Beiträge von InvestmentTom

    Alles klar, danke Kater.Ka


    Ich verstehe jetzt unsere verschiedenen Ansätze auch schon besser. Und ja, Dein Input hilft mir auf jeden Fall, über die potenziellen Fallstricke meiner Strategie nachzudenken. :thumbup:


    Was Deine Frage zum Global Clean Energy betrifft: Ich lese gerade ein Buch von Adam Khoo (engl. Wikipedia). Das für mich interessante an seiner Aktien-Strategie ist, dass diese eigentlich recht "konservativ" angelegt ist und so würde ich es auch mit dem GCE halten: Er kauft nur, wenn ein klarer Aufwärtstrend erkennbar ist und verkauft aber auch umgekehrt nur bei einem klaren Trendwechsel. Er verwendet dafür die gleitenden Durchschnitte mit 50 und 150 (!) Tagen. (Vermutlich hat er die Werte in den letzten Monaten etwas reduziert, da selbst der Aktienmarkt noch launischer geworden ist... ;)) -Also nein, ich würde ihn jetzt (noch) nicht kaufen.


    Aber auch ein "Ja" dazu, dass es (sehr) schwierig ist, den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg zu finden. :thumbup:


    Meine Annahme war nun, dass ich zum Beispiel bei einem Zugewinn von 15% innerhalb der ersten knapp zwei Monate des Jahres nun auch immer noch spät mit 8-10% aussteigen kann und damit immer noch um die 40-50%p.a. erreiche. Steige ich bei erreichten 1,7% nach der selben Zeit (wären dann 10%p.a.) spät aus, bleiben am Ende gleich nur noch 5 oder 6%p.a.. :/


    Sag mir gerne (noch einmal? ;)) wo ich mich da in der Überlegung vielleicht vertan habe. Danke und guten Wochenstart!


    LG Tom :)

    Ich hatte jetzt gedacht, mein letzter Post hätte eh noch einiges an Fragen bzw. Unklarheiten enthalten Kater.Ka;)


    Habe mich gestern noch einmal intensiver mit meinem "Lieblings-Fond" dem "BIT Global Internet Leaders 30 R - I" auseinander gesetzt. Dieser hat laut Frankfurter-Börse eine "Sharp-Ratio" von 7,35 und liegt damit dort an fünfter Stelle aller gehandelten Fonds. Er ist damit jedoch der erste (beste) Fond im Ranking, der riskanter aufgestellt ist. Eine Recherche zum Thema "Sharp-Ratio" ergab, dass das durchaus positiv ist. Wie die Volatilität von 28% einzuschätzen ist - v.a. bei einem Gain von > 112% p.a. verstehe ich noch nicht so genau. Vielleicht kannst Du mir hier bei Sharp Ratio und Volatilität etwas weiterhelfen Kater.Ka ?

    Vielen Dank und liebe Grüße! 8)


    Tom

    Guten Abend!


    monstermania danke für Deinen Beitrag. Ich freue mich, wenn Leute mit Erfahrung den "Jungen" unter die Arme greifen. Ich finde es aber etwas schade, dass Du als erfahrener Hase meine Aktien-Fonds mit CFD gleichsetzt!? Wenn ich Dir jetzt beginne zu erklären, dass man bei Aktien-Fonds maximal den einfachen Einsatz verlieren kann, kommt mir das etwas seltsam vor... 8o

    Im Nachhinein, gewinne ich jede Woche im Lotto

    Nicht nur Du. Da verstehe ich aber auch den Zusammenhang nicht... Ich investiere seit Mitte 2020 in die genannten Fonds und hatte damit bisher einen für mich schönen Erfolg. Es fällt mir etwas schwer, aus Deinem Post konstruktive und hilfreiche Dinge herauszulesen... ;)


    Kater.Ka die von Dir verlinkten "Amundi Internetaktien" brauchten jedoch mehrere Monate, um richtig abzustürzen. Das sieht nur jetzt so dramatisch aus, weil es die Zeit-Skala über die Jahre sehr zusammenstaucht. Wenn Du sagst, Dir ist so etwas für einen größeren Teil Deiner Einlage zu riskant, dann passt das für Dich sicherlich so.


