Beiträge von falli

    Also der AG Anteil ist unabhängig von dir richtig?

    Dann würde ich den ignorieren und als Goodie mitnehmen. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.


    Dein Eigenanteil wird mit 15% bezuschusst. Es gibt von Finanztip ein Video wo in so einem Fall eine (garantierte) Mindesrendite von 2% nach Kosten empfohlen wird. Wenn der Vertrag das schafft, dann kann man es sich überlegen wie es für den eigenen Fall aussieht. Das hängt dann konkret vom Einkommen (über/unter JAEG, BMG der RV) und den sonstigen Investitionen ab.


    Wenn dir der Berater die Rendite nach Kosten nicht mitteilen kann, dann Lauf! XD

    Ohne konkrete Zahlen führt das hier doch sowieso zu nichts.


    Ohne Seiteneffekte ist es im deutschen Steuersystem ausgeschlossen und darauf wollen hier alle hinaus.


    Was bei deiner Freundin konkret passiert ist sieht man nur auf den Gehaltszetteln. Und die wirst du (hoffentlich) hier nicht posten. Ich bin mal gespannt was da genau bei deiner Freundin war! Berichte dann bitte hier :)

    Das neue Gesetz ist erst ab dem 1.12 in Kraft getreten also gilt bei dir leider Bestandsschutz. Wahrscheinlich ist er ab September 2022 dann monatlich kündbar. Evtl hast du aber eine Chance über die neuen Sonderkündigungsrechte rauszukommen. Wenn der Anschluss an der neuen Adresse belegt ist oder die gleiche Leistung nicht angeboten werden kann darf man kündigen.


    Ich bin jetzt aber leider kein Experte und weiß nicht ob hier Altverträge auch rausgenommen sind.

    Ja hast recht. Hab mich im darunterliegenden Beitrag korrigiert.


    Hab noch nie die Werbemasche gesehen, das man die Netto Ersparnis zum AG Anteil dazurechnet. Die werden ja immer kreativer.

    70% ist kein schlechter Zuschuss aber ja kein No Brainer. Da hängt es echt an den Kosten ob es sich bei 0.9% lohnt. Da es eine externe Versicherung ist eher nicht.


    Ok ich kannte die Höhe deiner VL nicht. Oft sind es ja die berühmten ca 7 Euro pro Monat. Das wären dann Kosten von 15% pro Jahr auf deine Einzahlungen was doch schon sehr hoch ist.

    Moment Sorry. Ich hab mich da glaube ich durch die Rechnungen verwirren lassen.


    Ignoriere mal die ganze Brutto/Netto rumrechnerei und Vergleiche was du Brutto zahlst und was der AG Brutto zahlt. Dann hast du den AG Anteil. Ist er über 100% dann kann man es mitnehmen. Bei weniger würde ich mich den anderen hier im Chat anschließen.

    Dein AG Zuschuss ist nicht 70% sondern 230%.


    Der AG zahlt nochmal mehr als das doppelte von dem was du reinsteckst. Gesetzliches Minimum sind 15%.


    Meiner Meinung nähern wir uns hier wieder der No Branier Ecke. Ich würde aufjedenfall das Angebot nicht komplett liegen lassen. Die Höhe des Geldes die du einzahltst + das was der AG zahlt ist garantiert. Du kannst es also entspannt als risikolosen Anteil für die Altersvorsorge sehen. Selbst nach Kosten kommt da mehr raus als wenn du es einfach ins Festgeld oder Tagesgeld legst.


    Die Höhe des Beitrags würde ich nach deinem Sicherheitsbedürnis ausrichten mindestens aber schauen das die VL eingepackt wird. Das besparen der ETFs mit der VL ist auch nicht das gelbe vom EI da die Kosten prozentual da auch recht hoch sind.

    Sorry, meine Glaskugel ist kaputt.


    Du hast dich doch vor 3 Jahren aus einem bestimmten Grund für diese Aufteilung entschieden. Stimmen deine Annahmen noch? Bleib dabei. Hat sich was geändert? Passe deinen Mix an.


    Was in Zukunft besser läuft weiß keiner.

    Dagegen musst du rechnen das deine gesetzliche Rente um ca 40 Euro weniger ist im Monat (Pi mal Daumen 1 Euro pro Jahr). Auf die Auszahlung fällt der doppelte Krankenkassenbeitrag an (Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil) Und bei 0,9% schlägst du nichtmal die Inflation.

    Achja nach persönlichem Steuersatz wirst du das Ding auch noch versteuern müssen.



    Ich glaube du hast dir die Frage schon selbst beantwortet. Der einzige der an dem Ding verdient ist der Vermittler.


    Was du evtl machen könntest, wenn du die VL sonst liegen lassen würdest ist ca 30 Euro einzuzahlen. Dann würde nur die VL und der AG Zuschuss einfließen.

    Am besten nochmal den Steuerberater fragen. Das ganze Thema ist aber eher bei Lohnersatzleistungen (Eltergeld, ALG) wichtig.


    Mit der Steuererklärung wird das ganze dann glatt gebügelt. Möglichkeiten wie man möglichst viel von der Abfindung behält können andere Experten nennen.

