Beiträge von Kater.Ka

    Habe beide und noch ein paar andere. Bei SC gibt es die Trennung von Frontend von SC und innere Funktionalität von Baader. Man hat über das Frontend von SC nicht alle Informationen und z.T. Zeitverzögerungen. Bei SB gibt es gute Reportingmöglichkeiten sowie eine Vielzahl von Handelsplätzen. Ferner gibt es mehr Limitmöglichkeiten als bei SC. Der Kauf über ein Angebot (irritierenderweise Realtime genannt) finde ich einen großen Vorteil gegenüber SC, wo man dafür immer ein Limit definieren müsste, Die Aussage zum Depotübertrag kann ich nicht bestätigen; es war bisher der einzige Broker, der mich darüber separat und korrekt informierte.

    Hallo HOODi , willkommen im Finanztip-Forum.


    Ich befürchte, dass Du die Antwort Dir selbst geben musst. Tendenziell solltest Du Deine Annahmen überdenken.


    Vom Grundsatz her kannst Du eine Anlage sofort oder auch Zug um Zug umschichten, sofern Du vorher und hinterher eine vergleichbare Renditeerwartung hast. Das kommt für mich nicht klar heraus, ob bzw. Warum Du davon ausgehst, dass die neue Anlage besser läuft. Ja, es gibt Prognosen, dass Tech kurzfristig schlechter läuft, genauso wird hinterfragt, ob das so stimmt oder ob nicht vom jetzt erreichten Niveau eine ähnliche Entwicklung erfolgt. Heißt für mich, dass Du Dir über Deine Erwartung klar werden (Stichwort Boost). Der Zinseszins funktioniert in der alten und der neuen Struktur.


    Zwischen NASDAQ und MSCI World gibt es auch eine deutliche Überlappung. Insofern würde ich mir überlegen, ob mich ein kleinerer als heute Anteil NASDAQ dauerhaft stören würde.


    Zum Steuerthema: hier ist natürlich ein gestaffeltes Umschichten über mehrere Jahre sinnvoll. Wenn es schlecht läuft (für die Überlegung) aber gut für den Index schaffst Du das nie, sofern der NASDAQ wieder gut steigt ;-) Die Frage, ob Anteile im Verlust sind ist mMn relativ egal, diese werden ja mit Gewinnen verrechnet.


    Vielleicht mal als Fazit: ich würde schauen, was ich im Rahmen des Pauschbetrags inkl. Verlustverrechnung umbauen kann und den Rest auf das Folgejahr verschieben, da nächstes Jahr auch der Pauschbetrag steigt.

    Der ist aktuell mit 800 Eur. freigestellt. Benötige ich denn hier soviel? Sonst könnte ich ja einen Großteil dieser Freistellung für den Verkauf der VB-Fonds (aktuelle Freistellung dort : 150 Eur. / verbraucht 33,12 Eur) nutzen?

    Wo der Verbrauch herkommt erschließt sich mir nicht, da es ein Thesaurierer ist und derzeit keine Vorabpauschale erhoben wird.


    Kurz gefasst: aus meiner Sicht brauchst Du für den weder 2022 noch 2023 eine Freistellung sofern Du nichts verkaufst.


    Ich vermute, dass für 2023 wieder eine Vorabpauschale erhoben wird, sofern dem so wäre ist sie steuerlich erst Anfang 2024 fällig.

    Ich finde den Thread sehr wichtig. Der TE hat in einem früheren Thread von einem 60/40-Depot gesprochen, wobei der Sicherheitsbaustein ein Jahresgehalt ist. Dann sind die 13% Buchverlust auf 60% schon bitter i.S.v. mehreren Monatsgehältern. Es illustriert sehr gut, auf was man sich mit der buy-and-hold-Altersvorsorge einlässt.


    Die Entscheidung auszusteigen war wahrscheinlich falsch, das werden wir aber erst in Monaten oder Jahren wissen.

    Es handelt sich hier um eine Anleihe die physisch mit Gold hinterlegt ist, richtig?

    Sagen wir mal genauer, dass es ein besichertes Derivat ist. Was die Besicherung taugt werden wir erst wissen wenn es schief gegangen ist.

    Die jährlichen Kosten müssten 0,3% betragen. Ist das vertretbar?

    Die sehe ich im KIID nicht. Soweit ich weiß ist das Produkt an sich kostenlos, kostet aber die Bank etwas für die Verwahrung, die deswegen dem Kunden etwas belastet. (Steht so hier ziemlich unten https://www.xetra-gold.com/produkt/handel/ )


    Dieses Entgelt fällt mMn beim EUWAX II Gold nicht an https://www.euwax-gold.de/ewg2ld/, dafür ist der Spread höher.

