Beiträge von Kater.Ka

    Es gibt wie immer mehrere Aspekte:

    Wenn man irgendwann mal einen Teilverkauf macht werden aus einer Depotposition steuerlich immer die ältesten, i.d.R. also die mit dem höchsten Wertzuwachs verkauft und damit relativ viele Steuern abgezogen. Wenn vorher dann alle paar Jahre einen anderen ETF / in eine andere Depotposition gekauft hat, kann man die ältesten Anteile aus der neuesten Tranche mit entsprechend niedriger Steuerlast verkaufen.


    Das andere ist das Rollen (Kauf und sofortiger Neukauf) von so vielen Anteilen, dass der Freistellungsauftrag ausgenutzt wird. Da muss man genau wissen welche Anteile man wann gekauft hat. Bei Bedarf mal diesen Thread lesen. Thesaurierender ETFs und die perfekte Ausnutzung des Steuerfreibetrags


    Die einfachere Variante davon ist einen Ausschütter bis ca. 25 T€ zu besparen, dann reicht der Freistellungsauftrag ca. 15 Jahre lang.

    Die Infos stehen hier https://www.finanztip.de/uebungsleiterpauschale/


    Bitte beachten, dass man nicht für alle Übungsleitertätigkeiten die Pauschale beanspruchen kann, sondern dies an Voraussetzungen gebunden ist.


    Ansonsten ist es so, dass die überschießenden Einkünfte zu versteuern sind, also die Differenz Summe der Einnahmen ./. Pauschale. Allerdings vermindern sie sich ggf. um Werbungskosten, also reduziert sich die Besteuerung auf die Differenz Summe der Einnahmen ./. Pauschale ./. Werbungskosten. Angeben muss man die Einnahmen mMn immer.

    Zum Sinn und Sicherheit dieser Krankenversicherung kann ich nichts beitragen.


    Zur Rücklagenbildung mache ich so was ähnliches, indem ich meine Hausrücklage in einem separaten ETF parke. Das erspart die Nebenbuchhaltung, d.h. man muss sich nicht aufschreiben, welcher Anteil in einem großen Topf für die allgemeine Anlage und was für die Rücklage ist.

    Dazu am besten eine Steuerbroschüre einer Fondsgesellschaft aus 2018 im Internet suchen, die DWS ist da eine gute Adresse.


    Ansonsten bin ich mir unsicher. Im engen Sinn der Frage mMn ja, allerdings waren die ausschüttungsgleichen Erträge bis Ende 2017 zu versteuern - das hat die Depotbank nicht gemacht. Nach dem Verkauf stehen diese aber auf der Jahressteuerbescheinigung und das FA prüft dies ggf. ob die Werte in der Vergangenheit angegeben wurden. Speziell bei einem Rentenfonds würde ich vermuten, dass die Masse des Kursgewinns aus derartigen Erträgen besteht. Zusätzlich gab es im Rahmen des fiktiven Verkaufs weitere Sachverhalte, die müsste die Depotbank berücksichtigt haben. Diese Daten findet man entweder bei der Fondsgesellschaft oder im Bundesanzeiger.

    Zunächst ist mMn damit das Verhalten der Bank in Ordnung, da sie ja nicht beurteilen kann, ob die Papiere tatsächlich vor 2009 in Deinem Besitz waren.


    Beim Finanzamt kann man sich die Steuer zurückholen, wenn man den Besitz vor 2009 glaubhaft machen kann, z.B. durch die Schenkungssteuererklärung. Ansonsten ist es schwierig. Gibt es ggf. auf den Namen lautende Belege der Couponeinlösung, Angaben in alten Steuererklärungen oder sonst irgend ein Papier mit einer eindeutigen Aussage?

    Unabhängig davon erscheint mir deine Fondsauswahl ein leichter Griff in Klo gewesen zu sein ;-) Einzig der Morgan Stanley war nicht so übel...

    Wer hat dir denn diese Fonds empfohlen?

    Vergleiche die Performance mal mit einem MSCI World, aber reiße dir keine Haare aus! Was folgerst du nach einem Vergleich? Radikal verkaufen und neu investieren?

