Beiträge von Kater.Ka

    Hallo @Katrin1202, willkommenim Finanztip-Forum.

    Muss ich hier auch alle Gewinne zurückzahlen?

    Nein, aber es fällt Steuer an.


    Im Grundsatz hast Du richtig gerechnet. Ich habe meinen auch gekündigt und habe das Kapital abzüglich Zulagen und Steuervorteil ausgezahlt bekommen. Da bei mir ein Überschuss entstanden ist wird dieser dem Finanzamt gemeldet und von dort in der Steuererklärung berücksichtigt. Man selbst erhält die sog. Leistungsmitteilung mit den Fakten zur Versteuerung, allerdings erst nach Abschluss des Jahres.

    welche Bedenken hast du bei der Konstellation ?

    Meine Kritik richtet sich auf die Zusammensetzung des Fondsvermögens. Die enthaltenen Wertpapiere sehen für mich nicht grüner aus als bei einem ESG-ETF. Ferner legt der Fonds nur in Europa an, was ich hinsichtlich der Streuung nicht optimal finde. Es ist ein Mischfonds, d.h. ein Sicherheitsanteil - lt. Geschäftsbericht im wesentlichen als Barbestand (!) - ist enthalten und bringt keine / wenig Rendite; muss man für eine Anlage für Kinder nicht haben. Geringes Fondsvolumen, hohe Kosten, erst kurz auf dem Markt.

    Gerne würde ich mehr über die Variante ebase wissen wie das geht.

    Du suchst Dir einen Fondsvermittler, bei dem der Fonds mit 100% AA angeboten wird und der ein kostenloses ebase-Depot für Minderjährige bietet. Ich war / bin mit Kinderdepots bei denen

    https://www.fondsdiscount.de/d…ank/ebase/juniordepot.php

    https://www.avl-investmentfond…rodukt-detail/ebase-depot


    Den von Dir gewünschten Fonds bieten beide mit 0% AA an

    https://www.fondsdiscount.de/fonds/lu2078716052/

    https://www.avl-investmentfond…onds/details/LU2078716052


    Du (und falls vorhanden der zweite Sorgeberechtigte) erhalten Online-Zugang, mit dem man dann Sparpläne etc. einrichten und verwalten kann.


    Wenn das Depot mal größer wird kann man ggf. den Fondsvermittler wechseln zu einem, der einen Teil der Halteprovision als Kickback ausschüttet.


    Falls noch Fragen gerne.

    Verschiedene Banken hatten in der Vergangenheit darauf hingewiesen, wobei der Fokus die Marktmanipulation darstellt, wofür meine Depotgröße nicht ausreicht. Ich hatte den Text einer Bank hier mal verlinkt.


    Die EU-Richtlinie hier https://eur-lex.europa.eu/lega…-20210101&from=DE#tocId16

    Hallo der Dirk, willkommen im Finanztip-Forum.

    Passiert das nicht ohnehin durch die jährliche Vorabpauschale?

    Die gibt es nur beim Thesaurierer, derzeit ist sie Null aufgrund Negativzins und ist insgesamt im Vergleich zur Rendite eines ETF zu gering, da die VAP die Verzinsung einer Bundesanleihe widerspiegelt.

    Werden darüber nicht die im jeweiligen Jahr angefallenen Kursgewinne, Dividenden (ausgeschüttet oder wieder angelegt) versteuert, sodass später, im Jahr des Verkaufs, nur die Erträge aus genau diesem letzten Jahr zu versteuern sind?

    Nein, nur die Ausschüttungen. Auch hierfür gilt das für die VAP gesagte. Ausschüttungen sind so in der Größenordnung von < 2%, wohingegen langfristig ein ETF um die 7% bringt. Beim Verkauf muss also die Masse der Rendite versteuert werden.


    Was tun:

    Ohne Finanzamtbeteiligung einen Freistellungsauftrag einrichten und dann den Bestand rollen, d.h. so viele Anteile verkaufen und sofort wieder kaufen, dass der realisierte Wertzuwachs gerade so unter dem verbleibenden Pauschbetrag (801€ - ggf. schon erfolgte Ausschüttungen und die in 2021 abgerechnete VAP für 20220) bleibt. Dabei das FIFO-Prinzip und die Teilfreistellung bei entsprechenden ETF beachten.

