Beiträge von Kater.Ka

    Leider schauen die deutschen Medien und damit auch die Privatanleger halt auf den DAX und deswegen wird dort hinein investiert obwohl es bessere Indizes gäbe. Da das Publikum auch nachhaltig will und regulatorisch nachhaltig sein muss gibt es den DAX hat jetzt auch pseudo-nachhaltig aka ESG.


    Auch hier sage ich, dass sich jeder mit seiner Anlage wohlfühlen muss ...


    Übrigens gibt es keine blöden Fragen nur unzureichende Darstellungen und Antworten. Sagte meine Chefin früher über meine Präsentationen ...

    Aus Deiner Sicht wäre es demnach sinnvoll ab sofort 1.250 € pro Monat in den von FT empfohlenen MSCI World zu investieren und die anderen beiden ETFs nicht weiter zu besparen, aber auch nicht umzuschichten?

    Ich lass Dich nicht raus, dass Du selbst für Dich entscheiden musst, was Deine Anlagestrategie, mit der Du Dich wohlfühlst.


    Zum Grundsätzlichen:

    Wie oben geschrieben ist hier bei FT die geschriebene Standardstrategie der Sparplan mit MSCI World oder ACWI oder die entsprechenden FTSE-Produkte. Nachzulesen hier https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

    In den Videos wird das ein wenig geöffnet dahingehend, dass man, so man es eben möchte, als Beimischung mit z.B. in Summe 10% auch irgendwas nicht so langweiliges, modernes, hippes, ... machen kann.

    Wenn man das jetzt auf Dich anwendet hast Du jetzt in die Beimischung investiert. Das kann man jetzt korrigieren, indem man einen Teil des Bestandes verkauft und neu z.B. in den World anlegt. Dabei fallen Transaktionskosten an und - sofern Gewinne oberhalb des Freistellungsauftrags realisiert werden - Steuern. Deswegen könnte man den Bestand auch stehen lassen und durch Kauf des World über Sparplan sukzessive auf ein Übergewicht beim World kommen. Das jetzt mal als Langtext, wie sich meine Meinung begründet.


    Zurück zum Anfang: Schreibe es Dir mal als Simulation auf, mit Papier oder Excel, wie sich Deine Anlagestruktur entwickelt. Wenn es Dir zu langsam geht wirst Du etwas umschichten müssen, wenn nicht geht es ohne. Wichtig ist, dass Du Dich damit wohlfühlst und gut schlafen kannst.

    Hallo Johann183 , willkommen im Finanztip-Forum.

    Ist es sinnvoll in verschiedene ETFs zu investieren oder entstehen daraus Nachteile aufgrund geringerer Zinseszinseffekte?

    Mit dem Zinseszinseffekt hat das nichts zu tun. Ob Du einmal 300 € oder drei mal 100 € anlegst ist bei gleicher Rendite egal.

    und würde den Fehler korrigieren wollen, sofern ich mit oben beschriebenen Handlungen einen Fehler gemacht habe.

    Das kommt darauf an, wie man Fehler definiert.

    Fondsvergleich https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00BL25JP72,IE00B3WJKG14


    FT empfiehlt in einen breit investierenden Welt-ETF anzulegen, wobei der MSCI World der Standard ist. Du hast den Momentum gewählt, das ist eine Faktor-Strategie, die langfristig besser als der World war, manchmal und eben auch gerade schlechter läuft. Mit dem Information Technology bist Du eine Sektorwette eingegangen, die gut gelaufen ist, aber seit Jahresbeginn nicht mehr so toll. Insgesamt sollte sich Dein Sparplan ähnlich / besser als ein Sparplan auf den World entwickelt haben.

    Sollte ich ggf. von nun an nur in den MSCI World investieren und das bereits investierte Geld von MSCI World Momentum und S&P 500 umschichten (auszahlen und über größere Sparraten reinvestieren), sobald diese wieder im positiven Bereich sind?

    Die Frage kann Dir niemand beantworten. Wenn Du mit der etwas aggressiveren Strategie, die eben auch größere Rücksetzer haben kann, zufrieden bist musst Du nichts ändern. Wenn Du etwas anderes für Dich als besser ansiehst dann ändern.


    Persönliche Meinung: Deine beiden ETF würde ich als Beimischung sehen, einen davon habe ich auch dafür. Deswegen würde ich die Sparpläne stoppen und den Bestand stehen lassen und erst mal mit dem World als Sparplan weiter machen.

    Hallo AnnaRiva , willkommen im Finanztip-Forum.


    Warnhinweis - keine Steuerberatung


    Bei Zusammenveranlagung wird der bei einem Ehepartner nicht genutzte Pauschbetrag auf den anderen übertragen. In dem Beispiel würden den 2.200 € die gesamten 1.602 € gegenübergestellt.


