Beiträge von Kater.Ka

    Wenn Du genug Kapital hast ist selbstverständlich die späte Steuerzahlung günstiger. Sofern Du im Freibetrag Luft hast könntest Du auch in Tranchen verkaufen, um den Verkauf in Teilen steuerfrei zu halten.

    Hier wird eine kostenlose Rücknahme garantiert bei so groben Änderungen.

    Nein. Das gilt für den Primärhandel = die Market Maker. Für Dich am Sekundärmarkt ist es nicht kostenfrei.


    Zitat aus dem oben verlinkten Dokument (Unterstreichung hinzugefügt)

    Bitte beachten Sie, dass die Gesellschaft für den Verkauf von Anteilen am Sekundärmarkt keine Rücknahmegebühr erhebt. Aufträge für den Verkauf von Anteilen über eine Börse können über einen zugelassenen Intermediär oder Börsenmakler platziert werden. Anteilsinhaber sollten jedoch beachten, dass Aufträge am Sekundärmarkt Kosten verursachen können, auf die die Gesellschaft keinen Einfluss hat und für die die vorstehend genannte Befreiung von Rücknahmegebühren nicht gilt.

    Die Aussage war bezogen auf den Unterschied der beiden ETF.


    Nach wie vor ist es eine persönliche Entscheidung, was man macht. Wenn sich jemand mit ESG wohler fühlt als ohne habe ich da keinen Stress.


    Ganz persönliche Meinung: Generell taugt ESG mMn sowieso nicht, da dies wie bei allen Zertifizierungen eher eine Frage der Darstellungen als des Inhalts ist. Genauso kann man ja die Frage stellen, wie russische oder chinesische Firmen in ESG-Listen kommen. Ich hatte dazu die Tage ein Interview mit einem Beauftragten gehört, der in HVs die Vorstände in der Richtung löchert . Da ging es u.a. um Tesla und BASF. Erstere wird ja sehr verehrt, ist aber hinsichtlich des "G" sehr schlecht, letztere sehr transparent und um Umbau bemüht.

    Ich habe mir den Text im Original angeschaut (identisch hier https://etf.dws.com/de-de/LU08…-dax-income-ucits-etf-1d/)


    Die Änderung betrifft den Index, es ist weiterhin der DAX, allerdings werden künftig Unternehmen ausgeschlossen, die bestimmte ESG-Kriterien nicht erfüllen bzw. Aktivitäten nachgehen, die nicht erwünscht sind (Waffen. Ölsand, ...)


    Es gibt schon einen DAX ESG von ishares. Wenn man die Top10-Bestandteile anschaut (ganz unten) fehlen Airbus (Wahrscheinlich Waffen), BASF (wahrscheinlich das Ölgeschäft) und die Deutsche Post (verstehe ich nicht, könnte CO2 wegen Transport sein). https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000A0Q4R69,LU0838782315


    Das mit der neuen WKN lese ich so nicht, nach meinem Verständnis bleiben WKN/ISIN, nur Name und Index=Inhalt ändern sich.

    und ich Ihn verkaufen muss, wenn ich das nicht will.

    Das ist richtig, allerdings fallen dann Steuern an, sofern auf dem ETF seit Anlage Gewinne oberhalb des Freistellungsauftrags angefallen sind, sowie Transaktionskosten.


    Persönliche Meinung: der Unterschied zwischen ESG und nicht-ESG ist nicht so groß. Du könntest erst mal abwarten, wie sich der ETF im Vergleich zum "echten" DAX weiter schlägt und wenn tatsächlich die Performance deutlich schlechter wird immer noch handeln.

    Bei Zusammenveranlagung ist die Überlegung richtig, d.h. Du würdest für die 701€ Deiner Frau und Deine 201€ (?) die KapESt erstattet bekommen.

    Wenn ich das in meinem Steuerprogramm jetzt eingebe, ändert sich das aber nicht. Der Betrag wird mir nicht gut geschrieben.

    Bei mir - ich verwende Wiso - ist das erst ganz am Ende sichtbar, d.h. an den Einträgen pro Depot ändert sich nichts, sondern man sieht es an der Steuerberechnung. Kann man sich bei Taxman eine Berechnung analog zu der, die das Finanzamt macht, anschauen? Dann müsste auf der zweiten Seite bei "Berechnung der Einkünfte, die nach §32d ..." die Kapitalerträge stehen, dort wird dann bei Deiner Frau den 100 € KapErträge die entsprechende Freistellung gegenübergestellt, bei Dir der gesamte Rest, so dass sich darum Deine KapErträge reduzieren.

