Beiträge von Kater.Ka

    Diese müsste dann, sofern das Fonddomizil nicht Deutschland ist, eben auch in der Steuererklärung angeben werden, so dass man nicht weniger Arbeit hat


    Jein. Richtig ist dass bei Teil-Thesaurierungen diese auch in der Steuererklärung angegeben werden müssen. Wenn diese Teil-Thesaurierung sehr gering ist - ich habe schon welche im Bereich 1-2 % der Ausschüttung gesehen - ist das Risiko der Doppelbesteuerung beim Verkauf zwar weiter vorhanden aber vernachlässigbar. Dies sehe ich dann als einen Vorteil.


    Auch hier gilt wieder eine übergreifende Betrachtung anstellen. Wenn es keine Alternative mit deutschen Domizil gibt dann eine ausschüttende ausländische Variante nehmen. Man sollte sich halt immer im Klaren sein was man tut.

    a) aus dem Bundesanzeiger, wenn dann für das Geschäftsjahr veröffentlicht sind.


    Anleitung: nach der ISIN suchen, das erste Dokument aufmachen und im Dokument wieder nach der ISIN suchen
    Falls es zufällig die ebase ist: Die schicken nach einigen Monaten einen Update der Erträgnisaufstellung mit den aktualisierten Werten.


    b) Bin mir nicht ganz sicher wegen der Frage: Die Kapitalerträge nicht vollständig anzugeben wäre nach meiner Nichtjuristen-Ansicht Steuerhinterziehung.Ich halte es eher für wenig Aufwand - ein paar Mausklicks im Bundesanzeiger und in der Anlage KAP eintragen. Zitat Wiso.Steuersparbuch Sie müssen jedoch in der Anlage KAP unter "Kapitalerträge, die nicht dem Steuerabzug unterlegen haben" erklärt werden.


    Knackepunkt ist das Risiko der Doppelbesteuerung wenn man beim Verkauf nicht nachweisen kann dass die Steuer auf die Thesaurierung bereits gezahlt wurde. Grundsätzlicher Workaround ist auf ausschüttende Fonds zu gehen. Den Carmignac Patrimoine gibt es z.B. als thesaurierend FR0010135103 mit thesauriertemErtrag 8,8067 € aber auch als ausschüttenden FR0011269588 mit 1,2827 € Ausschüttung und Teilthesaurierung 0,2795 €. Damit ist das Risiko der Doppelbesteuerung geringer.


    In diesem Thread gibt es einige Infos zum Thema Steuereinfach ETF's als Geldanlage für Kinder - Geldanlage - Finanztip-Community

    Aber warum wird der fast immer wesentlich günstigere DEGIRO nicht erwähnt?


    Das ist nicht richtig. Degiro wird sehr wohl erwähnt http://www.finanztip.de/wertpapierdepot/ , aber mit Begründung nicht empfohlen.


    Persönlicher Kommentar: Man möge sich mal das PDF "Weitere Wertpapierdienstleistungen"auf der Homepage von Degiro durchlesen, was Vertragsbestandteil ist. Hier wird sehr ausführlich dargelegt, wie die Kundengelder verschoben werden und die Wertpapiere verliehen werden. Durch die rechtliche Konstruktion greift die Einlagensicherung nicht. Das mag ja wie von Degiro dargestellt recht sicher sein, bei mir hat es einen schalen Beigeschmack hinterlassen, weswegen ich dort kein Konto eröffnet habe.


    Zweiter Kommentar: Ich halte FInanztip für ziemlich unabhängig. Als Indiz hierfür sehe ich, dass auch Produkte empfohlen werden, die nicht von Kooperationspartnern sind. Als Infoplattform für ein breites Publikum sehe ich es als vertretbar an, dass die Informationen nicht immer jede Facette für den fortgeschrittenen Geldanleger enthalten. Da bin ich persönlich groß genug mir entsprechende weitere Informationen anderswo zu besorgen.

