Beiträge von Kater.Ka

    Hallo Stephan S. , willkommen im Finanztip-Forum.

    Muss der ETF sein Portfolio jetzt dem neuen Index anpassen?

    Ja.

    Welche Folgen sind von diesem Wechsel des Basisindex zu erwarten? Kann sich die abweichende Zusammensetzung des neuen Index stark und kurzfristig auf den Kurs des ETF auswirken, falls ja, welche Auswirkung ist zu erwarten?

    Dazu solltest Du Dir die beiden Indexzusammensetzungen besorgen und vergleichen welche Aktien die Schwergewichte sind. Sofern diese ähnlich sind wird es keine größeren Veränderungen geben, wenn nicht ggf. doch, das weiß man aber erst hinterher.


    Direkt durch die Umstellung gibt es keine Kursauswirkung. De facto hast Du jetzt Anteile an 40, künftig an 75 Aktien über diesen ETF. Die derzeitige Zusammensetzung findest Du im Factsheet z.B. hier https://www.justetf.com/servle…ype=MR&country=DE&lang=de Zum neuen Index finde ich kein Factsheet, da bitte an die Fondsgesellschaft wenden und dann hier bitte berichten.

    So ganz verstehen ich die Frage nicht. Ich nehme an, Du willst für das Kind sowohl das Depot bei ING auf seinen Namen als auch das Depot bei TR nutzen?


    Wenn das so stimmt:

    In der Wahl der ETF bist Du frei, Finanztip empfiehlt entweder einen World oder ACWI/All World bzw. die nachhaltigen Varianten. Auswahl s. hier https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/


    Thesaurierend ist OK. Sofern die Vorabpauschale wieder eingeführt wird musst Du Dich auch dort mit der Steuer beschäftigen, insofern ist es mMn relativ egal ob thesaurierend oder ausschüttend.


    Es müssen auch nicht unbedingt zwei ETF sein, da Du mit 18 einen Anteil eines Bestandes verkaufen kannst, entweder bei Dir im Depot (Deine Steuer) oder nach Übertragung auf das Kind bzw. im Junior-Depot im Depot des Kindes (wäre nach heutigem Recht steuergünstiger).


    Eine Möglichkeit bei zwei ETF wäre die Einmalanlage in einen ETF zu legen (5.000 €) und den Sparplan in einen anderen (8*12*100 = 9.600 € über die 8 Jahre). Dann würde je nach Rendite in beiden ETF ungefähr der gleiche Gewinn in den 8 Jahren auflaufen und die Einmalanlage wäre für den Verkauf steuerlich sauber abgegrenzt.

    Ich würde auch den einen Euro sparen und es über erhöhte Sparrate(n) machen.


    Alternativ mal überlegen, ob die Einmalanlage in einen / zwei andere ETF gehen, damit die Position für einen eventuellen Verkauf oder "Rollen" für die Ausnutzung des Pauschbetrags abgegrenzt sind. Wenn dann diese ETF aus dem kostenlosen Angebot bei Scalable sind würdest Du das Problem auch lösen.


    Thesaurierend oder nicht würde ich davon abhängig machen in wie weit Ihr eh den Pauschbetrag ausnutzt oder nicht wie oben schon richtig ausgeführt.


    Wenn die Tochter 18 ist und noch keine Einkünfte hat kann über Schenkung und Rollen im Rahmen einer NV (Höchstgrenze Familienversicherung beachten) die Steuer vermieden werden. (heutige Rechtslage)

    Hallo smh77 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Zum Thema Anlage für Kinder gibt es einen redaktionellen Beitrag, wobei in der Konstellation der letzte Abschnitt interessant sein könnte. https://www.finanztip.de/geldanlage/sparen-fuer-kinder/


    Generell empfiehlt Finanztip eine Ein-ETF-Lösung mit World oder ACWI / All World bzw. den entsprechenden nachhaltigen Varianten. Bitte dabei beachten, dass 8-10 Jahre kürzer als der normal für ETF empfohlene Zeitraum jenseits der 10 Jahre ist. Hier vielleicht überlegen einen Anteil risikofrei anzulegen bzw. aktiv dagegen entscheiden und eventuelle Verluste aus eigenem Vermögen ausgleichen.


