Beiträge von Kater.Ka

    Der Beitrag oben bezieht sich m.E. nur auf die Grundversorgung. Für andere Verträge gelten die jeweiligen AGB. Dort sind dann auch die Ankündigungs- und Widerspruchsfristen geregelt.Speziell zu dem Thema Steuern und Umlagen dürfte geregelt sein dass diese jederzeit durchgeführt werden dürfen.

    Ist das so richtig gedacht?


    Ja und Nein. Da musst Du die Fälle unterscheiden:


    Seitwärtsbewegung: Es passiert nichts außer dass Du die knapp 2% Gebühren zahlst
    S&P steigt: Du verlierst proportional zum Anstieg, da Du mit Hebel 1 am steigen und Hebel 2 am sinken beteiligt bist
    S&P fällt: Du gewinnst mit Hebel 1.


    Nein deswegen weil ich von einer Absicherung erwarten würde dass Sie den weiteren Anstieg nicht schmälert.


    Was tun:
    Eigene Meinung bilden, wie es mit S&P weitergeht (Amerika boomt, Zinswende vielleicht dann doch irgendwann, sell in May, ...).
    Wenn daraus weiter die Einschätzung kommt, dass es nicht weiter nach oben geht kann ja auch mal ein Teil verkauft werden im SInne eines Rebalancing des Portfolios.
    Alternativ könnte ein ggf. gestaffelter StopLoss sinnvoll sein. Hier lohnt ein Blick auf den Chart. Bei 2.000 scheint die untere Begrenzung des Trendkanals zu verlaufen, bei 1.900 liegt das Oktober-Tief. Achtung: Begrenzte Korrekturen sind normal!
    Eine echte Absicherungen wären dann Optionsscheine, die unter diesen Marken greifen - die kosten allerdings. Alternativ ein StopBuy deines Short-ETF oder eines Knock-Out-Puts, d.h hier wird erst gekauft wenn es tatsächlich deutlich korrigiert.
    Warnhinweis: Vor dem nächsten großen Anstieg kommt i.d.R. eine Korrektur, d.h. es besteht immer die Gefahr, dass man auf dem falschen Fuss erwischt wird und die pfiffige Absicherung einem zusätzliche Verluste bringt.

    Ist es schlimm bzw. problematisch das ein ETF thesaurierend und der andere ausschüttend ist??


    Was muss ich steuerlich bei diesen beiden ETFs beachten??


    Auch der ausschüttende hat einen wenn auch geringen thesaurierenden Anteil, beide haben ihr Domizil nicht in Deutschland. Der thesaurierer hat zumindest im letzten Jahr nix thesauriert. Auf der Jahressteuerbescheinigung der Depotbank wird dann der thesaurierende Betrag angedruckt und muss versteuert werden. Kann nach Verkauf wieder über die Jahressteuerbescheinigung in der Einkommensteuererklärung zurückgeholt werden. Echte Relevanz erst bei Überschreiten der Freibeträge 801 / 1602 Euro. Ggf. kann es sich lohnen wenn sich viel angesammelt hat und der Freibetrag nicht ausgeschöpft ist zu verkaufen und wieder neu zu kaufen.

    Es sind keine Absicherungen, sondern Vehikel, um auch bei fallenden Indizes zu profitieren, durch den Hebel 2 doppelt. Solange es aufwärts geht verlieren diese auch doppelt.


    Sinnvoll ist das für jemanden, der solange die Kurse steigen auf den Index setzt und bei Rückgängen aussteigt. Statt das Geld dann zu parken kann man dann in den Fonds gehen solange es abwärts geht.


    Der S&P-ETF notiert in US-Dollar.

    Ich wechsle jährlich meinen Strom- und meinen Gasanbieter. Sofern Check24 dann das höchste Cashback har mache ich es dann da. Lief jeweils problemlos.


