Beiträge von Kater.Ka

    Hallo Alisa , willkommen im Finanztip-Forum.


    FT empfiehlt eine Ein-ETF-Strategie mit dem World oder ACWI bzw. die nachhaltigen Varianten. Es wird Dich aber niemand abhalten es so zu tun wie geplant, wenn das die für Dich passende Lösung ist.


    Am Portfolio verstehe ich nicht, warum Du nicht-nachhaltig und nachhaltig mischst, wenn Du von Nachhaltigkeit überzeugt bist. Der Unterschied ist "nur", dass im SRI rund ein Viertel der Unternehmen des normalen World enthalten sind. Unter dem Strich ist es ein 80/20 Portfolio hinsichtlich World/EM.

    Wie sinnvoll erachtest du eigentlich Aktiensparpläne? Sind diese wirklich bedingungslos kostenlos bei Scalable?

    Ich habe keine und kann daher zu den Bedingungen nichts sagen.


    Aufgrund einer Frage hier im Forum hatte ich mir das mal in den Bedingungen bei verschiedenen Neos angeschaut. Ich habe das so verstanden, dass sowohl der Besitz der Bruchteile als auch die Dividende auf die Bruchteile der Aktien lediglich Ansprüche gegen den Broker sind und nicht wie sonst fremdverwahrtes Sondervermögen auf den Namen des Anlegers. Daher kaufe ich volle Stücke mit Einmalkauf, da das oberhalb der Grenze eh kostenlos ist.

    OK. Den Einmalbetrag kannst Du wie beschrieben in den einen der den anderen stecken.


    Grundsätzlich noch der Hinweis, dass bis jetzt dieses Jahr das Sparkonto die ertragreichere Anlage war. Deswegen ernsthaft prüfen, ob die Relation sichere zu risikobehaftete Anlage stimmt.

    Bei Scalable nutze ich den FreeBroker, was meine Aktivität dort auf Prime-ETF und Sparpläne einschränkt. Für Aktien wäre Zero dann geschickter, auch Baader, auch gettex, ab 500€ kostenlos.


    Zur Depotübertrag schreibt Scalable auf https://de.scalable.capital/trading-faq


    Was gilt es bei einem ausgehenden Depotübertrag (vom Scalable Capital Broker zu einem anderen Broker) zu beachten?

    Ein ausgehender Depotübertrag (vom Scalable Capital Broker) muss über das Formular der aufnehmenden Bank per Mail bei der Baader Bank eingereicht werden. Etwaige Bruchstücke werden nicht übertragen und nicht automatisch verkauft.

    Falls Sie einen Depotübertrag inklusive Schließung Ihres Kontos einreichen, bitten wir Sie daher, nach Ausbuchung der Wertpapiere den Verkauf der möglicherweise verbleibenden Bruchstücke und die Kündigung selbständig anzustoßen. Klicken Sie für die Kündigung in der Menüleiste auf "Profil". Über das Untermenü "Produkte" können Sie über den Button "Broker kündigen" die Kündigung beauftragen. Nach erfolgreicher Kündigung wird Ihr verfügbares Guthaben automatisch auf Ihr Referenzkonto überwiesen.


    Generell vermeide ich Depotüberträge, da dies ein manueller, störungsanfälliger Prozess ist. Über die Übertragung der Anschaffungswerte kenne ich nur bei DAB/Smartbroker und Comdirect eine nachvollziehbare Information.

    Hallo Ostseewanderer , willkommen im Finanztip-Forum.


    Ich denke, dass Du einfach bei der DKB bleiben solltest, wenn Du die ganzen Bedenken hast. Da ich viel handle wären mir 10 € statt 0 € pro Trade zu teuer.


    Zu den Fragen:

    - ein weiterer Login

    - Geld muss pendeln zwischen Konto und Verrechnungskonto

    richtig. Ich hatte allerdings nie Depot und Giro bei der gleichen Bank, insofern kenne ich seit 25 Jahren nichts anderes.

    Bei einigen Neos kann bei Sparplänen der Einzug vom Giro erfolgen u.a. Smartbroker und Scalable

    - Banken- und Vertragskonstrukt hinter den Brokern komplex

    richtig

    - wenig Handelsplätze

    Das stimmt zumindest bei Smartbroker nicht.

