Beiträge von Kater.Ka

    Hallo RevilO, willkommen im Finanztip-Forum.


    Fondsvergleich https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0392494562,DE0008476524


    Ich würde als erstes den Sparplan stoppen, da Du unverständlicherweise AA zahlst, das muss seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr sein.


    Da der DWS schon so lange läuft und im Bestand hohe Gewinne stecken, und zumindest anteilig der künftige Gewinn durch den 100T€-Freibetrag steuerfrei ist würde ich mir das mit dem Verkauf gut überlegen.


    Für Neuanlagen würde ich entsprechend FT-Empfehlung mit einem MSCI World oder ACWI weitermachen s. https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/


    Ganz persönliche Meinung: Abweichend von der FT-Empfehlung würde ich aktuell die Einmalanlage eher in Tranchen über höhere Sparplanraten realisieren, da die Sommermonate saisonal eher schwach sind.

    Wobei zu bemerken wäre, dass Quirin eine Vermögensberatung mit happigen Kosten ist (die Bank spricht an unterschiedlichen Stellen von 1,28 und 1,68%) sowie unter besonderer Beobachtung bzw. Auflagen der BaFin steht

    https://www.bafin.de/SharedDoc…4_25_Quirin_Bank_60b.html


    Quirion steht auf der Liste von Finanztip hier https://www.finanztip.de/robo-advisor/ Angesichts der relativen Größe des Sicherheitsbausteins beim TE erzeugt quirion bzw. generell ein Robo unnötig hohe Kosten


    Im Sinne des TE ist mMn ein Robo keine Lösung für die spezifische Anforderung.


    Ganz persönliche Meinung: Ich finde Quirin und deren VV unerträglich arrogant, als ob sie allein den richtigen Weg kennen. Vor langer Zeit hatte ich mal Kontakt mit denen und damals waren die Ergebnisse schlechter als bei einer Anlage à la Finanztip, saßen aber auf einem sehr hohen Roß.

    Die Performance-Aussage gilt aktuell auch für Quirion (s. Quelle unten).


    Quellen.

    https://www.quirinprivatbank.d…ungspakete_2021-11-15.pdf

    https://www.quirinprivatbank.d…1_QPB_AGBs_2022-01-01.pdf

    https://www.quirion.de/vermoegensaufbau (Tabelle bei 100% Aktienanteil mit einem Standard MSCI World ETF).

    Letzlich ist die Performance nicht besser als bei einem MSCI World, nur mit höheren Kosten bei den Fonds

    Die Auswertung ist nach BVI-Methode, d.h. Kurse inkl. Wiederanlage und inkl. Kosten. Aus dem Renditegesichtspunkt ist es nachrangig wie hoch die Kosten sind, solange das Ergebnis stimmt. Bei zweien ist das Ergebnis je nach Zeitraum besser als bzw. ähnlich wie MSCI World. Beim Dividenden haben wie die Situation wie bei den meisten Dividendenprodukten, dass diese seit 2017/2018 zurückgefallen sind, allerdings aktuell wieder besser laufen.


    Kein aktueller Handlungsbedarf versteht sich so, dass im aktuellen Umfeld kein unmittelbarer Schaden entsteht. In der Vergangenheit waren hier relativ junge Menschen mit Produkten mit hohem Anleihenanteil präsent, bei denen besteht dazu im Gegensatz durchaus Handlungsbedarf.


    Wie weiter oben ausgeführt habe zweimal dazu geraten keine Neuanlagen mehr zu tätigen.


    Die Frage des TE ging dahin, ob verkauft werden soll oder nicht. Das kann mMn nur über die Gesamtabsichten des TE entschieden werden. Ich tue mich da immer schwer mit einem pauschalen "alles auf MSCI World". Wenn noch nicht viel Gewinn aufgelaufen ist, so dass der Verkauf steuerfrei ist, wäre Verkauf und Neukauf sowie anschließendem Sparplan mit ETF schon eine Überlegung. Andererseits finde ich z.B. den Industrie thematisch eine interessante Beimischung.


    Das Depot ist aktuell wohl für den TE kostenlos, normal mMn 12,50€ p.a. Für den Preis würde ich es behalten sofern ich die Fonds behalten wollte.