    Letzten Oktober habe ich eine Mietwagenbuchung in Italien durchgeführt. Das fand ich bei Check 24 sehr günstig und auch sehr transparent was die jeweiligen Versicherungsumfänge und Zusatzentgelte betraf. Ich hatte in dem Zusammenhang auch einen telefonischen und E-Mail-Kontakt wo genau die Rückgabestation ist. Das war seitens Check24 sehr freundlich und bemüht aber insgesamt nicht erfolgreich, konnte ich dann aber mit Google Street View lösen.

    Warnhinweis: Ich gebe hier keine Beratung oder Empfehlung ab sondern äußere eine ggf. irrtumsbehaftete Meinung.


    Bevor ich auf die Frage antworte möchte ich den Hinweis geben, dass in diesem speziellen Fall wirklich eine professionelle Beratung angezeigt ist. Im redaktionellen Teil wird ein Mix a aus Tages- bzw. Festgeld und Aktien-Indexfonds empfohlen (s. http://www.finanztip.de/geldanlage/). Bei einem Verzicht auf Zinsanlagen steigt das Risiko der Anlage nochmals. Das kann man bei sehr langen Anlagezeiträumen vertreten, allerdings sollte mit zunehmenden Alter die Aktienquote heruntergefahren werden. Insofern wäre es gut noch einen Fonds zu haben der ein geringeres Risiko aufweist als ein reiner Aktienfons. Daher beraten lassen und nicht einfach einem Forum trauen.


    Wenn man das jetzt außer Acht lässt und die Grundsätze von Finanztip (und Finanztest) beachtet, nämlich den weltweit breit gestreuten MSCI World zu nehmen. kommt man zu dessen islamischen Äquivalent A0NA0L iShares MSCI World Islamic UCITS ETF. Dieser ist jedoch weniger breit gestreut, also tendenziell höheres RIsiko. Was mir vom Ansatz her noch gefällt ist der DBX1A6 db x-trackers DJ Islamic Market Titans 100, der weltweit in 100 Großunternehmen investiert. Noch geringere Streuung, höheres Risiko des EInzeltitels, ggf. geringere Schwankung. Dagegen spricht noch, dass es kein physisch replizierender sondern unfunded swap-basiert ist.


    Nochmals: Das ist eine Auswahl mangels besseren Wissens und besserem Angebots.

    Hallo zusammen,


    Bekanntermaßen sind gemanagte Fonds weniger effizient aufgrund der Kosten des Fondmanagement und der höheren Vertriebsaufwendungen. Beim Kauf kann man die Ausgabeaufschläge bekannterweise sparen, in dem man sich eines Fondsvermittlers bedient.


    Nun habe ich durch dummes Fragen heute auf dem Anlegertag Düsseldorf erfahren dass noch mehr geht, nämlich, dass der Fondsvermittler den jährlichen Kick-Back, den er von der Fondgesellschaft erhält, in Teilen an den Kundenweiterreicht. Ich habe dazu ein wenig gegoogelt, je nach Produkt sind da wohl 0,1 - 0,7% der Bestandssumme drin. In meinem konkreten Fall soll ich wohl die Hälfte davon bekommen, Angebot kommt.


    Kennt das jemand schon, macht davon schon jemand Gebrauch, gibt es irgendwo eine Hitliste?


    Vielen Dank für zahlreiche Antworten.

    Ich habe auf die Schnelle nur vier islamkonforme ETF gefunden. Davon würde ich die zwei weltweit anlegenden nehmen und zu gleichen Teilen anlegen.


    Wahrscheinlich wäre es sinnvoll hier kein allgemeines Forum sondern einen islamkonformen (Honorar-)Berater zu fragen.

    Habe ich selbst 2011 mit mehreren Depots gemacht um diese zusammen zu führen. Ich habe den jeweiligen Banken das Zieldepot genannt und diese haben die Wertpapiere dorthin umgebucht. Ging komplett problemlos und kostenlos. Betroffen waren Aktien und gemanagte Fonds, die ich zu unterschiedlichen Zielen geroutet habe.


