nicht. Bei SB geht es u.a. mit gettex geht es kostenlos. Bei den Servicebrokern (Flatex, Consors, Comdirect) geht es im Rahmen der üblichen Transaktionskosten.

    Die zweite Variante ist die richtige. Beim Thesaurierer wird die Steuer erst beim Verkauf fällig. Zwischenzeitlich fällt die Vorabpauschale an, die eine Verzinsung mit dem risikolosen Zins abbildet. Da dieser derzeit negativ ist wird derzeit keine VAP empfohlen. Ich vermute, dass sie für 2023 wieder kommt, dann zahlbar am ersten Banktag in 2024.


    Die erste Variante beschreibt die Situation vor der Änderung der Fondsbesteuerung zum 01.01.2018, bis dahin mussten beim Thesaurierer die sog. "auschüttungsgleichen Erträge" in der Steuererklärung angegeben werden. Das steht alles auch so im Artikel, bitte lese mal selbst noch mal nach dem Lesen dieses Posts und gib Feedback.


    Xenia ggf. Hinweis an den Autor zu prüfen ob in den Artikel nicht ein Hinweis auf aktuellere Artikel rein sollte z.B. https://www.finanztip.de/index…stmentsteuerreformgesetz/

    Eine Frage - kann man die meisten amerikanischen ETF oder Aktien in EUR auf deutsche Plattforme kaufen?

    Ja. Ich mache viel mit amerikanischen Aktien und handle sie über verschiedene Depotanbieter jeweils auf gettex, ab 500€ Volumen kostenlos, aber mit Spread.

    Ich sehe oft iShares ???? amerikanische Aktien in EUR. Was bedeutet das?

    Die Frage verstehe ich nicht. Wenn es hier um ETF geht - ishares ist der weltgrößte ETF-Anbieter - dann haben die ETF entweder USD oder EUR als Fondswährung, der Handel in D wird aber in EUR abgewickelt.

    Bitte Link oder Quelle posten, dass ich das nachvollziehen kann.

    Ist es nicht besser in USD auf US Plattforme amerikanische Aktien zu kaufen?

    Kommt drauf an. Ich kenne Leute, die auf Interactive Broker handeln, dort Ihre Einzahlungen von EUR in USD wechseln und dann für 1 USD pro Trade handeln. Ich rechne es immer mal wieder für mich um, das nimmt sich zumindest bei liquiden Aktien nichts. Wenn man kleinere US-Werte handeln möchte könnte das sinnvoll sein.

    Der Vorteil ist, dass man Abend nach der Arbeit problemlos kaufen oder verkaufen kann wenn die US Börsen noch offen sind oder?

    Das geht analog so mit den Handelsplätzen, die US-Aktien in D handeln.


    Mein Vorschlag: mach für Dich eine Studie für Deine Käufe, wie Kurse und Spreads zum gleichen Zeitpunkt für eine günstige deutsche Plattform und für den US-Handel sind. Problem dabei ist, dass die Kurse NASDAQ und NYSE mMn nicht kostenlos realtime erhältlich sind, was bedeutet, dass man zwar den Spread vergleichen kann, für einen Kursvergleich auf eine Taxe gehen muss. Falls Du dazu Hilfe brauchst sag Bescheid.

    ist aus Eurer Sicht ein Brokerwechsel sinnvoll

    Hängt ein wenig von der individuellen Einstellung ab. Ich bin sehr preissensitiv und habe deswegen für unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Broker, manche laufen nur noch leer oder mit Bestand.

    sollte man das Depot umziehen oder einfach das Vermögen beim einen stehen lassen und mit dem neuen Broker frisch anfangen?

    Das der Depotwechsel manuell und damit fehleranfällig ist vermeide ich einen Depotumzug solange die Depots kostenlos sind. Ferner ist eine zeitliche Splittung der Bestände im Hinblick auf einen Verkauf nicht schlecht, da man dann je nach Umständen die Steuer steuern kann (alte Bestände - hohe Gewinne - hohe Steuern, bei neuen Beständen gerade andersherum).

    Hallo Volvo1989 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Zunächst eine Rückfrage - ist es Tradegate oder tatsächlich Berlin? Bei ersterer hätte ich eh keine Bedenken, bei zweiter sagt die Börse Liquidität zu.

    Außerdem können Sie viele Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs) zu attraktiven Spreads und Quotierungsvolumina an der Börse Berlin handeln. Auch hier stellen Ihnen die Skontroführer ausreichend Liquidität zur Verfügung.

    Quelle ganz unten auf https://www.boerse-berlin.de/i…taet/Fonds,_ETFs_und_ETCs


    Ich würde es versuchen und vermuten, dass die Order durchgeht. Ganz praktisch würde ich zwischen 0920 und 1725 Uhr handeln, besser noch erst nach 1550 (deutsche und US-Börse offen). Order mit einem Limit versehen. Dazu parallel die Taxe der Börse Stuttgart mitlaufen lassen und das Limit danach ausrichten, da in S i.d.R. ETF ohne Spread gehandelt werden.


    Bei Fragen gerne weite fragen und auch die ISIN des gewünschten ETF nennen.