Beiträge von Kater.Ka

    Das ist ein 24-Monats-Vertrag, wobei die Preisgarantie nur bis Mitte 2023 gilt. AGB etc. stehen nicht online, insbesondere ist damit nicht erkennbar, welchen Umfang die Preisgarantie hat.


    Ich würde es nicht machen, da ich bei jährlichem Wechsel > 200 € spare. Alternativ gäbe es auch zu vergleichbarem Preis monatlich kündbare Verträge.

    Das ganze Thema ist schlecht erklärt. Ich meine es ansatzweise zu verstehen. Es soll von Privatanlegern Geld eingesammelt werden, um Firmen zu finanzieren, bei denen besser informierte Marktteilnehmer nicht zugreifen. Dabei wird eine unterdurchschnittliche Rendite geboten bei extrem hohen Risiko. Die übliche Privatanleger-Abzocke, die in einem grünen Mantel getarnt ist.


    Mit den bisher gelieferten Informationen würde ich das Investment für den überwiegenden Teil der Finanztip-Leser als nicht angemessen beurteilen.

    Hallo Hirbel , willkommen im Finanztip-Forum.


    Es gibt bei der Trading-GmbH eine geringere Steuerbelastung in der GmbH sowie die Möglichkeit Kosten der Lebenshaltung aus der GmbH steuerbegünstigt zu bestreiten (z.B. Geschäftsfahrzeug statt Privatwagen). Ferner gibt es bei der Verlustverrechnung weniger Probleme als im Privatvermögen.


    Keine Empfehlung: bei diesem Anbieter ist eine schöne Übersicht der verschiedenen Steuerbelastungen hinterlegt. https://www.ride.capital/ride-prinzip


    Soweit ich verstanden habe relativiert sich der Vorteil bei einer späteren Gewinnausschüttung aus der GmbH, da dann Kapitalertragssteuer anfällt.

    Wird dann tatsächlich einfach 70% von 2 Millionen Euro genommen und diese 1.4 Millionen werden mit 26,375% Abgeltungsteuer belegt? Da sehe ich noch nicht klar, wieso das so sein sollte.

    Wie von Tan und Dir richtig dargestellt wird der Veräußerungsgewinn als Grundlage genommen. Grob rechnet sich der als
    Verkaufserlös - Kaufpreis - Transaktionskosten - angefallene Vorabpauschalen. Darauf dann die 26,375% .


    In meinem Beispiel oben waren ja 48T€ Einzahlungen, 54T€ Wertzuwachs, in Summe 102 T€. Von der 54T€ werden(bei Aktienfonds) 30% TFS abgezogen, d.h. es bleiben rund 38T€ zu versteuern, daraus errechnen sich die rund 10T€ Steuern.

    Hallo Kritzel, willkommen im Finanztip-Forum.


    Hier gibt es die Aussagen als Text. https://www.finanztip.de/alter…/flexible-altersvorsorge/


    Zu der Aussage des Finanzdienstleisters:

    Bei einem Aktien-ETF ist nur 70% zu versteuern durch die sog.Teilfreistellung. Anscheinend wird ein persönlicher Grenz-Steuersatz von 30% unterstellt, was mMn gering ist.


    Das von Dir genannte Beispiel bekomme ich gerade nicht rückgerechnet. Ich habe daher exemplarisch mal 20 Jahre / 200 € p.m. / 7 % / 0,7% Kosten der Versicherung angenommen. (Werte gerundet)


    ETF Endkapital vor Steuern 102 T, Steuern (30% TFS, 26,375%) 10 T, Ergebnis 92 T

    Versicherung Endkapital vor Steuern 94 T, Steuern(15%) 7 T, Ergebnis 87T


    Zumindest in diesem Beispiel wird der Steuervorteil der Versicherung durch die Kosten zerstört.


    Quellen zum selber spielen

    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=393xonc0p6

    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=udpjuw7guz

    Warnhinweis: Keine Rechtsberatung.


    Das kommt auf den Einzelfall an. Sinnvoll wäre zu klären, was die anderen Erben wollen. Wenn einer/mehrere das Haus komplett möchten kann ein Verkauf des Anteils erfolgen. Das läuft dann über Notar, Grundbuchamt etc. Im Streitfall gäbe es dann noch die Teilungsversteigerung.