    Mit Finanzamtsbeteiligung eine NV-Bescheinigung beantragen und bei der Depotbank des Kindes hinterlegen. Dann gilt steuerlich zusätzlich der Grundfreibetrag, in Summe also rund 10.500 €. Dabei die niedrigere Grenze der Familienversicherung beachten, d.h. de facto bei GKV für KV/PV und bei PKV aufgrund PV rund 6.400 € s. https://www.finanztip.de/gelda…paren-fuer-kinder/#c91963 Je nach Depotgröße des Kindes kann man dann das Rollen nur alle paar Jahre machen.

    Ich bin Kunde bei Finanzen.net Zero. Das Depot ist kostenlos, es gibt allerdings keine Kinderdepots. Ferner erfolgt der Kauf des Fonds über die Börse gettex mit einem Spread von 1,5%. (Quelle Ex-Ante-Kosteninformation, die ich aktuell generiert habe).


    Über Fondsvermittler gäbe es den Fonds tatsächlich mit 0% AA und mit Kinderdepot, das wäre dann in der Konstellation mit ebase bei Minderjährigen kostenlos und ohne Transaktionsentgelt. Bei konkretem Interesse nochmal fragen, dann sage ich wie es geht.


    Bei dem Fonds bitte mal den letzten Bericht - das ist der Halbjahresbericht 30.06.21 - anschauen. So überzeugend finde ich die Zusammensetzung nicht. Seite 43 ff. von https://documents.fww.info/fwwdok_4z31yc7lQS.pdf

    Hallo hpoperator86 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Warnhinweis: keine Steuerberatung.


    Ich vermute mal, dass es sich um ein 2015 erworbenes Haus handelt, das 2015 und 2016 renoviert wurde , und bei dem ein Anteil selbstbewohnt (ca. 60%) und ein Anteil vermietet (ca. 40%) ist.


    AHK sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten (des Gebäudes ohne das Grundstück). Von diesen darf man dann 2% p.a. als Abschreibung für Abnutzung (= das Haus wird durch Benutzung jedes Jahr weniger Wert, nach 50 Jahren ist es -steuerlich- nichts mehr wert) absetzen.


    Die drei Zeilen sind entsprechend meiner Vermutung (s.o) jeweils die auf die vermietete Wohnung entfallenden Anteile

    1. des Kaufs

    2. der Renovierung in 2015

    3. der Renovierung in 2016


    Auf die Zahlen käme man so: Kaufpreis ca. 40183/0,4= 100.457 inkl. Anschaffungsnebenkosten zzgl. Grundstück. Die Renovierungen rund 155T€ sofern sie nicht auf die beiden Wohnungen separat zuordenbar waren.


    Die Aufteilung des Kaufpreises auf Grundstück und Gebäude und im zweiten Schritt auf die Wohnungen müsste der Steuererklärung 2015 zu entnehmen sein, der Nachweis der Renovierungen entsprechend aus den Erklärungen 2015 und 2016. Diese Werte werden von Jahr zu Jahr fortgeschrieben.


    Kleiner Tipp: Das Wiso Steuer-Sparbuch (ca. 25 €) hat die EÜR für Vermieter drin. Testversion hier https://www.buhl.de/c-j/wiso-sparbuch-2021/

    Hallo Admalu, willkommen im Finanztip-Forum.


    Hier gibt es die Empfehlungen von Finanztip zu Depots. https://www.finanztip.de/wertpapierdepot/

    Finanzen.net Zero ist nicht dabei, da es zum Zeitpunkt des Tests dort keine Sparpläne gab. Inzwischen gibt es dort 70 kostenlose Sparpläne.


    Ich kenne beide Anbieter. Objektiv nehmen sie sich mMn nichts. Ich finde bei Trade Republic nicht so toll, dass es die Abrechnungen nur über das Smartphone und nicht über den Webzugang gibt.

    Da sind mehrere Fehler drin:


    Zum Einen gilt wie schon ausgeführt das FIFO-Prinzip. Man kann sich je nach Depotanbieter die Einstandskurse anzeigen lassen bzw. als Excel-Tabelle herunter laden. Welcher Anbieter ist es denn?


    Zum anderen ist die Steuerberechnung falsch. Es sind 801 € Gewinn, nicht 801 € Steuern frei.

