Beiträge von DasHaus

    Okay, danke euch erstmal.


    Wenn ich also richtig verstehe, ist die TER nur ein "angenommener Preis". Ein "pi mal daumen" wert der ebenfalls schwanken kann?


    Ich habe heute, zuvaelligerweise ein Tag spaeter, die selbe Abrechnung fuer meine Tochter bekommen. Diese spart in den gleichen ETF seit dem 1.6.2021 und zusaetzlich in den iShares Core MSCI World seit dem 15.7.2021.

    Hier sieht das Blatt wie folgt aus:


    Sie zahlt wohl nur 0,04 % fuer den gleichen ETF ... 😖
    Und nur 0,08 % fuer den iShares Core MSCI World, welche angeblich bei 0,20 % liegt.


    Heist also, sie hat einfach (aus welchem Grund auch immer) Glueck gehabt, und hat weniger gezahlt als ich fuer den gleichen ETF?!

    Einfach weil die Transaktionskosten (und andere Kosten) fuer sie "irgendwie" besser lagen?!

    Halloechen,


    ich spare per Sparplan seit dem 1.10.2021 in den HSCB MSCI World ETF bei der ING.

    Laut der verlinkten webseite hat der ETF eine TER von 0,15%.

    Heuter aber bekomme ich eine "Kostenaufstellung zu Ihrem Direkt-Depot für das Jahr 2021" von der ING.

    Diese Kostenaufstellung der ING dient lediglich als "Kostenuebersicht", es ist keine Rechnung oder so.

    Sondern lediglich eine Information.


    Was ich nun komische finde ist, dass dort nun folgendes drin steht:



    Die "aggregierten Kosten" vom "Produkt" waren also 0,17%.

    Wieso ist das so? Wieso sind das nicht 15%, wie angegeben?

    Laut trackingdifferences.com ist die TD bei -0,04%.

    Das heist doch eigentlich, dass ich TER + TD = "Reale Kosten" haette, oder?

    Heist also 0,15 + -0,04 = 0,11% Kosten?

    Oder vermische ich hier nun drastisch etwas?


    Danke fuer weitere erklaerungen.. Ich stehe hier bisschen auf dem Schlauch und wuerde es gerne verstehen wollen.

    Ich habe mit der LBS telefoniert.

    Meine Frau hat einen Vertrag "ohne Limit".


    Wir versuchen nun unser Glück und Investieren nun 3000 Euro über 7 monate verteilt extra.

    Ich habe nichts im Internet gefunden, warum man uns deswegen kündigen sollte.

    Weder das Bauspardarlehen ist erreicht, noch ist der Vertrag seit 10 Jahren Zuteilungsreif.

    Hallo Zusammen,


    meine Frau hat noch einen "alten" (10 Jahre alt, noch nicht Zuteilungsreif) Bausparvertrag.


    Dort ist angegeben, dass man im Jahr 10% Bonus des eingezahlten Guthabens erhält.

    Heißt also, wenn sie im Jahr 480 Euro einzahlt, bekommt sie nochmal 48 Euro on top.


    Da wir denken, dass dieser BSV im nächsten Jahr Zuteilungsreif wird und wir etwas liquide Mittel haben, kam die Idee auf, dass wir ca 2000 Euro nochmal extra investieren.


    Wir haben nur Angst, dass uns dann womöglich die LBS kündigt. Daher wollte ich hier mal nach Erfahrungen fragen.


    Wir dachten auch, dass es vielleicht unauffälliger ist, wenn wir einfach den sparbetrag erhöhen, statt einmalig soviel zu investieren. Also von aktuell 40 Euro auf 300 Euro. Macht das Sinn? 🤔


    Hier ein paar Eckdaten zum Vertrag:

    Bausparsumme: 10.000

    Aktuell angespart (/inkl Bonus): 4394 / 4832


    Wenn wir die 2000 Euro extra investieren, kämen wir, laut meinen Berechnungen, am Ende auf eine Summe von ca 7500 Euro (selbst eingezahlt + Zinsen + Bonus). D.h. die Dahrlenssumme wäre "nur" 2500 Euro hoch... Wäre das ein Grund den Vertrag seitens der LBS zu kündigen, da "dass ein zu geringer Betrag" ist? Oder denkt ihr das geht so iO?


    Denkt ihr, dass würde klappen und keine Probleme machen? Sie zahlt seit Beginn nur 40 Euro im Monat ein.


