Beiträge von HeikoW

    Guten Tag,


    wenn man eine Immobilie, die sich in der Russichen Föderation befindet, verkauft, fallen zum einen der Spread an (Wechselkurs bei Ankauf oder Verkauf der Währung) sowie Transaktionskosten. Letztere liegen meist bei 1%. Bei 100.000 Euro Wert der Immobilie sind das allein 1000 Euro, die sich die Bank für "einen Klick" bezahlen lässt.


    Gibt es ein kostengünstiges Verfahren für diesen Zahlungsverkehr, z.B. ein Konto bei der Bank mit Sitz in der Föderation und Deutschland, bei der die Gebühren niedrig sind?


    Viele Grüße

    Heiko

    Danke zusammen, so wie Oekonom das beschrieben hat, ist es offensichtlich korrekt. Kauf war natürlich nicht ein Sonntag, sondern der Montag. Auf der Abrechnung steht, dass kein Kupon ausbezahlt wird. Das liegt daran, dass das Zeitfenster zwischen Kauf und Auszahlung zu klein ist. Ich fand das trotzdem merkwürdig und warf die Frage in die Community.


    Das ist in der Tat merkwürdig: auf boerse-stuttgart mit Stückzinsen., auf comdirect ohne. Da frage ich nochmal die IR, jetzt ist wohl die Verwirrung komplett. Abgerechnet hat es die Bank ohne Stückzinsen.

    Hallo Ökonom,
    danke für deine Ausführung. Das ist richtig, ökonomisch macht das keinen großen Unterschied.


    Ich habe weder Stückzinsen bezahlt noch den Kupon bekommen. Aber ich kenne das so, dass der Kurs am Stichtag in dem Fall um 5,25 Prozent fällt. Hier nicht. Ist das eine besondere Art von Anleihe, also hat sie einen bestimmten Namen, der zeigt, dass man keine Stückzinsen bezahlt?

    Ich habe die Anleihe A11QFG gekauft, eine nachrangige Anleihe einer liquiden Lebensversicherung . Bisher bin ich mit Anleihen gut gefahren.


    Die hier hat keine Stückzinsen. Der Kauf war am 10.07., die Kuponzahlung am 15.07. Ich habe jedoch keinen Kupon erhalten. Weiß jemand, woran das liegt?


    Der Kurs der Anleihe ist am Folgetag nicht gefallen. Wenn man die Anleihe einen Monat vorher gekauft hätte, wie sähe es dann aus? Es ist ja wenig wahrscheinlich, dass die Verzinsunng nur dann ausbezahlt wird, wenn man die Anleihe 365 Tage gehalten hat, oder? Weder IR noch die Bank hat eine Antwort auf die Frage. Weiß jemand von Euch Rat?

    Ich würde mich freuen, lieber Herr Tenhagen, von Ihnen und anderen
    Mitgliedern eine Bewertung zu hören. Haben Sie solche Dienste schon mal
    ausprobiert?


    Die Provisionen, die der Vermittler erhält, gibt er im Cashback zurück an den Endkunden. So gesehen teilen sich Cashback-Portal und Kunden diese Rückzahlung, die z.B. Amazon als Provision für den Kauf von einem Paar Schuhe vergütet.


    Eines solte man immer im Hinterkopf behalten: einige Unternehmen werten die Daten aus, bekommen somit Präferenzen und erstellen damit ein Profil, aus dem sich ableiten lässt, ob der Nutzer eher vermögend und damit tendenziell mehr für Markenprodukte ausgibt oder aber insgesamt weniger konsumfreudig ist.


    Qipu nutze ich seit es sie gibt, im Schnitt sparen wir zu zweit 350 Euro pro Jahr. Sicher, keine Megasumme, aber: Das Gute daran ist, dass man sich das Geld separat wieder auf das Konto überweisen lassen kann. Alleine beim jährlichen Kfz-Versicherungs-Hopping sprangen diese Mal wieder 2x 70 Euro heraus. Für 15 Minuten Aufwand ein guter Stundenlohn, oder?

    Der Umzug birgt ein kaum kalkulierbares Risiko, denn: die Wertpapiere sind während der Zeit nicht verfügbar, ein Abstoßen ist also nicht möglich. Ich habe mal bei meiner Online-Bank nachgefragt, sie sagten, es dauere sechs bis acht Wochen.

    Der Flug ging von Deutschland über Madrid weiter nach Santiago und dann zum Zielflughafen in Chile. In Santiago musste ich das Gepäck abholen (bei manchnen Auslandsflügen passiert das). Die Fluggesellschaft Iberia vertröstete uns 5 Fluggäste vor Ort, das das schon noch kommen werde. Ich wartete und verpasste den Anschlussflug.


    Die Fluggesellschaft Iberia lehnt nun eine Entschädigung strikt ab, auch den Weiterflug musste ich aus eigener Tasche bezahlen. Ist das korrekt? Bezieht sich das Abkommen bei Flugverstätungen nur auf die Person, nicht aber auf das Gepäck?


