Beiträge von Kater.Ka

    Hallo FloppyDisk , willkommen im Finanztip-Forum.


    Im Grundsatz ist das Vorgehen OK. Der Nutzen hängt u.a. an der Frage wie viel man an Transaktionskosten zahlt und wie groß das Depot ist. Finanztip hat in einem Video das Vorgehen auf lange Sicht eher kritisch kommentiert. Im gewählten Beispiel war das Depot groß und es gab noch die Vorabpauschale in signifikanter Höhe, daher war der Effekt eben nicht so groß.


    Es gibt einen längeren Thread von einem TE, der das letztes Jahr gemacht hat. Vielleicht mal lesen und bei Fragen gerne weiter fragen. Thesaurierender ETFs und die perfekte Ausnutzung des Steuerfreibetrags

    Kleine Google-Suche fördert zutage, dass u.a. Enstroga und Wunderwerk gerade versuchen Kunden loszuwerden.


    Warnhinweis: keine Rechtsberatung


    Zum Thema Abschlag bitte in den Vertrag schauen in wie fern eine Preisgarantie besteht. Sofern diese besteht würde ich der Abschlagserhöhung widersprechen.


    Ansonsten den Absatz 5 lesen http://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__41.html


    An meiner Verbrauchsstelle liegen die im Internet aufgerufenen Preise aktuell etwa beim Dreifachen dessen was ich im Frühjahr abgeschlossen habe und dem Doppelten gegenüber dem Sommer. Insofern wäre die o.g. Preisaussage von 136 auf 397 € nicht ganz aus der Welt.

    Hallo Gleitdingens, willkommen im Finanztip-Forum.


    So ganz verstehe ich die Frage nicht. Die Vorabpauschale ist in den Kapitalerträgen enthalten, die auf der Jahressteuerbescheinigung bestätigt werden. Eine Aufstellung einzelner Fonds in der Erklärung ist dann nicht erforderlich.


    Oder sind die ETF in einem ausländischen Depot, so dass die KAP-INV ausgefüllt werden muss?

    MichaG : Ich darf präzisieren, da die Frage eine andere war.


    Wenn Du die gesamte Anlage verkaufst gilt die Aussage von MichaG , es fallen Steuern auf den Gewinn von 10.000 € an.


    Da Du nur die Hälfte des Bestandes, der sich verdoppelt hat, verkaufst wird der Gewinn dieser Hälfte versteuert. Also 10.000 € Verkauf, davon sind 5.000 € Deine ursprüngliche Einlage und 5.000 € Gewinn, d.h. dass die Steuer dann auf diese 5.000 € anfällt.

    Hast du eine Quelle wo die zusammengefassten Banken aufgelistet sind? Das Detail war mir nämlich neu, ich finde das aber ziemlich wichtig

    Nein, das steht aber in dem Informationsbogen für Einleger, den man im Zuge der Kontoeröffnung und dann jährlich bekommt.

    Ferner ist noch zu beachten, dass auch die Einlagen bei verschiedenen Marken zusammengefasst werden, z.B. bei Comdirect und Commerzbank oder BNP und Consors und DAB.

    Ich hatte vor Jahren dazu mal Kontakt mit deren Datenschutzbeauftragten, ausgelöst seinerzeit durch Heise-/Spiegel-Artikel. Meiner Erinnerung nach wurde so argumentiert, dass aus den Kontobewegungen analysiert wird, ob die Begleichung der Forderung wahrscheinlich ist oder nicht, eine Speicherung und weitergehende Analyse aber nicht erfolgt. Das wollte ich ebenfalls nicht und nutze den Dienst seither nicht mehr, ebenso keine weiteren Dienste, die auf mein Girokonto zugreifen wollen, s. die von Dir zitierte PSD-Richtilinie.


    Der Kundevorteil ist, dass man auf Kredit einkaufen kann statt auf Vorkasse, da der früher (>30 Jahre) ganz normal übliche Kauf auf Rechnung heute eine Ausnahme darstellt.


    Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass bei allen Zahlungsdienstleistern ein Profil vorhanden ist, gerade auch bei den Kreditkartenfirman.

    Hallo Mammon77 , willkommen im Finanztip-Forum.


    TradeRepublic ist eine der empfohlenen Depotbanken von Finanztip. Ich persönlich finde das Handling der Dokumente über die App umständlch, das geht anscheinend auch über die neue Weboberfläche nicht. Finde ich bei anderen Depotbanken besser. Ansonsten geht das Handeln bei TR.


    Finanztip empfiehlt die Geldanlage über Indexfonds

    https://www.finanztip.de/geldanlage/

    und speziell https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/


    Dein Aktienportfolio finde ich zu spekulativ. Ich sehe da nur wenige Aktien für ein Basisinvestment und einige spekulative Wetten. Das passt mMn nicht zum von Dir genannten Ansatz damit "langfristig zu arbeiten". Daher würde ich z.B. 80% in breit gestreute ETF anlegen. Die restlichen 20% dann wenn es sein muss spekulativ in einige der genannten Aktien.

    Warnhinweis: keine Steuerberatung


    Grundsatzaussagen s. https://www.finanztip.de/umzugskosten/


    Insbesondere sind die Kosten nur bei beruflich bedingtem Umzug ansetzbar. Die Kosten entsprechen dem Bundesumzugskostengesetz, d.h. es gibt 30 Cent pro gefahrenem Kilometer.


    Persönliche Meinung:Ich würde die Fahrten mit den Daten auflisten und gut.

    JDS hat den Knackpunkt genannt. Die Fonds haben z.T. 5% Ausgabeaufschlag, über das 2% Festgeld für 6 Monate wird überschlägig 1% zurückgegeben, der Verlust von 4% bleibt und muss erst mal wieder verdient werden.


    Wenn man das mit den Produkten machen möchte bitte mal die Angebote der Fondsvermittler anschauen, da zahlt man dann keinen AA, was unter dem Strich günstiger ist.


    Ansonsten empfiehlt Finanztest / Finanztip / ... dass man das Thema Risiko i.S. von kurzfristiger Wertschwankung letztlich nur durch Steuerung der Aktienquote steuern kann. "Sicher mit Rendite" geht nicht, da Tagesgeld / Festgeld / Staatsanleihen nahe Null und damit gegenüber der Inflation negativ rentieren. Daher würde ich eher das Gespräch suchen, wie viel das Anlagekapital zwischenzeitlich an Wert verlieren darf.


    Beispiel: Wenn 10% Verlust akzeptabel sind dürfte man bei einem Risiko des Aktienmarkt-Rückgangs von 50% nur 20% in Aktien anlegen und den Rest in Tagesgeld / Festgeld, damit unter dem Strich 90% übrigbleiben.

    Die laufenden Kosten sind bei allen gleich, es sei denn es gäbe Depotgebühren.


    Die Sparplankosten sind hoch im Vergleich zu den Neobrokern, andererseits bist Du wohl Consors gewohnt. Ich würde an Deiner Stelle mal berechnen, was das pro Jahr kostet, also 12*Sparplanrater* 1,5% und mich dann fragen, ob mir das den Aufwand des Wechsels wert ist.


    Beispiel bei 100 € Rate 12*100*0,015 = 18 € pro Jahr.

    Das hängt sehr stark von der Kapazität ab, die zur Verfügung stehen soll. Da lese ich häufig etwas von von rund 1000 € pro kWh. Es gibt von EET eine kleine Box, die so etwas auch kann (Solmate), die ist noch teurer. Ich schleiche auch um was ähnliches herum, würde dann auch bei ca. 1.000 € liegen.

    Ist die Preiserhöhung wirklich so enorm oder hat jemand eine alternative Idee?

    Das Problem auf den Portalen ist, das verschiedene große Anbieter, u.a. E.ON mit seinen >4 Marken, derzeit keine neuen Verträge anbieten. Wenn ich es aktuell zu machen hätte würde ich einen Monatsvertrag bzw. die Grundversorgung nehmen und auf Besserung hoffen.


