Beiträge von Kater.Ka

    Wer hat mich gerufen ;-)


    Ich sehe hier verschiedene Beratungsbedarfe. Zum einen würde ich mir eine Beratung einholen zu steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten, da man hier ggf.über Stiftung- und GmbH-Konstrukte die Steuerlast senken kann. Hängt auch davon ab zu was das am Ende führen soll.


    Zum anderen sind John, andere hier und auch ich passionierte Selbermacher. Ich vermute dass beim TE wenig Vorkenntnisse und ggf. auch andere Interessen als Fachmann in der Kapitalanlage zu werden vorhanden sind. Deswegen ruft das nach einer Vermögensverwaltung. Wenn man das nicht will wäre als Basisinvestment je eine institutionelle Tranche von mehr als einem guten vermögensverwaltenden Fonds ein Ansatz.


    Das große Besteck zum Selbermachen zur Anlage in der Dimension wäre für mich Orientierung an Beck / Index Consult. Der ist aktuell so ca. 85% weltweit in Aktien und 15% in Renten - aufgeteilt auf Euro, Euro-Linker, CHF.

    Verstehe ich es richtig, dass bei einer Summe von 10k und 200€ monatlich bespart, steuerlich gesehen erstmal ein Ausschütter Sinn macht, dessen Rendite (die man doch jährlich ausgezahlt bekommt, oder?) man dann immer wieder anlegt um so den Steuerfreibetrag, den man auf das Depot legt, auszunutzen?

    Wenn Deine Transaktionskosten gering sind - das ist bei Smartbroker so - würde ich eher in einen Thesaurierer anlegen und dann im Nov / Dez so viel verkaufen, dass der Pauschbetrag ausgenutzt wird. Bedingt etwas Aufwand, da man Buch führen muss über die jeweiligen Einstandswerte pro Kauf (FIFO-Prinzip) und die TFS und ggf. Vorabpauschalen rausrechnen muss.

    Oder sollte man sich da was zusammen bauen in Richtung "Weltportfolio", mit Emergent Markets oder so?

    Dazu gibt es keine eindeutige Empfehlung von Finanztip. Als Alternative werden hier entweder ein All World oder ein ACWI genannt.

    Danke für die Antwort, Kater.Ka, aber wenn die Preise, z. B. durch steigende Beschaffungspreise für den Anbieter nicht mehr auskömmlich sind?

    Die Versorger kaufen ihre Kapazitäten auch längerfristig ein, so dass sich mMn kein "über Nacht ist alles viel teurer geworden"-Ereignis einstellen wird. Selbstverständlich wird der Anbieter versuchen nach den 12 Monaten eine Preisanpassung durchzusetzen, in den 12 Monaten erwarte ich es nicht, weil das auch für den Anbieter ein überschaubarer Zeitraum ist.


    Erwarten heißt hier, dass ein Restrisiko besteht. Du musst für Dich selbst wissen, wie schlimm eine Kündigung durch den Anbieter wäre. Ich bin ein jährlicher Wechsler mit je zwei Produkten an zwei Verbrauchsstellen, daher würde ich sagen super, noch einen Bonus abkassieren.

    Ist die Preisgarantie eigentlich nicht nur Augenwischerei,

    Da wäre in die AGB für das Produkt zu schauen. Die AGB auf der Maingau-Seite schließen die Kündigung nicht (Pkt. 2.2) aus sondern nur die Preiserhöhung (Pkt. 4). Ich würde allerdings unter normalen Umständen nicht erwarten, dass der Anbieter kündigt, da die Kundengewinnung teuer ist,

    Ersterer ist ein EU-Fonds während letzterer ein US-Fonds ist.


    Beim ersten sehe ich wenig Unterschied zu einem NASDAQ-ETF. Insofern sehe ich den Vorteil des Sektor-ETF nicht.


    Letzter ist ein aktiver Fonds, auch wenn er als ETF daherkommt. Es gibt ihn seit Oktober 2014. In den ersten fünf Jahren ist er nur etwas besser als ein NASDAQ-ETF . Die Outperformance kommt rein aus dem letzten Jahr. Das wäre mir für eine langfristige Anlage kein hinreichendes Argument.

    Die Fed kündigte im Frühjahr 2018zunächst vier im Sommer dann drei Leitzinserhöhungen an . https://www.n-tv.de/wirtschaft…s-an-article20478944.html


    Interessanterweise wurde dann recht früh prognostiziert, dass die Schwelle zur Nicht-Attraktivität des Aktienmarkts so bei 3,5% liegt. Als das dann im Herbst erreicht wurde ging es abwärts.


