Beiträge von Kater.Ka

    Alles falsch ;-)


    Sorry für das schlechte Erklären. Bei Fonds wird beim Verkauf der Gewinn versteuert. Mein Hinweis bezog sich darauf, dass man diese Steuer vermeiden kann, in dem man nur so viel verkauft, dass es von den jeweiligen Freibeträgen abgedeckt wird. Diese sind

    - die bekannten 801 €, die man auch schon vorab über den Freistellungsauftrag verteilen kann

    - zusätzlich der Grundfreibetrag von derzeit 9.744 €.


    Sofern das Kind nichts verdient kann man sich beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung holen und bei der Bank einreichen. Das reicht dann für einen Verkaufsgewinn von 801+9.744 = 10.544 €. In den 18 Jahren fällt ein Gewinn in ungefähr der Höhe an (nach Teilfreistellung von 30%), d.h. wenn man dann das Depot verkauft und neu kauft ist es bis dahin steuerfrei und das Kind spart gegenüber einem späteren Verkauf fast 2.000 € Steuern.


    Diesen Betrag kann man nur dann ausnutzen wenn PKV vorliegt, da es bei der GKV eine Zuverdienstgrenze gibt bei aktuell 5.640 € zzgl. den 801 € Sparerpauschbetrag. Daher müsste man bei den o.g. Annahmen die Aktion zweimal machen, z.B. mit 15 und 18, damit das Depot bis zum 18. steuerfrei ist.


    Das Geld wird sofort wieder in den/die ETF angelegt und weiter über Sparplan bespart. In beiden Fällen zählt dann der weitere Gewinn erst ab diesem Verkaufs- bzw Wiederanlagezeitpunkt.


    Mit der sonstigen Versicherung o.ä. hat es nicht zu tun, man nutzt nur einen Gestaltungssspielraum im Steuerrecht.


    Langtext hier die Punkte 4 und 5 https://www.finanztip.de/gelda…paren-fuer-kinder/#c91962


    Hier die Sparsimulation zum selber spielen https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=lerp2q3eff

    Die dort genannten Zinsen von 10.372 € abzüglich 30% Teilfreistellung sind der zu versteuernde Wertzuwachs beim Thesaurierer. Man spart mit der Methode oben maximal 10.372 * 0,7 * 26,375% = 1.915 € Steuern.


    In den letzten beiden Jahren kommt jeweils so viel Gewinn auf, dass der Pauschbetrag überschritten wird. Daher ist eine NV ratsam.


    Wenn immer noch nicht klar weiter fragen.

    Im Grundsatz ist das richtig. Allerdings gibt es auch zwei Nachteile, da man 1. die Wiederanlage ggf. kostenpflichtig machen muss und 2. der größere Anteil des Wertzuwachses nicht vom Pauschbetrag profitiert. Daher bin ich bei kleinen Beträgen eher für Verkauf und Wiederkauf, da man das besser steuern kann.

    Ist das eine Abrechnung oder zwei. Wenn zwei könnte ich mir vorstellen, dass es Klasse 6 ist und die Steuer über die Erklärung nächstes Jahr zurückkommt. Sollte auf der Abrechnung stehen. Ansonsten macht es keinen Sinn, da ein geldwerter Vorteil auf die halbe Stelle addiert mMn nicht mehr Steuer als die ganze ergeben kann.


    Als ich in grauer Vorzeit bei der Uni angestellt war haben die ständig unterjährigen Ausgleich gemacht mit ganz komischen Effekten. Ist das die erste Abrechnung nach der Änderung? Wenn ja würde ich mal die zweite abwarten.

    Hallo Danu , willkommen im Finanztip-Forum.


    Alle Deine genannten ETF sind möglich, der neuere ETF ist eine andere Anteilsklasse des Ausschütters. insofern unproblematisch. Der Vanguard war in der Vergangenheit ca. 0,1% p.a. besser https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00B6R52259,IE00B3RBWM25


    Freistellungsauftrag ja, da die sog. Vorabpauschale jährlich anfällt. Derzeit ist sie aufgrund Negativzins 0, das kann sich aber wieder ändern.


