Beiträge von Kater.Ka

    Das hängt sehr stark von der Kapazität ab, die zur Verfügung stehen soll. Da lese ich häufig etwas von von rund 1000 € pro kWh. Es gibt von EET eine kleine Box, die so etwas auch kann (Solmate), die ist noch teurer. Ich schleiche auch um was ähnliches herum, würde dann auch bei ca. 1.000 € liegen.

    Ist die Preiserhöhung wirklich so enorm oder hat jemand eine alternative Idee?

    Das Problem auf den Portalen ist, das verschiedene große Anbieter, u.a. E.ON mit seinen >4 Marken, derzeit keine neuen Verträge anbieten. Wenn ich es aktuell zu machen hätte würde ich einen Monatsvertrag bzw. die Grundversorgung nehmen und auf Besserung hoffen.


    Mein aktueller Gasvertrag (E.On) , abgeschlossen im April, Laufzeit ab Jahresmitte, wäre aktuell nur zum 2,5-fachen Preis erhältlich. Beim Nachbarhaus, (E.On-Tochter) abgeschlossen im August und Laufzeit ab 01.01.22, aktuell der doppelte Preis.


    Der Grundversorger liegt im zweiten Beispiel ca. 20% über meinem Preis, ist aber entsprechend rund 40% billiger als der aktuell ausgewiesene Preis bei Verivox und Check24. Der Preis auf den Portalen ist in den letzten Tagen um ca. 25% gestiegen.


    Alle Aussagen jeweils für Jahresverbrauch 20.000 kWh.

    Könntest du mir bitte deine Berechnung nochmal erläutern? „Bei 2% Ausschüttung und 30% TFS darf man rund 801/0,7/0,02 = 57T€ angelegt haben.“

    57 T€ mit 2% Ausschüttung ergibt eine jährliche Ausschüttung von 57.000 *0,02 = 1.140 €, mit 30% Teilfreistellung sind das 1.140*0,7 = 798 €, die fehlenden 3€ zu den 801 € ist Rundung.

    Könntet ihr mir noch konkretere Tipps geben wie ich den S-P für diese Jahr optimal ausnutze?

    Zunächst: Bitte bei Deinen Berechnungen genau darauf achten, ob die TFS berücksichtigt ist oder nicht. Je nachdem ist Dein steuerfreies Volumen an Ausschüttungen und Gewinnen bei Veräußerung 1.144 (vor TFS) oder 801 € (nach TFS). Ich vermute, dass die genannten Erträge nach TFS sind, die aufgelaufenen Gewinne vor TFS (?).


    Wenn diese Voraussetzung stimmt und in den genannten Zahlen bereits die erwarteten Ausschüttungen für 2021 mit drin sind (!) hast Du noch 801 - 286 = 515€ Pauschbetrag übrig. Du kannst dann Anteile mit aufgelaufenen Gewinnen von 515/0,7= 735 € verkaufen und neu kaufen und machst damit den Gewinn steuerfrei.


    Beim Verkauf muss man darauf achten, dass steuerlich FIFO (First In First Out) gilt, d.h. es wird kein Durchschnittskurs bei der Anschaffung angenommen, sondern der jeweilige Kaufkurs der ältesten Anteile angenommen. Welchen ETF zum Verkaufen nimmst ist im Grunde egal. Sofern Du sowieso einen ETF etwas reduzieren möchtest würde sich dieser ETF natürlich anbieten. Insgesamt macht das Vorgehen etwas Arbeit, da Du wohl einen guten Überblick über Deine Anlagen hast sollte das aber machbar sein.


    Hier ein längerer Thread, in dem sich der TE iterativ an das Thema herangetastet und am Ende erfolgreich umgesetzt hat. Thesaurierender ETFs und die perfekte Ausnutzung des Steuerfreibetrags

    Ich kenne die ING nicht, bin aber sonst bei mehr als einem halben Dutzend Depotanbietern. Wenn es "nur" um den schnellen Sparplan geht sind die Neobroker mMn einfacher. Hab es gerade mal spaßeshalber bei Scalable über die Weboberfläche probiert, war eine Sache von Sekunden. Analoges gilt bei TradeRepublic über die App.


    Die Kehrseite ist, dass speziell bei TR die Dokumentation grottig ist. Ich schicke mir die Dokumente per PDF, es werden immer mal wieder ohne Benachrichtigung die Kundendokumente aktualiert, ... Bei SC ist die Baader im Hintergrund, das funktioniert ganz gut. Man bekommt über den Scalable Account die Kopien, wenn man sich über die Baader einloggt die Originale.


    Fazit: ich kenne die Kombination einfach und großer Leistungsumfang nicht. Vielleicht solltest Du der ING noch eine Chance geben.

    Wenn ich das Depot übertrage, dann weiß ich nicht, wie das mit diesen Gewinn- und Verlusttöpfen ist.

    Dazu würde ich empfehlen, mal ein Übertragungsformular anzuschauen. Verlusttöpfe kann man übertragen. Gewinntöpfe gibt es nicht. Was an Gewinn realisiert wurde steht jeweils auf der Jahressteuerbescheinigung. Nicht realisierte Gewinne werden dadurch übertragen, dass die Anschaffungskosten beim Depotübertrag mit übertragen werden. Dies ist ggf. fehleranfällig, deswegen die Kaufunterlagen archivieren.

