Beiträge von Kater.Ka

    Hallo TimP , willkommen im Finanztip-Forum.


    Bei Scalable und Trade Republic sind Aktienbruchteile möglich, damit könnte man so etwas konstruieren, allerdings ohne automatisches Rebalancing. Dabei beachten, dass es nach meinem Verständnis die Bruchteile jeweils Forderungen gegen den Depotanbieter sind, die dann kein Sondervermögen sind.

    Nur hast Du halt im Vergleich zu einem ETF ungleich höhere Kosten für die Fonds.

    Das stört im Grunde nicht, sofern die Rendite stimmt. Das ist bei den Aktienfonds nur beim Uniglobal der Fall.

    Der Mischfonds hat als Benchmark 1/3 Anleihen. Wenn man dafür über lange Zeit 4% ansetzt liegt der Fonds unter dem Benchmark.


    Mögliche Handlung:

    1. den Vorsorge und 2. den Mischfonds stilllegen und Zug um Zug unter Nutzung des Pauschbetrags verkaufen und in die von monstermania genannte Kombination von Finanztip umschichten. Den aktuellen Sparplan entsprechend auf Modell Finanztip umstellen. Bei Ermittlung der Verkaufsbeträge First in - First Out und die Steueränderungen ab 2018 beachten.

    Den Uniglobal erst mal behalten solange er etwa wie der Benchmark läuft um die Kapitalreduzierung durch die Steuer zu vermeiden.


    Beim UniImmo handelt es sich um ein sehr konservatives Investment, was nach Kosten und Inflation kaum etwas bringt. Kann man gedanklich dem Sicherheitsbaustein zuordnen. Sollte es mal wieder Zinsen geben überlegen, ob man dabei bleibt.


    Auch das war natürlich nur persönliche Meinung und keine Anlageberatung.

    Hallo Julian_99 , willkommen im Finanztip-Forum.

    Laut Finanztip und anderen Quellen fängt man ja im Idealfall mit ausschüttenden ETFs an, da dadurch der Steuerfreibetrag besser ausgenutzt wird. Und erst ab einer bestimmten Summe soll dann auf thesaurierende ETFs gewechselt werden.

    Bei Finanztip ist der Plan so bis ca. 20-30T€ den Ausschütter zu besparen, damit dieser dann in den nächsten ca. 15 Jahren - abhängig von der Rendite - den Pauschbetrag voll ausschöpft. Da die meisten ein paar Jahre brauchen bis sie 20-30 T€ zusammen haben hat man mit dem Plan z.B. 25 Jahre keine Arbeit.


    Wenn Dir das gefällt und Du nur einen Anteil frei hast könntest Du bis zu einem Betrag in den Ausschütter sparen, der im gleichen Verhältnis zu den 20-30 T€ steht wie der freie Pauschbetrag zu den 801 €. Das ist allerdings nur Mathematik, ich fände es auch vertretbar nur in den Thesaurierer anzulegen, da Du den Pauschbetrag ja schon über die Hälfte und steigend nutzt.

    oder erst noch den restlichen Freibetrag (ca. 100-200 Euro) mit ausschüttende ETFs auszunutzen und erst dann umzusteigen, wenn dieser wirklich voll ist.

    Du hast verstanden, dass der Plan nicht ist voll zu machen, da man durch die weitere Wertsteigerung dann schnell auf die Ausschüttungen Steuern zahlen muss=?

    Gut gebrüllt Ihr Löwen. Aus gleichem Grunde halte ich es für fahrlässig pauschal den Theaurierer ins Fenster zu stellen aufgrund des Vorteils der nachgelagerten Besteuerung. Damit setzt man sich dem Risiko der Steueränderung maximal aus.


    Beseitigt man hingegen ganz (Rollen) oder teilweise (Ausschütter) die Grundlage der Besteuerung - nämlich den Gewinn - macht man sich von diesem Risiko unabhängig. Solange man das im Rahmen Pauschbetrag bzw. NV macht kostet es auch nichts außer einer halben Stunde Arbeit.