    Statistisch ist der Einmalkauf besser, psychologisch ein gestaffelter Einstieg. Sofern Euch in der Gesamtsicht der Familie ein kurzfristiger Einbruch der Kurse bei den 4.000 € Startkapital nicht aus der Bahn wirft würde ich den Einmalkauf bevorzugen, auch weil die monatliche Sparrate in Vergleich recht hoch ist.

    Bitte informieren wie bei der Sparkasse die Kosten sind. Üblicherweise kann man gemanagte Fonds kostenlos zum Inventarwert an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Beim Verkauf an der Börse kommen hingegen Kosten auf und ggf. ist der Geldkurs geringer als der Inventarwert.

    Das soll Dir der Berater mal erläutern, dafür bekommt er die Provision der Fondsgesellschaft ....


    Es fallen beim Verkauf wahrscheinlich Steuern an, sofern der Fondskurs gestiegen ist. Falls Du im Freistellungsauftrag noch Luft hast und dies nicht bei der Sparkasse ist solltest Du über eine Änderung der Höhe bei den einzelnen Depotbanken nachdenken.

    Generell sollte man sich über die Risiken der AIF informieren. Das steht auch auf deren Webseite. Es ist eine unternehmerische Beteiligung, die während der Laufzeit nicht liquide veräußerbar ist, mit vollem Verlustrisiko. Ggf. könnte das in bestimmten Konstellationen steuerlich interessant sein bzw. es war in der Vergangenheit so, bin da eher im Zweifel ob das noch so ist, dazu aber besser von kompetenter Seite beraten lassen.


    Genaueres zum Anbieter und dem Produkt kann ich nicht sagen, habe mir aber mal die Pflegeimmobilie angeschaut und für mich folgendes gefunden:


    Bitte mal durch die einzelnen Reiter durchgehen. Im Reiter "Die Beteiligung" kann man unten sehen, dass die rund 36 Mio. geplantes Fondskapital zu rund 20 Mio. € fremdfinanziert sind. Diese Forderungen dürften den Ansprüchen der Anleger vorangehen. Ferner gehen von dem Fondskapital rund 3 Mio. Kosten für die Initiierung des Fonds ab, die auch erst mal wieder verdient werden müssen. Insgesamt finde ich einen Rückfluss von knapp 150% bezogen auf 105% Einlage (inkl. 5% Agio) nicht attraktiv.


    Ähnliches gilt für den Supermarkt-AIF. Hier soll man 4% p.a. auf 100% bekommen, zahlt aber 105% ein. Es ist ein Blindpool, d.h. man weiß nicht, was letztendlich investiert wird.


    Mal so am Rande: Es gibt zu dem Thema Aktiengesellschaften bzw. REITs, die ähnliche Dividendenrenditen bieten, sowie ETF (Stichwort Property yield). Generell ist man in der Vergangenheit mit einem breit angelegten Investment besser gefahren als mit Immobilien, gibt ein Video von FT dazu.

    Hallo @hupi , willkommen im Finanztip-Forum.


    Habe mir das gerade mal angesehen. Pixit ist ein sog. Robo-Advsor, d.h. die Einzahlungen werden in Abhängigkeit des angegebenen Risikoprofils auf verschiedene ETF aufgeteilt.


    Finanztip hat zu Robos einen redaktionellen Beitrag s. https://www.finanztip.de/robo-advisor/ Dort kommt auch Pixit drin vor, allerdings keine Empfehlung aufgrund der überdurchschnittlich hohen Kosten.


    Persönliche Meinung: Wenn die Sparraten nicht all zu hoch sind würde ich den Sparplan mal weiter laufen lassen und Erfahrung damit sammeln. Ansonsten würde ich analog zu Finanztip eher zur selbstgemachten Anlage raten. Wenn es dazu Fragen gibt gerne weiter fragen.

    Nur wie gehe ich am besten vor bzw. macht das Vorhaben überhaupt Sinn?