    Ich möchte auf das Grundsätzliche hinaus.

    Sparkassen sorgen dafür, dass Landkreise Gelder kassieren. Bei Volks- und Raiffeisenbanken stehen die Mitglieder im Vordergrund. Bei Privatbanken sind es beispielsweise Aktionäre. …

    Ich bin / wir sind bei allen Kunden. Tendenziell ist mein Erleben bei Sparkassen nicht so positiv, da habe ich als Kunde manchmal den Eindruck eher zu stören. Bei den Genossen haben wir mehrere, da sind die kleineren tendenziell seht bemüht, bei der sehr großen eher Richtung Sparkasse. Preislich liegen die Genossen besser als die Sparkassen. Bei den Privatbanken kein einheitliches Bild sowohl hinsichtlich Preis wie auch Prozessen. In dem Bereich funktioniert Markt am besten, d.h. man kann hier sehr billige und z.T. auch preiswerte Angebote bekommen, läuft auf die lange Sicht Gefahr, dass es sich Zug um Zug verbessert.

    Ganz unten in der verlinkten Seite ist es erklärt, dass nur dann etwas geltend gemacht werden kann wenn die 3.000 € überschritten sind, allerdings mit ein paar Ausnahmen / Chancen.


    Sofern es so einfach ist wie von Dir beschrieben würde ich keine EÜR machen sondern nur die Beträge eintragen und ggf. aufreißen.

    Warnhinweis - keine Steuerberatung


    Sofern Du einen Arbeitsvertrag hast würde ich das auf Basis des oben verlinkten Artikels nur in die Zeile 26 machen. Die Fahrtkosten dann in die Werbungskosten ab Zeile 31, wobei dann nur die Hälfte berücksichtigt wird (Problem Entfernungspauschale vs. gefahrene km von oben) Sofern Du weitere Aufwendungen hast (Kopierkosten, Fachliteratur, ...) ebenfalls abziehen. Nach meinem Verständnis bekommst Du dann über die Freibeträge (Werbungskosten und Arbeitnehmer) -sofern Du die sonst nicht hast - genug, damit es trotzdem steuerfrei wird.


    Wir haben keine Arbeitsverträge (1*Ehrenamt, 1*Übungsleiterin) und rechnen deswegen über Anlage S Zeile 46 ab. Dort die 3.600 eintragen, davon 3.000 steuerfrei, den Rest in Deine sonstigen selbstständigen Einkünfte, dagegen die Aufwendungen (Fahrtkosten und ggf. weitere).

    Warnhinweis - keine Steuerberatung


    Sofern Du in Summe nicht über die 3.000 kommst die Summe eintragen. Wenn Du drüber kommst kannst Du Deine Aufwendungen gegenrechnen.


    Redaktioneller Beitrag hier, speziell der Abschnitt 5 https://www.finanztip.de/uebungsleiterpauschale/


    Sofern Du mit der Verpflegungspauschale über die 3.000 € kommst solltest Du das von kundiger Seite prüfen lassen. Da ein Arbeitnehmer hierauf bei einer regelmäßigen Tätigkeitsstelle keinen Anspruch hat sehe ich das als Laie kritisch.

    Doch dann neu in einen MSCI World oder ACWI einzahlen ?
    Kollidiert/Überschneidet ( sich ) das nicht mit dem DWS Fonds, also was die Branchen/Länder betrifft ?

    Ich sehe das so, dass Du mit dem ETF Deine Anlage in den DWS logisch fortsetzst. In beiden Fällen investierst Du über alle Indutreiländer bzw. beim ACWI zusätzlich in die Schwellenländer. Wenn Du sagst, das ist mir zu USA-lastig und ich will mehr Europa kannst Du einen anderen dazu nehmen.

    Macht es dann nicht doch mehr Sinn hier weiter einzuzahlen, trotz der höheren Kosten ?

    Warnhinweis - keine Anlage- und Steuerberatung


    Nein. der Steuervorteil gilt nur für die Bestände, die vor Einführung der Quellensteuer 2009 bestanden.