    Wie viel soll kann/man als Sicherheitsbaustein in xetra Gold anlegen. Der Rest ist klassisch in msci acwi investiert. Ich plane 5% des Aktienbesrandes in xetra gold umzuwandeln (Finanztip sagt ja zwischen 5 und 10% in physisches Gold ist in Ordnung)

    Da es nicht physisch sondern nur physisch hinterlegt ist würde ich deutlich unter den 5% bleiben und/oder über Produkte streuen. Ich habe mehrere Produkte am Start, teils direkt, teils indirekt.


    Persönliche Meinung: ich würde das nicht auf einen Schlag machen sondern Zug um Zug über längeren Zeitraum. Auch der Goldkurs hat unter der Erwartung auf Zinserhöhung gelitten. Wenn Dir die Aktienquote zu hoch ist kannst Du auch Cash halten.

    Bei uns ist das so, dass das Geld in den Kinderdepots nicht nach Herkunft strukturiert ist. Insofern ist mir die Aufteilung in zwei ETF auf den gleichen Index fremd. Für Euch bzw. die Geldgeber scheint es wichtig zu sein, daher habe ich auf den dritten ETF argumentiert.


    Wenn ich heute neu ein Kinderdepot anfangen müsste würde ich die Ein-ETF-Lösung von FT machen, ggf. mit einer aggressiveren Beimischung. Wir sind in der glücklichen Lage bei der Realisierung von Gewinnen (Rollen des Bestandes) des Kinderdepots mittlerweile mit den Grenzen der Familienversicherung zu kollidieren. Da würde mich eine Produktaufteilung stören. Ihr kommt bei den derzeitigen Sparraten und Grenzen erst gegen Ende der Ansparzeit hin, aber vielleicht kommt ja noch was dazu.


    Die Aussage "... bis zum 18.Geburtstag ..." ist rechtlich so nicht haltbar, da das Geld durch die Eltern durchaus für die Kinder disponiert werden kann §1638ff BGB. Das mit der Vermögenssicherung auf Einstandswert ist sinnvoll, auch wenn mMn §1664 hier mehr Optionen bietet als §1807.

    Mal abgesehen, dass ich von der ganzen Konstruktion nichts halte, würde ich einen dritten ETF nehmen, damit es für die Kinder plastisch zum Nachvollziehen ist. Unsere Kinder wissen seit dem Grundschulalter, wo die Hefter mit ihren Depots hängen und haben immer mal wieder reingekuckt. Machen sie jetzt nicht mehr, es reicht Ihnen das Jahresergebnis an Neujahr bekanntgegeben zu bekommen.

    Was geschieht eigentlich mit diesem etf, wenn wenig Leute den kaufen, weil die screened Variante bevorzugt wird??? Fällt dann die Rendite oder was sonst???

    Wenn zu wenig Interesse an einem ETF besteht wird er zugemacht. Eine Methode dafür ist, dass tatsächlich die Anlegergelder zurückgezahlt werden. Das ist eher selten, da die KVG dadurch das Kapital verliert und die Kunden Steuern zahlen müssen. Daher wird normalerweise so ein ETF auf einen ähnlichen verschmolzen (z.B. in einen screened ETF ;-) )


    Mit der Rendite war es zumindest in letzter Zeit so, dass die ESG-Werte mehr gefragt waren und daher besser gelaufen sind. Eigentlich müsste es umgekehrt sein, da die nicht-ESG mehr dem Anleger bieten müssen um an Geld zu kommen.

    Wie wahrscheinlich ist es, dass Lyxor durch diese Fusion auch die Geschäftsbedingungen ändert?

    Die Geschäftsbedingungen - sprich der Prospekt - werden ständig angepasst. Wenn damit Änderung der Anlagestrategie gemeint ist ist das eher Spekulation. Der Lyxor ist doppelt so groß wie der Xtrackers, das spräche für ein geringeres Risiko.

    Von Deka gibt es noch einen vergleichbar großen https://www.deka-etf.de/etfs/D…sch%C3%BCttend)-UCITS-ETF

    Ich spiele konkret mit dem Gedanken, den ESG-Screened xtrackers auszutauschen gegen einen Schweizer etf, der die gesamte Schweizer Börse abbildet. Gute oder schlechte Änderung, was denkt Ihr?

    Kommt wie immer darauf an, was das Ziel ist. Der Schweizer Markt ist eng, ist also keine Lösung zur weltweiten Diversifikation. Wenn es darum geht eine Währungsdiversifikation zu machen wäre es mMn eine mögliche Lösung.