    Wie mehrfach schon ausgeführt ist es eine individuelle Entscheidung, ob man eine einfache Lösung wählt oder Aufwand rein steckt. Da wir Kindergeld, Elterngeld, Coronageld, ... für die Kinder angelegt haben ist das Depot entsprechend groß und ich halte es steuerfrei. Das ist der beste Stundenlohn im Jahr.

    Der Nur-Ausschütter hat ja tatsächlich weniger Steuerlast als das Szenario mit dem Wechsel?

    Das kann man daran sehen wann die gelben Felder anfangen. Im Wechselszenario nutzt Du den Pauschbetrag nicht so lange komplett aus.

    Hinzu käme ja noch, dass der Ausschütter der Tochter (bis zum Übertrag auf sie) auch noch den Freibetrag beansprucht und er damit noch schneller ausgereizt wäre..

    Macht Nicht viel zusätzliche Steuer aus, nach den Annahmen beginnt die Steuerzahlung bei komplett Ausschütter im Jahr 9, beim Wechselszenario später.

    Ich glaube langsam, ich lasse die Steuer Steuer sein und zerbreche mir darüber nicht zu sehr den Kopf...

    Das ist vollkommen OK. Es sind nur Modellrechnungen, die mit anderen Renditen oder Steuergesetzen nicht mehr stimmen.

    Zumindest in dem Buch wird dargelegt, dass die Tools etc., die Blackrock hat, hinsichtlich der Sanierung von Staaten eingesetzt wurden. Mit der Tätigkeit als Vermögensverwalter hat das mMn nichts zu tun. Soweit mir bekannt ist nimmt Blackrock auf die Unternehmen hinsichtlich Governance-Kriterien Einfluss und stimmt dann entsprechend ab. Kann man u.a. im Brief von Larry Fink jeweils nachlesen bzw. m Bericht über Abstimmungen. https://www.blackrock.com/corp…ewardship-report-2020.pdf

    Das finde ich im Grunde als Anleger gut und hat - das sollte meine Kernaussage sein - nichts zu tun mit "Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld" (Buchtitel).

    Meinst du damit, dass keine Quellensteuer zu leisten ist bzw. die Steuer nicht automatisch abgeführt wird?

    Ja. Im besten Fall hast Du keinerlei Aufwand und musst keine Steuererklärung abgeben, wogegen ausländische Einkünfte anzugeben sind. Am fernen Ende drohen Vorauszahlungen, allerdings nicht bei Deinen Beträgen.


    Ich würde mir keinen Stress machen wollen mich mit einer ausländischen Einlagensicherung herumschlagen zu müssen, aber das ist eine individuelle Entscheidung.

    Bei 10:20 empfiehlt er genau eine meiner gedanklichen Varianten: Den Ausschütter besparen bis der Freibetrag ausgereizt ist und danach auf den Thesaurierer wechseln und den Ausschütter ruhen lassen.

    Nicht böse sein wenn ich widerspreche. Er empfiehlt einen Teilbetrag in den Ausschütter zu geben, damit rund die Hälfte des Pauschbetrags ausgenutzt ist. Damit bleibt "Luft" für den weiteren Wertzuwachs, der auch zu höheren Ausschüttungen führt. Heißt aber im Umkehrschluss, dass "lange" der Pauschbetrag nur teilgenutzt wird.


    Ich schaue mal ob ich das selbstsprechend exceln kann ...

    War es wegen Gamestop ?

    Es ging zum einen um die nicht ausreichend ausgebaute Infrastruktur. TR fordert zum häufigen Handeln auf und sollte deswegen auch entsprechende Kapazitäten vorhalten. Ferner ist ein Broker nicht berechtigt, den Handel zu untersagen. Das darf eine Börse, aber eben kein Broker.

