Beiträge von Kater.Ka

    Woher kommt dein Faktor von 2,29?

    (1+0,05)^25= 3,39. Da der Einsatz 1 ist ist der Renditeteil 2,29, in Prozenten 2,29/3,39*100 = 67,5%.

    Bei FiFo müsste man also in etwa so zurückrechnen:

    Jein. Ich erinnere an meine Abstrahierung. Wenn Du pro Monat soviel rausholst zzgl. Zinseszins wie Du reingesteckt hast liegt das Geld immer 25 Jahre. Wenn nicht musst Du es genau rechnen, also aus welchem Monat stammt welcher Anteil des ausgezahlten Betrages mit jeweils unterschiedlicher Laufzeit und damit aggregierter Rendite.

    Ergänzend weil speziell nach einem Ausschütter gefragt wurde. Die empfohlenen ETF findet man hier https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/ Kleine Suchhilfe: Der ausschüttende Bruder des von chris2702 genannten ETF ist der IE00B0M62Q58. Je nach dem was der Depotanbieter günstig unterstützt wäre der IE00BK1PV551eine Alternative.


    Falls noch kein Depot vorhanden darauf achten, dass die Sparpläne kostenlos / sehr günstig sind, da sich der Ansparprozess über mehrere Jahre hinziehen wird.


    Beim Ausschütter wird bei den Summen nach einigen Jahren der Pauschbetrag überschritten, d.h. die Ausschüttungen sind dann teilweise steuerpflichtig. Sollte man sich überlegen, ob man die vollen 100T€ dort einzahlt. Wenn als kleine laufende Ergänzung zur Rente gedacht ist das selbstverständlich OK.

    Entgegen meinen sonstigen Angewohnheiten ergänze ich noch, dass vielleicht Scalable ganz adäquat sein könnte aufgrund sehr einfachem Antragsprozess.


    Dort den FreeBroker wählen (kostenlos). Sparplan wird vom Giro abgebucht. ETF das von ishares und Xtrackers sind dort im Sparplan dauerhaft kostenlos.


    Mit dieser Info hierhin gehen, grünen Button drücken und scalable und Sparplan wählen und dann einen ETF von einem der beiden Anbietern auswählen. https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/


    Dann bei Scalable den Sparplan anlegen.


    Bei jedem Schritt darfst Du hier wieder fragen.

    Lagerland ist nicht Fondsdomizl sondern wo der Fonds für den Anleger verwahrt wird, also das Gegenstück für Clearstream D bzw, LU. Ich würde es nicht ausschließen, dass unterschiedliche Depotanbieter mit unterschiedlichen Abwicklern unterschiedliche Verwahrer haben.

    Hallo nick81, willkommen im Finanztip-Forum.


    Ich freue mich immer über die Selbstrechner, weiter so!


    Fangen wir mal von hinten an. Die TFS wird auf den Renditeanteil angewandt, d.h. am einfachsten wäre es den Steuersatz mit 0,7 zu multiplizieren.


    Zum generellen Vorgehen ist es so, dass FIFO gilt, d.h. dass die ältesten Anteile zuerst verkauft werden. Vereinfacht wäre der erste Anteil bei 25 Jahren, 5% p.a. das 3,39-fache wert, der Faktor für die Rendite dann 2,29/3,39 = 67,5%.


    Wenn man ganz stark abstrahiert und sagt ich nehme nach 25 Jahren genau den Anteil raus, den ich vor 25 Jahren gekauft habe, ist der Faktor für die Rendite gleich. Bei längerer Entnahmezeit steigt er, bei kürzerer fällt er.


    Ich weiß, dass das nicht genau die Frage war, vielleicht hilft das erst mal weiter (?). Sonst gerne weiter fragen.


    Falls nicht bekannt: bei zinsen-berechnen gibt es auch einen Entnahmerechner, nehme ich trotz der begrenzten Möglichkeiten immer gern zum Gegencheck https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php

    Nein, Du hast es richtig verstanden. Es ging mir darum, dass bei Deinem Beitrag nur die Drei-Monats-Grenze stand und nicht die 15%-Grenze vorkam. Nicht jeder liest das PLV und würde sonst ggf. einen falschen Eindruck bekommen, z.B. dass ein Restbetrag einer Anlage nach 3 Monaten entgeltpflichtig wird, was ja nicht der Fall ist. In Summe finde ich das ein sehr faires Vorgehen von SB, im Gegensatz zu anderen, wo vom ersten Tag und ohne Grenzwert Entgeltpflicht besteht.