    Bei der ganzen Angelegenheit mal überlegen, ob nach einigen Jahren der Bestand verkauft und wieder gekauft werden soll, um das Depot zum 18. Geburtstag steuerfrei zu haben. Je nach Konstellation wäre dies nach aktueller Gesetzeslage erstmals nach ca. 6 Jahren (Freistellungsauftrag) bzw. 16 (NV und GKV-versichert) bzw. 18 Jahren (NV und PKV-versichert) der Fall. (Basis 50 € p.m., 7% p.a.)

    Da möchte ich mich mangels tieferer Kenntnis nicht abschließend äußern. Die Kosten sind sehr hoch gegenüber einem von Finanztip empfohlenen nachhaltigen ETF (2,3 zu 0,22%). siehe https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0629459743,LU0061928585


    Insofern wäre es aus diesem Aspekt heraus nicht meine Wahl. In der Auswahl der Aktien sehe ich deutliche Unterschiede, das wäre mMn individuell zu klären, in wie weit die Investments für den Anleger vertretbar sind.

    Dann mach ich mal weiter. Vorbemerkung weder chris2702 noch ich gehören zur Redaktion sondern stellen unsere Ansicht hier dar.

    Sollte ich die Summe auf ETFs mehrerer Anbieter verteilen oder reicht es, sich einen auszusuchen?

    Es reicht im Grundsatz ein ETF. Empfohlene hier https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

    Wenn ich die ETFs erworben habe, muss ich mich dann noch weiter aktiv um die Anlage kümmern? Wenn ja, was muss ich machen?

    Im Grundsatz: Nein.Wenn es ein Ausschütter ist - was manche aus steuerlicher Sicht bevorzugen - muss man sich um die Ausschüttung kümmern. Freistellungsauftrag in richtiger Höhe erteilen ist auch hilfreich.

    Bei thesaurierenden ETFs: Kann ich nachvollziehen, in welche Anlagen meine Dividende investiert wird?

    Das eingezahlte Geld wird anteilsmäßig gemäß Indexgewicht auf die Aktien aufgeteilt. Das geschieht analog mit den Dividenden.

    Die von Ihnen empfohlenen Online-Broker (Smartbroker etc.) schneiden bei den Nutzererfahrungen ziemlich schlecht ab. Warum halten Sie die Empfehlungen dennoch aufrecht?

    Ich bin bei den meisten Depotbanken Kunde. Es gibt einen gewissen Unterschied z.B. hinsichtlich Erreichbarkeit des Service, der bei den teureren nach meiner Erfahrung besser ist als bei den billigen. Allerdings habe ich den Support schon ziemlich lange nicht gebraucht. Bei Smartbroker handle ich sehr viel, das ist eine alte, zuverlässige Plattform, allerdings nicht so schick wie z.B. Scalable. Letztere läuft im Hintergrund über Baader, ebenfalls sehr solide. Ich hätte weder bei der einen noch bei der anderen Skrupel 50 T€ einmalig anzulegen.

    Da möchte ich widersprechen. Bitte auf der verlinkten Seite das Factsheet aufrufen und auf der zweiten Seite auf die Rendite schauen. Die liegt < 1%, da es auch für langlaufende Staatsanleihen "keine" Zinsen gibt. Sofern sich an der Zinssituation nichts ändert bleibt das auch so. Die historisch gute Entwicklung kommt daher, dass die "alten" Anleihen im Fonds gut verzinst waren und deswegen durch die sinkenden Marktzinsen der Wert gestiegen ist. Angesichts der Inflationserwartungen würde ich nicht damit rechnen, dass sich das fortsetzt, eher im Gegenteil. Die im Factsheet ausgewiesene Duration gibt das Zinsänderungsrisiko an. Würde der Marktzins um 1% steigen würde die Anleihe 23 (!) % an Wert verlieren.


    Für den anderen ETF lauten die Werte 0,26% Rendite und knapp 8 % Duration / Zinsänderungsrisiko.


    Da die ETF laufend umgeschichtet werden mit aktuellen Papieren werden die von mir genannten theoretischen Werte voraussichtlich nicht eintreten; man sollte sich nur dieser Mechanik bewusst sein.


    Langtext https://www.finanztip.de/investmentfonds/rentenfonds/

    Gehen wir noch mal systematisch dran: Finanztip empfiehlt Mischportfolios, je nach Risikoneigung mit höherem oder niedrigerem Aktienanteil. Ich unterstelle mal ein Alter rund um die 50. Wenn man die Regel Aktienquote = Lebensalter nimmt und alternativ 20% wegen der Zinssituation draufsattelt wäre man so bei einer Aktienquote von 50-70%.


