Beiträge von ygoe

    Ja, ich rechne das auch nur grob aus und ob ich nun knapp drunter oder drüber rauskomm, ist ja schließlich kein Verbrechen, wie vielleicht in anderen Fällen. Nur hier hatte meine Berechnung so gar nicht funktioniert, deshalb musste das geklärt werden. Nebenbei kann ich das Raus-und-rein-Spiel auch dafür nutzen, die Auswahl und Gewichtung im Depot anzupassen.

    Das verstehe ich nicht. Mit 30% TFS komme ich auf 773/0,7=1.104 €.

    Na ich hatte ohne jede Berücksichtigung einer Teilfreistellung (mangels Kenntnis über dieses erst seit 2018 existierende Konzept, auf das praktisch keine FSA-Erklärung im Web hinweist) einfach FSA + Topf addiert, wie im nachfolgenden Beitrag ja gezeigt wurde. Diese Berechnung habe ich selbst gemacht, das stand nirgends. War wohl falsch.


    Also darfst du dieses Jahr noch 284,76/0,7=406,8 Euro Gewinn machen.

    Gut, also habe ich die Teilfreistellung dann so verstanden, dass ich von allen Gewinnen erstmal 30 % abziehe, bevor ich irgendwelche Steuerberechnungen anfange. TR hat den Verlusttopf dann wohl genauso berechnet, also erst nach Abzug von 30 % des Verlusts.


    Okay, wenn Aktiendividenden auch zu den ETF in „sonstiges“ zählen und die Ordergebühren nochmal separat gezählt werden, wird mir das sowieso zu unübersichtlich. Vermutlich gibt's da Spezialsoftware für, die das ausrechnen kann, sich für mich aber nicht lohnt.


    Für die Zukunft weiß ich zumindest, dass der angezeigte Verlusttopf wohl stimmt und ich 30 % mehr Gewinn machen darf, um den FSA auszunutzen. Immer wieder was neues. Danke für die Hinweise!

    Also das mit der Teilfreistellung muss ich nochmal nachlesen, den Begriff kenne ich noch nicht. Der ETF ist IE00B4L5Y983. Beim Rückkauf will ich zusätzlich noch einen ähnlichen auf dem Index MSCI World SRI mit aufnehmen, ebenfalls thesaurierend.


    Ansonsten so viel vorab: Ja, ich hatte auch mit Aktien zu tun, das waren einige Trades im ersten Halbjahr, die nach zwischenzeitlichen Verlusten letztlich insgesamt einen Gewinn von 0,39 € gebracht haben. Der Verlustverrechnungstopf Aktien stand und steht auch auf 0 €. Nach dieser Zeit hatte ich genug von kurzzeitigem Aktienhandel. Seitdem habe ich nur noch eine einzige langfristige Aktie, aber nichts davon verkauft.


    Die Gesamtzahl der Transaktionen war bislang 33, die Ordergebühren hatte ich in meinen Zahlen vom Gewinn abgezogen. Ich nutze ein onvista-Musterdepot, um den Überblick zu behalten. Dort trage ich die Gebühr jeweils als Spesen ein. Vielleicht verfälscht das die Zahlen im Detail etwas. Die geringen Dividenden aus diesen Aktien habe ich nicht berücksichtigt, da onvista das nicht kann. Hab grade mal nachgeschaut, das waren 6,09 €. Zählen die nicht auch zum Aktientopf?

    Hallo,


    ich habe seit diesem Jahr ein Depot mit ETFs, die hier auch empfohlen werden. Das Jahr lief gut (danke für den Tipp!) und ich möchte einen Teil des Gewinns steuerfrei behalten, indem ich den Freistellungsauftrag für dieses Jahr ausnutze. Dazu habe ich einen Teil der ETF-Anteile verkauft, um sie bei nächster Gelegenheit zurückzukaufen. Das Depot habe ich bei Trade Republic, die Ordergebühr von jeweils 1 € ist dabei vernachlässigbar.


    In der TR-App wird mir angezeigt, wie viel des FSA ich in diesem Jahr bereits ausgenutzt habe. Außerdem wird angezeigt, wie groß mein Verlustverrechnungstopf für sonstiges (u. a. ETF) ist. Mit diesen Zahlen habe ich nun ausgerechnet, wie viele Anteile ich beim derzeitigen Kurs verkaufen kann, ohne den FSA zu überschreiten.