    Die Rechnung oben wäre dann: von 1.500 € Gewinn werden die 801 € abgezogen, die verbleibenden 1.500-801 = 699 € sind steuerpflichtig mit 26,375% KapESt+Soli. Sofern es Thesaurierer sind werden die ausschüttungsgleichen Erträge der Jahre vor 2018 gegengerechnet, da diese ja schon von Dir in den früheren Steuererklärungen angegeben werden mussten.


    Im Zuge der Rechtsumstellung müsstest Du Anfang 2018 eine Abrechnung über den sog.fiktiven Verkauf der Anteile erhalten haben. Daraus könntest Du zumindest die Summe der Steuerzahlungen für die Zeit zwischen Anschaffung und Ende 2017 ersehen. Ab dann gilt die neue Berechnung ohne ausschüttungsgleiche Erträge aber mit Teilfreistellung.

    Mir sagt "Limitkauf" jetzt gerade nichts.

    Limitkauf heißt erst mal, dass man bei der Order einen Kurs angibt, zu dem man höchstens den Kauf ausgeführt haben möchte.Bei der Sparplanausführung wird hingegen der Kurs genommen, der zum von der Depotbank festgelegten Zeitpunkt gilt, z.B. bei einem konkreten Fall bei Smartbroker am 15. d.M. um 09:15 Uhr bei L&S.


    Allerdings gibt es bei den ETF Schwankungen sowohl innerhalb des Tages als auch über Tage hinweg. Wenn man sich das anschaut kann man daraus ableiten, wo ein günstiger Kurs zum Kaufen wäre. Den gibt man dann als Limit an und wartet, ob das passiert. Wenn es klappt hat man entsprechend günstiger eingekauft.

    Wie alt muss der Sparplan sein, damit das Alter der Anteile steuerlich in Betracht fällt.

    Das FiFO-Prinzip gilt immer, d.h. steuerlich werden immer die ältesten Anteile verkauft. Da die von FT empfohlenen ETF dieses Jahr so ca. 20% vorne liegen würden bei einem Verkauf eines Anteils aus dem Januar so ca. 20*0,7*0,26375 = 3,74% Steuern anfallen. Könntest Du einen verkaufen, der gerade gekauft wurde wäre er quasi steuerfrei, da noch kein Gewinn aufgelaufen ist.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich nicht mehr verwirrt habe, daher gerne weiter fragen.

    Die Varianten mit Sparplan stoppen verstehe ich nicht; diese machen mMn nur dann Sinn, wenn Du nach der Aufstockung nicht weiter den ETF besparen möchtest.


    Ansonsten geht sowohl separate Einmalzahlung als auch ein-/mehrmalige Erhöhung der Sparrate um die Höhe der ganzen / anteiligen Einmalzahlung. Letztere Variante ist meist kostengünstiger.


    Wenn es sich um einen hohen Betrag handelt und die Transaktionskosten nicht all zu hoch sind würde ich eher mit einem Limitkauf arbeiten. Wenn Dir das nichts sagt würde ich zur Abwicklung innerhalb des Sparplans tendieren.


    Auch wenn ich verstanden habe, dass Du mit Deinem ETF zufrieden bist wäre zu überlegen, ob die Einmalzahlung in einen anderen ETF auf den gleichen Index gehen sollte, um die Bestände zu trennen. Bringt ggf. beim Verkauf die Option die anfallende Steuer zu optimieren.

    Da wäre ein Missbrauch der NVB, da im Antrag ja eine Prognose angegeben werden muss. Ferner unterschreibt man in der letzten Zeile des Antrags


    Mir ist bekannt, dass ich verpflichtet bin, die ausgestellte NV-Bescheinigung an das Finanzamt zurückzugeben, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung weggefallen sind. Quelle https://www.formulare-bfinv.de , dort dann unter dem Buchstaben N.


    Die freigestellten Beträge werden über das Kontrollverfahren von den Banken an das Finanzamt übermittelt. https://www.bzst.de/DE/Unterne…llungsauftraege_node.html

    Um es noch mal klar zu machen: der Gewinn ist nur dann steuerfrei, wenn die steuerlichen Grenzen nicht überschritten werden.