    Ich schaue mir vor Ordereinstellung über die Handelsplatzübersicht von guidants die Taxen und Spreads an. Dabei fühle ich mich innerhalb der normalen Handelszeiten bei gettex gut aufgehoben, auch L&S ist für mich OK. Ich handle nur mit Limit bzw. dem Preisangebot, damit kann ich das für mich steuern. Unterm Strich fahre ich so am günstigsten.

    - falsche Abrechnungen und seltsame Buchungen

    kann ich so nicht bestätigen. Die Abwickler DAB und Baader machen das für mich sehr solide, HSBC bei TR soweit auch OK aber nicht so transparent.

    - verzögerte Ausführung von Aufträgen, aufgrund mangelnder Liquidität an dem Handelsplatz

    kann ich so nicht bestätigen, speziell systembedingt nicht bei Preisangebot.

    - Supportantworten ungenau und lange Bearbeitungszeit

    kommt wie immer darauf an. Comdirect gilt eigentlich als gut, finde ich aktuell unterirdisch.

    Hallo damischer Bauer , willkommen im Finanztip-Forum.


    Fondsvergleich https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00BJ0KDQ92,IE00BK1PV551


    Von der Rendite sind sie - wie zu erwarten weil gleicher Index - nahezu identisch.


    Zu der Frage, ob es Sinn macht, musst Du sagen, warum Du auf die Idee kommst. Im Grundsatz ist es nicht schlecht einen Auschütter zu haben, weil man dann einen Teil des Pauschbetrags ausnutzen kann, was bei Thesaurierer derzeit nur über Verkauf und sofortigen Neukauf geht. Ferner ist es beim späteren Verkauf ggf. interessant, zeitlich getrennte Bestände zu haben, da bei älteren i.d.R. ein höherer Gewinn und damit eine höhere Steuerlast vorhanden ist.

    Hallo Pilger , willkommen im Finanztip-Forum.


    Sofern der Gedanke an Wohneigentum in absehbarer Zeit Realität werden soll empfiehlt FT nicht die Anlage in Aktien-ETF.


    Zum Thema Anlage für die Altersvorsorge lautet die allgemeine Empfehlung eher sofort zu starten, da auf sehr lange Sicht der Einstiegskurs nicht so relevant ist. Wenn es allerdings eine Aversion gegen Schwankungen und Buchverluste gibt ist ein Einstieg über mehrere Käufe bzw. Sparplan vertretbar.


    Wenn ich es zu machen hätte würde ich mir überlegen, wie viel denn angelegt werden soll und das dann zu einem Drittel bis zur Hälfte sofort anlegen und den Rest über 12-18 Monate verteilen. Bei 50 T€ könnten das so z.B. 20 T€ als Einmalanlage und 1.500 € p.M. Sparplan sein. Wichtig wäre mir, dass ihr Euch beide damit wohlfühlt, speziell weil saisonal jetzt wahrscheinlich eher bewegte Monate vor uns liegen.

    Weiterhin und das gesamte Thema überwölbend gibt es das genannte Interesse an einem Verbrauch der vorgenannten Beträge in angemessenem Tempo. Welche Bedeutung hat es in diesem Zusammenhang, dass manche ETFs ausschüttend sind? Ist daraus ein nennenswerter Beitrag zu erwarten?

    Den ETF fließen die Dividenden der enthaltenen Aktien zu. Bei den Thesaurierern werden diese Dividenden zum Kauf neuer Aktien innerhalb des ETF verwendet, die Ausschütter schütten diese aus. Bei gleichem Index wird dabei die gleiche Rendite erzielt, stark gerundet bei einem MSCI World z.B. 5% Wertsteigerung und 2 % Ausschüttung.
    Aktuell liegen die Ausschüttungsrenditen unter den 2% aufgrund des hohen Anteils von Tech-Titeln, de eher wenig oder keine Dividende zahlen.

    Wären dafür eventuell Rendite bzw. dividendenbezogene ETFs eher zu empfehlen?