    Jetzt ist ja angekündigt, dass es in den nächsten drei Jahren keine Zinsen gibt. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fed-leitzins-127.html Wenn man von < 12 Monaten Vor-Reaktionszeit ausgeht, sollte 2021 und 2022 gut für die Börse sein. Allerdings denken das gerade alle, insofern könnte es auch gerade andersum kommen.

    Vom Grundsatz her sollte man nur 100T€ bei einem Institut haben, da nur so weit die gesetzliche Einlagensicherung greift. https://www.bafin.de/DE/Verbra…nlagensicherung_node.html


    Eine Lösung wäre jetzt bei weiteren Banken Konten zu eröffnen, da üblicherweise jetzt immer ab 100T€ Negativzinsen berechnet werden. Damit würde man auch das Ausfallrisiko der Sparkasse mindern.


    Persönliche Meinung: Mit der Fortdauer und der zu erwartenden Ausdehnung der Negativzinsen durch die EZB wird man auf Dauer nicht an den Negativzinsen vorbeikommen.


    Wehren kann man sich insoweit wenn dieses Verwahrentgelt eingeführt wird über AGB-Änderung, dass man dieser dann widerspricht. Dann ist allerdings zu erwarten, dass die Sparkasse das Konto kündigt. s, https://finanz-szene.de/news/1…m-wirecard-dws-concardis/

    Das hatte ich oben so ausgeführt mit dem Zusatz der mangelnden Alternative.


    Falls Du Dich noch an den Herbstcrash 2018 mit finalem Sell Off an Weihnachten erinnerst: Da hatte die Fed die Zinsen Zug um Zug erhöht. Damit wurde der Aktienmarkt unattraktiv und die Kurse brachen ein.

    Also gab es im März die Meinung (Abschwung auf Grund von Corona), daß es mit der Wirtschaft bergab geht und jetzt ist alles wieder ok?

    Erste Hälfte ja. Alles OK sehe ich erst in 2023, aber das reicht ja als Perspektive.


    Lese aber bitte den dritten Absatz: es ist immer mehr Geld im Markt, was allein schon die Kurse treibt.


    Es ist aber noch was anderes: Ohne mich jetzt über die Not Einzelner lustig machen zu wollen: wir sehen Helikoptergeld mit den Hilfspaketen, wir sehen Ansätze bedingungslosen Grundeinkommens über das erhöhte Kurzarbeitergeld und den Unternehmerlohn, wir sehen die Zombie-Apokalypse über das Aussetzen der Insolvenzregeln, es wurde sinnlos Geld ohne Ende in unser ineffizientes und zu teures Krankenhausssystem gepumpt. ... wo soll denn da die Krise sein? In USA bekamen Arbeitslose aufgrund des geringen Lohnniveaus z.T. ein höheres Haushaltseinkommen als vor Covid mit entsprechendem Konsum.


    Es stehen Investitionsprogramme sowohl in der EU als auch in USA im Raum. Das spricht eher für Boom als für Krise.

    Hallo Simon909050 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Ich vermute aufgrund der spezifischen Frage, dass Du anderswo schon gesucht hat. Zum Zweiten wirft JustETF einen der DWS aus LU1920015440 .https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-bonds&region=Emerging+Markets

    Zum ersten sehe ich nichts thesaurierendes.


    Generell würde ich die aktuell nicht empfehlen, da die Risiken der Weltwirtschaft sich dann eher in diesen Papieren zeigen. Könnte mMn bessere Gelegenheiten kommen.

    Die Börse bildet immer Erwartungen ab und zwar solche, die in der Zukunft > 6, 9, 12 Monate liegen. Dann werden wir einen Impfstoff etc. haben.


    Speziell beim DAX kommt noch das Problem Performance-Index dazu, d.h. er muss durch die Dividenden immer steigen selbst wenn die Kurse stabil bleiben.


    Weiterhin gibt es halt keine Alternative. Warum sollte ich bei Negativzins und Inflationsandrohungen > 2% durch EZB und FED mein Geld auf der Bank lassen. Sieht man auch bei den ETW, Preise steigen weiter obwohl die Mieten stagnieren.

    Ich versuche es auch noch mal. Es geht das Thema Inflation vs. Rendite durcheinander.