    Wenn da jetzt noch Bruchstücke sind, werden die automatisch verkauft, oder behindern die den Prozess?

    Üblicherweise kann man Bruchstücke nicht übertragen. Diese entweder dann bei der ebase verkaufen oder stehen lassen.

    Sollte ich einfach bei ebase bleiben, damit das einfacher ist?

    Gemäß PLV zahlst Du bei ebase 0,2% für den Kauf. Das kannst Du den Kosten bei Scalable gegenüber stellen (mMn kein Sparplanentgelt). Rein wirtschaftlich stellst Du Dich wahrscheinlich bei Scalable besser.


    Ein möglicher Mittelweg wäre erst mal bei Scalable ein Depot zu eröffnen und dort die Sparpläne durchzuführen. Wenn es Dir dort gefällt kannst Du immer noch die ETF übertragen. VL geht mMn nicht bei SC.

    Zum Small Cap:

    Ich würde nicht verkaufen sondern den Bestand stehen lassen, außer der Pauschbetrag ermöglicht es die Gewinne steuerfrei zu realisieren. Neue Käufe würde ich im iShares tätigen, da bereits über 2 Mrd. € Volumen.

    Wann sollte ich wohl aufhören die ausschüttenden ETF´s zu besparen? 30K, 40K oder 50K?

    Das kommt darauf an. Die Empfehlungen von Finanztip gehen dahin, dass man viele Jahre Ruhe hat sprich den Pauschbetrag mit den Ausschüttungen nicht überschreitet. Bei 2% Ausschüttung und 30% TFS darf man rund 801/0,7/0,02 = 57T€ angelegt haben. Bei 6% Wertsteigerung hat man nach 15 Jahren rund das 2,4-fache. Will man also 15 Jahre Ruhe haben sollte man (mit diesen Zahlen) maximal rund 24 T€ in den Ausschütter stecken. Das ist alles Excel-Spielerei, da sich alle Werte in Zukunft anders entwickeln können. Ich plädiere daher inzwischen eher für den Thesaurierer und gezieltes Rollen, d.h. Verkauf und Neukauf in dem Maße, dass der Pauschbetrag ausgenutzt wird.

    Konkret bedeutet das also auch, dass ich mit Allem in dem empfohlenen MSCI World SRI nichts grob falsch mache und noch diversifiziert genug bin? Das ist noch so mein großes Bedenken bei dem SRI Index, wobei der Kurs ja weitestgehend dem des normalen MSCI World ähnelt, sollte also eigentlich passen.

    Die Bedenken kann ich nicht entkräften, da die Methode die besten 25% zu nehmen ein systematisches Risiko hat. Deswegen ziehe ich mich auf die Empfehlung von FT zurück.

    Ich möchte gerne alles im selben Depot / bei der selben Bank haben, alleine weil es zwecks Freistellungsauftrag und Übersicht einfacher ist.

    Du hast den zweiten Satz verstanden? Es gibt bei der ING einen thesaurierenden SRI eines anderen Anbieters.

    Gibt es da denn relativ einfach die Möglichkeit, selbst drüber zu schauen, ob alles richtig übertragen wurde?

    Ich kenne die beiden konkreten Depotbanken nicht. Je nach Depotbank bekommt man eine Mitteilung über die Einstandskurse (BNP-Gruppe), man kann sie über eine Steuersimulation sehen (Comdirect) oder man muss danach fragen. Auf jeden Fall die Kaufunterlagen sichern, falls man in 30 Jahren das Finanzamt überzeugen muss.

    Hallo matrss , willkommen im Finanztip-Forum.


    Zu den Fragen:

    1. Finanztip empfiehlt eine Ein-ETF-Lösung, entweder auf einen Welt- oder einen All World-Index. Der von Dir gewählte wird von FT empfohlen https://www.finanztip.de/index…/nachhaltige-geldanlagen/


    2. Das mit den 30T€ rührt daher, dass man dann die Ausschüttungen je nach Wertsteigerung rund 15 Jahre steuerfrei erhält. Wenn man mehr optimieren will kann man einem Thesaurierer nehmen und jedes Jahr so viel verkaufen und wieder kaufen, dass der Gewinn gerade unter dem Pauschbetrag bleibt. Das Verfahren ist auch robust gegenüber Änderungen in der Besteuerung, ist allerdings aufwändig. Praxisbeispiel hier Thesaurierender ETFs und die perfekte Ausnutzung des Steuerfreibetrags

    Muss es unbedingt beim Thesaurierer die ING sein? Wenn ja einen anderen MSCI SRI suchen.


    3. Ich hatte das mal hergeleitet, dass es hier um 0,2% gehen könnte RE: Nachhaltige ETFs von Finanztip (LU0629459743, LU0950674332) quellensteuerbenachteiligt? Bevor man sich entscheidet sollte man die mehrjährige Rendite der ETF auf den (exakt) gleichen Index vergleichen, in wie weit tatsächlich unter dem Strich ein Vorteil übrig bleibt.