    Fondsvergleich https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0295585748,LU0392494562


    Im Grundsatz ist das eine eher konservative Auswahl von Fonds. Der Vergleich mit dem MSCI World hinkt insoweit, dass der eben keine Sicherheitskomponente integriert hat, drei Deiner vier Fonds aber schon.


    Ich würde zumindest die Gewichte verschieben, d.h. den Anteil der drei Mischfonds reduzieren und diesen Anteil offensiver anlegen, z.B. mit einem ETF. Die Gewichtung danach ausrichten, wie viel zwischenzeitlichen Verlust Ihr ertragen möchtet. Sehr spitz formuliert würde ich sagen, dass da im Grunde keine Limitierung besteht, da dieser Teil des Vermögens nicht dringend gebraucht wird, da zum Immobilienkauf gedacht. Der kann (vielleicht) auch mal ein Jahr warten, wenn gerade ein Kurstief erreicht ist. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit vor der Krise Teile der Postion glattzustellen wie von JDS beschrieben. Allerdings gehört da schon ein wenig Erfahrung dazu.

    Hallo Peusebio , willkommen im Finanztip-Forum.


    Warnhinweis: keine Steuerberatung.


    Zur Thematik s. hier https://www.finanztip.de/index…teuerreformgesetz/#c66959


    Sofern der Fonds vor 2009 im Depot war müsste die Bank ihn mMn mit dem Anschaffungswert 0 dokumentieren und zum 31.12.2017 den fiktiven Gewinn auf 0 setzen. Sofern der Fonds erst danach eingeliefert wurde ist das Vorgehen der Bank mMn korrekt, da es keinen Nachweis über Anschaffungsdaten gibt und damit die Ersatzbemessungsgrundlage greift.


    Was sagt denn die Bank, warum sie die Ersatzbemessungsgrundlage anwendet, sofern der Fonds vor 2009 eingeliefert wurde?


    Nur mal so am Rande: der Wertzuwachs ab 2018 würde mMn - sofern der Fonds vor 2009 eingeliefert wurde - unter den Freibetrag von 100 T€ fallen.

    Hallo Seppe , willkommen im Finanztip-Forum.


    Wie im Betreff schon von Dir angedeutet könnten ein / mehrere Tagesgeldkonten eine Alternative sein. Übersicht hier https://www.finanztip.de/tagesgeld/


    Je nachdem wo Dein Depot ist kann man auf dem zugehörigen Verrechnungskonto ggf. auch Geld zu 0% parken. Dazu ins jeweilige Preisverzeichnis schauen.

    Vielleicht kann uns da noch jemand anderes weiterhelfen (vielleicht Kater.Ka)?

    Ich vermute folgendes: beim UBS ist es eine andere Anlageklasse eines länger bestehenden ETF. Das steht auch so unter Punkt 3 in diesem Beitrag https://www.finanztip.de/index…/nachhaltige-geldanlagen/ Beim ishares stammt die älteste Klasse von 2017. Damit im ersten Fall die 5 Jahre erfüllt, im zweiten nicht.


    Ansonsten hätte ich analog zu monstermania keine Skrupel den ishares bei dem bereits vorhandenen Volumen zu nehmen.

    Wird eigentlich bei den Steuerbescheinigungen von den Banken die Bankgebühren miteinberechnet?

    Kann man so pauschal nicht sagen. Normale Entgelte für die Kontoführung nicht, diese sind durch den Pauschbetrag - deswegen heißt der so - abgegolten. Bei den Erträgen sind die eingerechnet s. unsere Diskussion weiter oben.


    Ggf. die Frage bitte präziser stellen.

    Nein, Du hast 5€ Gewinn


    115 - 5 - 5 - 100 = 5. In meinem Langtext habe ich nicht hinreichend zwischen den Transaktionkosten bei Kauf und Verkauf differenziert, daher ggf. missverständlich.

    Besser: Verkaufserlös vor Kosten ./. Transaktionskosten Verkauf ./. Transaktionskosten Verkauf ./. Kaufwert vor Kosten = zu versteuernder Gewinn.