    Das hängt von den Konditionen ab. Wie ist die BaV aufgebaut (Versicherung, Direktzusage)? Was passiert mit dem Geld was da reingelegt wird (Garantiezins, Fonds, ETFs)? Wie hoch sind die Kosten?


    Wenn du die Eckdaten nennen kannst, tut man sich hier leichter dir zu helfen.


    Von Saidi gibt es ein Video dazu. Beim Mindestzuschuss von 15% muss eine BaV mindestens 2% Rendite nach Kosten haben damit es sich lohnt. Darunter macht man wahrscheinlich Verlust (reduzierung der gesetzlichen Rente + Inflation)

    Ansich gilt Fifo also für die Anteile die du zuerst gekauft hast fallen auf den Gewinn Kapitalertragsteuer an.

    Einige Foristen haben deswegen Excellisten wo sie die gekauften Anteile und deren Wert dokumentieren.


    In deinem Fall kann man es aber wahrscheinlich gut überschlagen.


    Du verkaufst 20% deiner Anteile D.h. auf die werden 20% des aufgelaufen Gewinns verteilt.

    Heißt du hast einen Gewinn von 1000 Euro auf die Anteile 30% davon unterliegen der Teilfreistellung für Aktienfonds Also müsstest du 700 Euro Gewinn versteuern. Wenn dein Sparerpauschbetrag also noch nicht ausgeschöpft ist zahlst du gar keine Steuern wenn er komplett benutzt ist ca 25% Also im Worst case ca 175 Euro

    Hi,


    Also ich hab den ETF nicht teile aber deine Meinung zu ESG. Finde es auch merkwürdig das sie den ACWI einfach ersetzen.


    Sollte die Änderung tatsächlich kommen würde ich den ETF einfach ruhen lassen und einen neuen aussuchen den ich bespare. Im Anschluss diesen jedes Jahr unter Ausnutzung des Freibetrags verkaufen/gegen den neuen tauschen.


    Wegen den Kursen brauchst du dir keine Sorgen machen. Der hängt hauptsächlich von den Aktien im Index ab wird also im großen und ganzen kurzfristig/mittelfristig stark mit den anderen Weltindizies korrelieren.

    Also bei Krypto gilt prinzipiell der Grundsatz. "Not your Key, Not your Coin" und besonders weil es in der Vergangenheit immer wieder Probleme gab würde ich die Coins auf jedenfall rausholen. Es muss nicht mal die Börse betrügen. Es reicht wenn ein Hackerangriff passiert und dann sind die Coins weg.

    Wenn ich dann sowas lese dann muss ich immer schmunzeln. Wo ich in Florida in den USA eine Zeit lang gelebt habe sind bei jedem Gewitter in der Firma in der ich war alle Paar Minuten für mehrere Sekunden der Strom ausgefallen. Ohne USV unterm Schreibtisch ging garnichts. Ich glaube ich habe hier in Süddeutschland in den letzten 5 Jahren einen Strom Ausfall mitbekommen ^^

    Achtung! Es gibt die sogenannte Vorabpauschale. Durch die niedrigen Zinsen ist sie aktuell 0 aber das muss nicht die nächsten 20 Jahre so bleiben. Die würde ohne Freistellungsauftrag komplett anfallen und müsste über die Steuererklärung zurück geholt werden.

    Das viel Geld rumliegt ist natürlich schade aber bei diesen Policen auf Rendite zu hoffen ist leider auch vertane Mühe.


    Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen will hier ein Beitrag von Hartmut Walz:


    https://hartmutwalz.de/finger-weg-von-indexpolicen-ein-paradebeispiel-fuer-eine-schiefe-wette/


    Das Problem an den Dingern ist, ist das Aktienmärkte eine starke Volatilität haben und die Gewinne für die Garantie gedeckt sind aber die Verluste komplett einfließen. Besonders bei einem kleinen Index wie dem EuroStoxx 50 hat das zur Folge, dass der über Jahr sich positiv entwickelt in deinem Vertrag aber nichts hängen bleibt.


    Meine Freundin hatte von 2018 - 2019 eine solche BaV angedreht bekommen und in den 2 Jahren genau 0 Euro Indexbeteiligung gehabt obwohl vergleichbare ETF zweistellig performt haben.


    Einfach mal beim Berater die Indexbeteiligungen der vergangenen Jahre im Vergleich mit der tatsächlichen Performance der Indexe zeigen lassen. Dann ist klar was ich meine.


    Ich denke für deine Mutter wäre sowas wie Festgeld interessant auch wenn es nicht die wahnsinns Renditen bringt. Aktien sollen keinem den Schlaf rauben!

    Eine Erwerbsminderungsrente und Witwenrente gibt es ja auch in Deutschland. Ob sie reicht ist ein anderes Thema.


    Eine BU sorgt dafür vor wenn du noch arbeiten kannst aber nicht mehr in dem was du zur Zeit machst. Wenn man garnicht mehr kann gibt es dann beides.


    Meine Erfahrungen beschränken sich aber tatsächlich auf die USA und deren Einstellung zu Versicherungen ist wahrscheinlich auch nicht das gelbe vom Ei :S