    Nachdem das getan war, wurde mir am nächsten Tag der neue Stand angezeigt. Zu meiner Verwunderung war der FSA da aber nicht aufgebraucht, sondern es war noch einiges übrig. In einer ersten Nachfrage an den TR-Support konnte man mir das nicht erklären. Ob ich nach deren Hinweis, dass sie keine Steuerberatung geben dürfen, nach Weihnachten nährere Details erfahre, ist offen. Kann mir hier jemand erklären, wie diese schräge Berechnung zustande kommt? Und wie ich das selbst ausrechnen kann, um den FSA doch noch voll zu nutzen und es nächstes Jahr gleich zielgenau zu schaffen?


    Hier die Zahlen vor dem Verkauf:

    Realisierter Verlust mit ETF dieses Jahr: 231,47 € (etwas holpriger Einstieg…)

    Verlustverrechnungstopf sonstige: 154,80 € (warum so wenig?)

    FSA: 773 € (das was von anderen Banken noch übrig war, ohne mein Limit zu überschreiten)

    berechneter maximal möglicher ETF-Gewinn dieses Jahr: 927,80 €


    Dann habe ich Anteile mit einem Gewinn von 921,42 € verkauft. Da sollten vom FSA noch 6,38 € übrig sein. Laut der App sind von meinem FSA nun aber angeblich noch 284,76 € verbleibend! Haben die falsch gerechnet? Rechnen Finanzämter anders als Mathematiker? Habe ich ein Wurmloch übersehen? Mir kommen Steuern gerade wie Würfeln vor. Für meinen Geschmack ist das zu undeterministisch. Ich konnte in diesen Zahlen keinen mathematischen Zusammenhang und kein Muster finden.

    Hallo,


    mein Vater hat sich vor gut 2 Monaten Anteile am ETF „BNPP EASY MSCI EU.EX UK EX CONTR.W.UE“ (LU1291100664) geholt. Danach hatten alle MSCI-World-ETFs etwa einen Monat lang eine Delle und sich dann nahezu wieder erholt. Andere sind seitdem weiter hochgegangen. Aber dieser hier ist stehen geblieben, der letzte Kurs ist vom 29.10. und jetzt ist der ETF wohl nicht mehr verkaufbar. Ich finde auch nirgends mehr Kursdaten oder andere Informationen dazu.


    Weiß jemand, was da los ist? BNP Paribas ist pleite und wurde aufgelöst? Oder haben die sich nur mit dem ETF-Vermögen abgesetzt und das Geld ist weg? Kommt man da noch irgendwie dran oder muss/kann man jemanden verklagen? ;)

    Hallo,


    ich habe leider ein grundsätzliches Verständnisproblem zu ausschüttenden ETFs. Was ein ETF ist, weiß ich. Dass ein thesaurierender ETF die Gewinne wieder anlegt, ist mir auch noch bekannt. So etwas habe ich schon. Aber was tut nun genau ein ausschüttender ETF? Im Web finde ich dazu keine klaren Aussagen, erst recht nicht zu meinen konkreten Fragen. Aber irgendjemand muss doch wissen, was da passiert.


    1. Was wird ausgeschüttet? Nur Dividenden oder auch Kursgewinne? Und wie oft?

    2. Falls auch Kursgewinne: Was passiert dann bei negativer Entwicklung? Muss ich in den Monaten was reinzahlen statt etwas rauszubekommen?


    Falls nur Dividenden ausgeschüttet werden und der Kursgewinn (bzw. -verlust) ein Buchwert bleibt, erschließt sich mir der Sinn von Ausschüttern nicht. Die meisten Gewinne werden z. B. bei MSCI World ja eher durch den Kurs gemacht, Dividenden sind wohl eher untergeordnet. Wenn ich etwas anlegen möchte, um davon monatlich etwas zu haben (ohne den Anlagewert unbedingt zu steigern), muss ich doch den gesamten Gewinn dafür nutzen.


    Gibt es vielleicht noch steuerliche Unterschiede? Oder werden Dividenden und Kursgewinne gleichermaßen als Kapitalertrag besteuert? Mir würde dann nur noch einfallen, dass bei regelmäßiger Ausschüttung der jährliche Freibetrag anders genutzt wird. Aber das ist dann auch egal, wenn ich einen thesaurierenden ETF wähle (ist übersichtlicher) und bei Bedarf regelmäßig kleine Anteile davon verkaufe, um so die Wertsteigerung in verfügbares Kapital umzuwandeln (Gewinn vorausgesetzt). Dafür empfiehlt sich sicherlich ein Broker mit minimaler Transaktionsgebühr.