    Zunächst solltest Du Dir darüber klar werden, dass grundsätzlich von Finanztip eine Mischung aus sicheren und risikoreichen Anlagen und ggf. Gold. empfohlen wird., konkret aus Aktien-ETF, Fest-/Tagesgeld und physischen Gold.


    Der Flossbach stellt ein vergleichbares Konstrukt dar. Mit 30% Wertzuwachs in drei Jahren macht er das ganz gut, ein vergleichbares ETF Portfolio (JustETF Musterportfolio 70% Aktien, Renten, Gold) liegt allerdings besser.


    Der DJE ist sehr konservativ und hat lt. KIID mindestens 50% in Anleihen, damit ist im Moment nichts zu holen und wird bei Zinssteigerungen eher verlieren.


    Erster Schritt wäre aus meiner Sicht, dass Du Dir klar wirst, wie Deine Portfoliostruktur hinsichtlich des Sicherheitsanteils aussieht.

    Als zweiten Schritt würde ich mich vom DJE aufgrund des Zinsrisikos trennen.

    Als dritten Schritt würde ich mich vom Flossbach trennen sofern Deine Portfoliostruktur stimmt (Schritt 1). Ich verkaufe meinen Flossbach nicht sondern nehme ihn als Quasi-Sicherheitsanteil. Ich bin allerdings schon älter und mag Schwankungen im Portfolio nicht so sehr. Dazu mal die Kurven anschauen bei der Corona-Krise https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0553164731,IE00BK5BQT80

    Wie gesagt müsstest Du die Abrechnung bereits Anfang 2018 erhalten haben.


    Die Antworten im anderen Forum decken sich mMn mit meinen Aussagen. Noch zur Ergänzung weil das dort nicht so explizit gesagt wurde: Sofern die Fonds vor 2009 angeschafft wurden sind sie für die Zeit bis Ende 2017 steuerfrei und ab dann gilt ein Freibetrag von 100T€. In diesem Fall ist der AA nicht ansetzbar, da es ja keinen Gewinn bis Ende 2017 gibt. Ggf. hat die Sparkasse das gemeint oder verwechselt.

    Bei Extra-ETF kann man sich (nach kostenloser Registrierung ggf. mit Fake-Mail) unter dem Punkt Chart den Maximum Draw Down anzeigen lassen.


    Für den MSCI World (ETF110) gibt es 2009, 2011, 2016 und 2020 Rücksetzer > 20%, dazu noch 2015 und 2019 > 15%. Basis sind 13 Jahre, 6 große Rücksetzer. Dazwischen noch mal die gleiche Zahl an Ereignissen Richtung 10%. Je nach Deiner Crash-Definition kommt jedes Jahr was vorbei, wobei es derzeit sehr ruhig ist.

    Dieser Wert macht heute ca. 15 % meines Depots aus.

    Das wäre mir für eine Einzelaktie zu viel. Ich kenne Aussagen zur Diversifikation bei Aktien, die so von 14, 20 oder 40 Titeln reden. also 7, 5, 2,5 % pro Wert. Bei Dir sind es rund 30% im Aktiendepot.


    Generell läuft mMn in Deinem Gesamtdepot etwas schräg wie chris2702 schon nachgefragt hat. Wenn ich Nvidia rausrechne und das Edelmetall auf 0 setze kommt man auf rund 18% Rendite. Das wäre für ein 70% Pantoffelportfolio OK, allerdings lese ich nichts von einem Sicherheitsbaustein. Insofern würde ich mir überlegen ob alle Positionen heute noch ein Kauf wären.

    Freistellungsbetrag: 791€/ In Anspruch genommen: 286€ / Noch Verfügbar 504€.

    Wie kann ich denn sicher gehen, dass der TFS schon berücksichtigt wurde?

    Wenn das ein Status seitens der Bank ist dann ist die TFS berücksichtigt.

    Somit würde ich dann Mitte Dezember für 720€ Anteile verkaufen & einen Tag später wieder für 720€ Anteile kaufen.