    Mir fehlen nur bisher noch immer die wirklich stichhaltigen Argumente, um es für mich auch so zu sehen. Wie schon angedeutet, habe ich täglich einen Blick auf den Kurs und wenn ich jetzt nicht damit rechnen muss, dass der dramatische Absturz innerhalb weniger Tage verläuft, mache ich mir noch nicht so viele Sorgen. Siehst Du Kater hier ein solches Risiko? :/ Nachdem jeder Fond in zig Aktien investiert hätte ich da - bis auf ganz wenige dafür umso dramatischere Szenarien - kaum ein Risiko dazu gesehen?


    Ich werde auch noch Stop Loss Orders einstellen, um mich weiter abzusichern. :thumbup:


    Ah ja, was den "Lloyds-Absturz" betrifft: Das war der März 2020... ;) Das war jetzt definitiv nicht "Lloyds spezifisch"!?!


    Ich denke, ich verstehe Deinen Einwand bzgl. Sektorrotation. :/ Nachdem ich ja auch schon mehr als ein Auge auf Aktien geworfen habe, ist mir bewusst, dass man auch mal auf das falsche Pferd setzen kann und dann besser mit einem blauen Auge als mit einem Totalschaden aussteigen sollte. ;)

    Wie gesagt würde ich mich so aufstellen, dass es auch weitergeht, wenn die hohen Renditen nicht kommen. Ansonsten ist Spekulation nichts verbotenes

    Bei mir geht es ohne Probleme auch weiter, wenn die Renditen niedriger sind. Ich investiere ja nun nicht meine Wohnung und muss daher keine Mindest-Rendite schaffen. Ich kann auch ganz easy mit 8-12% chillen (war das nicht der Schnitt z.Bsp. vom S&P 500?) 8o


    Ich lese mich dazu weiter in Aktien ein und spekuliere da ein wenig - das ist dann mein "Hot Shit". :D


    Euch noch einen schönen Abend! CU :thumbsup:

    Guten Morgen Kater.Ka !


    Ich muss vielleicht auch noch ein paar Dinge klarstellen, damit wir uns nicht missverstehen:


    Ich habe mich vor meinem initialen Posting nicht wirklich mit der Finanztip-Seite selbst auseinander gesetzt, sondern bin über eine Suchmaschine auf der Suche nach einem Finanz-Forum hier gelandet.


    Ich habe Mitte letzten Jahres begonnen, mich selbst um meine Veranlagungen zu kümmern, nachdem ich von der Performance der Fonds und den (v.a. im Verhältnis zu den Gewinnen) recht hohen Gebühren (1/3 des Gewinns!) des Depots (inkl. der Gebühren des Beraters) enttäuscht war, welches mein Finanzberater für mich betrieben hat. - Gut möglich, dass ich hier - ohne es damals zu wissen - schon in einem ähnlichen "Spannungsfeld" war, wie in unserer Diskussion hier Kater. ;)


    Mein ursprünglicher Plan war sogar, direkt in Aktien zu investieren oder zumindest in Fonds und Aktien. Auf Grund der tollen Performance "meiner" Fonds oben habe ich dann mehr Geld in den Fonds angelegt und bin es mit den Aktien langsamer angegangen. Wegen der Risiken und der Lernkurve schien das auch eine ganz gute Idee. :P


    Am Ende des Jahres hatte ich dann hochgerechnet mit den Fonds eine Performance von ca. 40% p.a. und mit den Aktien 20% p.a. (die hatte ich zu lange gehalten...) erreicht und war sehr zufrieden.