    P.s.: ja, uns geht es hier wirklich nur darum soviel wie möglich aus dem Vertrag rauszuholen 🙃. 10% leichte Rendite und so 😉

    Alle ETFs passen sich dem Index an. Ein Index kann sich verändern, ja.

    Man kann es ungefähr so sehen:

    Ein Index setzt am Anfang ein paar festegelte Regeln auf. Uns diese "bleiben". Sobald sich an Unternehmen etwas ändert und sich dadurch nicht mehr an die Regeln halten, fliegen sie raus.

    Ich weiß nicht ob dir das was bringt, aber wir haben folgende Konstellation.

    Mein Schwiegervater überweist jeden Monat einen Betrag X auf das Konto meiner Kinder.

    Dieser Betrag X ist in Y Jahren Betrag Z.

    Mein Schwiegervater möchte sicherstellen, dass Betrag Z in Y Jahren auf deren Konto liegt. Der Rest ist Ihnen "egal".


    Da Y > 15 Jahre sind, habe ich auf eigene Faust entschlossen einen ETF Sparplan abzuschließen.


    Auch wenn der Anlagezeitraum lang ist, kann es passieren, dass Betrag Z in Y Jahren nicht vorhanden ist!

    Wir haben dann beschlossen, dass ich zusammen mit meinen Kindern entscheide was passieren soll, was wir nun machen. Im schlimmsten Fall müsste ICH die Differenz von MEINEM Geld nachlegen! Im Falle meine Kinder möchten das Geld sofort haben.


    Vielleicht könnt ihr auch eine ähnliche abmachen schließen? Warum nicht einfach mal (ich denke deine Kinder sind alt genug), mit ihnen darüber reden?

    Also die Renteninformation bildet die zu dem Zeitpunkt gespeicherten Daten und deren Ableitungen ab. Das muss nicht dem tatsächlichen Lebenslauf entsprechen. (Nicht alle Daten erreichen die Rentenversicherung automatisch.) Die Hochrechnung bis 67 muss nicht korrekt sein, weil die letzten 5 Jahre vielleicht gar nicht repräsentativ für die weiteren Jahre sind. Ggf. will man gar nicht bis 67 arbeiten. ... ... ...

    Danke. Ja das war mir bewusst.

    Aber wie im Eingangspost erwaehnt, wollte ich erstmal "irgendwo" anfangen und das ganze war/ist erstmal eine "Milchmaedchen"-Rechnung.


    Trotzdem danke fuer den Hinweis!

    Wenn ich mal zurückblicke auf die Zeit (vor ca. 32 Jahren), in der ich meine Rentenlücke bzw. meinen Bedarf für eine private Vorsorge zum ersten mal ermittelt hatte, und diese Zahlen mit den zwischenzeitlich - Jahr für Jahr - aktualisierten Zahlen vergleiche, wird mir schlecht.

    Mit den damals ermittelten Zahlen wäre ich heute, morgen und übermorgen mal so was von gar nicht hingekommen.

    Heißt... Schau dir die Entwicklung deines Nettovermögens, der Einkünfte und deines voraussichtlichen Bedarfs Jahr für Jahr an und reagiere entsprechend!

    Du meinst, deine "erste Rechnung" von vor 32 Jahren war viel zu niedrig? Oder zu hoch?


    Eine Jahr fuer Jahr kalkulation macht natuerlich sinn!

    Auch hier danke fuer den Tipp!


    Gute Idee mit dem Aufbrauchen! Weißt du denn schon wie alt du werden wirst?

    Ich denke hier ist ein bisschen Ironie enthaleten?! ;)

    Ich habe hier mit 67 + 30 Jahre gerechnet. Also somit ware ich dann 97 "um bereit zu sein zu sterben" :D

    Nein, aber ist klar dass das alles nur "wisch-wasch" Zahlen sind.

    Es ging mir ursprungspost nur um die fuer mich ziemlich sehr erschreckende Zahl von 1.100 Euro im Monat sparen! Mit ging es darum ob das wirklich sinn ergibt oder ob ich etwas falsch gemacht habe.

    Nachdem ich aber nun all die hilfreichen Kommentare erhalten habe, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich nichts falsch gerechnet habe, aber einfach falsche annahmen genommen habe.

    1100 Euro über 30 Jahre bei 7% ergeben 1,3 Mio Vermögen. 4% Entnahme ergibt 52000 Euro pro Jahr Entnahme.


    Das kann schon sein...

