Beiträge von Kater.Ka

    ist aus Eurer Sicht ein Brokerwechsel sinnvoll

    Hängt ein wenig von der individuellen Einstellung ab. Ich bin sehr preissensitiv und habe deswegen für unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Broker, manche laufen nur noch leer oder mit Bestand.

    sollte man das Depot umziehen oder einfach das Vermögen beim einen stehen lassen und mit dem neuen Broker frisch anfangen?

    Das der Depotwechsel manuell und damit fehleranfällig ist vermeide ich einen Depotumzug solange die Depots kostenlos sind. Ferner ist eine zeitliche Splittung der Bestände im Hinblick auf einen Verkauf nicht schlecht, da man dann je nach Umständen die Steuer steuern kann (alte Bestände - hohe Gewinne - hohe Steuern, bei neuen Beständen gerade andersherum).

    Hallo Volvo1989 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Zunächst eine Rückfrage - ist es Tradegate oder tatsächlich Berlin? Bei ersterer hätte ich eh keine Bedenken, bei zweiter sagt die Börse Liquidität zu.

    Außerdem können Sie viele Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs) zu attraktiven Spreads und Quotierungsvolumina an der Börse Berlin handeln. Auch hier stellen Ihnen die Skontroführer ausreichend Liquidität zur Verfügung.

    Quelle ganz unten auf https://www.boerse-berlin.de/i…taet/Fonds,_ETFs_und_ETCs


    Ich würde es versuchen und vermuten, dass die Order durchgeht. Ganz praktisch würde ich zwischen 0920 und 1725 Uhr handeln, besser noch erst nach 1550 (deutsche und US-Börse offen). Order mit einem Limit versehen. Dazu parallel die Taxe der Börse Stuttgart mitlaufen lassen und das Limit danach ausrichten, da in S i.d.R. ETF ohne Spread gehandelt werden.


    Bei Fragen gerne weite fragen und auch die ISIN des gewünschten ETF nennen.

    Ist halt komisch, dass beim Sparplan 0,1%p.a. und bei der Einmalanlage 0,2%p.a. angezeigt wird. Kapiere ich immer noch nicht.

    Ich vermute Folgendes: Bei einem Sparplan ist je nach Ausführungstag im ersten Jahr das eingezahlte Gesamtkapital (12*120€) nur zu 6/12 bis 7/12 bezogen auf das Gesamtjahr angelegt. Damit kommen auf dieses Gesamtkapital auch nur die Hälfte der Kosten auf gegenüber einer am Jahresanfang angelegten Einmalanlage.

    Ist nicht unbedingt logisch, kann man aber auch bei anderen Depotbanken anhand des ex-ante-Kostenausweis so ungefähr nachvollziehen.

    Falls noch nicht bekannt die PM der BaFin zu Maßnahmen zur Risikominimierung im Bereich Wohnimmobilien. https://www.bafin.de/SharedDoc…ischer_Kapitalpuffer.html


    Dem Vernehmen nach könnte dies zur Reduzierung und Verteuerung der Möglichkeit zur Immobilienfinanzierung für weniger vermögende Privatpersonen und kleinere Immobiliengesellschaften führen.

    Quellen hierzu findet man bei Google News, z.B. diese https://finanz-szene.de/bankin…rd-euro-hammer-der-bafin/

    Meine Frage ist: wieviel würde ihr in so eine Ausbildung investieren?

    So ca. 0 Euro.


    Darf ich mal fragen, was Deine Vorstellung ist, was Du lernen möchtest?

    Für die normale entspannte Geldanlage findet man hier bei FT alles und bei Bedarf helfen wir bei Fragen gerne weiter.


    Ich vermute dass Dein Interesse aber weiter geht.


    Wenn es generell darum geht, wie Börsenhandel funktioniert gibt es von den Börsen bzw. deren Umfeld jede Menge gute Schulungen. Ein Beispiel wäre der Anlegerclub der Börse Stuttgart https://www.anlegerclub.de , da gibt es unter Wissen - Mediathek Aufzeichungen zu einer Einführungsreihe aus dem letzten Jahr.


    Weitergehend wären die aktuellen Trading Masters, bei denen es in der Akademie kostenlos auch Einsteigerseminare als Aufzeichnung gibt bzw. wenn die nächste Runde kommt geht da wahrscheinlich auch wieder ein neuer Schulungszyklus los. https://tradingmasters.de/akademie/ Aufpassen, die neuesten Beiträge sind stark tradingorientiert, würde ich nicht für den Start empfehlen.


    Wenn es um Meinungen zu einzelnen Aktien und Sektor-ETF geht wäre echtgeld.tv ein guter Einstieg, da man dort einiges zur Analyse lernen kann. Die wöchentlichen Sendungen sind auf Youtube abrufbar, bei kostenloser Anmeldung in der Lounge gibt es die Unterlagen als PDF abrufbar.