    In einem Fall habe ich eine Zielbank beauftragt die Wertpapiere vom bisherigen Depot einzuziehen und das Depot schließen zu lassen. Auch dies hat funktioniert. Im Zweifelsfall mal nach dem Begriff Depoteinzug auf der Webseite der Zielbank suchen.

    Einen größeren Betrag nach und nach zu investieren, ist nur ein Vorteil in bereits fallenden Märkten, die anschließend wieder steigen. Siehe auch Durchschnittskosten-Effekt:


    So eine Aussage finde ich dreist, es sei denn Finanztip unterhält eine Druidenabteilung die genau weiß, dass es nicht zu einer massiven Korrektur kommt.

    Bin über einen Mischfond dabei. Dort 10% zur Absicherung enthalten, was im letzten Jahr auf die Rendite gedrückt hat. Da meine übrigen Anlagen gut laufen könnte ich mir in geringem Maße physisches Gold als Beimischung vorstellen. Die hohen Transaktionskosten schrecken mich noch ab.

    Danke für den Hinweis..die 15.000 sind etwa 20% von meinen Ersparnissen,die aktuell auf Tages, bzw. Festgeldkonten liegen und die ich vermutlich in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht brauchen werde. Deshalb die Überlegung ETFs zu kaufen, eventuell auch einen Teil davon ARERO Fonds.


    ... dann macht nach meiner irrtumsbehafteten Meinung ein MIschfonds keinen Sinn. Selbst wenn die 20% = 15.000 Euro komplet Aktien sind würde man das Portfolio 80% Festgeld / 20% Aktiien noch als sehr konservativ und sicherheitsorientiert bezeichnen.


    Zum Morningstar-Artikel: Die 20% über ETF selbst zusammen bauen sollte günstiger sein.


    Aber: Immer erst mal mit sich selbst ins Reine kommen, ob ein 50% Verlust beim hier in Finanztip empfohlenen MSCI World wie in 2008/2009 geschehen tolerabel sind. Aktien sind eben kein Festgeld.

    Den richtigen EInstiegszeitpunkt gibt es nicht bzw. man sieht ihn erst mit zeitlichem Abstand. Auch wenn sich über den langen Anlagezeitraum sich ein positives Ergebnis eingestellt hat besteht immer das RIsiko zwischenzeitlicher größerer Buchverluste. Bei großen EInmalanlagen ist das ein wenig ein Glücksspiel, speziell wenn man dann doch mal ans Kapital muss,.


    Wenn die 15.000 Euro einen wesentlichen Teil der Ersparnisse darstellen würde ich die Sparplanrate erhöhen und damit den Anlagebetrag über 12-24 Monate anlegen.

    Wie in einem anderen Thread beschrieben habe ich mit meiner Frau den Kompromiss geeschlossen 50% der großen Positionen mit Trailing Stop Loss 15% unter aktuellen Wert abzusichern.


    Leider hat @muc Recht, was ist die Alternative. Die großen Positionen sind mit Bedacht eingekaufte Werte. Zu denen habe ich dann insoweit eine Beziehung.


    Mein Fonds-Sparplan läuft weiter - händisches Kaufen habe ich bei 9.000 eingestellt - ein Fehler im Rückbilick.


    Die gestiegene Vola nutze ich zum Traden mit KnockOuts mit niedrigem Hebel, das läuft ganz gut.

    Als normales Depot kann ich Dir flatex empfehlen. Kontoführung kostenlos und auch die Transaktionskosten sehr günstig weil volumenunabhängig. Nachteil ist, dass es keine ETF-Sparpläne gibt.
    Speziell für ETF finde ich die DAB günstig, da viele ETFs kostenlos besparbar (nur comstage und db x-trackers) und zu noch halbwegs vertretbaren Preisen (2,5 Promille + 4,95€) verkaufbar.


    Dein Postbank-Depot würde ich übertragen lassen. Es schadet ja nicht für unterschiedliche Zwecke mehrere Depots zu haben. Ich bin für Aktien und Derivate bei Flatex, gemanagte Fonds bei ebase und neue ETF werde ich über DAB machen.