Beiträge von Kater.Ka

    Ja und nein. Ich sehe das im ersten Ansatz auch so, dass die Vielschreiber bei Finanztip einen Plan haben, wie sie mit ihrem Geld über die Runden kommen. Es ist aber auch bei uns niemand davor gesichert, dass sich die Verhältnisse ändern. Da ich ja gelernter Planer bin haben wir mehrfache Vorsorge getroffen, dass selbst dann zumindest einige Zeit nichts passiert.


    Ich mache mir in anderer Hinsicht Sorgen. Über das Elternhaus habe ich mitbekommen auf keinen Fall Schulden zu machen. Von Nullzinspolitik bis Helikoptergeld im Großen bis zu den vielfältigen Möglichkeiten sich für den Konsum vom Handyvertrag bis zur "zu Weihnachten schenken, erst im neuen Jahr bezahlen" zu verschulden im Kleinen wird doch öffentlich was ganz anderes vermittelt. Wenn mir dann die 24-jährige gelernte Industriekauffrau erzählt, dass man den Neuwagen beim Vertragshändler kaufen muss, da man dann so viele Vorteile durch die Finanzierung habe, brauche ich jemanden ohne betriebswirtschaftliche Vorbildung gar nicht mehr auf Sparsamkeit ansprechen.

    Hallo @blaue_taube, willkommen an Heiligabend in der Community.


    Hinweis: Hier schreiben interessierte Laien, dies ist keine rechtlich verbindliche Auskunft.


    Die Voraussetzungen zum Abzug der Betreuungskosten findet man u.a. hier. https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/539063/ Weder in dieser Anweisung der OFD noch in meinem Steuerprogramm Wiso 2018 finde ich einen Anhalt etwas gegenzurechnen.


    Ich gehe davon aus, dass der genannte Zuschuss versteuert wird, dann ist dies nach meinem laienhaften Verständnis in Ordnung.

    POST hat sich erledigt

    Das ignoriere ich mal. Bei uns ist das so, dass der Einkauf weitgehend bargeldlos über die girocard bei den Discountern auf der anderen Straßenseite erfolgt. Onlinekäufe - und da beginnt bei uns i.d.R. der Luxus - laufen über die Amex wegen den Punkten. Tanken über Santander wegen 5% Tankrabatt. Insofern behaupte ich mal, dass relative Transparenz herrscht wo das Geld hinfließt. Dass wir 15 Euro am Tag für Lebensmittel ausgeben ist ein Erfahrungswert, an dem möchte ich aber auch nicht unbedingt schrauben.

    Lasst mal die Giftpfeile stecken. Ich denke wir sind uns alle einig, dass Bitcoins im Moment keine geeignete Vermögensanlage für Kinder sind i.S. der Vermögenssorge. @Altsachse und auch ich weisen - weil wir selber so unterwegs sind - auf die Möglichkeit einer steuerfreien Geldanlage über die NV hin. Das ist ja dann vielleicht nach dem Verkauf der Coins ein Thema.


    Zum konkreten Vorgehensmodell von Caroline sehe ich keine grundsätzlichen Probleme - ich bin allerdings kein Steuerberater sondern nur interessierter Laie
    * eine Schenkung zu Lebzeiten ist zulässig und im Rahmen der Freibeträge steuerfrei
    * der Veräußerungsgewinn wäre zu versteuern. Sofern das Existenzminimum nicht überschritten wird fällt kein Steuer an (falls der Betrag an der Grenze wäre auf zwei Steuerjahre aufteilen).


    Auf drei Dinge würde ich achten:
    Die ganze Aktion gut dokumentieren. Ich musste mal in grauer Vorzeit, als es noch eine Vermögenssteuer gab, gegenüber dem Finanzamt darlegen woher das Kapital kam, deren Zinsen ich versteuern musste. Da solche Zeiten ja aufgrund der politischen Konstellation wieder drohen sollte man hier Vorsorge treffen.


    Es gibt neben der Steuerthematik auch noch eine niedrigere Grenze für die Mitversicherung der Kinder in der Krankenversicherung. s, mein Hinweis oben zum eventuellen Split.


    Rein rechtlich ist das Geld nach der Schenkung nicht mehr für die Eltern verfügbar. Sofern Ihr genügend sonstiges Vermögen habt ist das unkritisch, ansonsten wird es ggf. kritisch hinsichtlich Steuerhinterziehung. Auf den Seiten von Finanztest wurde z.B. die Möglichkeit der Nutzung des Geldes der Kinder für die Finanzierung einer Klassenfahrt verneint.

    Kann ich so bestätigen. Wir sind i.w. bargeldlos unterwegs. Monatlich lade ich die Ausgaben vom Banking-Portal in ein xls. Daraus kann ich im ersten Schritt ermitteln, ob wir das Budget einhalten, und kann darüber hinaus Sonderauswertungen fahren

    Also abwarten und kurz vor der Besteuerung den ca. Wert berechnen, im Falle der Vorabbauschale.