    Nein, da deren Rendite eher geringer als beim breiten Markt ist.

    Was ist ein Auszahlungsplan?

    Bei einem Auszahlungsplan wird monatlich o.ä. ein festgelegter Betrag an ETF-Anteilen verkauft und steht damit zum Verbrauch zur Verfügung. Das bieten nicht alle Depotbanken an und man kann das in Zeiten geringer Transaktionskosten auch mit Einzelverkäufen selbst organisieren.

    FT hat dazu einen Artikel, bei dem es aber eher um die gesicherte Entnahme geht. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/auszahlplan/

    Bei Finanztest gibt es einen Simulator https://www.test.de/Anlagestra…ahlphase-5754765-5754779/ . Bei 250T€ und 30 Jahren spricht dieser von einer monatlichen Auszahlung von 680 €, wobei hier viele Risiken berücksichtigt sind.

    Nach meiner Vorstellung sollten die Sparanlagen zeitlich vor den Aktienanlagen verzehrt werden, da sie jedenfalls gegenwärtig und auf absehbare Zeit keine Erträge generieren.

    Der übliche Ansatz ist aus dem Sicherheitsanteil zu entnehmen, diesen aber zyklisch wieder aufzufüllen. Damit verhindert man nach Ende des Sicherheitsanteils zu einem schlechten Zeitpunkt aus dem Aktienanteil verkaufen zu müssen.

    FT spricht hier von einem 15-Jahres-Bedarf, im Forum wird eher im 5-Jahres-Bereich diskutiert.


    Ich hoffe , ich habe nichts übersehen, ansonsten gerne weiter fragen.

    Hallo Anlage_im_Alter , willkommen im Finanztip-Forum.


    Soweit sieht das für mich alles sehr vernünftig aus. Ich schreibe Zug um Zug etwas, ggf. in mehreren Beiträgen wegen der 15-Minuten-Grenze zum Editieren.

    Wäre in etwa 50.000,- in Cash, 100.000,- in Sparanlagen und 100.000,- in Aktien, typischerweise breit streuende ETFs. Die Aufteilungsverhältnisse sind diskutabel.

    Das wäre eine 40:60 Anlage. Nach klassischen Grundsätzen (100-Lebensalter für den Aktienanteil) nahezu lehrbuchmäßig. Mir - ich bin in gleicher Altersklasse - wäre das bei den beschriebenen Randbedingungen zu konservativ.

    Die Differenzierung Cash und Sparanlagen kann ich so nicht deuten, wenn damit der Mix Giro / Tagesgeld / Festgeld gemeint ist ist es OK. Die Grenze der Einlagensicherung und ggf. Verwahrentgelt beachten.

    Bei einer Aktienanlage schweben mit 3 ETFs vor:

    ca 2/3 in einen MSCI World (brauche ich wohl nicht zu begründen),

    ca 1/6 in einen MSCI USA (führt zu einer stärkeren Betonung des US-Markts, was mir bei Krieg in Europa angemessen erscheint)

    ca 1/6 in einen MSCI World Climate Change ESG (breit gestreut, zukunftsträchtig).

    Diese ETFs haben noch einen zeitlichen Anlagehorizont von ca. 10 Jahren.

    Formaler Einwand: FT spricht bei Aktien-ETF von einem Anlagezeitraum eher ab 15 Jahren aufgrund der historischen Betrachtung. Die Daten dazu hier https://www.finanztip.de/geldanlage/#c23366


    In den Diskussionen hier wird eher der hohe USA-Anteil beim MSCI World bemängelt, der durch die Aufteilung noch verstärkt wird. Das genannte Argument kann ich verstehen.

    Bei der Sicherheitskomponente also den Sparanlagen scheint mir hingegen vieles völlig unklar zu sein. Gegenwärtig ist der potentielle Ertrag praktisch identisch zum Cash, nämlich Null bzw vernachlässigenswert gering. Gleichzeitig werden komplexe Anlageformen mit zeitlicher Bindung versucht zu verkaufen wie z.B. institutsbezogene Sparbriefe oder aktiv gemanagte also teure Rentenfonds. Wofür, wenn es mir nichts bringt?