    4. Depotumzug ist grundsätzlich möglich. Es gibt immer Risiken, ob die Werte und die dahinter liegenden Steuerinformationen (Anschaffungskosten) richtig ankommen, da die Prozesse mMn nicht automatisiert sondern von Hand laufen. Daher vermeide ich es inzwischen und lasse die Bestände einfach bei der alten Depotbank stehen solange das kostenlos bleibt.


    5. In D geht nichts ohne Steuer. Einziger Workaround ist die Ausnutzung des Pauschbetrags. Bei Beachtung der Teilfreistellung von 30% sind es 801/0,7=1.144€ Gewinn. Wenn also Deine 10T€-Investition heute weniger als 11.144 € wert ist kannst Du sie steuerfrei verkaufen.

    Ist das sinnvoll oder ergibt das keinen Sinn wegen möglicher Überschneidungen etc.?

    Der Dividend hat eine schlechtere Performance als der normale All World. https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00B8GKDB10,IE00B3RBWM25 Wenn also ausschüttend dann eher die bisherigen pausieren und die ausschüttenden Versionen weiter besparen.


    Finanztip empfiehlt - wenn man denn die Steueroptimierung will, die wir oben schon angegeben nicht perfekt ist - solange in Ausschütter anzulegen bis ca. 20-25 T€ erreicht sind. Das funktioniert dann je nach Rendite ca. 15 Jahre, bis der Pauschbetrag überschritten ist.


    Wenn man ernsthaft die Steuern optimieren will muss man jährlich so viele Anteile rollen (verkaufen und gleich wieder kaufen), dass gerade der Pauschbetrag erreicht wird. Das macht aber Arbeit, da man genau wissen muss, welche Anteile man zu welchem Preis gekauft hat. Praktisches Beispiel hier, längerer Thread, macht aber die Thematik mMn gut deutlich. Thesaurierender ETFs und die perfekte Ausnutzung des Steuerfreibetrags

    Hallo ralfgruendel , willkommen im Finanztip-Forum.


    Zum Thema Riester gibt es verschiedene redaktionelle Beiträge z.B. https://www.finanztip.de/riester/ Hier wird u.a. eine Aussage gemacht für wen sich der Riester noch lohnt.


    Vermisst habe ich in Deiner Frage den Wohnriester, wodurch Ihr schneller von den Schulden runterkommen würdet https://www.finanztip.de/riester/ und man ggf. einen ungeliebten Riester los wird https://www.finanztip.de/riester/wohn-riester/


    Ich habe meinen Fonds-Riester zur Beginn der Rentenzahlung gekündigt und auszahlen lassen, da ich die Rente nicht wollte und mich speziell der hohe Abschlag für das Langlebigkeitsrisiko gestört hat. Das ist aber eine sehr individuelle Entscheidung, s. den Artikel oben. Heute würde ich für mich eher auf die Anlage mit ETF setzen. Sofern noch weitere Kinder geplant sind sieht das mit den Zulagen ggf. anders aus.

    Hallo Halbwissen26 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Vom Effekt her ist es gleich. Da häufig die Ausführung eines Sparplans billiger ist bietet sich die Erhöhung der Sparrate an. Beim Einzelkauf kann/sollte man mit Limits arbeiten, sofern man das noch nicht gemacht hat würde ich beim Sparplan bleiben.

    Ganz hölzern so: AReRo hat 60% Aktien. Man vergleiche einen MSCI ACWI *0,6 mit dem AReRo.

    Daten https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0360863863,LU0392494562


    1 Jahr MSCI ACWI 32,38%, davon 60% -> 19,43 %, Dagegen AReRo 21,45%


    Der 25%-Anteil Bonds hat lt. Onvista -1,46% übers Jahr gebracht, also -1,46*0,25 = -0,37% auf den Gesamtfonds, d.h. dieser Effekt wurde auch kompensiert.

    Quelle https://www.onvista.de/index/S…ETURN-EUR-Index-204709256


    Deutet also beides darauf hin, dass der AReRo von den Rohstoffen profitiert hat.


    Fehler: Der Aufbau des Aktienanteils ist unterschiedlich zum ACWI, mehr Europa, mehr EM. Dazu müsste man genauer rechnen.

    Quelle: Factsheet bei DWS https://www.dws.de/gemischte-f…3863-arero-der-weltfonds/

    Der TE sprach von mittlerem Risiko, ohne dies zu spezifizieren.


    Festgeld / Kopfkissen wäre klassisch niedriges / kein Risiko, aber wie richtig angemerkt sicherer Verlust durch Inflation.

    Der 20/80-Mix wäre mit der Annahme 8% Verlust bei 40% Kursrückgang für mich mittleres Risiko,

    Wenn man nach gleicher Logik die 12,6% wollte (Ausgleich 3% Inflation) müsste man auf 40/60 gehen. Das wären dann im Verlustszenario 40*0,6=24% beim ETF, 60% beim Festgeld, in Summe 84%. kommt jetzt drauf an ob der TE die 16% Verlust als mittleres Risiko sieht.