Beiträge von Kater.Ka

    Finanztip empfiehlt breit gestreute Aktien-ETF. Empfehlungen hier, auf die grüne Schaltfläche drücken. Je nach Interesse mit oder ohne Schwellenländer und ggf. nachhaltig. https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/


    Wenn die Anlagesumme etwas größer wird kann man über Core-Satellite-Ansatz noch was anderes dazu nehmen. Das wären z.B. die Faktoren nach Kommer.


    All-Weather-Portfolio ist sehr anleihenlastig, würde ich so aktuell nicht machen außer man ist sehr sicherheitsorientiert unterwegs.


    Inflationsgeschützt macht Kommer mMn nicht, verwechselst Du das mit Beck? Der hat Linker und Schweizer Staatsanleihen..

    Gibt es eine Aussage hinsichtlich steuerlicher Auswirkungen? Wenn Gewinne vorhanden sind oberhalb des verfügbaren Pauschbetrag würde ich einen steuerfreien Wechsel bevorzugen.


    Habe noch mal auf die Webseite geschaut. Die Fonds liegen wohl bei der FFB, die gehört ja zu Fidelity. Insofern könntest Du die dort auch erst mal selbst verwalten und bei Bedarf gestaffelt steueroptimiert liquidieren und anders anlegen. Das wäre dann Fidelity Direktanlage.


    Ansonsten teile ich die Meinung von Finanztip, dass sich ein Robo nur dann lohnt wenn man sonst nicht selbst zurecht kommt. Die Risikoemnschätzung liegt ja vor, die kann man dann ja sehr einfach mit ETF und Tagesgeld abbilden.

    Ich hatte es mir die Tage angeschaut und ich verstehe das dahinter liegende Fondsprodukt nicht, Es handelt sich wohl um einen mehr renditeoreintierten und einen sicherheitsorientierten Fonds, in dem zusätzlich Absicherung betrieben wird. Wie erfolgversprechend das ist mag ich im Moment nicht beurteilen, da die Fonds sehr neu sind. Wenn ich mir den Chart anschaue scheint die Absicherung halbwegs zu funktionieren, ich sehe aber auch - wie zu erwarten - Indizien, dass bei guten Märkten der Fonds zurückbleibt. https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000A2PMXV5,LU0392494562


    Die 0,59% p.a. Kosten klingen gut, ein breit aufgestellter ETF liegt bei 0,2 %, real für ein Mischportfolio noch geringer, da der Sicherheitsanteil dann nichts kostet, bei Evergreen aber schon.

    Hallo Lager18 , willkommen im Finanztip-Forum.


    Eine Lösung wären P2P-Kredite, wofür es Plattformen gibt, allerdings geht dann entsprechend Provision ab. Dazu wäre auch eine etwas prägnantere Darstellung erforderlich, was Ihr mit dem Geld konkret machen wollt, welchen Nutzen der Anleger hat und welche Sicherheiten Ihr bietet.


    Ansonsten herrscht in Deutschland Vertragsfreiheit, so dass Ihr ein Darlehen von einer Privatperson annehmen könnt. Sofern nichts anderes vereinbart ist gilt das BGB §488ff.


    Noch ein Hinweis: Bei Eurer Webseite stimmen bei "Dein eigener Shop" die Links nicht.

    Ok, das heißt, lieber breit streuen und von solchen ETFs absehen und wenn investieren, dann nur mit kleinen Anteilen der Sparrate

    Ich tue mich mit so pauschalen Aussagen immer etwas schwer. Vom Grundsatz her ist die Ratschlag erst mal Ordnung in die Finanzen bringen, Rücklagen für Notfälle bilden und dann in ein Mischportfolio aus Tages-/Festgeld und breit gestreuten Aktien-ETF investieren. Das ist dann das "entspannte buy-and-hold"


    Wenn Du Dich darüber hinaus mit dem Thema beschäftigen möchtest, also interessante Sektoren oder meinetwegen auch Einzelaktien identifizieren, dann ist das vollkommen OK. Nur würde ich dann eben mit kleinen Beträgen anfangen um Erfahrung zu sammeln. Ich hatte am Anfang sehr stark diversifiziert in die Sektoren, die damals als erfolgversprechend galten. Häufig war dann aber schon die maximale Outperformance erreicht und die sorgsam ausgewählten Strategien waren dann eher schlechter als der breite Markt. Das soll Dich aber nicht davon abhalten, nur solltest Du das Risiko beschränken und das geht mMn am besten über die Positionsgröße im Vergleich zum Gesamtvermögen.