    Quelle https://deka.de/site/dekade_pr…_DBD_Preisverzeichnis.pdf

    Fondsvergleich mit einem breitgestreuten ETF (jeweils nach Fondskosten, ohne Bankkosten) https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000DK0ECU8,LU0392494562


    Das sieht vergleichsweise gut aus, andere legen hier deutlich schlechtere Beratungsergebnisse vor.


    Der Industrie hat Wachstumswerte, die schwächeln aktuell aufgrund der erwarteten Zinserhöhung, bis Anfang des Jahres lief er sehr gut.

    Der Global Champions ist ziemlich vergleichbar zu einem breit anlegenden ETF.

    Der Dividenden ist schwächer, da Dividendenunternehmen eingeführt und solide sind, aber eben nicht mehr so stark wachsen. Seit ca. 2017 bleiben die zurück; das kann sich aber auch mal wieder ändern.


    Unmittelbarer Handlungsbedarf besteht mMn nicht. Wie oben beschrieben Neuanlagen eher in ETF in einem neuen kostenlosen Depot. Wenn verkaufen dann je nach aufgelaufenem Gewinn ggf. über mehrere Jahre um den Verkaufserlös steuerfrei zu erhalten.


    Was zahlst Du bei Deka/Sparkasse für die Depotführung? Ggf. könnte man die bestehenden Fonds auch zu einem günstigeren Depotanbieter übertragen.

    Hallo centy2000 , willkommen im Finanztip-Forum.


    So pauschal kann man das nicht sagen, da es auch sehr gute aktive Fonds gibt. Im Grundsatz ist es aber schon so, dass ETF kostengünstiger sind, speziell auch weil Filialbanken häufig Depotgebühren und Ausgabeaufschläge verlangen.


    Kannst Du mal die drei ISIN posten, dann wäre eine qualifizierte Antwort möglich.


    Eine erste Maßnahme könnte sein, dass - sofern es noch einen Sparplan gibt - diesen zu stoppen und den Bestand erst mal stehen zu lassen. Wenn verkauft werden soll auf die Steuerpflicht achten, sofern der Freistellungsauftrag überschritten wird.


    Für die ETF-Anlage empfohlene Depots und Produkte nutzen s. https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

    Ich habe eine Anlage ohne Speicher und nur für uns, versuche aus der Sicht ein paar Fragen zu beantworten.


    Nachdem auch sog. steckerfertige Anlagen / Balkonanlagen angemeldet werden müssen - für diese gibt es i.d.R. auch keine Einspeisevergütung - , wirst Du ohne Anmeldung im Marktstammdatenregister nicht herumkommen. Das war bei mir allerdings nur eine Sache von Minuten. Nach der Aussage vom Versorger würde ich sie als geplant mit geplantem Inbetriebnahmedatum inkl. Speicher anlegen.


    Die ganzen Steuersachen kann man umgehen, wenn man die Option Liebhaberei wahrnimmt, die seit letztem Jahr möglich ist. Dem dürfte das Thema Mieterstrom aber im Weg stehen.

    Info und Formblatt

    https://www.finanzamt.bayern.d…lagen/BMFS_29-11-2021.pdf

    https://www.finanzamt.bayern.d…agen/Mustererklaerung.pdf

    Man muss den Strom dann nicht dem Netzbetreiber schenken, sondern kann ihn trotzdem in Rechnung stellen. s. https://www.finanztip.de/photovoltaik/pv-steuer/


    Ich hoffe, dass sich noch jemand mit mehr Infos meldet.

    Meinen sicherheitsbaustein würde ich so die nächsten Monate noch aufbauen.

    Verstanden.


    Zur Terminologie: Im engeren Sinne ist der Sicherheitsbaustein der Tagesgeld-/Festgeldanteil, der zusammen mit dem Aktien-ETF-Anteil das Gesamtanlagevermögen darstellt. Dazu kommt der "Notgroschen" als zusätzlicher Cash-Anteil. Ob und in wie weit Du den brauchst mit den Eltern im Hintergrund musst Du selbst entscheiden.