    Jetzt wird es kompliziert: Wenn Du sagst die hohen Kosten der Anteile nach 2008 will ich nicht mehr, die Steuerfreiheit der Bestände von vor 2009 möchte ich aber behalten, müssen die Bestände getrennt werden, wie tom70794 schon angesprochen hat. Dazu braucht es ein zweites Depot, in das so viele Anteile per Depotübertrag übertragen werden wie steuerfrei sind = Bestand Ende 2008. Die so übertragenen Anteile bleiben dann dort liegen; die Ausschüttungen lässt Du auszahlen und werden normal versteuert.


    Die Anteile, die im alten Depot verblieben sind, kannst Du dann verkaufen. Dabei fällt ebenfalls die normale Steuer an, grob über den Daumen sind ca. die Hälfte des Wertes Gewinne, d.h. Du verlierst von der Hälfte 26,375% Steuer, also grob 13% des Wertes. Sofern Du sonst nicht viel an Kapitalerträgen hast kannst Du den Verkauf über mehrere Jahre strecken, da Du pro Jahr ja 801 € (künftig 1.000 €) Gewinn steuerfrei realisieren kannst.

    Jetzt ist der Kurs massiv abgefallen. Würdet ihr die Aktien halten?

    Wie die anderen schon geschrieben haben ist das eine sehr persönliche Entscheidung. Ich hoffe, dass Dein Risikomanagement stimmt und Du deswegen maximal 1% Deines Vermögens in die Aktie investiert hast.


    Ergebnis meiner 3-Minuten-Analyse auf investing.com und finance.yahoo.com:

    Das Unternehmen macht Gewinn und wächst, nur gibt es derzeit Bedenken, dass durch die aufziehende Wirtschaftskrise und die steigenden Zinsen es zu Kreditausfällen kommt. Wenn Du das Investment gedanklich abgeschrieben hast kannst Du langfristig dabei bleiben.

    Leider komme ich mit den Beträgen nicht klar, da die Summen nicht zu den Einzelbeträgen passen. Hat das Produkt einen Namen, damit man eine Preisinformation nachschlagen kann?


    Zu den berechneten Entgelten folgender Hinweis:

    Es scheint sich um eine fondsbasierte Vermögensverwaltung zu handeln, d.h. ein Vermögensverwalter wählt für Dich die Fonds aus, in die investiert wird. Nun ist es so, dass sowohl der Vermögensverwalter als auch der Fondsmanager etwas für Dich tut und entsprechend honoriert werden muss.


    Seit einigen Jahren werden erst die Kosten des Fonds transparent dargestellt, die sog. ex-ante-Kosteninformation. Die Begriffe "Produktkosten" und "Dienstleistungskosten" deuten darauf hin, dass es die Kosten des Fonds sind. Üblicherweise fallen hier 1-2% p.a. an. Diese Kosten hattest Du auch schon vor 2018.


    Zu den Erträgen folgender Hinweis:

    Sofern Du Dich bei der anfänglichen Einstufung als konservativ bezeichnet hast ging das Geld vorrangig in Anleihen(fonds). Damit war aufgrund der Niedrigzinspolitik der letzten Jahre wenig zu holen. Es gibt z.B. von Deka einen Deka Rent International, der über 20 Jahre nur rund 2,4% p.a. gemacht hat. https://www.fondsweb.com/de/DE0008474560 Je nach Höhe der Kosten der Vermögensverwaltung wurde dann selbst diese Rendite noch aufgefressen.

    Fondsprofil hier https://wertpapiere.ing.de/Inv…/Fondsprofil/IE00BM9CC824


    Das ist ein Mischfonds mit 70% Anleihen. Im Grundsatz ist das etwas für eher konservative Anleger. Im Moment haben wir eine Sondersituation dahingehend, dass erwartet wurde/wird, dass die Zinsen steigen. in diesem Fall fallen die Kurse von Anleihen, das sehen wir / erlebst Du gerade aktuell.


    Rückblickend wäre wie monstermania geschrieben hat es besser gewesen statt in Anleihen in Tages/Festgeld zu gehen, da dort kein Kursrisiko besteht (und es auch nicht so teuer wie bei ING ist).


    Sofern Du erwartest, dass die Marktzinsen weiter steigen, wird der Fonds weiter verlieren. Wenn sich die Zins(erwartungen) dann wieder stabilisieren wird es auch wieder nach oben gehen.