    Die TER ist kein sicherer Indikator für die tatsächlichen Kosten, da die TER entgegen der Bezeichnung nicht alle Kosten enthält. Relevant ist bei ETF auf den gleichen Index die Tracking-Differenz, falls diese nicht auffindbar ist der Vergleich der Rendite im mehrjährigen Vergleich. Hier kann ein ETF mit höherer TER trotzdem besser performen.

    Hallo Pelinor, willkommen im Finanztip-Forum.


    Warnhinweis: keine Steuerberatung


    Im Grundsatz ist das so, dass man sofern die Summe der Einkünfte inkl. Kapitalerträgeunterhalb des Grundfreibetrags + Sparerpauschbetrag liegt, das sind rund 10.500 € pro Person, diese Einkünfte inkl. Kapitalerträge steuerfrei bekommt. Oberhalb wird im Rahmen der Steuererklärung geschaut, ob der Grenzsteuersatz geringer ist als die KapESt , dann zahlt man nur den individuellen Steuersatz (sog. Günstigerprüfung). In beiden Fällen bekommt man die Abgeltungssteuer s.https://www.finanztip.de/abgeltungsteuer/


    Aufgrund dieser Systematik ist es immer sinnvoll Gewinne aus Kapitalerträgen in den Jahren zu realisieren, in denen man sonst wenig Einkünfte hat. Stückelung macht aufgrund des progressiven Steuersystems auch Sinn, sofern die Gewinne aus Kapitalerträgen größer sind als die Differenz zwischen dem sonstigen Einkommen und Grundfreibetrag + Sparerpauschbetrag.


    Kurz gefasst:

    Beste Möglichkeit die Gewinne so realisieren, dass sie steuerfrei sind -> Abgeltungssteuer wird erstattet bzw. bei Nichtveranlagungsbescheinigung gar nicht erst gezahlt.

    Wenn die Gewinne höher sind berechnen was günstiger ist, also gleichmäßig auf drei Jahre aufteilen oder z.B. 2 Jahre auf Steuerfreiheit optimieren und das dritte Jahr den Rest realisieren.

    Die ETF sind in einem ausländischen Depot (Degiro).

    MMn musst Du die Daten dann eingeben, wird aber soweit ich das sehe gut von Wiso unterstützt. Das Finanzamt wird so es sich nicht um hohe Beträge geht die Formulare nicht anschauen außer es ist in dem Steuerjahr besonderer Prüfgegenstand. Das war aber mMn letztes Jahr.


    Zitat aus der Anleitung des FA (zu finden über http://www.formulare-bfinv.de):

    Die Anlage KAP-INV ist für Investmenterträge auszufüllen, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben.

    ...

    In Zeile 9 bis 13 tragen Sie bitte getrennt nach Fondsart die Ihnen im Jahr 2020 als zugeflossen geltenden Vorabpauschalen ein, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben. Vorabpauschalen gelten am ersten Werktag des folgenden Kalenderjahres als zugeflossen. Die Vorabpauschale für 2019 gilt am 2.1.2020 als zugeflossen. Die Vorabpauschalen werden in den Zeilen 31 bis 46 ermittelt, es sei denn, Ihnen liegt eine Aufstellung des ausländischen Kreditinstituts über die Höhe der Vorabpauschalen vor.

    Hallo pemax310 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Der Fonds ist ein gemanagter Fonds mit einer Kostenquote von 1,86% p.a. (Quelle Comdirect). Der Erfolg hängt davon ab, dass dieser Herr Thelen jetzt genau diese Aktien findet, die sich besser als der Markt entwickeln. Ich kenne ihn nicht persönlich, als Fondsmanager ist er mir nicht bekannt, hat also insoweit aus meiner Sicht keine Expertise vorzuweisen.


    Eine einfache Suche im Bundesanzeiger weist u.a. zwei Abschlüsse von GmbHs, bei denen er Geschäftsführer ist, auf. Die sollte man sich mal hinsichtlich der Bilanzqualität anschauen. Ich lese da jeweils was von "nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag". Das mag alles in der StartUp-Szene üblich sein, mich stört es.


    Generell frage ich mich, warum er jetzt auf die Jagd nach Privatanlegern gehen muss, nachdem er lt. Wikipedia schon seit 2009 im Risikokapitalbereich tätig ist.

    Nach der Beschreibung ist es ein Endgeräteproblem und kein Anschlussproblem. Habt Ihr die Möglichkeit längere Zeit über ein kabelgebundenes Gerät zu testen?