    Was ich so gefunden habe ist ziemlich klumpig, am ehesten der ishares https://www.fondsweb.com/de/ve…LU1681044720,DE000ETFL060

    Gibts da Daten? Ich meine, mal gelesen zu haben, dass es egal sei, wann im Monat man investiert. Wann investiert ihr denn so?

    Es gibt beschriebene Handelsstrategien, die der Monatsanfangseffekt ausnutzen. Es sind ja nicht nur sie Sparpläne sondern auch die institutionellen Gelder, die in den Markt fließen (oder auch abfließen). Ich war seinerzeit vom 1. auf den 15. gegangen, bin jetzt woanders und habe da den 22,, das ist nach dem Verfallstag, der auf den 15. noch einen Einfluss hatte.

    Was sagt denn der Support von JustETF?


    Für mich sieht das so aus, als hätte das Skript, das Länderverteilung macht, ein Problem die USA zu erkennen.

    Hallo hafi1426 , warum stellst Du die Frage viermal?

    Wann soll man etf kaufen? Tageszeit zwsichen halb 4 und halb 6 hab ich gelesen.

    Ja, da sind in EU und USA die Börsen auf und damit (theoretisch) die Kurse am faisrsten.

    Gegen Ende des Monats nicht und am wochenende nicht stimmt das?

    Am Wochenende sind die Börsen zu. Am Monatswechsel fließen neue Gelder in den Markt -> mehr Nachfrage -> höhere Preise (theoretisch, in der Praxis kann es auch anders sein)

    Was empfiehlst du es gibt ausschüttende und thesaurierende?! Was ist da d Unterschied. Ich möchte eigentlich langfristitig anlegen und in 20 Jahren das geld für mich dann rausnehmen…

    Freie Auswahl. Ausschüttende schütten die Dividende aus (ca. 2% p.a.), die muss man dann gleich versteuern, der Thesaurierer legt sie im Fonds intern wieder an, das muss man dann erst beim Verkauf versteuern. Es gibt mMn keinen klaren Vorteil, der Thesaurierer ist einfacher, da man sich nicht um die Wiederanlage kümmern muss.


    Empfohlene hier https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

    Man sollte etfs nicht wechseln oder? man soll bei den bleiben wo man kauft hat oder hab ich da was falsch gelesen…

    Beim Verkauf muss man auf den Gewinn Steuern zahlen, sofern der Gewinn höher als der Freistellungsauftrag ist. Man kann ETF zwischen Banken übertragen ohne dass Steuern anfallen.

    Was ist eine anlageklasse… ich lese oft man soll ein etf pro anlageklasse haben?

    Das ist kein fester Begriff. Klassisch sind Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe/Gold Anlageklassen.

    Meine eigentliche, wichtigere Frage ist aber nicht "OB", sondern ob JETZT in ETFs investieren.

    Das ist eine Frage nach Timing und das funktioniert eher nicht.


    Im Moment hat der MSCI World auf Dollarbasis um ca. 18% korrigiert. Das ist ziemlich viel und kommt ca. alle zwei Jahre vor. Insofern ist der Zeitpunkt relativ günstig, einen guten Einstieg zu erwischen. Es kann aber auch passieren, dass wie in 2003 und 2009 die Kurse nochmal um die gleiche Strecke oder noch weiter fallen.


    Ich behelfe mich damit jetzt nur einen Teil zu investieren. Das kann aber auch falsch sein. Für jemanden, der noch viele Jahre vor sich hat, stellt sich die Frage eher nicht.

    Wir haben schon vor längerer Zeit unsere Konten bei einer deutschen Tochter einer türkischen Bank genullt. Hintergrund war die wirtschaftliche Situation in der Türkei wegen der wir nicht in einen Entschädigungsfall wollten.


    Ganz persönliche Meinung: Völlig unabhängig von der aktuellen Situation fehlt mir aufgrund der schon länger bestehenden innenpolitischen Situation das Verständnis dafür, dass weiterhin in dem Maße Urlaub in der Türkei gebucht wird.

    Also ist die DKB sehr teuer?

    BS.C hatte oben schon auf das Preisverzeichnis verwiesen. Ich bin kein Kunde bei DKB, weiß aber dass hier viele zufrieden sind. Insofern würde ich dann die Kosten akzeptieren wenn es nur um einen Sparplan geht. Wenn man mehr macht summieren sich die Mehrkosten schon. 10€ für eine Order, die man anderswo für 0 oder 1€ bekommt ist schon ein Wort (Bedingungen beachten).