    Hallo RevilO, willkommen im Finanztip-Forum.


    Fondsvergleich https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0392494562,DE0008476524


    Ich würde als erstes den Sparplan stoppen, da Du unverständlicherweise AA zahlst, das muss seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr sein.


    Da der DWS schon so lange läuft und im Bestand hohe Gewinne stecken, und zumindest anteilig der künftige Gewinn durch den 100T€-Freibetrag steuerfrei ist würde ich mir das mit dem Verkauf gut überlegen.


    Für Neuanlagen würde ich entsprechend FT-Empfehlung mit einem MSCI World oder ACWI weitermachen s. https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/


    Ganz persönliche Meinung: Abweichend von der FT-Empfehlung würde ich aktuell die Einmalanlage eher in Tranchen über höhere Sparplanraten realisieren, da die Sommermonate saisonal eher schwach sind.

    Wobei zu bemerken wäre, dass Quirin eine Vermögensberatung mit happigen Kosten ist (die Bank spricht an unterschiedlichen Stellen von 1,28 und 1,68%) sowie unter besonderer Beobachtung bzw. Auflagen der BaFin steht

    https://www.bafin.de/SharedDoc…4_25_Quirin_Bank_60b.html


    Quirion steht auf der Liste von Finanztip hier https://www.finanztip.de/robo-advisor/ Angesichts der relativen Größe des Sicherheitsbausteins beim TE erzeugt quirion bzw. generell ein Robo unnötig hohe Kosten


    Im Sinne des TE ist mMn ein Robo keine Lösung für die spezifische Anforderung.


    Ganz persönliche Meinung: Ich finde Quirin und deren VV unerträglich arrogant, als ob sie allein den richtigen Weg kennen. Vor langer Zeit hatte ich mal Kontakt mit denen und damals waren die Ergebnisse schlechter als bei einer Anlage à la Finanztip, saßen aber auf einem sehr hohen Roß.

    Die Performance-Aussage gilt aktuell auch für Quirion (s. Quelle unten).


    Quellen.

    https://www.quirinprivatbank.d…ungspakete_2021-11-15.pdf

    https://www.quirinprivatbank.d…1_QPB_AGBs_2022-01-01.pdf

    https://www.quirion.de/vermoegensaufbau (Tabelle bei 100% Aktienanteil mit einem Standard MSCI World ETF).

    Letzlich ist die Performance nicht besser als bei einem MSCI World, nur mit höheren Kosten bei den Fonds

    Die Auswertung ist nach BVI-Methode, d.h. Kurse inkl. Wiederanlage und inkl. Kosten. Aus dem Renditegesichtspunkt ist es nachrangig wie hoch die Kosten sind, solange das Ergebnis stimmt. Bei zweien ist das Ergebnis je nach Zeitraum besser als bzw. ähnlich wie MSCI World. Beim Dividenden haben wie die Situation wie bei den meisten Dividendenprodukten, dass diese seit 2017/2018 zurückgefallen sind, allerdings aktuell wieder besser laufen.


    Kein aktueller Handlungsbedarf versteht sich so, dass im aktuellen Umfeld kein unmittelbarer Schaden entsteht. In der Vergangenheit waren hier relativ junge Menschen mit Produkten mit hohem Anleihenanteil präsent, bei denen besteht dazu im Gegensatz durchaus Handlungsbedarf.


    Wie weiter oben ausgeführt habe zweimal dazu geraten keine Neuanlagen mehr zu tätigen.


    Die Frage des TE ging dahin, ob verkauft werden soll oder nicht. Das kann mMn nur über die Gesamtabsichten des TE entschieden werden. Ich tue mich da immer schwer mit einem pauschalen "alles auf MSCI World". Wenn noch nicht viel Gewinn aufgelaufen ist, so dass der Verkauf steuerfrei ist, wäre Verkauf und Neukauf sowie anschließendem Sparplan mit ETF schon eine Überlegung. Andererseits finde ich z.B. den Industrie thematisch eine interessante Beimischung.


    Das Depot ist aktuell wohl für den TE kostenlos, normal mMn 12,50€ p.a. Für den Preis würde ich es behalten sofern ich die Fonds behalten wollte.

    Quelle https://deka.de/site/dekade_pr…_DBD_Preisverzeichnis.pdf