    Ergänzung zu JDS:


    Zu 1)

    Wenn der VL-ETF bei einem anderen Broker ist hätte ich kein Problem damit "nur einen" zu haben. Wenn man einige 10T € zusammen sind würde ich aus Gründen möglicher Steueroptimierung beim Verkauf mit einem zweiten weiter machen.

    Kann solch ein irgendwann ja mal aufgelegter ETF auch einmal wieder "abgewickelt" werden

    Ja. Deswegen empfiehlt Finanztip nur solche mit großem Volumen (Deiner ist der Größte). Beim Abwickeln passiert nicht viel, man erhält den aktuellen Wert abzgl. aufgelaufene Steuern ausgezahlt.

    Wie macht eigentlich so ein ETF Gewinn - nur an den Gebühren?

    Da lohnt sich ein Blick in den Verkaufsprospekt oder Jahresbericht. Da kann man z.B. sehen, dass die Wertpapierleihe-Erträge nur zum Teil an die Anleger gehen.

    Kann es denn sein, dass langfristig jeder, der in einen ETF investiert ist, dabei Gewinn macht (es kann ja auf der Welt nicht nur Gewinner geben!)?

    Das ist nicht so. Es gibt genügend Fonds / ETF, die seit Jahren keinen positiven Ertrag erwirtschaften.


    Mit den empfohlenen ETF ist das etwas anders. Die bilden einen signifikanten Anteil der Weltwirtschaft ab. Und die wächst langfristig und damit steigt auch der Wert der Unternehmen und damit der Aktien und der ETF.

    Vom Zinseszins Effekt ist es doch eigentlich sinnvoller alles in ein ETF zu stecken, oder ist da ein (mathematischer ;( ) Denkfehler?

    Nein. Ob Du 10 ETF à 10T€ oder einen ETF zu 100T€ hast ist hinsichtlich "Zinseszins", besser Rendite auf die Rendite, gleich, sofern die einzelnen ETF gleich rentieren bzw. die 10 ETF im gewichteten Durchschnitt die gleiche Rendite haben wie der einzelne ETF.

    ich bin großer USA :thumbsup: Fan und überlege statt den MSCI World den S&P 500 zu nehmen.

    Da werden die Älteren hier berichten, dass früher mal Japan sehr hoch im MSCI World gewichtet war und aufgrund der Indexkonstellation das jetzt in Richtung USA gekippt ist. Heißt konkret, dass Du mit dem MSCI World (mehr Länder, mehr Aktien) geringere Risiken eingehst als mit dem S&P500. Wenn Du den als Beimischung willst ist es OK aus meiner Sicht.

    Welche andere ETFs bieten sich dann noch als kleinere Beimischung an, um etwas zu streuen?

    Frage unklar.


    Falls es um USA geht gibt es bei S&P auch noch einen 400 und 600 für MidCap und Small Cap.


    Auf der MSCI-Schiene gibt es einen MSCI USA und MSCI USA Small Cap mit zusammen rund 2.500 Unternehmen

    https://www.msci.com/documents…d0-4bd0-8d7e-f7b53e8d0d9f

    https://www.msci.com/documents…6f-43d5-bdb0-1f8f3063e565


    Im Nebenwerte-Bereich gibt es alternativ den Russell2000.


    Wenn es "alles" sein darf gibt es den Wilshire5000 mit rund 3.500 Werten, bekannt u.a. durch den Buffett-Indikator. https://www.wilshire.com/index…e-5000-total-market-index

    Darauf habe ich aber keinen europäischen ETF gefunden.

    Dann kann ich auch einmal direkt meinen Geheimtipp an die Community weitergeben:

    Wisdomtree Nasdaq 100 3X Daily Leveraged

    IE00BLRPRL42

    Der Tipp ist aus Sicht Finanztip dreifach ;-) schlecht: Es geht auf ein Marktsegment in einem Land, hat eine geringe Anzahl Aktien und ist dann noch gehebelt, was dann auch auch stark nach hinten losgehen kann.


    Als spekulative Beimischung meinetwegen.

    Also das heißt wenn man vom "normalen" MSCI World Index von iShare redet, dann ist damit derjenige mit "Share Class" im Namen gemeint?

    Ergänzend zur Antwort von Pantoffelheld :

    Der normale MSCI World ist beim Anbieter ishares zum einen der von oben https://www.ishares.com/de/pri…tf-de-ie00b4l5y983-de.pdf (Acc = thesaurierend und in USD). Zum anderen der https://www.ishares.com/de/pri…st-de-ie00b0m62q58-de.pdf (Dist = Ausschüttend und in USD).