    Gleichzeitig gibt es eine schwache Hoffnung auf eine eventuelle Zinswende (in den USA?). Das steht jeder längerfristigen Bindung in diesem Bereich entgegen.

    Deswegen spricht FT von Giro und Tagesgeld und ggf. Festgeld, da sich zumindest beim Tagesgeld eine eventuelle Zinserhöhung durchschlagen sollte. Auch beim Giro könnte dadurch das Verwahrentgelt entfallen. Angesichts der Äußerungen der EZB habe ich allerdings keine großen Erwartungen.

    Physisches Gold käme als ‚Fluchtwährung‘ für den Fall einer Ausweitung des Kriegs auf Westeuropa in Betracht?

    FT sieht physische Gold als Absicherung gegen Totalverlust. https://www.finanztip.de/gold/

    Das mit der Flucht wäre mMn grundsätzlich noch mal anders zu überlegen.

    Wie gesagt, ich bin beim ersten Lesen daran hängengeblieben und habe deswegen präzisiert. Den sonstigen Sachverhalt teile ich ja und hatte das auch so geschrieben. Genauer gesagt finde ich Deinen Hinweis wertvoll, weil hier auch immer mal wieder nach Immobilienfonds gefragt wird.

    Rein vom Grundsatz her vertrete ich das "Ende mit Schrecken", insofern würde ich D-G verkaufen.


    Wenn man auf der Rille der Renditeoptimierung ist und es sich zutraut zu sagen, dass E-G bessere Rendite als A-C haben werden kann man natürlich in E-G temporär investieren. Wobei ich mich dann frage, warum dann A-C?


    Wenn A-C erwartet besser laufen kann man immer noch D-G verkaufen und später die Verluste durch die Gewinne kompensieren, ggf. durch Rollen eines Teils des Bestandes A-C.

    Dem kann man widersprechen! Wenn du bspw. sonst einen ausschüttenden Immobilienfonds hättest, würdest du aufgrund der Wiederanlage und der damit verbundenen Haltefrist von 2 Jahren, nie wieder den Fonds loswerden können.

    Darf ich dem Widerspruch präzisieren, da die Aussage mMn missverständlich ist:

    Du kannst den Bestand, den Du 24 Monate hattest, zurückgeben, auch wenn in dieser Zeit eine Wiederanlage erfolgte.

    Richtig ist, dass für die wiederangelegten Stücke die Frist neu zu laufen beginnt. Für die aus diesen wiederangelegten Stücken resultierenden neue Stücke beginnt dann eine spätere Frist. Damit ist die Aussage richtig, dass immer neue Bruchteile entstehen, diese sich rein mathematisch immer weiter vermehren, allerdings in immer geringerem, gegen Null strebenden Wert.


    Unabhängig davon wäre ein Verkauf über die Börse möglich.


    Deka schreibt dazu

    Anteilrückgaben sind erst dann möglich, wenn der Anleger seine Anteile mindestens 24 Monate lang gehalten hat („Mindesthaltefrist“). Der Anleger hat seiner Rücknahmestelle für mindestens 24 durchgehende Monate unmittelbar vor dem verlangten Rücknahmetermin einen Anteilbestand nachzuweisen, der mindestens seinem Rücknahmeverlangen entspricht. Rücknahmestelle ist die depotführende Stelle.


    Quelle S.36 von https://documents.fww.info/fwwdok_3UB3VE6530.pdf

    Ich habe mit "nein" gestimmt, möchte aber dazu Anmerkungen machen:

    Zunächst hat mMn die Frage einen negativen Unterton durch das Verb "verleiten". Wenn ich darauf referenziere ist das "nein" richtig, denn ich überlege mir erst, was ich machen will, und nehme dazu das passende i.d.R. dafür dann richtige Depot, weswegen ich ein rundes halbes Dutzend habe.


    Früher habe ich Trades zusammengefasst bzw. nicht gesplittet, da die Orderkosten dann relativ hoch gewesen wären. Mittlerweile splitte ich manchmal über gestaffelte Limits. Hierfür wäre dann "ja" auf die Frage richtig gewesen.