    Wie meinst du das mit 4% Entnahme?

    Ich denk das sind die beruehmten "Ich kann 4% aus meinem Depo nehmen ohne das mein Geld weniger wird", richtig?

    Darum geht es mir aber nicht. Es ging mir lediglich darum "alles auzubrauchen"...
    Aber trotzdem danke fuer die Rechnung/den Denkanstoss! Wenn ich es nochmal so rechne, komme ich mit den Zahlen wirklich hin.


    Hallo.


    Zu den Fehlerquellen bei Ableitungen aus der Renteninformation will ich mich hier einmal gepflegt zurückhalten. (Versicherungskonto geklärt, ...)


    Was kommt denn an Sparbedarf heraus, wenn vom aktuell verfügbaren Netto (also nach Abzug der Immobilienfinanzierung) ausgeht?

    Ich denke die Renteninformation habe ich richtig gelesen. Das sieht fuer mich nicht sehr kompliziert aus. Aber was meinst du mit Versicherungskonto? 😅


    Ein sehr guter Tipp mit "rechne es doch mal richtig". Heisst Haus-Kredit weg, Kinder-Sparplan raus, Auto-Kredit weg, Lebensmittel etwas reduzieren (weil wir dann ja nicht mehr die Kinder im Haus haben :)) und weniger Sparen.

    Habe das dann nochmal ausgerechnet und komme (wow, wie sich das alles summiert!!) auf eine neue Sparplan-Rate von ~550 Euro. Also tatsaechlich nur die Haelfte!


    Das kommt mir schon wesentlich erschwinglicher vor. Auch wenn das fuer mich, stand heute, nicht komplett machbar ist, dass ist wenigstens ein Betrag der nicht gaenzlich unmoeglich ist.


    Zumal ich mit diesm Betrag auf ziemlich genau 15% meines aktuellen Nett-Gehaltes komme, was wiederum genau "der grobe Spar-Richtwert" ist. Jedenfalls was das Video sagt :P.


    Vielen Dank fuer die Inputs!

    Das hat mir sehr geholfen!

    Hallo,


    ich habe mir soeben mal die Zeit genommen und meine Rentenluecke anhand dieser Anleitung dieses Videos ausgerechnet:


    Ich habe erstmal eine "Milchmaedchen"-Rechnung gemacht und einfach 80% meines aktuellen Netto einkommens als Basis genommen. D.h. ich habe mal die ganzen Kosten (die ich ggf. im Alter nicht mehr habe, beispiel: Haus-Kredit) einfach mal aussen vor gelassen.


    Ich bin dabei wie folgt vorgegangen:

    * 80% von [Netto-Einkommen] = X

    * Diesen Betrag (X) in den Inflationsrechner eingegeben = X+Inflation

    * Rentenbescheid genommen und 1.5% Rentenanpassung ausgerechnet = R

    * 20% (Steuern) von R abgezogen um meine Rente als Netto zu erhalten = R-Netto

    * X+Inflation MINUS R-Netto = Rentenluecke (Angenommen ich habe bisher nichts selbst angespaart und kein Erbe in aussicht)

    * Diesen Betrag (Rentenluecke) in den Vorsorgerechner eingegeben


    Das Ergebnis:

    Ich muesste ~1.100 Euro im Monat sparen.


    Jetzt ein paar Eckdaten zu mir:

    * Ich bin noch weit mehr als 30 Jahre von der Rente (mit 67 Jahren) entfernt.

    * Ich verdiene ~65.000 Euro im Jahr

    * Ich bin etwas weniger als 10 Jahre im Berufsleben


    Was mir stuzig macht:

    1. Ich dachte ich habe "genug Zeit" um mir meine Rentenluecke zu schliessen. Aber 1.100 Euro im Monat zu sparen ist fuer mich unmoeglich!

    2. In dem Video wird von ~15% "sollte man fuer die Rente sparen" geredet. Wenn ich nun die 1.100 Euro gegen rechne, komme ich auf rund 30% (also das doppelte).


    Mach ich bei der Berechnung etwas falsch?

    Oder gehe ich einfach bei 80% von meinem aktuellem Netto von "zu viel" fuer die Rente aus? Sollte ich mit etwas weniger rechnen?


    Vielen Dank fuer die Antworten!