    Nein. Es geht nicht um das Volumen der Anteile, sondern um den Gewinn, den Sie tragen. Du musst also so viele Anteile verkaufen, dass die Summe der individuellen Gewinne der Anteile (FIFO beachten) * 0,7 den gewünschten Gesamtgewinn , maximal die 504 € ergibt.

    Macht das Sinn deiner Meinung nach erst kurz vor Jahres Ende zu verkaufen und kaufen oder könnte ich auch mit gutem Gewissen jetzt schon im November die Aktion machen?

    Geht jederzeit. Ich würde mir einen ruhigen Börsentag nehmen und das zwischen 16 und 17 Uhr an einem Tag durchziehen. Nicht in der übernächsten Woche ab Wochenmitte, da am dritten Freitag im Monat Verfallstag ist und da im Vorfeld immer mal komische Kursbewegungen zustande kommen.

    Mir ist leider nicht klar wie ich mit dem Wert der Vorabpauschale umzugehen habe. Laut meiner Berechnung liegt diese bei 295€. Auf den Wert komme ich wie folgt:

    Anfangsbestand 2021: 48.000€

    Mal Basiszins 2021: 0.88%

    Mal 0,7

    Vorabpauschale ist gleich: 295€

    Die Vorabpauschale 2020 wurde im Januar 2021 abgerechnet und Deinem Verrechnungskonto bzw. Freistellungsauftrag belastet. Da kommt nichts mehr in 2021. Die Vorabpauschale 2021 würde im Januar 2022 abgerechnet, ist aber 0, daher wird Dein FSA in 2022 damit nicht belastet.


    Deine Rechnung ist in zwei Aspekten falsch. Zum einen fehlt die TFS, statt 0,7 steht 0,7*0,7, sofern Deine ETF TFS 30% haben.

    Der Basiszins 2020 (in 2021 abgerechnet) ist 0,07% https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=4

    Der Basiszins 2021 (in 2022 abgerechnet) ist negativ, daher keine Vorabpauschale https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=3

    Wie würdest du an meiner Stelle vorgehen?

    Wie ausgeführt geht die Vorabpauschale steuerlich am ersten Werktag des Jahres, tatsächlich im Laufe des Januars weg. Insofern ist sie im Steuerreporting Deiner (inländischen !) Bank im November längst berücksichtigt und kommt Dir nicht in die Quere.

    So genau verstehe ich die Frage nicht. DKB spricht selbst nicht von einer Börse sondern einem Handelsplatz.


    Handle ab einem Orderentgelt von 10 Euro zzgl. Fremdkosten an inländischen Börsen. Beim Handel über den Handelsplatz TRADEGATE® entfallen die Fremdkosten. Quelle https://www.dkb.de/privatkunden/broker.html


    Du handelst dort eben nicht wie an der Börse mit einem anderen Anleger sondern mit einem Wertpapierhändler als Gegenpartei, wodurch Du systembedingt einen schlechteren Kurs bekommst, was sich aufgrund der nicht anfallenden Börsengebühren aber als Kleinanleger unter dem Strich meist besser darstellt als ein Handel an der Börse.


    Ganz nett ist diese Abgrenzung zwischen Tradegate und Börse Berlin aus https://www.tradegate.de/docs/…PM_Jahresschluss_2020.pdf


    Über Tradegate Exchange

    Die Tradegate Exchange ist eine auf die Ausführung von Privatanleger-Aufträgen spezialisierte Wertpapierbörse. Derzeit sind 27 Handelsteilnehmer aus Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich angebunden. Handelbar sind rund 16.000 Wertpapiere (Aktien, Anleihen und Investmentfonds).
    Die Orderausführung erfolgt in der Regel per Vollausführung. Die Vorteile für Privatanleger: keine Transaktionsentgelte und kostenfreier Zugriff auf Echtzeit-Börsenkurse sowie verschiedene Indizes auch per App. Die Tradegate Exchange ist „Geregelter Markt im Sinne der MiFID“. Mehr Infos: http://www.tradegate.de


    Über Börse Berlin

    Die Börse Berlin vereint unter einem Dach zwei Marktplätze. Neben dem traditionellen Handel auf Xontro betreibt die Börse unter der Marke Equiduct einen vollelektronischen europäischen Handelsplatz.
    Mehr Informationen unter www.boerse-berlin.de
    .