    Das vorangestellt würde ich mir dann überlegen, wie groß der Cash-Baustein sein sollte, und den aus den ca. 5.000 € speisen und den Rest und künftige Anlagebeträge auf Sicherheits- und Risikobaustein aufteilen.


    Theorie hier sofern noch nicht bekannt https://www.finanztip.de/geldanlage/


    Nur mal so am Rande: vor Dutzenden von Jahren habe ich genauso mit meinen Einkünften als wissenschaftliche Hilfskraft angefangen; aus meiner Sicht bist Du also sehr richtig unterwegs.

    Du hast schon alles gesagt. Es ist ein AIF, hohe Einstiegskosten, hohe Provision für Deinen Berater, Blind Pool, d.h. Du weist nicht was gekauft und gemacht wird. Schau mal in Geschäftsberichte bereits laufender Fonds dieser Gesellschaft. Da sehe ich bei einem willkürlich ausgewählten negatives operatives Ergebniss und nicht realisiertes negatives Ergebnis aus Abbewertung der Immobilien aufgrund Corona.

    Für den genannten Anlagezeitraum spricht FT von der Anlage in Tages- bzw. Festgeld, wobei letzteres aufgrund der steigenden Zinsen nicht zu lange sein sollte s. Newsletter von gestern. Empfehlungen auf der jeweiligen Produktseite https://www.finanztip.de/tagesgeld/ bzw. https://www.finanztip.de/festgeld/


    Soweit ich verstanden habe hast Du insgesamt ein deutlich größeres Vnrmögen mit schon größeren ETF Beständen und dann hoffentlich auch einen entsprechenden Sicherheitsbaustein (?). Ferner ist der Hauskauf zeitlich unbestimmt und flexibel. Abweichend von den FT-Empfehlungen würde ich in diesem Fall den genannten Betrag entsprechend der bestehendem Vermögensallokation aufteilen.

    Zusätzlich anzumerken ist, ob Du Dich im Zweifelsfall mit einer Abwicklungsbehörde im Ausland rumschlagen möchtest. Ferner werden ja einige EU-Länder mittelfristig überfallen und annektiert werden. Ob dann die Nachfolgeregierung Dich dann noch entschädigt?


    Zur Einlagensicherung die EU-Richtlinie und die jeweiligen nationalen Gesetze studieren. Es ist eine gesetzliche aber keine staatliche Einlagensicherung mit einer geringen Finanzierung. Bei der österreichischen Einlagensicherung war in der Anfangszeit der Sberbank-Entschädigung in der Diskussion, in wie weit die Mittel ausreichen. Das hat sich glücklicherweise erledigt, da geordnet abgewickelt wird.


    Die Regelungen hatte ich zuletzt hier verlinkt RE: Anleihen (und Immobilien sowie Rohstoffe) im Portfolio

    Fondsvergleich https://www.fondsweb.com/de/ve…DE0009807016,LU0392494562


    Hatten wir die Frage nicht schon mehrfach? Hausinvest der Commerzbank Gilt als Sicherheitsbaustein?


    Grundsätzlich muss man zunächst beantworten, warum man den Hausinvest gekauft hat. Das ist ein Immobilienfonds, hat aber langfristig 5% gebracht, in den letzten Jahren allerdings unter 3% mit Tendenz in Richtung 2% Insofern wäre aus den Vergangenheitsdaten zu erwarten, dass die Rendite auch in Zukunft eher niedriger als beim breiten Markt sein wird. Dies spricht für verkaufen.


    Andererseits hat man mit dem Immobilienfonds ein stabiles Investment, da die enthaltenen Werte nicht über die Börse sondern über Gutachten in zeitlichem Abstand bestimmt wird. Ferner hat man bei Gewerbe-Mietverträgen durch Indexierung einen gewissen Inflationsschutz. Wenn man diese Stabilität möchte sollte man ihn halten.


    Wenn aus Renditegründen verkauft wird würde ich es grundsätzlich schnell machen. Allerdings sehe ich aktuell bei der Guidants Handelsplatzübersicht > 2% Abschlag gegenüber NAV. Das würde ich beobachten wollen. Ggf. würde ich eine Aufteilung machen - ein Teil über Börse und ein Teil über Kündigung. Selbstverständlich auch die Kosten der Depotbank für den Börsenhandel mit einbeziehen.

