Beiträge von cvs.africa

    Danke Kater Ka, sehe ich auch so. Leider scheint das kaum jemandem bewusst zu sein, da immer nur darauf hingewiesen wird dass man seine Einlagen in Ländern mit hoher Bonität und unter Berücksichtigung der Einlagen-Sicherungsgrenze anlegen soll. Was aber wenn mehrere Anlagen (über €100k) gleichzeitig fällig werden und das während Weltsparen in Schwierigkeiten ist? Und was, wenn solche Schwierigkeiten endgültiger Natur wären? Irgendwann gehen die Anlagen zurück aufs Verrechnungskonto und damit fliessen sie - soweit über €100k - möglicherweise in die Konkursmasse ein. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko zumal viele Gesamteinlagen bei Weltsparen weit über €100k liegen, lediglich auf mehrere Partnerbanken verteilt.

    Mal angenommen Weltsparen würde in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Und genau zu diesem Zeitpunkt werden Anlagen in Höhe von z.B. €500k fällig. Wenn ich es richtig verstehe, würden diese auf das Verrechnungskonto bei Weltsparen überwiesen. Weltsparen/Raisin haben aber nur eine Einlagensicherung von max €100k. Die Frage ist, kann ich die Partner/Anlagebanken anweisen das Geld in einem solchen Fall nicht auf das Verrechnungskonto von Weltsparen zu überweisen sondern direkt auf ein von mir benanntes Konto? Oder besteht das Risiko dass die €400k über der Einlagensicherung in eine Konkursmasse ein-gehen?

    Laut Weltsparen, habe ich im Konkursfall von Weltsparen kein Problem da ich eine direkte vertragliche Beziehung mit der Anlagebank habe. Gleichzeitig heisst es dass jeder Anlagebetrag bei Fälligkeit über das Verrechnungskonto bei Weltsparen zurückgezahlt wird. Da Weltsparen/Raisin nicht Mitglied der Privatbanken Sicherung ist, wäre ein solches Verrechnungskonto meiner Ansicht nach nur mit €100k abgesichert. Darüber hinausgehende Beträge würden eventuell in eine Konkursmasse einfliessen. Kann mir jemand sagen, ob das korrekt ist oder ob ich im Konkursfall von Weltsparen eine direkte Auszahlung der Partnerbank auf ein Konto meiner Wahl verlangen kann?