    Ich habe es erst mal für die Tochter gemacht. Sie kommt erst nach 20 Jahren in die Region, dass sie durch die Ausschüttung den Pauschbetrag ausnutzt. Mit NV und Rollen wäre das Depot komplett steuerfrei. Nur mit Pauschbetrag kann man rund 9 Jahre / 16T€ steuerfrei machen. In der ganz rechten Spalte siehst Du den kumulierten Vorteil, die gesparte Steuer wären 26,375% davon. Es geht nach 9 Jahren damit um rund 500 € auf die Kralle. Wenn Dir das hilft mache ich für Dich auch noch eine Version.

    Ich habe TR bei der BaFin nach den Vorgängen im Januar angezeigt. Mein Geld und meine Wertpapiere habe ich dort abgezogen, da ich keinerlei Vertrauen in Fähigkeit des dortigen Managements habe, eine Bank professionell zu führen.

    aber ob er überhaupt notwendig ist, ist anzuzweifeln, wie ich in Saidis Video gelernt habe...

    Das verstehe ich nicht. Mit der Ausschüttung nutzt Du nur diesen Anteil aus, der Wertzuwachs bleibt steuerpflichtig oberhalb des Freibetrags.

    Was meinst du genau mit "steuerfreies Depot" übergeben? So wie ich, also dass du die Steuer jetzt schon übernimmst (Ausschütter) oder hab ich da was nicht verstanden?

    Die Depots laufen jeweils auf die Kinder und ich rolle die Bestände von Zeit zu Zeit im Rahmen Ihrer NV (Jährlicher Freibetrag bei PKV aktuell rund 10.500 €, s. oben) jeweils im Dezember durch Verkauf und Wiederkauf. Dauert keine Stunde und spart je nach Depothöhe jährlich mehrere Tausend Euro Steuern.


    Übertrag einzelner Depotpositonen müsste mMn auch bei Scalable möglich sein. Hier gelten dann die Freibeträge für die Schenkungssteuer und beim Verkauf der komplette Wertzuwachs. Wenn dann keine NV mehr anwendbar ist weil die Tochter schon im Beruf ist o.ä. dann gilt nur der niedrige Pauschbetrag (aktuelles Recht, es ist aufgrund der aktuellen politischen Diskussion mit einer Verschlechterung zu rechnen).

    zumal es ja dort dem TE offenbar um spekulatives Verkaufen mit dem Ziel den Freibetrag auszunutzen geht.

    Ohne die Aktion kannst Du bei Deinem Vorgehen der Pauschbetrag nicht ausschöpfen, womit wir wieder bei den 211 € haben oder nicht haben sind.


    Im Video wird u.a. mit der Vorabpauschale gerechnet, die es derzeit wegen Negativzins nicht gibt. Der Vorteil von Francesco ist dadurch größer als dargestellt.


    Sag mir mal die Daten Einmalanlage und Sparrate für Dich und die Tochter, dann excele ich das kurz durch, weil mit Zahlen ist es transparenter. Könnte ein wenig dauern, da ich nachher für das DRK in einem Testzentrum tätig bin.

    Ich kümmere mich mal um die restlichen Fragen:

    derzeit 26.000 Euro Genossenschaftsanteile bei der Volksbank sowie geplant der Rest in europäisches Festgeld -> ab welcher „Länderbewertung“ würdet ihr das machen?)

    Zwar nicht gefragt, aber ich finde den Anteil der Genossenschaftsanteile (keine Einlagensicherung, üblicherweise lange Kündigungs- und Rückzahlungsdauer) zu hoch.

    Ich würde hier nicht auf ein Länderrating schauen sondern einfach eines aus D oder aus der Liste von Finanztip nehmen. https://www.finanztip.de/festgeld/ Ferner würde ich nur eines nehmen, bei dem die Steuer gleich richtig behandelt wird.