    Das ist eine typische BWL- Frage; die der Nutzenmaximierung. Wer gut verdient, muss
    es mit seinem Lebenspartner ausmachen, ob es wichtig ist, das Leben
    mitzugestalten. Bei mir ist bewusst so, dass ich die Elternzeit als eine Art Sabbatical nutzen möchte, ohne vom Arbeitgeber Geld zu bekommen. Der Nutzen, den ich durch die Elternzeit und für das Kind habe ist höher als das nun verminderte Einkommen.

    Die Banque Cantonale
    comdirect.de/inf/aktien/detail…html?ID_NOTATION=29801143
    ist kerngesund und erfreut die Anleger seit Jahren mit Kuponzahlungen (sprich Zinsen pro Jahr)


    Diese Anleihe hatte ich bis Donnerstag und nun verkauft. Der Kaufpreis lag bei 424 Euro, der Verkaufspreis bei gut 510 (Frankfurt). Das Risiko ist nun kaum mehr quantifizierbar, weil die Aktie in Schweizer Franken gehandelt wird und das nach der Entscheidung der Schweizer Zentralbank schwieriger wird, die Aktie zu halten. Denn nun auch müsste man auch noch die Währungsrisiken absichern.

    Andreas: Das stimmt, nach dem 3. Punkt habe ich gesucht. In der Tat ziehen sie also zusätzlich neben den 21 Prozent Sozialabgaben noch Steuern und Soli ab. Wenn also in Fachblättern zu lesen ist, ab 2770 Euro netto auf dem Gehaltszettel (65 % davon sind 1800 Euro) sei das Elterngeld gedeckelt, stimmt das so nicht.


    Zusätzlich zahlt man dann für das Elterngeld im Nachhinein einen Progressionsvorbehalt.


    Insgesamt ist es dennoch eine gute Sache. Dennoch finde ich es schade, dass der Gutverdiener 1800 netto (abzgl. Progressionsvorbehalt) bekommt und der Normalverdiener z.B. nur 800. Eine Bekannte, die die einen Aufhebungsvertrag mit ihrem alten Arbeitgeber geschlossen hat und danach faktisch als arbeitslos galt, als das Kind einige Monate später zur Welt kam, bekommt fast nur den Sockelbetrag über 300 Euro.

    Auf finanztip.de/elterngeld geht Katharina Nickoleit detailliert auf die Berechnung des Elterngelds ein. Mich würde interessieren, wie die Abzüge prozentual oder absolut aussehen.


    Vom Nettoeinkommen der 12 Monate werden abgezogen:


    1000 Euro Arbeitnehmerpauschale
    21 Prozent als pauschale Sozialabgaben


    Nun stellt sich die Frage, wie hoch die Pauschale für Steuern ist? Ist die ebenfalls prozentual, wovon ich ausgehe? Wie hoch ist die?


    Im Internet steht, dass sie der letzten Gehaltsabrechnung entnommen wird. Aber wie hoch die ist, wird nicht erläutert.

    Hallo Franziska,


    ich muss dazu leider die Wirtschaftslehre ansprechen, um die Frage zu beantworten. Ein Professor der Uni Mannheim hat sich diesem Thema gewidmet und fand heraus, dass langfristig der Markt nicht zu schlagen sei. Genauso wenig, wie man das Wetter (hier gibt es allenfalls Wahrscheinlichkeiten) oder die Lottozahlen voraussagen kann (da gibt es mathematisch gar keine Progrnose, welche Zahlen kommen könnten, ausser die, dass die Wahrschienlichkeit 1 zu 49 ist bei der ersten Ziehung usw.).


    Weber fand also heraus, dass es am besten ist, den Markt erstens möglichst konform abzubilden und zweitens die Gebühren gegen Null gehen zu lassen - letzteres hat sich leider geändert, die Verwaltungsgebühren liegen bei 0,7 Prozent p.a. plus Kauf- und Verkaufskosten.


    Als ich mit ihm ein Interview an der Uni Mannheim für ein Wirtschaftsmagazin führte, erläuerte er die Gründe, die den Rahmen heute sprengen würden. Wer Details wissen möchte, kann sic hdas Buch von Martin Weber kaufen oder den Artikel downloaden. Der kostet leider, ich habe die Rechte damals an den Verlag abgegeben.


    http://traders-mag.com/shop/di…us/TRG/contribution/1673/


    Der dort beschriebene AReRo (steht für Aktien, Renten, Rohstoffe) Fonds wirft pro Jahr eine gute Rendite ab, nach KSt und Soli sind das meist 6+ Prozent. Ich persönlich halte Anleihen, die allerdings genau geprüft werden sollten Stichtwort: Mal lernen, eine Bilanz zu lesen. ;) Die Banque Cantonale
    http://www.comdirect.de/inf/ak…html?ID_NOTATION=29801143
    ist kerngesund und erfreut die Anleger seit Jahren mit Kuponzahlungen (sprich Zinsen pro Jahr). Wer auf Kursspekulationen aus ist, ist hier natürlich falsch und wer meint, nur auf Divendentitel aus zu sein, sollte sich den Risiken bewusst sein. Überproportional viele Unternehmensanleihen gingen in den letzten Jahren den Bach runter. Das sollte man nicht vergessen, der Totalverlust ist immer vorhanden. Wer allerdings sein Guthaben in 2 oder 3 Aktien steckt und dann hofft, ist zum Scheitern verurteilt. Herr Markowicz hat vor ca. 25 Jahren für seine Erkenntnisse dazu aus der Portfoliotheorie den Wirtschaftsnobelpreis erhalten.