    Wie meinst du das mit dem Workaround?

    Ich handle ja immer mit Limit, was ja gerade bei den sog. außerbörslichen wichtig ist. Wenn ich jetzt eine Aktie von Idexx kaufen möchte, die gerade bei 456,60 € steht und ich den Kauf sofort umsetzen wollte würde ich bei Zero / Scalable eine Limitorder mit meinetwegen 456,50 oder 456,90 € oder was auch immer eingeben. Die DAB-Oberfläche zwingt mich dann z.B. dazu 456 oder 458€ einzustellen. Ich kann aber eine sog. Realtime-Order aufgeben, dann bekomme ich den aktuellen Preis angeboten, in dem Fall 456,60€. Das wird dann genau so als Limitorder ausgeführt.


    Für meine Zwecke reicht das, wenn man Abstauberlimits setzen will ist man damit ein wenig enigeschränkt.

    Smartbroker wäre mMn aufgrund des größeren Angebots an Handelsplätzen zu bevorzugen. Hatte ich gerade diese Woche wieder, dass etwas bei gettex nicht ging und ich dann auf L&S ausweichen konnte. Nachteile sind die gewöhnungsbedürftige Oberfläche - da habe ich keine Problem damit, weil sie mich an die 90er erinnert als ich an der Börse angefangen habe - sowie das Fehlen einer spezifischen App - die brauche ich ebenfalls nicht. Ferner gibt es keine freie Limitwahl, sondern es wird auf Stufen gerundet, wobei mir die Logik nicht klar ist. Workaround ist der Realtime-Handel.

    Ich habe sie auf dem Smartphone, nutze sie aber i.d.R. nicht.


    Habe sie jetzt für Dich noch mal angesehen und kurz durchgespielt. Man kann sich u.a. das Depot und Watchlist sowie die Orders anzeigen lassen und Käufe / Verkäufe tätigen. Letzteres funktioniert analog zur Desktop-Variante. Im großen und ganzen komplett die Desktop-Funktionen soweit ich das sehe.


    Suchst Du nach irgendwelchen speziellen Features?

    Ich bin schon länger dort, schon ziemlich zum Anfang als Start unter dem Namen Gratisbroker.


    Abwicklung läuft identisch wie bei Scalable über Baader. Das ist mMn ziemlich gut. Ich habe große Depots mit vielen Bewegungen und finde die Abrechnungen etc. sehr gut. Da ich eher Desktop-orientiert bin finde ich das deutlich besser als bei TR. Die Oberfläche nicht so schick aber für meine Bedürfnisse übersichtlicher als bei SC.


    Je nach dem was man machen möchte ist das Angebot bei SC umfangreicher, speziell ETF und Bruchteilhandel bei Aktien. Ich wickle einen bestimmten Teil des Aktienhandels über Zero ab, einen Teil der ETF bei SC. Zero ist halt komplett kostenlos, je nach Produkt kommt bei SC (und TR) ein Euro Transaktionskosten hinzu.


    TR finde ich im Vergleich deutlich schlechter, u.a. wegen der unzureichenden Desktopfähigkeit, Dokumente nur in der App, ... ist aber sicher auch eine persönliche Geschmacksfrage.

    Seine Kosten belaufen sich auf 0,45% p.a. und er ist synthetisch. Jetzt weit vorne empfohlen wird der Xtrackers IE00BJ0KDQ92. Seine Kosten belaufen sich auf 0,19% p.a. und er bildet optimiert den Index des MSCI World ab. In der Zusammensetzung scheinen sich beide schon etwas zu unterscheiden. Der LU0274208692 scheint US lastiger zu sein.

    Hinsichtlich der Rendite speziell bei 3 und 5 Jahren passt da kein Haar dazwischen. Auch die Zusammensetzung ist identisch mit minimalen Unterschieden. https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0274208692,IE00BJ0KDQ92 Auch bei TD und Performance über eine andere Quelle sehe ich keinen merklichen Unterschied, wobei es immer minimalste Unterschiede über Stichtage etc. geben kann. https://www.trackingdifference…ndex/MSCI%20World%20Index


    Grundsätzlich hat ein IE-ETF einen kleinen Steuervorteil im ETF, der aber auch nicht sichtbar ist.

    Meine Kernfrage ist halt nach wie vor, ob dieser Plan überhaupt in irgendeiner Art und Weise zweckmäßig ist, oder ob es letztlich egal ist und Dinge wie Kosten und Zusammensetzung bei einer längerfristigen Laufzeit des Sparplans eher eine untergeordnete Rolle spielen, ergo egal sind.

    monstermania hatte ja schon gesagt, dass die Zusammensetzung bei gleichem Index gleich sein sollte, zumindest bei den großen Positionen.