    Danke für die Links. Tradesignal hatte ich bereits gefunden, aber nicht die 200-Tage-Linie. Dafür tausend andere Statistiken, die ich nicht kenne. Bei Traderfox habe ich die Linie gefunden, muss mich aber erst näher mit deren überladener Oberfläche auseinandersetzen.

    Ich habe jetzt einiges über das Verhalten eines Kursverlaufs um die 200-Tage-Trendlinie herum gelesen und würde mir das gerne mal selbst anschauen. Leider finde ich keine Quelle für Kursverläufe, die diese Linie anbietet. Gibt es das überhaupt oder muss man selbst mit dem Taschenrechner neben den Charts sitzen, weil es sonst ja zu einfach wäre? Ich wäre für Tipps dankbar, wo man übersichtliche Kurscharts von Aktien einsehen kann, mit allen wichtigen Auswertungen.

    ISIN: IE00B4L5Y983, eine eurer Empfehlungen (ING-Seite, Kaufpreis sieht man nur nach Login).


    Im Moment, nachdem ich den letzten Beitrag abgesendet hatte, ging der Kaufpreis auch ein Stückchen über den allgemeinen Kurs, der sich daraufhin ebenfalls leicht erhöht hatte. Vielleicht ist der Kaufpreis Echtzeit und der andere Kurs hängt immer einen Moment hinterher? Letztlich sind die Unterschiede wohl auch zu gering, um nennenswerte Vorteile daraus zu schlagen.


    Übrigens meine ich den ING-Direkthandel, keinen externen Handelsplatz. Das Depot existiert schon, ich hatte dort bereits andere Konten.

    Danke für die ausführliche Erklärung! Ich verstehe das so: Ja, Limit kann man machen, ist nicht weiter gefährlich, lohnt aber eher nicht, ein realistisches Limit zu ermitteln, so dass man nicht mehrmals nachsteuern muss.


    Das mit der Zyklik (Monat, Woche) hatte bei meinem Wunsch-ETF die letzten Monate und Wochen nur selten einen erkennbaren Effekt, wenn ich die Charts bei ING richtig lese. Daher könnte ich wohl auch einfach ab und zu auf den aktuellen Kurs schauen, und wenn er mir günstig erscheint, sofort bestmöglich kaufen. Ich nehme mal an, dass ich dann auch mit einiger Wahrscheinlichkeit in kurzer Zeit (Sekunden bis Minuten) etwa den zuletzt angezeigten Kurs bekomme, oder? Interessanterweise ist der Kaufpreis jedes Mal, wenn ich das Kauf-Formular öffne, leicht unter dem allgemein angezeigten Kurs. Ich dachte, der Kaufpreis liegt über und der Verkaufspreis unter dem Kurs?

    Hallo,


    in einem der Tipps hier wurde erklärt, warum es sinnvoll ist, ETFs zwischen 15 und 17 Uhr zu kaufen, weil dann alle wichtigen Börsen geöffent sind und die Preise am besten sind. An anderer Stelle wurde auch erwähnt, dass man bei Verwendung eines Limits mit etwas sportlichem Ehrgeiz das Limit auch niedriger ansetzen kann, um einen möglicherweise vorübergehend niedrigeren Preis zu bekommen.


    Jetzt frage ich mich, was eigentlich gegen die Nutzung von Limits spricht. Dabei bleibt die Order allerdings mindestens den ganzen restlichen Tag gültig. Die Zeit lässt sich also nicht auf 15 bis 17 Uhr beschränken. Außer ich lösche die nicht ausgeführte Order um 17 Uhr wieder. Aber warum auch, denn es kann mir doch egal sein, wann der Preis sinkt.


    Die einzige Gefahr, die ich dabei sehe, ist, dass der Preis am folgenden Tag noch weiter sinken könnte. Aber damit muss man eh immer rechnen und wenn ich ein Limit setze, muss ich damit rechnen, zu diesem Preis zu kaufen.


    Habe ich was übersehen?


    Ich möchte den Direkthandel bei ING nutzen, für MSCI-ETFs. Habe ich das richtig verstanden, dass die Ordergebühr nur anfällt, wenn die Order auch tatsächlich ausgeführt wurde? (Ein nicht erfülltes Limit wäre also kosten- und folgenlos.)