    Bei einer Anlage in einen breit gestreuten Aktien-ETF ist es so, dass damit der Durchschnittswert aller Sektoren abgebildet wird. Das heißt im Umkehrschluss, dass die einzelnen Sektoren sich unterschiedlich entwickeln. Sie können sich z.B. eine Zeitlang besser entwickeln, dann aber auch wieder zum Durchschnitt zurückfallen oder sogar schlechter abschneiden.


    Da das keiner vorher weiß ist der grundsätzliche Ratschlag, in einen breit gestreuten ETF zu investieren. Man kann dann als sog. Core-Satellite-Ansatz einen kleinen Teil in Sektoren investiert, die man für aussichtsreich hält.

    Ich bei der Werbung mal gefolgt. Es steckt dahinter, dass die Amazon-Aktie vor 20 Jahren weniger als 25€ kostete. Hättest Du damals 250€ investiert hättest Du heute 30T€ und mehr. Weiter bin ich nicht gegangen, dann musst Du Deine Daten angeben und ich vermute, dass Dich dann jemand zu Anlagegeschäften überreden will.


    Hier wird zu Anlagen in breit gestreuten Aktien-ETF geraten. Wenn man den 20 Jahre bei 6% liegen lässt verdreifacht sich das Kapital. Das ist zwar nicht so toll wie es bei Amazon war, das wird sich wahrscheinlich auch nicht wiederholen.

    Wenn Du den mittleren Wert der 5 Jahre addierst 300+900+1500+2100+2700 kommst Du auf 7.500 €, das mit 0,2% sind 15€. Die Differenz zu den 15,31 € dürfte mit der Anlage zum Monatsanfang statt zur Monatsmitte liegen, dadurch ist der mittlere Wert leicht höher. Die 15 € sind 3 € pro Jahr und das ist 0,1% pro Jahr auf die Gesamtanlage.


    Ich habe die Rechnung nicht erfunden. Meine Frau sagt immer warum muss man das so kompliziert machen ...

    Hallo Frogakoschdednix , willkommen im Finanztip-Forum.


    Zur Frage der Preisprognose möchte und kann ich mich nicht äußern. Bekanntermaßen sind die Strompreise in D aufgrund politischer Fehlentscheidungen schon außerordentlich hoch im europäischen Vergleich und die weitere Entwicklung ist eben auch von der Politik bestimmt.


    Zur Frage der Investition würde ich es nicht tun, da bei meinen Verhältnissen (5x und Eigenheimer) die Investition meinen derzeitige Strom * 20 entspricht. Würde ich die 25T€ in ETF mit der angenommenen Rendite 7% brutto / 5% netto anlegen würde ich ziemlich genau meinen Stromkosten als Rendite erhalten und bin voll flexibel, könnte also zu erwartende Preissenkungen bei Solaranlage und Speicher nutzen für eine spätere Investition, wenn sich das Szenario weiter steigender Preise bestätigt.


    Persönlich spiele ich mit dem Gedanken einer selbst installierten Grundlastanlage für ca. 800 €, die ca. 100 € pro Jahr bringen könnte, da passt für mich das Chancen-Risiko-Verhältnis.

    Hallo Kata , willkommen im FInanztip-Forum.


    Es ist schwierig, das so zu beantworten. Wäre es ggf. möglich entweder die Information anonymisiert hochzuladen oder zumindest die fraglichen Zeilen einzukopieren?


    Möglicherweise liegt es daran, dass diese Informationen für einen 5-Jahres-Zeitraum angelegt sind. Du kaufst 60 mal für 1,50, das sind die 90 €. Bei den Produktkosten wird von einem Durchschnittswert ausgegangen, auf die die TER angewandt. Da hatten wir das bei einem anderen Fragesteller so, dass nicht mit dem Jahresdurchschnittswert des Bestandes sondern mit dem Endwert gerechnet wurde. Vielleicht hilft das schon mal weiter.