    Naja, da hat man für die eine Hälfte der Rechnung 12 Monate Zeit. Wann die Bundesbank diesen Basiszins festlegt weiß ich nicht. Ich hatte in einem anderen Thread auf eine Verlinkung des BVI auf eine Statistik der Bundesbank hingewiesen, die einen Zinssatz von knapp einem Prozent ausweist. Insofern könnte man mit dieser Annahme schon mal operieren. Also Kurswert 01.01.2018 * 1 Prozent * (1-Teilfreistellung)

    Bei Ausschüttern einfach bis zur Ausschüttung warten. Danach Freistellungsauftrag hinterlegen. Oder ist es dann schon zu spät und die Steuern werden bereits abgeführt?

    Nein, das funktioniert nicht. Hilft nur auf Basis der vergangenen Ausschüttungen eine Annahme machen. Aber da macht die Hausbank bei Dir eine Prognose? Die können das eigentlich auch nur auf der Basis der Historie machen.


    Anmerkung zur Praktikabilität: Spannend ist das Thema nur, wenn man die Abgeltungssteuer i.V.m. als solche anwenden möchte, d.h. die Kapitalerträge durch geschickte Verteilung des Freibetrags steuerfrei gestalten, damit man das nicht über die Steuererklärung zurückholen muss.

    Nein, es kommen keine Anteile dazu, die vorhandenen Anteile werden "nur"wertvoller. Die Thesaurierung ist ein reiner Bucheffekt, d.h. es wird ausgewiesen, dass das der Gewinn gewesen wäre wenn er ausgeschüttet würde. Nur wird er eben nicht ausgeschütte und ist damit auch nicht sichtbar.


    Ab 2018, erstmals wirksam Anfang 2019, zahlst Du dann dafür die Vorabpauschale, sofern der Freistellungsauftrag nicht ausreicht.

    Hallo @Sparfrau, willkommen in der Community.


    Wo sollte sich der Ertrag zeigen? Thesaurieren bedeutet, dass Erträge nicht ausgeschüttet werden sondern im Fonds verbleiben. Konkret wächst dieser um die nicht erfolgte Ausschüttung stärker als der Index. Die in der Abrechnung ausgewiesene Thesaurierung ist dieser Gewinn, der im Fonds bleibt. Ausgewiesen wird er nur weil er versteuert werden muss.


    Falls es zufällig um den Amundi geht (FR0010756098), der hat bei einem Kurswert von rund 250 EUR ausschüttungsgleiche Erträge von 0,8654342 EUR generiert. Die Zahl findet man wenn man mit der ISIN im bundesanzeiger.de sucht und im ersten Suchergebnis wieder nach der ISIN.



    Falls ich die Frage nicht verstanden haben sollte bitte noch mal fragen, ich recherchiere und helfe gerne weiter.

    Die TD ist mMn nur ein anderes Maß für die von Dir oben angefragte Performance. Wen die TD nahe null ist heißt dies ja nur, dass praktisch keine Kosten den Gewinn = Indexverlauf schmälern.Wenn sie negativ wird wrd der Index sogar übertroffen. Ursache dürften mMn Leiherträge sein.



    Gilt also Indexwert minus TER minus TD gleich ETFwert?

    Nein, die TER ist in der TD enthalten. Grob müsste der Zusammenhang lauten Indexwert - TD = ETF-Wert und TD = Kosten des Fonds - zusätzliche Erträge des Fonds. Die TER steckt in den Kosten.

    Eine uralte Antwort bei test


    https://www.test.de/Frage-Antw…ge-fuer-Zinsen-1117932-0/


    und bei finanztip (eine Seite runter scrollen)


    http://www.finanztip.de/freistellungsauftrag/



    @Shifty Das Verfahren ist ja tatsächlich so, dass der zuviel genutzte Freistellungsauftrag über die Steuerbescheinigung transparent wird. Wenn das richtig in der Einkommenssteuererklärung angegeben wird entsteht - ohne Betrachtung der Zinsen - kein Schaden. Das war aber nicht die Idee der Abgeltungssteuer; damit sollte ja die Notwendigkeit einer Steuererklärung vermieden werden. Rein praktisch würde ich wegen 25% von 801 Euro kein Risiko eingehen.

    Die Glaskugel kann nichts dafür. Es geht hier um die Tragfähigkeit der Staatsschulden in diversen Euro-Staaten, speziell im Süden. Eine Erhöhung würde sich zwar nicht kurzfristig aufgrund der Anleihen-Laufzeit, aber mittelfristig auswirken. Heißt im Umkehrschluss dass die sog. Vermögenspreisinflation, also die Steigerung der Aktienkurse, Immobilienblase etc. zunächst mal weiter geht. Für die Investoren aus der Community soweit kurzfrisitg gut, ewig wird die Party aber nicht sein.


    Die Aussagen gelten auch für die USA, hier bestehen Zweifel ob nicht - wie schon in der Vergangenheit - die angekündigten Zinsschritte teilweise ausgelassen werden.


    Schlussendlich muss man die Frage nach sicherer Geldanlage neu stellen, also ob Sichteinlagen wie Festgeld in diesem Kontext tatsächlich sicher sind, genauer ob 100% Fest- / Tagegeld tatsächlich die sicherste Variante ist.