    Die aktuelle Bewertung des sicheren Vermögensanteils ist (50+25)/175 = 43% und liegt damit im Zielbereich 30-50%. Für mich könnte sie etwas niedriger sein, aber das ist individuelle Abschätzung. Ggf. gibt es ja noch die Möglichkeit eines zusätzlichen ETF-Sparplans, das würde dann über Zeit zusammen mit der Wertentwicklung des ETF die Quote des Sicherheitsbausteins absenken.


    Die 100T€ würde ich nicht auf einmal einzahlen, auch wenn die Wissenschaft dagegen spricht. Meine irrtumsbehaftete Einschätzung: Saisonal wird es im Sommer meist ruckelig und man wird mehr und mehr sehen, wie das mit der Inflation weitergeht und speziell ob die Fed ins Tapering einsteigt.


    Anmerkung: die Rentenversicherung ist herabsetzungsgefährdet sowie 3,25% Höchstrechnungszins ist nicht 3,25% Rendite. Das ggf. noch mal nachrechnen wie die unterstellte und tatsächliche Entwicklung ist.

    aus https://www.visa.de/nutzungsbe…tsfragen-fur-den-ewr.html


    Wie in der globalen Visa Datenschutzmitteilung angegeben, können Ihre personenbezogenen Daten in die Vereinigten Staaten von Amerika, nach Australien, in das Vereinigte Königreich und in andere Länder, die nicht über gleichwertige Datenschutzgesetze verfügen, übermittelt oder in diesen gespeichert und verarbeitet werden.

    In den DKB Datenschutzbedingungen wird ebenfalls die Verarbeitung außerhalb des EWR angezeigt. Punkt 6 von https://dok.dkb.de/pdf/Information_nach_Art13.pdf

    Lese ich auch so. In dem Artikel bei Haufe wird die Home-Office-Pauschale als Heilung des Problems dargestellt, was eben für 1+2 spricht. https://www.haufe.de/finance/h…k_PI20354_HI14195482.html


    Ich schau noch in meinem Wiso nach, ggf. kommt dann ein Update.


    Update: Wiso erklärt es genauso, speziell die Notwendigkeit der Abgeschlossenheit des Arbeitszimmers von der restlichen Wohnung.

    Finanztip empfiehlt dazu, den 15-Jahres-Bedarf in Tages-/Festgeld umzuschichten und den Rest in ETF zu lassen. Das steht mMn schön illustriert hier: https://www.finanztip.de/altersvorsorge/auszahlplan/#c75017


    Die Schreiber im Forum tendieren statt zu 15 eher zu 5 Jahren. Ich bin ja schon in der Auszahlphase und habe weniger als 5 Jahre in Sicherheitsbaustein.


    Finanztest hat da einen schönen Simulator dazu. https://www.test.de/ETF-Einmal…ortfolio-5179990-5505798/ Bei dem sind etliche Katastrophen im Zeitablauf schon eingerechnet ... Langtext dazu gibt es im Oktoberheft 2020, wobei das Heft das Vorgehen in Einzelheiten etwas anders darstellt.

    Wie der Name schon sagt bekommst Du bei der Kreditkarte einen eigenen Kredit, während die Debitkarte den Betrag kurzfristig Dein Konto belastet. Die Girocard ist eine Debitkarte.

    Warnhinweis: Keine Steuerberatung.


    Bei den Ausgaben kann der auf die Vermietung entfallende Anteil mit den Einnahmen verrechnet werden, insofern macht es keinen Untersched. Bei meinem Wiso ist da ein Schlüssel im Verhältnis der Flächen hinterlegt.


    Ggf. beziehen sich die "unterschiedlichen Infos" darauf: Steuerlich könnte es attraktiver sein das Haus tatsächlich aufzuteilen. Dann könnte man den für die eigene Wohnung schneller tilgen und die Zinsen der vermieteten Wohnung länger und höher mit den Einnahmen verrechnen. Vielleicht kennt jemand hier den Aufwand das zu tun, um abzuschätzen, ob sich das lohnt.