    Der Grundfreibetrag wird laut Beschluss des Bundestags rückwirkend auf 10.347 € angehoben. Den erhaltet Ihr beide, das ist ja gerade das Splittingverfahren. Sofern Ihr die beiden zusammen nicht ausnutzt würde die Differenz auch noch bei Euren Kapitaleinkünften greifen. Ferner gibt es noch die sog. Günstigerprüfung bei geringem Einkommen, nach dem die Kapitalerträge mit dem dann niedrigeren persönlichen Steuersatz besteuert werden.


    Um was geht es denn bei Trading-Gewinnen?

    Seit letztem Jahr gibt es eine Vereinfachungsregel, mit der kann man sich bei kleinen Anlagen beim Finanzamt zu dem Thema abmelden. Das Ganze zählt dann als Liebhaberei, die Einnahmen aus der Einspeisung müssen dann nicht versteuert werden; umgekehrt kann man die Kosten nicht gegenrechnen.


    Wir haben so eine Anlage und betreiben die nur deswegen, um weniger Strom einkaufen zu müssen. Der Haken daran ist, dass die Anlagen bei diesem Modell umso unwirtschaftlicher werden je größer sie sind. Insofern kann ich dazu nur raten, wenn man nicht primär auf die Wirtschaftlichkeit schaut. Beim aktuellen Strompreis rechnen wir so mit 440 € Ersparnis Eigenverbrauch und 130 € Einspeisevergütung, was sich erst jenseits der 10 Jahre ohne Verzinsung rechnen wird.


    Die einfachste Alternative wäre dann eine steckerfertige Anlage, die man selbst installieren kann und innerhalb 10 Minuten angemeldet ist. Die amortisiert sich aufgrund der geringen Kosten schneller.


    Link zum redaktionellen Beitrag

    https://www.finanztip.de/photovoltaik/balkon-solaranlage/

    https://www.finanztip.de/photovoltaik/

    Meine Erfahrungsberichte zu den beiden Varianten

    Erfahrungsbericht Balkon-Solaranlage

    Erfahrungsbericht zweiter Teil - die Vierfach-Balkon-Solaranlage


    Bei Fragen gerne weiter fragen.

    Sofern alles weit genug von der Grenze der Einlagensicherung entfernt ist - nein.


    Wir sind ein wenig vorsichtig und haben daher zwei Girokonten bei unterschiedlichen Verbünden und damit Rechenzentren und dazu jeweils ein Tagesgeld in einem anderen Verbund bzw. Bank. Damit ist man auch automatisch in getrennten Einlagensicherungen.

    Wenn Du genug Kapital hast ist selbstverständlich die späte Steuerzahlung günstiger. Sofern Du im Freibetrag Luft hast könntest Du auch in Tranchen verkaufen, um den Verkauf in Teilen steuerfrei zu halten.

    Hier wird eine kostenlose Rücknahme garantiert bei so groben Änderungen.

    Nein. Das gilt für den Primärhandel = die Market Maker. Für Dich am Sekundärmarkt ist es nicht kostenfrei.


    Zitat aus dem oben verlinkten Dokument (Unterstreichung hinzugefügt)

    Bitte beachten Sie, dass die Gesellschaft für den Verkauf von Anteilen am Sekundärmarkt keine Rücknahmegebühr erhebt. Aufträge für den Verkauf von Anteilen über eine Börse können über einen zugelassenen Intermediär oder Börsenmakler platziert werden. Anteilsinhaber sollten jedoch beachten, dass Aufträge am Sekundärmarkt Kosten verursachen können, auf die die Gesellschaft keinen Einfluss hat und für die die vorstehend genannte Befreiung von Rücknahmegebühren nicht gilt.

    Die Aussage war bezogen auf den Unterschied der beiden ETF.


    Nach wie vor ist es eine persönliche Entscheidung, was man macht. Wenn sich jemand mit ESG wohler fühlt als ohne habe ich da keinen Stress.


    Ganz persönliche Meinung: Generell taugt ESG mMn sowieso nicht, da dies wie bei allen Zertifizierungen eher eine Frage der Darstellungen als des Inhalts ist. Genauso kann man ja die Frage stellen, wie russische oder chinesische Firmen in ESG-Listen kommen. Ich hatte dazu die Tage ein Interview mit einem Beauftragten gehört, der in HVs die Vorstände in der Richtung löchert . Da ging es u.a. um Tesla und BASF. Erstere wird ja sehr verehrt, ist aber hinsichtlich des "G" sehr schlecht, letztere sehr transparent und um Umbau bemüht.

    Ich habe mir den Text im Original angeschaut (identisch hier https://etf.dws.com/de-de/LU08…-dax-income-ucits-etf-1d/)


    Die Änderung betrifft den Index, es ist weiterhin der DAX, allerdings werden künftig Unternehmen ausgeschlossen, die bestimmte ESG-Kriterien nicht erfüllen bzw. Aktivitäten nachgehen, die nicht erwünscht sind (Waffen. Ölsand, ...)