    Seit einiger Zeit lese ich mich weiter in das Thema Aktien ein. Das heißt, ich bin vermutlich weniger der "Geldanleger" sondern mehr der "Spekulant"!? Vielleicht kommen unsere unterschiedlichen Herangehensweisen daher Kater?


    Doch nun wieder zurück zu den zuletzt diskutierten Punkten:

    Wo ich Dir noch immer nicht ganz folgen kann Kater, ist, wo Du bzw. wie groß Du das Risiko dieser "Satelliten" siehst? Wenn ich mir den Kurs-Verlauf ansehe, sind die alle in den letzten Jahren maximal ein paar Prozentpunkte eingebrochen. Siehst Du ein nennenswertes Risiko darin, dass so ein Fond kurzfristig (innerhalb von ein bis drei Tagen) um einige zig-Prozent einbrechen könnte? Sollte das nicht - auch wenn diese Fonds per Definition riskanter aufgestellt sind - durch die Streuung in den Fonds abgefangen werden?


    Guten Start in den Tag Euch allen und liebe Grüße


    Tom

    Danke für das schnelle Feedback Kater.Ka


    Wo ich Dir noch nicht ganz folgen kann, ist der Punkt mit der Langfristigkeit. Ich bin ja eben nur mit meiner Frau, aber mit keinem der Fonds verheiratet. 8o


    Sprich, ich kann ja jederzeit aussteigen, wenn sie Performance nicht passt. Und selbst wenn er von den +180% innerhalb eines Tages auf +130% einbricht, war das immer noch effektiv und ich verlagere mich auf einen anderen attraktiven Fond.


    Oder geht Dein Tipp in Richtung langfristiger Anlage im "Buy & Don't Look & Hold" Prinzip? Da sind langfristig stabile Renditen sicherlich besser. Ich checke meine Fonds täglich. ;):thumbup:


    Gute Nacht!

    Hallo zusammen,


    danke für das Willkommen von Kater.Ka und die Beiträge von Euch allen. :thumbsup:


    Bezüglich der steuerlichen Situation hatte ich vergessen zu erwähnen, dass ich aus Österreich komme - wenngleich es auch hier nicht sichergestellt ist, dass die Besteuerung über 10 Jahre die selbe bleibt... 8)


    Ich muss gleich vorausschicken, dass meine Idee vorerst mal auf Eis liegt, da meine Frau ein massives Veto eingelegt hat.


    Ich werde aber an der Idee dran bleiben, etwas daran feilen, rechnen und inzwischen mit dem "normalen" Ersparten investieren.


    Weil die Frage nach den Fonds aufgekommen ist, in die ich investiere, hier eine kurze Liste incl. der 3 bzw. 12 Monate (inkl. März-Crash + V-Shape) Performance:
    (Ist keine Werbung, ich stehe mit keinem der Fonds in einer engeren Beziehung :)! - Ich kann die Fonds - vielleicht bis auf BlackRock, die in den letzten Monaten etwas nachgelassen haben - sehr empfehlen. Tolle Performance, stabile Performance über mehrere Monate und relativ geringe Volatilität - soweit ich das beuteilen kann.)

    Fond ( + Link auf finanzen.at) ISIN Performance (3 bzw. 12 Monate)
    BIT Global Internet Leaders 30 R - I Fonds DE000A2N8127 ca. +65%
    ca. +250%
    Lloyd Fonds-European Quality & Growth R Fonds DE000A2PB6C6 ca. +85%
    ca. +110%
    BlackRock Global Funds - World Technology Fund D2 Fonds LU0376438312 ca. +31%
    ca. +90%
    BNP Paribas Funds Energy TransitionI Capitalisation Fonds LU0823414809 ca. +53%
    ca. +190%
    Structured Solutions - Next Generation Resources Fund Fonds LU0470205575 ca. +56%
    ca. +180%


    Jeder dieser Fonds hätte also in den letzten Monaten mehr als ausreichende Performance für meinen "Plan" gehabt. Aber klar, es geht in so einem Fall schon um eine Prognose für die kommenden 5 bis 10 Jahre...