    Hier eine der damaligen Fragen, wenn auch bei Comdirect. Comirekt (Kosten während der Haltedauer)

    Wir machen mal ein Gedankenbeispiel eines Sparplans über 20 Jahre, bei dem der ETF im ersten Jahr 10 € kostet, im letzten Jahr 200 € und jedes Jahr 10 Anteile gekauft werden.


    Wenn ich jetzt aus irgendwelchen Gründen 10.000 € benötigt werden muss ich dazu (ohne Steuerbetrachtung) 50 Anteile verkaufen.


    Durch FIFO würden bei einem Verkauf von 50 Anteilen die Anteile der Jahre 1-5 verkauft werden mit einem durchschnittlichen Kaufkurs von 30€, also Anschaffungswert von 50 * 30 = 1.500 €. Der zu versteuernde Wertzuwachs (ohne TFS und Vorabpauschale) wäre dann 10.000 - 1.500 = 8.500 €, was so rund 2.200 € Steuer entspricht.


    Hätte ich jetzt alle 5 Jahre einen anderen ETF auf den gleichen Index gekauft könnte ich auf den Kauf der Jahre 16-20 zugreifen mit einem Durchschnittskurs von 180 €. In den 50 Anteilen würde dann nur 50 * 20 = 1.000 € Gewinn stecken mit rund 270 € Steuerzahlung.


    Heißt im Umkehrschluss, dass um 10 T€ netto zu erhalten ich durch FiFO auf einen ETF rund 2.000 € mehr (falsche Rechnung, es ist noch etwas mehr) aus meinem Vermögen entnehmen muss, das dann nicht mehr am "Zinseszins" teilnimmt.

    Die Empfehlung lautet differenzierter und passt mMn zu Deinem Beispiel.


    Wegen der staatlichen Förderung eignet sich ein Riester-Vertrag für beinahe jeden. Am meisten profitieren Familien mit mehreren Kindern wegen der hohen Kinderzulagen. Auch für Arbeitnehmer mit einem Einkommen ab etwa 40.000 Euro lohnt sich das Riestern wegen der dann hohen Steuerersparnis besondershttps://www.finanztip.de/riester/

    Der TE hatte darauf hingewiesen, dass er von der Verkaufsgebühr überrascht war, aus den Reaktionen von winter und mir ist entnehmbar, dass auch wir überrascht sind.


    Insofern ist der Hinweis auf den möglichen Depotwechsel selbstverständlich richtig. Aus meiner Sicht heißt es aber auch aufpassen, wenn ein neues PLV kommt und auf diese Position beim eventuellen Depotwechsel achten.


    Mal so ganz am Rande: die Depotbanken behalten die nicht geringen Halteprovisionen ein. Kann man jeweils im Kostenbericht nachlesen und hat man bei der Depoteröffnung bzw. AGB-Änderung bestätigt. In diesem Zusammenhang halte ich dann ein Verkaufsentgelt für schäbig.


    Wie sagte Bertolt Brecht: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

    https://de.wikiquote.org/wiki/Bertolt_Brecht

    Es gilt wie immer zu schauen, wo man das beste Preis-Leistungsverhältnis kommt. Wie andere auch habe ich über den Fondsvermittler ein kostenloses Depot bei einer Fondsbank und dort auch kostenlose Transaktionen. Das lohnt sich insofern, dass ich immer mal Positionen drehe, wenn sie nicht das bringen, was ich erwarte. Umgekehrt sind Langfristpositionen dort, wo es das meiste Kickback für mich gibt, auch wenn dort der Kauf etwas kostet (kann man über Depotübertrag umgehen).

    Ist dieses (Gebühr für die Übermittlung des Rücknahmeauftrages) jetzt eine neue Idee für die Broker um Geld einzunehmen?

    In der aktuellen Finanztest wird berichtet, dass weitere Banken diese Unsitte haben. Besonders dreist DKB mit 25 €.

    Würdet ihr auch noch einen anderen ETF empfehlen?

    Von Finanztip-Seite nicht. Hier werden nur entweder World oder All World oder die jeweiligen nachhaltigen Varianten empfohlen. In der Literatur werden als Beimischung bei größeren Vermögen dann noch Faktor-ETF genannt. Diese sind aber mehr von der jeweiligen Börsenphase abhängig, weswegen in letzter Zeit weder Value noch Small Caps unbedingt besser war.