    Auf die Einzahlung an sich muss ich aus meiner Sicht keine Inflation anwenden, da ich doch regelmäßig 500 Euro einzahle, also zb in 10 Jahren auch, da sind die 500 Euro durch die Inflation faktisch dann mehr wert als heute, sprich die Inflation ist durch den Sparplan doch automatisch ausgeglichen, oder nicht?

    Die 500 €, die Du einzahlst sind weniger durch die Inflation. Du müsstest bei den Einzahlungen eine "Dynamik" anwenden, z.B. 2% p.a. mehr. Die eingezahlten Beträge erwirtschaften eine Rendite und wenn es gut geht ist Rendite ./. Steuer > Inflation, dann hast Du einen Inflationsschutz, Bei 2% Inflation wären ca. 2,7% Rendite vor Steuer erforderlich.

    Angenommen Verzinsung = Inflation ist es dann wieder egal und ich kann einfach so auszahlen, ja, verstehe ich auch

    Ja. s. die exemplarische Aussage mit den 2,7%.

    Wenn ich mir eine XLS baue, wie muss ich dort rechnen, damit ich korrekt meine Rentenlücke ermitteln kann, bzw das Endkapital in bpsw. 30 Jahren?

    Das ist jetzt noch mal eine andere Frage. Wenn die Rentenlücke Stand heute angegeben ist kannst Du sie über y hoch x auf den Wert in 30 Jahren hochrechnen. Bei 2% wieder ist der Faktor (1+0,02) hoch 30 = 1,81.


    Wenn wir wieder die Annahme mit Verzinsung - Steuer = Inflation machen dann kannst Du das Endkapital mit Rentenlücke * 1,81 * 12 * Bezugsdauer in Jahren abschätzen. Dazu kannst Du dann einen Sparplan machen.


    Das gibt es alles schon fertig. Beispiel für 500 € heute, 30 Jahre, 2% -> Zielkapital 326 T€ nach Steuer, 442 T€ vor Steuer . Gibt rund 450 € Sparrate bei 6% Rendite, mit 2% Dynamik 363 €

    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=ecy8kvuf9y

    Hallo maniablue , willkommen im Finanztip-Forum.


    Rechtlich ist das ein Privatdarlehen, das nicht der Einlagensicherung unterliegt. Die Formulierung der Absicherung der Forderung durch den Kreditversicherer lässt für mich nicht erkennen, ob diese Forderung im Zweifelsfall in der Insolvenzmasse fällt oder nicht. Das sollte mMn auf jeden Fall geklärt werden. In §9 steht nämlich ein Rangrücktritt, nachdem das Darlehen im Falle der Insolvenz erst dann zurückgezahlt wird, wenn die Ansprüche anderer Gläubiger befriedigt sind. Ansonsten erfolgt die Rückzahlung nur dann wenn ein Jahresüberschuss vorhanden ist . Leider ist auf der Webseite sehr wenig quantitatives über den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Die beiden letzten Jahresabschlüsse im Bundesanzeiger sind von 2013 und 2014 und weisen jeweils einen Verlust auf.


    Das spricht jetzt alles noch nicht gegen eine Anlage, da derartige Konstellationen und Regelungen durchaus bei Angeboten mit höheren Zinsen möglich sind, Höhere Zinsangebote sind immer auch ein Signal für ein erhöhtes Risiko, Ich würde mir die Regelungen genau erklären lassen und auch die Frage stellen, warum der Anbieter in Zeiten der Negativzinsen sich das Geld nicht von der Bank holt, wenn die Anlage so sicher ist.

    Kann man bei der H24 im November jeweils selbst nachprüfen ob es günstigere Vertragsbedingungen gibt und dann auch gleich selber online umstellen?

    Ich prüfe Ende September meine Kilometer und kann die rückwirkend für das laufende oder vorausschauend für das nächste Jahr ändern. Preis wird jeweils vor Absendung des Antrags angezeigt.

    Genauso funktioniert "ändern auf neuen Tarif".

    Habe mal einen Screenshot angehängt, was man online machen kann.


    und das kommt dann als Auskunft online

    Habe noch mal nachgesehen. Kontakt lief entweder über das Formular aus der Online-Vertragsverwaltung oder über info@huk24.de . Versicherungsnummer von der HUK angeben, die haben wohl gegenseitigen Zugriff.


    Aus den Erfahrungen mit meinem Nachbarn sehe ich den "Agenten vor Ort" eher kritisch, der hatte von dem Thema wenig Ahnung und hat auch nichts geklärt. Inzwischen machen wir das mit der HUK auch über Mail und nicht mehr über den Provisionsjäger.