    Kater, Deine ETFs sind vermutlich die etwas stabileren Anlagen, spielen jedoch (zumindest aktuell!?) in der Performance in einer anderen Liga...


    Was die Tilgung betrifft, bin ich aktuell überhaupt nicht motiviert, hier mehr als geplant hinein zu stecken, da ich aktuell quasi 0% Zinsen zahle. Da investiere ich lieber das Geld, das im Monat übrig bleibt.


    @Corona-Bremsspuren: Da bin ich echt gespannt. Die Amerikaner hatten auf der Börse ja kaum ein Auge auf Corona und waren bis zuletzt extrem optimistisch. Ob sich das nun noch ändert, wo Corona mit Impfungen & Co langsam besser werden wird? Ja klar, manche Unternehmen werden straucheln, manche Konsumenten auch - wobei die Staaten ja extrem Kohle hineinstecken, das abzufangen... :/ Da hätte ich sogar eher einen Aufschwung - "After-Corona-Frühling" erwartet. Oder ist das zu optimistisch?


    Pumphut , ja klar, Sicherheit ist mit Familie schon ein Thema - und wohl auch der Hauptgrund für das Veto meiner Frau. Ich hatte da auch nur ein geringes Risiko gesehen, denn wenn man die Kurse im Blick hat und weil sich Fonds ja nicht ganz so dynamisch entwickeln wie Aktien, wäre ich davon ausgegangen, dass ich einen massiveren Crash durch Verkäufe bzw. Umschichtungen schon hätte vermeiden können... Aber klar, 100%ige Sicherheit gibt es da nicht. - Ohne Risiko hat man halt auch wenig(er) zu gewinnen. Und wie gesagt, ich hatte das Risiko insgesamt nicht so groß und durchaus handhabbar gesehen. Ja, ein öfteres Umziehen wäre noch eine andere Art von Risiko - und auch nicht zur Freude meiner Frau ;) - gewesen...


    Nachdem "meine" Fonds aktuell so gut performen, muss ich eben so das Kapital fleißig vermehren und dann in ein oder zwei Jahren nochmal nachrechnen. :)


    Danke nochmal, bitte aber gerne noch um Meldungen, Kommentare und Diskussion zu den verschiedenen Sub-Themen. :thumbsup:


    Kennt jemand noch weitere Aktien-Fonds mit derart guter Performance und Stabilität?


    Bis bald,

    Euer Tom

    Hallo liebes Forum!


    Ich hatte letzte Nacht eine sehr unkonventionelle Idee und suche Mitdenker. :)


    Nachdem Fonds derzeit 20-100% pro Jahr machen, kam mir die Idee:


    Warum (mit Frau und zwei Kindern) nicht die Wohnung verkaufen, Restkredit zurückzahlen, nettes Haus mieten und den Rest der Verkaufssumme in Fonds anlegen?


    Nach einer ersten Rechnung, würde es klappen, die notwendige Miete rein aus dem Gewinn (Nacht Steuer) zu finanzieren, solange die Fonds im Schnitt mindestens 10% oder besser 15% machen.


    So lange die Fonds noch viel mehr machen, würde sich das Kapital sogar so schnell vermehren, dass in späteren Jahren auch 5% reichen könnten!


    Was haltet Ihr von der Idee? Zu verrückt?!


    Kennt jemand verlässliche Daten, wie gute Fonds in den letzten 10 Jahren im Schnitt performed haben?


    Wie schätzt Ihr die kommenden 10 Jahre ein?


    Wenn der Markt "austrocknet", könnte ich immer noch entweder kaufen, oder das bis dahin Ersparte (statt dem Gewinn) zum Mieten nutzen?!


    Wie groß ist bei der Sache das Risiko wirklich?


    Danke allen für's Mitdiskutieren. :)


    Liebe Grüße


    Tom