    Kosten spielen eine Rolle, allerdings nicht vorrangig die TER, die üblicherweise synonym für Gesamtkosten genommen wird. Man schaut sich besser bei gleichem Index die Rendite im Vergleich im 3- 5-Jahreszeitraum an oder eben die TD, da sind die Datenquellen aber mMn nicht so richtig verlässlich.

    Hallo Exactor, willkommen im FInanztip-Forum.


    Über diesen Weg wird die Redaktion nicht erreicht. Ich tagge trotzem mal für die Moderation Xenia


    Wenn ich mit einer Antwort helfen darf. Im oben zitierten Artikel steht unter Punkt 8 die Lösung https://www.finanztip.de/robo-advisor/#c47368

    Die Robo-Advisors sollen zunächst ...und zur Stabilisierung nur Anleihen beimischen. Anbieter, die andere Anlageklassen (Rohstoffe, Gold, Immobilien) nutzen, schließen wir aus, da diese Anlageklassen das Portfolio möglicherweise unnötig defensiv machen.


    Dazu meine Erläuterung


    Gold bringt keine Zinsen. Kann man machen wenn man unbedingt eine Absicherung gegen größte finanzielle Katastrophen möchte, dann aber physisch s. https://www.finanztip.de/gold/


    Inflationsgeschützte Anleihen sind teuer, da sich die Emittenten die Übernahme des Risikos der Inflation bezahlen lassen. Daher wird man auf lange Sicht damit weniger Rendite erzielen können.


    Es geht bei Finanztip um langfristige Geldanlage und unter diesem Gesichtspunkt sehe ich diese beiden Assets als nicht hilfreich.

    Hallo semmelchen , willkommen im Finanztip-Forum


    Warnhinweis - keine Steuerberatung - nur persönliche Meinung


    Es gibt eine Bagatellgrenze von 410 € s. https://www.finanztip.de/steuererklaerung/haerteausgleich/

    Wir dort richtig ausgesagt geht es um Einkünfte, d.h. den Einnahmen stehen ggf. Ausgaben gegenüber, die abgezogen werden. Das würde ich zumindest bei der Vermietung des Kfz vermuten (Abschreibung, Betriebskosten).

    Zur Rechnungsstellung s. https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html . Das würde ich so lesen, dass es keiner Rechnung bedarf. Allerdings wird der Auftraggeber die Kosten wahrscheinlich als Kinderbetreuungskosten absetzen wollen. Dann wäre dafür ein Beleg erforderlich.


    Deine Angaben kommen in die Anlage S s. https://www.finanztip.de/steuererklaerung/


    Zu den Veräußerungsgeschäften gibt es 1. i.d.R. keinen Ansatz wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr vergangen ist und 2. eine Freigrenze s. https://www.finanztip.de/private-veraeusserungsgeschaefte/ In dem Artikel speziell den Absatz lesen "Das gehört nicht zu den privaten Ver­äuß­er­ungs­ge­schäften"

    Hallo Chris Eberhardtsson , willkommen im Finanztip-Forum.


    Beim Wechsel macht man das üblicherweise so, dass man den Sparplan stoppt, den erworbenen Bestand stehen lässt und mit einem neuen Sparplan auf einen neuen ETF weiter macht.


    Fortgeschrittene Optimierung: Je nach Präferenz kann man den Bestand Zug um Zug im Rahmen des noch nicht ausgeschöpften Freistellungsauftrags gegen Jahresende verkaufen und dafür Anteile des neuen ETF kaufen. Transaktionskosten für Verkauf und Kauf beachten.


    Hinsichtlich geänderter Empfehlungen stehe ich auf der Leitung. Geht es da um nicht mehr kostenlos zu besparende ETF? Ggf. die ISINs nennen, damit eine qualifiziertere Antwort möglich ist.

    Hallo BeRe , willkommen im Finanztip-Forum.


    Im Grundsatz hat der Thesaurierer keinen besseren ZInseszinseffekt, sofern die Wiederanlage steuerfrei (im Rahmen Pauschbetrag) und kostenfrei erfolgt. Letzteres sollte gegeben sein, da man gemanagte Fonds i.d.R. transaktionskostenfrei und ohne Aufschlag kaufen kann. Insofern würde mich ein Ausschütter nicht stören.


    FT weicht von der 5-Jahres-Empfehlung bei Anlageklassen ab. Im konkreten Fall würde ich schauen, wie sich die neue Anlageklasse seit Auflegung vom Volumen her entwickelt hat. Sofern die signifikant wächst hätte ich keine Skrupel sie zu kaufen.