    Die Einlagensicherung beachtend dürfte ich bei je einem Institut nur max. 100.000,- Euro in den vorgenannten Formen unterbringen. Das betrifft aber nicht die Anlageform und kann relativ problemlos durch Streuung des Geldes auf mehrere Geldinstitute gelöst werden, vielleicht noch unter Beachtung der verschiedenen Sicherungssysteme z.B. von Volksbanken, Sparkassen und Großbanken. Richtig?

    Ja. Ganz kleine Einschränkung, dass auch Produkte verkauft werden, die nicht gesichert sind, z.B. Genossenschaftsanteile.

    15 Jahre Anlagezeitraum in Aktien: Da ergibt sich ein Problem im Hinblick auf die erwartete biologische ‚Restlaufzeit’. Schließlich muss die Aktienanlage rechtzeitig umgeschichtet werden, zu einem Zeitpunkt an dem wir mit dem Geld aus (erwarteten) gesundheitlichen Gründen noch etwas anfangen können. ...

    Das würde ev. dann doch wieder für eine geringere Größe der Aktienanlage und eine stärkere Betonung der Sicherheitskomponente sprechen?

    Hier gibt es mMn mehrere Punkte zu erwägen:

    Die 15 Jahre ergibt sich aus der Vergangenheit, dass es nach 15 Jahren Anlagezeit nie einen Verlust gab selbst wenn man zum schlechtesten Zeitpunkt in den MSCI World investiert hätte (s. die Verlinkung oben in #2). Daraus resultiert die Empfehlung von FT, innerhalb von 15 Jahren benötigtes Geld nicht in Aktien-ETF anzulegen.

    Eine Umschichtung i.S.v. den Aktienmarkt zu verlassen ist mMn nicht der Stand der Empfehlung. Das kann man auch aus dem SImulator von Finanztest ablesen, der ja unterstellt auch im Alter im Aktienmarkt zu bleiben.


    Letztlich ist es eine persönliche Abwägung. Ich hatte das oben unter dem Eindruck der Aussage "Gesichertes Einkommen (öffentlicher Dienst), mit dem wir klarkommen" geschrieben, was für mich eben auf mehr Risikotragfähigkeit spricht. Wichtig ist, dass Ihr Euch mit der Anlage und dem Risiko wohlfühlt.

    Hallo Alisa , willkommen im Finanztip-Forum.


    FT empfiehlt eine Ein-ETF-Strategie mit dem World oder ACWI bzw. die nachhaltigen Varianten. Es wird Dich aber niemand abhalten es so zu tun wie geplant, wenn das die für Dich passende Lösung ist.


    Am Portfolio verstehe ich nicht, warum Du nicht-nachhaltig und nachhaltig mischst, wenn Du von Nachhaltigkeit überzeugt bist. Der Unterschied ist "nur", dass im SRI rund ein Viertel der Unternehmen des normalen World enthalten sind. Unter dem Strich ist es ein 80/20 Portfolio hinsichtlich World/EM.

    Wie sinnvoll erachtest du eigentlich Aktiensparpläne? Sind diese wirklich bedingungslos kostenlos bei Scalable?

    Ich habe keine und kann daher zu den Bedingungen nichts sagen.


    Aufgrund einer Frage hier im Forum hatte ich mir das mal in den Bedingungen bei verschiedenen Neos angeschaut. Ich habe das so verstanden, dass sowohl der Besitz der Bruchteile als auch die Dividende auf die Bruchteile der Aktien lediglich Ansprüche gegen den Broker sind und nicht wie sonst fremdverwahrtes Sondervermögen auf den Namen des Anlegers. Daher kaufe ich volle Stücke mit Einmalkauf, da das oberhalb der Grenze eh kostenlos ist.

    OK. Den Einmalbetrag kannst Du wie beschrieben in den einen der den anderen stecken.


    Grundsätzlich noch der Hinweis, dass bis jetzt dieses Jahr das Sparkonto die ertragreichere Anlage war. Deswegen ernsthaft prüfen, ob die Relation sichere zu risikobehaftete Anlage stimmt.