    @muc
    Anmerkung meinerseits: Ich bin bei der PBeaKK versichert und habe für 73€ Zuschlag beliebeig viele Angehörige - in meinem Fall Frau und zwei Kinder - mit drin. Das nennt sich dort Mitversicherung. Insofern könnte der geschilderte Fall möglich sein, allerdings eben in Analogie zu mir nicht kostenlos. Für den späten Beginn der Mitversicherung kämen bei der PBeaKK noch rund 40€ monatlich als Zuschlag dazu.
    Es bleibt natürlich die Empfehlung richtig, die verschiedenen Varianten durchzurechnen.

    nicht steuereinfach weil im Bundesanzeiger steht


    b) Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge 0,9662591


    Anleitung: nach der ISIN suchen, das erste Dokument aufmachen und im Dokument wieder nach der ISIN suchen


    Bei Xetra nie ohne Limit handeln, da sonst die Gefaht besteht dass jemand über das offene Orderbuch einen schlechten Kurs bietet. Pragmatischer Vorschlag: Ich würde angesichts der starken Schwankungen derzeit mir die Times&Sales-Liste des Vortags (geht sehr schön bei der Börse Stuttgart) ansehen und dann das Limit in der Nähe des Schlusskurses setzen, z.B. auf Basis des Freitags bei 32,70 - 32,80. Dann besteht nicht die Gefahr dass abgezockt wird wenn der Spread hochgeht.


    Xetra muss nicht sein, mit Limit kann man den billigsten Handelsplatz, den der Broker anbietet. nehmen, wobei Xetra bei diesem ETF der liquideste ist. Das sieht man auch bei der Börse Stuttgart unter dem Reiter "Börsen".


    Ultimo heißt bis Monatsende. Wenn die Schwankung hoch bleibt kann man mit niedrigem Limit über mehrere Tage einen guten Kurs abfischen - das mache ich so, funktioniert aber nicht immer. Wenn die Börse hochgeht kauft man dann zu höheren Kursen. Falls nicht ausgeführte Aufträge und Limitänderungen beim Broker nichts kosten einfach mal einen Wunschkurs definieren und mit Ultimo einstellen und schauen was passiert ;-)


    Die genannten Orderzusätze sind Xetra-spezifisch, um zum aktuellen Kurs, zum nächsten Eröffnungskurs oder zum nächsten Schlußkurs zu kaufen. Braucht man als Privatanleger eher nicht.

    i.d.R. ist ein Depotübertrag kostenfrei, habe ich schon mehrfach gemacht. Also neues Depot einrichten beim Online-Broker der Wahl, Sparplan beim alten kündigen, beim neuen einrichten, Wertpapiere übertragen, fertig.


    Liegen sonst schon Erfahrungen mit Wertpapieren vor weil ich aus der Formulierung vermute dass das Wesen eines derartigen Sparplans nicht verstanden ist?

    Jein. Es kommen ja jährlich 5000 Euro zurück. Dann könnte man im Notfall ein Jahr nicht sondertilgen. Alternativ gibt es bei NIBC ein Kombi-Geld, bei dem man 50% jederzeit verfügen kann, das allerdings geringere Zinsen bietet. https://www.nibcdirect.de/sparen-anlegen/kombigeld/
    Eine Heizungsreparatur bekommt man auch über einen Modernisierungskredit geregelt. Gibt es bei meiner PSD Karlsruhe derzeit für 1,1 % 3 Jahre fest. Da wären die Zinsen des Festgelds höher als des Darlehens.
    Weitere Option: Die 30.000 splitten und z.B. 20.000 nach dem gestatffelten Verfahren zur Tilgung einsetzen und die 10.000 als Cash-Reserve wie ganz oben in meinem ersten Post beschrieben halten. Hab die Alternative als xls noch mal in die Konversation gehängt.
    Grundsätzlich muss man sich eben im Klaren sein dass Liquidität kostet, entweder durch Verzicht auf höhere Zinsen bzw, durch Zinsen auf nicht getilgtes Darlehen.


    Ohne jetzt beckmesserisch zu sein: Es war nach dem Einsatz der Erbschaft gefragt. Selbstverständlich sollte man überhaupt und als Hausbesitzer sowieso eine liquide Rücklage haben.