    Macht damit nicht das Finanzamt Verlust?

    Nein. Das ist so ähnlich wie die Werbungskosten beim Arbeitnehmer, die mindern die Einkünfte und damit das zu versteuernde Einkommen. Das ist mMn so auch gerecht, es gibt allerdings ungerechte Ausnahmen.

    Sofern Du keine Kosten beim Kauf / Verkauf hast - das war bei mir bis jetzt so - ist der Einfluss gleich 0.


    Langtext:

    Die Anschaffungskosten sind der Kaufwert zzgl. Transaktionskosten, bei manchen Brokern 1, 4 , 5,90, 8 , 10 oder was auch immer an Euro. Analog ist Dein Gewinn dann der Verkaufswert abzgl. Transaktionskosten abzgl. Anschaffungskosten, d.h. bei der Gewinnermittlung sind zweimal die Transaktionskosten drin. Da die bei Baader nicht registriert werden da sie bei Scalable anfallen könnten das 2*0,99*0,26375 € sein. Sofern man sich beim kostenlosen Sparplan und / oder den kostenlosen Prime-Produkten bewegt würde ich das Problem ignorieren, sonst tendenziell auch.

    Die Zeit, in der man fast 10 000 Euro Gewinn komplett steuerfrei vereinnahmen kann, kommt im Leben (hoffentlich!) so gut wie nicht wieder.

    Bitte die Grenze der Familienversicherung im Auge behalten. Die 10.500 € sind ein theoretischer Wert, da bei GKV die Versicherung teurer ist als die Differenz der Grenze zu den 10.500 €. Bei PKV hängt es vom individuellen Vertrag ab. Ich muss "nur" Beitrag zur PV zahlen.

    Übersehe ich etwas oder muss ich quasi in einem zweiten Vorgang kaufen, wenn ich nicht bei 0 anfangen will?

    Ohne die DKB-Oberfläche zu kennen würde ich ja sagen. Im Bestand ist es egal, ob per EInzelkauf oder Sparplan gekauft wurde. Aufgrund der hohen Gebühren bei der DKB erwägen die Einmalanlage über mehrere hohe Sparplanraten durchzuführen oder ein zweites Depot bei einem günstigen Neobroker. Hätte den Vorteil der steuerlichen Abgrenzung bei einem Verkauf.

    Hallo be21, willkommen im Finanztip-Forum.


    Warnhinweis: keine Steuerberatung.


    Ich gehe mal davon aus, dass es ein Thesaurierer ist und der in 2020 gestiegen ist. Dann auf der Webseite der Fondsgesellschaft der ersten NAV des Jahres 2020 suchen und daraus die VAP berechnen. TFS nicht vergessen, falls der Fonds dazu berechtigt ist. Das Ergebnis in die KAP-INV eintragen.

    Sollte ich die Fonds in mein deutsches Depot übertragen lassen?

    Zumindest würde dann die Steuer automatisch und richtig abgeführt.

    Gibt es überhaupt noch irgendeinen Grund oder Vorteil, die Fonds in dem Depot in Luxemburg zu lassen?

    Aus meiner Sicht nicht.

    Wahrscheinlich würden bei der Übertragung die Anschaffungsdaten der Fonds nicht mitübertragen

    (Kauf liegt schon sehr lange zurück).

    Wäre das ein Problem?

    "Sehr lange" ist vor 2009 oder vor 2018? Im ersten Fall wäre es steuerfreier Altbestand mit dem zusätzlichen Freibetrag von 100T€.


    Im Grundsatz ist es ein Problem, sofern nicht der Erwerb gegenüber dem FA sicher dargelegt werden kann.

    Ich habe in UK als es noch EU war und F bei Amazon gekauft. Abwicklung geht ganz normal über die eigenen Zugangsdaten auf der fremden Seite. Versandkosten kommen dazu. In einem Fall wurde aus einem deutschen Standort verschickt (das ist sonst auch so, ich kaufe oft Warehouse-Artikel, die kommen z.T. aus dem Ausland). Reklamation hatte ich noch keine gehabt.