    Leider ist das ein kleiner Trick von der ING um Geld zu machen.

    Also grundsätzlich ist es so, dass bei 75 Euro dividende (!), von der ING automatisch wieder eingelegt wird. Allerdings macht das die ING und nicht der font! Das heißt es fallen hier Transaktionskosten an, wie bei einer einmaleinlage.

    Du kannst dem ganzem aber widersprechen. Einfach eine support Email an die ING schreiben, dass sie das nicht machen sollen, wenn es denn von dir gewünscht ist.

    Mir scheint, du hast dich noch nicht so richtig mit der Thematik beschäftigt. Frag mal ein paar der Älteren hier im Forum, wie man das richtig macht ;-)

    Sorry wenn ich dazwischen Graetsche.. Aber kannst du vielleicht mal kurz anreisen "wie es richtig gemacht wird" ^^?

    Ich habe naemlich selber auch gehoert, dass man das "so aehnlich" machen sollte.

    Klar, vielleicht nicht alles rausnehmen, aber zumindest erstmal den ersten "Teil" (fuer vielleicht 1/2 Jahre?!).

    Hallo Zusammen,


    ich habe hier mehr oder weniger zwei Fragen in eine gepackt. Ich hoffe das ist in Orndung :).


    Aber kommen wir zur sache:

    Ich habe mich die letzten Monate intensiv mit dem Thema investieren und auch Altersvorsorge auseinandergesetzt, und vorallem auch Finanzip auf YouTube geschaut ;)

    Natuerlich wird immer und immer wieder von ETFs gesprochen.

    Nachdem ich nun meine Finanzen langsam in der Reihe habe, habe ich gemerkt, dass das mit der Altersvorsorge und dem ETF-Sparplan gar nicht so "einfach" ist (einfach in bezug auf "machbar").

    Klar, ich habe schon etwas uebrig, sodass ich mir einen kleinen Sparplan anlegen kann.

    Aber ich frage mich nun ob das reicht. Bzw. fuehrt die Frage in die Richtung:


    Benoetige ich ueberhaupt ein ETF Sparplan, wenn ich ein Haus habe?


    Vielleicht ist das ein bisschen Spitz formuliert, aber daraus laeuft es hinaus.

    Auch in diesem Video (Aktien & Immobilien: Kann man beides haben?) laeuft es mehr oder weniger auf ein "nein" hinaus.


    Ich frage mich nun also:

    Ist es wirklich ein "Entweder ETF oder Haus"?

    Ich habe "Angst", dass ich am ende zu wenig in ETFs investiert habe und demnach meine Altersvorsorge "schlecht" ist.

    Ja, ich haette dann ein Haus (im gegensatz zu einem "Voll-ETF-Investor").
    Das "bringt mir" aber nicht viel, wenn ich es durch meine "schlechte Rente" nicht mehr stemmen kann bzw. mir "nichts anderes mehr leisten kann" (Urlaub oder mal meinen Enkeln etwas gutes tun).


    Ich hoffe ihr versteht mein Problem und koennt mir eine ordendliche Antwort geben.


    Vielen Dank


    DasHaus

    Hallo ETFbeginner,


    ich glaube du verstehst da grundsätzlich was falsch was ETF und Investieren angeht. Zumindest wenn es nach finanztip geht.


    Am Ende ist es nämlich egal, ob ein nun ein ETF 0,1 0,2 oder 0,3 Prozent billiger ist als ein anderer. Auf die Kosten kommt es auf den langenzeitraum nicht an.

    Die strategy sollte sein:

    Heute ETF aussuchen, sparplan anlegen, 1x Jahr abchecken ob alles iO ist, nach 15 Jahren überlegen wie man weiter machen möchte (auszahlen oder weiter sparen).

    Vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten!


    Ja, es geht mir tatsächlich nur um die Übersicht/Dokumentation. Das Risiko, dass der Betrag am Ende nicht zur Verfügung steht, ist mir bewusst 😉.


    Manuelle Buchung würde ich gerne verhindern. Allerdings, da in naher Zukunft noch weitere Sparpläne hinzukommen, wird es früher oder später sowieso darauf hinauslaufen...


    Danke also! Ich werde mir performance portfolio mal genauer anschauen.


    Auf ein weiteres Depot würde ich auch gerne verzichten, da ich mit meinem aktuellem Broker mehr als zufrieden bin. Dennoch ein guter Tipp/Idee!