    Mein aktueller Gasvertrag (E.On) , abgeschlossen im April, Laufzeit ab Jahresmitte, wäre aktuell nur zum 2,5-fachen Preis erhältlich. Beim Nachbarhaus, (E.On-Tochter) abgeschlossen im August und Laufzeit ab 01.01.22, aktuell der doppelte Preis.


    Der Grundversorger liegt im zweiten Beispiel ca. 20% über meinem Preis, ist aber entsprechend rund 40% billiger als der aktuell ausgewiesene Preis bei Verivox und Check24. Der Preis auf den Portalen ist in den letzten Tagen um ca. 25% gestiegen.


    Alle Aussagen jeweils für Jahresverbrauch 20.000 kWh.

    Könntest du mir bitte deine Berechnung nochmal erläutern? „Bei 2% Ausschüttung und 30% TFS darf man rund 801/0,7/0,02 = 57T€ angelegt haben.“

    57 T€ mit 2% Ausschüttung ergibt eine jährliche Ausschüttung von 57.000 *0,02 = 1.140 €, mit 30% Teilfreistellung sind das 1.140*0,7 = 798 €, die fehlenden 3€ zu den 801 € ist Rundung.

    Könntet ihr mir noch konkretere Tipps geben wie ich den S-P für diese Jahr optimal ausnutze?

    Zunächst: Bitte bei Deinen Berechnungen genau darauf achten, ob die TFS berücksichtigt ist oder nicht. Je nachdem ist Dein steuerfreies Volumen an Ausschüttungen und Gewinnen bei Veräußerung 1.144 (vor TFS) oder 801 € (nach TFS). Ich vermute, dass die genannten Erträge nach TFS sind, die aufgelaufenen Gewinne vor TFS (?).


    Wenn diese Voraussetzung stimmt und in den genannten Zahlen bereits die erwarteten Ausschüttungen für 2021 mit drin sind (!) hast Du noch 801 - 286 = 515€ Pauschbetrag übrig. Du kannst dann Anteile mit aufgelaufenen Gewinnen von 515/0,7= 735 € verkaufen und neu kaufen und machst damit den Gewinn steuerfrei.


    Beim Verkauf muss man darauf achten, dass steuerlich FIFO (First In First Out) gilt, d.h. es wird kein Durchschnittskurs bei der Anschaffung angenommen, sondern der jeweilige Kaufkurs der ältesten Anteile angenommen. Welchen ETF zum Verkaufen nimmst ist im Grunde egal. Sofern Du sowieso einen ETF etwas reduzieren möchtest würde sich dieser ETF natürlich anbieten. Insgesamt macht das Vorgehen etwas Arbeit, da Du wohl einen guten Überblick über Deine Anlagen hast sollte das aber machbar sein.


    Hier ein längerer Thread, in dem sich der TE iterativ an das Thema herangetastet und am Ende erfolgreich umgesetzt hat. Thesaurierender ETFs und die perfekte Ausnutzung des Steuerfreibetrags

    Ich kenne die ING nicht, bin aber sonst bei mehr als einem halben Dutzend Depotanbietern. Wenn es "nur" um den schnellen Sparplan geht sind die Neobroker mMn einfacher. Hab es gerade mal spaßeshalber bei Scalable über die Weboberfläche probiert, war eine Sache von Sekunden. Analoges gilt bei TradeRepublic über die App.


    Die Kehrseite ist, dass speziell bei TR die Dokumentation grottig ist. Ich schicke mir die Dokumente per PDF, es werden immer mal wieder ohne Benachrichtigung die Kundendokumente aktualiert, ... Bei SC ist die Baader im Hintergrund, das funktioniert ganz gut. Man bekommt über den Scalable Account die Kopien, wenn man sich über die Baader einloggt die Originale.


    Fazit: ich kenne die Kombination einfach und großer Leistungsumfang nicht. Vielleicht solltest Du der ING noch eine Chance geben.