    Ich denke an den von ishares (IE00BYX2JD69) oder den von Amundi (LU1861134382). Der von Amundi ist 5% issuer capped und bei ING DIBA sowohl gebührenfrei in der Einmalanlage als auch im Sparplan. Daher mein Favorit. Eure Empfehlung? Ich habe zudem gelesen, dass Blackrock aufgrund seiner Marktmacht auch kritisch gesehen wird, kann das aber nicht einschätzen.

    Beide sind nicht auf der Empfehlungsliste von Finanztip, hätte aber bei beiden mit Volumen > 1 Mrd EUR keine Vorbehalte. Soweit erkennbar sind sie von den Daten gleich, wobei der ishares besser performt. https://www.fondsweb.com/de/ve…LU1861134382,IE00BYX2JD69


    Das mit der Marktmacht von Blackrock ist mMn eine Verschwörungserzählung einer Journalistin, die darüber sowohl ein Buch wie auch einen Fernsehbeitrag gemacht hat. Es wird dabei vermischt, dass Blackrock als Vermögensverwalter die Stimmrechte seiner Anleger bündelt und damit Einfluss ausüben könnte mit der Beratungstätigkeit, die Blackrock auch macht / gemacht hat, u.a. in der Staatsschuldenkrise.

    Wie sinnvoll ist es, dass ich mich stark daran orientiere? Wie häufig ändern sich in der Regel die Gebühren für ETFs?

    Vom Grundsatz her machen die einmaligen Kaufkosten im Vergleich zu einer langfristigen Rendite kaum einen Unterschied. Wenn man 25 Jahre zu 6% anlegt vervierfacht sich die Anlage (429%), da fallen dann 1-2 % Kaufkosten nicht so sehr ins Gewicht. Andererseits kann man den Vorteil mitnehmen, das ist ähnlich wie die Steueroptimierung eine persönliche Entscheidung. Ich versuche jeden Cent Kosten zu vermeiden, das ist aber genetisch bedingt, da ich aus Südwest komme.

    Die Gebührenaktionen wechseln häufig zum Jahreswechsel. Einfach darauf achten und dann ggf. den Sparplan auf ein anderes Produkt ändern und die bestehenden Anteile behalten.

    TR hat keine Webseite. Zum Thema langfristig kann man auch irgendwann mal - wenn man besseres gefunden hat - den Bestand beim alten Broker stehen lassen und woanders weiter anzulegen.

    Hast Du meine Frage gesehen? Wo bist Du denn zur Zeit und wie ist Dein Anforderungsprofil?


    Ich finde SC solider als TR hinsichtlich der Dokumentation. SC hat neben gettex die Möglichkeit zur Not bei Xetra zu handeln. Bei den Prime-Produkten ist SC günstiger als TR. Hängt aber alles von den individuellen Anforderungen ab.

    Mit dem Service dort hatte ich keinen Kontakt. Die Abwicklung läuft über die Baader Bank, das ist sehr solide und etabliert, kenne ich seit ca. einem Jahr schon über Gratisbroker.


    Die Oberfläche finde ich sehr reduziert, es gibt nur sehr eingeschränkte Ordertypen. Wenn man außerhalb der Prime-Produkte handelt zahlt man entweder die 99 Cent pro Trade oder eben die Jahresgebühr von 36 €.


    Die App kenne ich nicht, da ich nur über den Desktop handle. Smartbroker hat (noch) keine App.


    Wo bist Du denn zur Zeit und wie ist Dein Anforderungsprofil?

    Von den genannten ist Smartbroker auf der Empfehlungsliste von Finanztip. Ich könnte es für Dich bei Scalable noch testen, da ich in der Richtung noch nicht überwiesen habe. Auf dem Hinweg ist die Gutbuchung nicht intraday sondern erst am Folgetag. Scheint an der Baaderbank im Hintergrund zu liegen, da es bei den anderen intraday geht, bei einem anderen Neobroker mit Baader im Hintergrund aber ebenfalls nicht.