    Es gibt schon einen DAX ESG von ishares. Wenn man die Top10-Bestandteile anschaut (ganz unten) fehlen Airbus (Wahrscheinlich Waffen), BASF (wahrscheinlich das Ölgeschäft) und die Deutsche Post (verstehe ich nicht, könnte CO2 wegen Transport sein). https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000A0Q4R69,LU0838782315


    Das mit der neuen WKN lese ich so nicht, nach meinem Verständnis bleiben WKN/ISIN, nur Name und Index=Inhalt ändern sich.

    und ich Ihn verkaufen muss, wenn ich das nicht will.

    Das ist richtig, allerdings fallen dann Steuern an, sofern auf dem ETF seit Anlage Gewinne oberhalb des Freistellungsauftrags angefallen sind, sowie Transaktionskosten.


    Persönliche Meinung: der Unterschied zwischen ESG und nicht-ESG ist nicht so groß. Du könntest erst mal abwarten, wie sich der ETF im Vergleich zum "echten" DAX weiter schlägt und wenn tatsächlich die Performance deutlich schlechter wird immer noch handeln.

    Bei Zusammenveranlagung ist die Überlegung richtig, d.h. Du würdest für die 701€ Deiner Frau und Deine 201€ (?) die KapESt erstattet bekommen.

    Wenn ich das in meinem Steuerprogramm jetzt eingebe, ändert sich das aber nicht. Der Betrag wird mir nicht gut geschrieben.

    Bei mir - ich verwende Wiso - ist das erst ganz am Ende sichtbar, d.h. an den Einträgen pro Depot ändert sich nichts, sondern man sieht es an der Steuerberechnung. Kann man sich bei Taxman eine Berechnung analog zu der, die das Finanzamt macht, anschauen? Dann müsste auf der zweiten Seite bei "Berechnung der Einkünfte, die nach §32d ..." die Kapitalerträge stehen, dort wird dann bei Deiner Frau den 100 € KapErträge die entsprechende Freistellung gegenübergestellt, bei Dir der gesamte Rest, so dass sich darum Deine KapErträge reduzieren.

    Ich möchte auf das Grundsätzliche hinaus.

    Sparkassen sorgen dafür, dass Landkreise Gelder kassieren. Bei Volks- und Raiffeisenbanken stehen die Mitglieder im Vordergrund. Bei Privatbanken sind es beispielsweise Aktionäre. …

    Ich bin / wir sind bei allen Kunden. Tendenziell ist mein Erleben bei Sparkassen nicht so positiv, da habe ich als Kunde manchmal den Eindruck eher zu stören. Bei den Genossen haben wir mehrere, da sind die kleineren tendenziell seht bemüht, bei der sehr großen eher Richtung Sparkasse. Preislich liegen die Genossen besser als die Sparkassen. Bei den Privatbanken kein einheitliches Bild sowohl hinsichtlich Preis wie auch Prozessen. In dem Bereich funktioniert Markt am besten, d.h. man kann hier sehr billige und z.T. auch preiswerte Angebote bekommen, läuft auf die lange Sicht Gefahr, dass es sich Zug um Zug verbessert.

    Ganz unten in der verlinkten Seite ist es erklärt, dass nur dann etwas geltend gemacht werden kann wenn die 3.000 € überschritten sind, allerdings mit ein paar Ausnahmen / Chancen.


    Sofern es so einfach ist wie von Dir beschrieben würde ich keine EÜR machen sondern nur die Beträge eintragen und ggf. aufreißen.

    Warnhinweis - keine Steuerberatung


    Sofern Du einen Arbeitsvertrag hast würde ich das auf Basis des oben verlinkten Artikels nur in die Zeile 26 machen. Die Fahrtkosten dann in die Werbungskosten ab Zeile 31, wobei dann nur die Hälfte berücksichtigt wird (Problem Entfernungspauschale vs. gefahrene km von oben) Sofern Du weitere Aufwendungen hast (Kopierkosten, Fachliteratur, ...) ebenfalls abziehen. Nach meinem Verständnis bekommst Du dann über die Freibeträge (Werbungskosten und Arbeitnehmer) -sofern Du die sonst nicht hast - genug, damit es trotzdem steuerfrei wird.


    Wir haben keine Arbeitsverträge (1*Ehrenamt, 1*Übungsleiterin) und rechnen deswegen über Anlage S Zeile 46 ab. Dort die 3.600 eintragen, davon 3.000 steuerfrei, den Rest in Deine sonstigen selbstständigen Einkünfte, dagegen die Aufwendungen (Fahrtkosten und ggf. weitere).