    Für eine Übersicht ist JustETF ganz hilfreich, da sieht man auch die von Pantoffelheld angesprochenen Produkte anderer Anbieter. https://www.justetf.com/de/fin…=index&index=MSCI%2BWorld

    Hallo Jakoebly , willkommen im Finanztip-Forum.


    Von dem erstgenannten ETF gibt es zwei Anteilsklassen, eine USD und eine EUR-hedged. Deswegen wird richtigerweise darauf hingewiesen, dass es die USD-Anteilsklasse ist. Bei zweitgenannten gibt es nur eine, insofern benötigt man dort keine Unterscheidung, würde man eine machen wäre es ebenfalls USD (Acc) Share Class.


    Nachzulesen in den KIIDs:

    https://www.ishares.com/de/pri…tf-de-ie00b4l5y983-de.pdf

    https://www.ishares.com/de/pri…cc-de-ie00b4l5yc18-de.pdf

    Hallo Sauerland, willkommen im Finanztip-Forum.


    Warnhinweis: Laienmeinung, keine Beratung.


    Finanztip hat zur Unfallversicherung einen redaktionellen Beitrag https://www.finanztip.de/unfallversicherung/ Finanztip steht dem Thema Unfallversicherung kritisch gegenüber (s. Artikel)


    Zum Thema Beitragserhöhung bei Senioren lese ich dort im ersten Überfug nichts, mir ist das Thema allerdings selbst bekannt, da ich nahe der Grenze bin. Hintergrund ist wohl, dass das Risiko von bleibenden Unfallfolgen z.B. bei Stürzen mit dem Alter zunimmt.


    Im aktuellen Heft Finanztest 07/21 sind Unfallversicherungen getestet. In der Tabelle ganz rechts steht markiert, ob die Versicherung über das 75. Lebensjahr zu gleichen Konditionen fortgesetzt wird. Hier könnte man sich mal ein Vergleichsangebot holen und überlegen, die Versicherung zu wechseln. Wie immer erst kündigen wenn die neue Versicherung angenommen hat.

    Sind das die richtigen Dokumente, die gespeichert werden müssen?

    Ja

    Muss vor dem Aktienkauf zuerst manuell Geld vom Bankkonto auf das Verrechnungskonto überwiesen werden oder geschieht das mit Absetzen der Order automatisch im Hintergrund?

    Beim normalen Aktienkauf muss Deckung auf dem Verrechnungskonto bestehen. Beim Sparplankauf kann man alternativ einstellen, dass das Geld von einem anderen Konto eingezogen wird. Geht über die 4. Maske beim Wertpapiersparplan.

    Laut Saidi „Nein“

    Laut Anita und Anika „Ja“

    Ich weiß nicht auf was sich diese Aussagen beziehen. Der Sicherheitsbaustein ist bei institutionellen Anlegern ein Renten-ETF bzw. direkt Anleihen, da sie aufgrund fehlender Einlagensicherung nicht in Tagesgeld investieren können.


    Lt. Factsheet liegt die Duration = Zinsänderungsrisiko bei rund 3,5, d.h. bei einem Prozent Erhöhung des Marktzinses verliert der Rentenanteil des Fonds (54%) 3,5% an Wert. Die Rendite des Rentenanteils liegt im Moment bei rund 1%. Alle Daten aus dem Factsheet http://fondsfinder.universal-i…VM3/document/Factsheet/de


    Das ist alles nicht aus dem Weg. Negativpunkte sind die Kosten, die die Rendite dann auf Festgeldniveau drücken, sowie das durchschnittliche Rating im BBB-Bereich. Pragmatisch würde ich es noch als Sicherheitsbaustein mit 40-50% des Wertes durchgehen lassen, abgeleitet aus den Anleihen mit besserem Rating und dem Gold-Anteil.

    Hallo Ricinvest , willkommen im Finanztip-Forum.


    Die steuerliche Überlegung ist soweit richtig, dazu gibt es auch einen redaktionellen Beitrag. https://www.finanztip.de/geldanlage/sparen-fuer-kinder/


    Hinsichtlich des Termingeldanteils der formale Hinweis, dass nicht die Kinder sondern die Eltern für das Studium aufzukommen haben. Ferner dann unter diesem Hintergrund überlegen, wie hoch der Anteil über alle Familienmitglieder der Sicherheitsbaustein sein sollte. Unsere Kinder liegen ähnlich im Alter und haben keinen Tagesgeldanteil.