    Da gibt es keine allgemein gültige Antwort.


    Ein möglicher Ansatz wäre eine Art Rebalancing zu machen, d.h. die Gewinne so weit zu entnehmen und in das Basis-Investment umzuschichten, dass der Anteil wieder auf 20% geht bzw. entsprechend dem gewünschten Anteil des ETF am Gesamtdepot.


    Alternativ könnte man einen Relative-Stärke-Ansatz fahren, d.h solange die Outperformance anhält bleibt man dabei, wenn dies nicht mehr der Fall ist sucht man ein anderes Rennpferd. Wenn dann der NASDAQ wie in den letzten Jahren konstant outperformt kann man eben auch dabei bleiben und hebelt damit die Gesamt-Performance des Depots. Meine Kinder haben einen Fonds, der über 12 Monate rund 70% gemacht hat, den verkaufe ich derzeit eben nicht.


    Nur mal so: je nach Depotgröße, Anlagevehikel und Risikoneigung können 20% viel sein, da gut gelaufene Sektoren dazu tendieren entsprechend stark zu korrigieren.

    Nun wird mir mit einem eventuellen Rauswurf gedroht. Ist das möglich?

    Natürlich. In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit, d.h. es ist niemand gezwungen einen Vertrag einzugehen und ein Vertrag kann im Rahmen des gesetzlichen und vertraglichen Regelungen beendet werden.


    Persönliche Meinung: sofern Du die Bankverbindung behalten möchtest würde ich zustimmen. Das habe ich bei meiner aktuellen Bank getan. Bei der Postbank hatte ich vor Jahren widersprochen und wurde von Ihr gekündigt.


    Näheres zu der Frage z.B. hier https://www.finanztip.de/girokonto/bankgebuehren/#c94232

    Nachtrag bzw. Korrektur:


    Sorry, ich stand auf der Leitung, ich hatte die Rechtsumstellung nicht berücksichtigt.


    Du müsstest Anfang 2018 von der Sparkasse eine Abrechnung über den fiktiven Verkauf der Fonds zu Ende 2017 bekommen haben. Dabei sollte der AA berücksichtigt worden sein. Beim Verkauf bei Consors wird dieser Wert genommen und zusätzlich der Wertzuwachs ab 01.01.2018. Damit sollte es keine Probleme hinsichtlich der steuerlichen Berücksichtigung geben.


    Zum Nachlesen https://www.finanztip.de/index…stmentsteuerreformgesetz/ speziell Punkt 2 und 7.


    Schöne Grüße an die Sparkasse: sie hat Dir Unsinn erzählt.

    Somit hätte ich leider Pech und könnte diesen steuerlich leider nicht geltend machen.

    Warnhinweis: Keine Steuerberatung.


    Das ist mMn falsch, da die Ausgabeaufschläge zu den Anschaffungskosten gehören. Wenn sie beim Verkauf nicht in der Steuerbescheinigung auftauchen würde ich Sie bei der Steuererklärung darlegen (Stichwort "korrigierte Werte" in der Anlage KAP). Dazu die Kaufbelege der Sparkasse vorhalten.


    Rechtsquelle §20 Abs. 4 Satz1 EStG http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__20.html


    Generell stellt sich mir die Frage ob hier nicht ein Missverständnis vorliegt. Der Einstandswert ist mMn richtig ohne AA. So werden bei Aktien auch die Anschaffungskurse ohne Transaktionskosten angezeigt. Allerdings sind im Hintergrund die Transaktionskosten gespeichert. Je nach Depotbank kann man die einsehen oder man bekommt eine separate Mitteilung. Hast Du das mal gecheckt? Bei DAB / Smartbroker (andere Marke von BNP / Consors) ist das genau so angedruckt, also einmal die Anschafffungskosten und einmal die Nebenkosten.