    ETF ist interessant, man muss hier genau beachten, wie hoch die Gebühren sind. Ich habe keine, weil ich bereits seit 2009 voll investiert bin und auch - so gut die ETFs auch sind - hier das Timing wichtig ist.


    Leider ist es oft so, dass oft das Gefühl erzeugt wird, dass hier alle Schreiber am Ende des Jahres mit einem Gewinnsaldo aus dem Markt gehen. Das ist in 90 Prozent der Fälle falsch. Deshalb finde ich es richtig, dass Du ansprichst, wie die Leute Gewinne erzielen. Ich bin gespannt, was die anderen schreiben.

    Die Banken leigen meistens falsch. Schaut euch doch mal die Prognose ex post an. Solange der Index fällt, prognostizieren sie: der Dax könnte auf 8000 fallen, 7500 oder 7300 seien auch möglich. Wenn er steigt, sagen sie 11.500, legen bei Erreichen nochmal 10 Prozent als Prognose drauf. Da kann man gleich Lotto spielen.


    Es gibt bessere Möglichkeiten, als sich auf die Prognose der Banken zu verlassen.

    das kann ich mir schwer vorstellen, das die Cortal diese Kondition um ein Jahr verlängert, ausser sie benötigt diese Gelder für die Bilanz :-)


    Da muss ich leider widersprechen. Unternehmen bezahlen z.B. sogenannte (Werbe-)kostenzuschüsse, um einen Kunden zu behalten oder als solchen neu zu gewinnen. Dieser finanzielle Anreiz ist in der Autobranche sehr üppig ("der VW jetzt mit 3000 Euro Preisvorteil", "Handy für 1 Euro"). Was kostet das für die Bank? Das hängt vom Kundenvermögen ab, sagen wir der Kunde hat 20.000 Euro auf dem Konto, davon 10.000 Euro noch nicht angelegt. Das macht bei 1,2 Prozent 120 Euro aus.


    Übrigens bin ich da nicht der Einzige, der die 1,2 Prozent für das zweite Jahr holt. Zugegeben, es kostet einen Anruf von 5 Minuten, aber um damit die o.g. 120 Euro zu holen, ist das doch nicht sooo schlecht, oder? :)


    Auch die Bank profitiert: direktes "Cashback" ist billiger als aufwendige Werbekampagnen im Fernsehen, die hohe Streuverluste haben.



    Wieso sollte es sich eine Bank nicht erlauben können einen negativen Zins einzuführen? Es gab auch schon Staatsanleihen (z.B. die USA), welche Anleihen mit null oder leicht negativem Zins vergeben haben. Aus meiner Sicht hat eine Bank kaufmännisch zu handeln und Produkte zu überdenken, die sich finanziell nicht lohnen oder subventioniert werden müssen.


    Das ist eine Hemmschwelle, die sich keine konventionelle, verbraucherorientierte Bank traut, zu brechen. Die Banken handeln auch jetzt und bei negativen Zins kaufmännisch, schliesslich holt sie das Geld bei der Zentralbank für 0,05 Prozent, um den Kredit für 1,5 (Baudarlehen) oder 4 Prozent (Konsumkredit) an den Endkunden weiter zu reichen. Banken verdienen zur Zeit an den Konsumenten genauso gut wie vor 10 Jahren.

    P.S.: Cortal Consors bezahlt 1,2 Prozent p.a., wer ein Konto dort eröffnet. Nach 12 Monaten ruft man an und kann mit etwas Geschick die aktuelle Verzinsung für Neukunden auch noch weitere 12 Monate mitnehmen. Hört sich überschaubar an, ist aber jedenfalls besser als bei den meisten anderen Girokonten. Und wie sieht´s bei euch aus?

    Die Banken warten doch nur darauf, ihre teuren Fonds und Zertifikate so besser zu verkaufen.


    Das ist richtig. Aber ich glaube kaum, dass es eine Bank oder Sparkasse sich erlauben kann, Kapitaleinlagen (und sei es auch auf dem Girokonzo) negativ zu verzinsen. Genau an der Stelle werden viele Kunden das Institut verlassen, deshalb werden die Banken die Schwelle unangetastet lassen. Es ist mal wieder Zeit für Panikmache. ;) Die Skatbank hat das gemacht hat, und sie merkt selbst, dass es nicht klug war, hier vorzupreschen. Eilig hat sie den Bertrag eben mal auf 3 Mio angehoben. Nur: welcher Kunde hat cash so einen Betrag auf dem Girokonto?