    Du solltest die erste Hälfte der Vollständigkeit halber auch noch zitieren. Wenn man einen Sparplan hat ist so ab ca. der 7.Rate eine Rate auf dem Verrechnungskonto entgeltfrei. Bei weiterem Fortgang entsprechend mehr.


    Herleitung: 1 Sparrate / (6+1) Sparraten = ca. 14 % < Schwellenwert 15%.


    Zitat PLV
    Ermittelt wird die durchschnittliche Cashquote im Verhältnis zum Depot-& Cashbestand zum Quartalsende. Die Abrechnung erfolgt quartalsweise.Erst ab einer so ermittelten Einlagenquote von 15% pro Stammnummer fallen 0,5% p.a. auf die EUR-Kontosalden an -und auch nur auf den 15% übersteigenden Betrag. Zudem wird bei der Berechnung der Einlagenquote der jeweilige Durchschnitt der Salden im Berichtszeitraum (Quartal) zugrunde gelegt und damit gewährleistet, dass sich kurzfristige höhere Kontosalden (z.B. durch Verkäufe oder Zahlungseingänge) im Verlauf des Berichtszeitraums ausgleichen können.

    Zu 1. MMn kommt das Verrechnungskonto automatisch mit. Richtig ist, dass bei Lastschrift das Geld vom Giro geholt wird. Allerdings verstehe ich die FAQ so, dass es erst auf das Verrechnungskonto kommt und von dort die Anlage erfolgt.


    Die Abbuchung von Ihrem Girokonto erfolgt in der Regel am ersten Bankarbeitstag des Monats. Nach Gutschrift auf Ihrem Broker-Konto erhöht der Sparbetrag Ihr verfügbares Guthaben nicht, da er für den Sparplan reserviert ist. Der Kauf wird automatisch durch uns instruiert, Sie brauchen nichts weiter zu tun.

    Die Aussage mit Steuerabzug kann ich nicht nachvollziehen. Meintest Du Verwahrentgelt = Negativzinsen? Dies fällt derzeit bei Scalable nicht an (allerdings unter bestimmten Bedingungen bei Smartbroker, vielleicht Verwechslung?).


    Zu 2. Jein. Es gibt die Vorabpauschale. Diese ist allerdings aufgrund Negativzins auf Null gesetzt. Kann sich mit einem knappen Jahr Ankündigungszeit wieder ändern, dann brauchst Du den FSA. Daher würde ich den zur Sicherheit gleich einrichten sofern der Pauschbetrag nicht woanders gebraucht wird..

    Die Finanztip-Meinung dazu ist klar, nämlich ein ETF. In dem zitierten MSCI World sind die Zukunftsfirmen auch drin, insofern nimmst Du teil an den genannten Themen. Saidi hatte vor wenigen Wochen ein Video zu heißen ETF, das vielleicht noch mal anschauen.


    Wenn dann ein Thema immer noch reizvoll erscheint sehe ich es nicht als verwerflich an, eine kleine Position in Themen-ETF zu investieren, das Geld beim Kauf abzuschreiben und sich freuen wenn es doch was wird.

    Bei dem gewählten Vergleichstool habe ich den Eindruck nach der Beschreibung, dass die Ausschüttungen nicht richtig gewertet werden. Ichhabe es daher kurz umgebrochen, in dem neuen Tool sind die Kosten und Ausschüttungen enthalten, da BVI-Methode. https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000DK0ECU8,LU0161535835


    Falls Deine Frau Ausgabeaufschlag zahlt würde ich auf jeden Fall den ETF nehmen, der ist nämlich nicht enthalten. Der Swisscanto hatte auf der langen Strecke auch schon Probleme, daher auch deswegen eher den ETF.

    Nur mal so am Rande: Verzichtet Deine Mutter in dem Zuge auf ihr Eigentum zugunsten des Wohnrechts zu Deinen Gunsten womit Dein Bruder die 37,5% verliert? Dann passt die Rechnung mMn nicht. Wenn nicht würde er dann auch Teil-Erbe des renovierten Hauses. Irgendwie passt für mich die 25% landwirtschaftliche Fläche = 100% Haus nicht, da Dir schon 12,5% jetzt und perspektivisch weitere 37,5% gehören.