    Kuck mal oben in Konversationen, einmal als Excel und einmal als PDF


    Kurzfassung
    Bei einer Annahme 50% Festgeld zu 1,5 % und 50% Risikoanlage bei 6% ist die Rückzahlung immer noch günstiger (ist klar Mischzins der Anlage 3,75%, des Darlehens 3,9%)
    Bei normaler Tilgung beträgt die Restschuld nach 15 Jahren rund 80.000 Euro, mit Sondertilgung samt optimierter Anlage 31.000 Euro. Es lebe der Zinseszins.
    Durch eine gestaffelte Festgeldanlage ist noch eine 7.Sondertilgung aus den Zinserträgen i.H.v. 2.000 Euro möglich, welche sich auf die Restschuld dank Zinseszins mit 2.700 Euro auswirkt
    Bei der gestaffelten Festgeldanlage sind die auf Finanztip empfohlenen Anbieter berücksichtigt, hier speziell Credit Agricole,. Die gestaffelte Festgeldanlage besteht aus insgesamt sieben Festgeldern mit Laufzeiten von 1 bis 7 Jahren. Die Anlagebeträge sind so optimiert, dass der Rückzahlungsbetrag des im jeweiligen Jahr fälligen Sparbriefs zusammen mit den Zinsen der noch laufenden Sparbriefe ca, 5.000 Euro ergibt. Bei den Zinserträgen von knapp 500 Euro ist unterstellt, dass keine Steuer bezahlt werden muss, also der Freibetrag nicht ausgenutzt ist.


    Liebe Community, wer die Rechnung gegenchecken möchte bitte Bescheid sagen.

    Noch ein Kommentar von mir nachdem @elijah2807 schon gut beraten hat. Lesenswert ist der Grundlagenartikel von Finanztip http://www.finanztip.de/geldanlage/
    Wenn man dann die DInge weglässt, die bei den Kindern nicht relevant ist kommt man schnell zu den Musterportfolios kurz vor der Mitte der Seite. Ich würde die Mitte zwischen ausgewogen und langfristig nehmen und das Tagesgeld durch ein gestaffeltes Festgeld ersetzten. Damit wäre zumindest ein Teil der Anlage relativ kurzfristig verfügbar und man muss keine ETFs verkaufen wenn die Kurse gerade schlecht sind.


    Rein operativ würde ich erst ein wenig Geld auf dem Festgeld sammeln und dann mit einem Sparplan 25€ auf MSCI World starten und parallel weiter 25€ das Fetsgeld erhöhen.


    An das Thema Nichtveranlagungsbescheinigung denken, damit keine Steuer abgezogen wird.

    Relevanter Finanztip-Artikel hier http://www.finanztip.de/geldanlage/


    In der ersten Ebene ist das ein Rechenexempel. Wenn Ihr z.B. 0,5% auf Tagesgeld und 6% auf die "Geldanlage" bekommt, kommen weniger als 4% in Summe, wovon dann noch mindestens 26,4 % Kapitalertragssteuer weggeht, netto also rund 3% überbleibt. Sofern das Darlehen teurer ist wäre es günstiger am Darlehen zu tilgen. Je nach persönlichen Verhältnissen kann die Steuer geringer sein (Freibetrag 1.602 €). Die Geldanlage kann mehr oder weniger abwerfen.


    In der zweiten Ebene geht es ums Gefühl, das Gefühl der Sicherheit:


    In die Tilgung sollte man aber nicht so viel reinstecken, dass man keinen finanziellen Bewegungsraum hat. Je nach Quelle werden z.B. 3 Monats-Netto-Einkommen als liquide Reserve gesehen. ich würde dann weitere 3-Monats-Netto als gestaffeltes Festgeld anlegen.
    Den Rest könntet Ihr in die Tilgung stecken.Im Notfall - aber nur dann - kann man mit etwas Vorlaufzeit auch über das Baudarlehen zu neuem Geld kommen. Das aber nur im Notfall, nicht zu Konsumzwecken.


    Damit habt Ihr dreifache Sicherheit: kurzfristige Liquidität. das Haus zahlt sich schneller ab (sofern Annuitätendarlehen) und im Notfall über das teilgetilgte Haus eine weitere Kreditmöglichkeit.

    Bis dato nur gute. Habe meine American Express hinterlegt, das bringt dann noch mal 0,5% Rabatt über Payback.


    Bei Auslandszahlungen sollte man auf den Wechselkurs achten. Hier ist i.d.R. die Zahlung in Fremdwährung mit einer KK ohne Auslandseinsatzentgelt günstiger (z.B. gebuehrenfrei.com, dabei aber dann auch gleich wieder das KK-Konto ausgleichen wegen der hohen Sollzinsen).