Beiträge von Benjamin2021

    Wenn ich ehrlich bin, ist es mir persönlich ziemlich egal, was in Deutschland mit welchen Unternehmen unter welcher Regierung zukünftig möglicherweise passiert. Da stecken über den MSCI World nur ein Prozent in D drin!

    Hier im Fred geht es ja mehr um die Weltwirtschaft.

    Hier gab es ja Leute, die im Oktober vor dem drohenden Bürgerkrieg in den USA gewarnt haben und deswegen Ihr Pulver trocken halten wollten. :)

    Tja, seit November hat mein Depot satt Plus gemacht! Meine 'Flughöhe' für den nächsten Crash ist damit nochmal besser geworden.

    Ich lasse einfach jeden Monat meine Sparpläne weiterlaufen. Zwischenfazit ziehe ich dann in 13 Jahren...

    Dann machst es wie mein Cousin.



    Der investiert, schaut sich alles ab und zu an und realisiert nie Gewinne weil er sagt: "soll eh noch 20 Jahre da bleiben, mir zu stressig. ich kaufe nur und verkaufe nix."


    So spart man sich die Beschaffungsgebühren. Ich habe allerdings in der Vergangenheit durch etwas mehr Aktivitäten immer kleine aber feine Gewinne mitgenommen wobei mein Misstrauen auch stieg weil ich beobachten konnte, wie derartig unsicher alles ist.


    Die Aktienhöchststände werden mir langsam unheimlich...

    Zitat

    Gut möglich, dass es auch eine art "bedingungsloses Grundeinkommen" in Amerika kommt, was die Wirtschaft auch ziemlich antreiben wird

    persival17: wieso sollte sowas Aktien pushen? Dadurch entsteht doch nicht Mehrwert sondern eher das Gegenteil: Inflation.mehr Geld für null Gegenleistung = Inflation = Niedergang . So interpretiere ich das. Nullsummenspiel

    Eine andere Regierung verteilt das erwirtschaftete Geld in D halt einfach Anders um. :) Ach ja, hat in den letzten 25 Jahren Jemand einen merklichen Unterschied zwischen Rot/Grün, Schwarz/Gelb oder Schwarz/Rot bemerkt!?

    Zwischen schwarzgelb und rotgrün gab es Unterschiede, die ich im Energiebereich sehe weshalb ich Aktien im Bereich der Erneuerbaren Energien bei einer grünen Regierung sinnvoll erachte. Da habe ich einen Fondsparplan eingerichtet, weil ich dort viel Investitionen sehe - die Klassiker indes nd Schwergewichte im Dax werden leiden vermute ich...


    Autobauer, fette langsame Versorger die nix können (RWE), Banken... insgesamt könnet der Dax leiden. die deutsche Industrie ist lahm geworden befürchte ich. Wenn ich RWE zum Beispiel ansehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln... geht mir bei der Trägheit der Autobauer hier ähnlich. Zu lange Diesel. Der wird nun aus dem Verkehr gezogen und das bei den Grünen sehr fix.


    Die Tourismusbranche wird wegen Corona ebenfalls noch lange leiden...


    Ich denke, es wird Verwerfungen geben die es in sich haben im Lande. Schlägt sich auf den Dax nieder.


    Bei schwarzgelb würden diese Verwerfungen durch Subventionen aufrecht erhalten - noch eine Weile und z.B RWE weiter massiv im Energiebereich subventioniert mitsamt deren Steinzeittechnologien. Bei Grün würde das gestoppt, RWE würde massiv sinken und neue kleinere Stromproduzenten aus dem Greenbereich würden kommen. So meine Vermutungen. Was da an Milliardensubventionen geflossen ist, ist unvorstellbar...


    Unter Rot-Grün hätte es niemals Entschädigungszahlungen an die versorger wegen des Atomausstieges gegeben weil die niemals so dumm gewesen wären die Laufzeitverlängerung zu machen...


    Andererseits wird eine Vermögensabgabe die die Grünen und Roten wollen (die ich verständlich finde) sofort Kapitalflucht auslösen denke ich und damit Verluste auch im Dax als Bremsspur mitbringen.


    Zudem will sich eine solche Regierung von der Schwarzen Null abkoppeln - das könnte sehr wohl Unterschiede bringen meine ich...

    Du kannst da überhaupt nichts absehen oder gar steuern, und zwar auch nicht das geringste. Die Information über den Hätschfonds ist nun in der Welt bekannt, bereits bewertet und entsprechend eingepreist.

    Wieso glaubst Du, dass wir etwas wissen, was die Profis nicht wissen?

    Nachdem in den USA die Wirtschaft massiv anzieht und massiv dort Geld für Konjunkturprogramme rausgehauen wird und zudem die Zinsen im Keller bleiben, ist doch mindestens für mich dort an Boom absehbar der bei uns dann voll ankommen könnte, wenn wir weiter in der Pandemiebekämpfung sein werden.


    Sollte aber eine rot-rot-grüne oder grün-rot-rote Baerbock Regierung rann kommen, bin ich froh einen Großteil der Aktien nicht im Dax zu haben.


    Das sind schon Dinge, die man grob abschätzen kann.


    Im Übrigen schaue ich, was die großen Investoren machen und hänge mich drann - die wissen schon, warum sie wo reingehen...


    Blackrock ect...


    Was ich mich eher frage ist ob ich gute Gewinne mitnehmen sollte um sodann wieder einzusteigen oder einfach immer investieren und mich ansonsten 15 Jahre tot stellen sollte.

    Du kannst da überhaupt nichts absehen oder gar steuern, und zwar auch nicht das geringste. Die Information über den Hätschfonds ist nun in der Welt bekannt, bereits bewertet und entsprechend eingepreist.

    Wieso glaubst Du, dass wir etwas wissen, was die Profis nicht wissen?

    Nachdem in den USA die Wirtschaft massiv anzieht und massiv dort Geld für Konjunkturprogramme rausgehauen wird und zudem die Zinsen im Keller bleiben, ist doch mindestens für mich dort an Boom absehbar der bei uns dann voll ankommen könnte, wenn wir weiter in der Pandemiebekämpfung sein werden.


    Sollte aber eine rot-rot-grüne oder grün-rot-rote Baerbock Regierung rann kommen, bin ich froh einen Großteil der Aktien nicht im Dax zu haben.


    Das sind schon Dinge, die man grob abschätzen kann.

    Der Sparplan auf die Welt läuft weiter.

    Mich interessieren die Bewegungen auf die nächsten 30 Jahre gesehen, nicht dieser kurzzeitige Kram. :sleeping:


    Wenn man mit einer gewissen Summe einsteigt, sollte man vielleicht wenigstens versuchen einen günstigen Moment abzupassen und vielleicht nicht gerade vor absehbaren massiven Rücksetzern oder gar einem Crash. Niemand kann das alles exakt steuern aber insoweit interessieren mich auch kurz bis mittelfristige Entwicklungen.


    30 Jahre sind eine extrem lange Zeitspanne. Viele Leser hier wissen auch, dass sie in 30 Jahren entweder steinalt sein werden und eh nichts mehr unternehmen werden können (es sei denn wir bekommen "Medikament Supermann" aber ich halte nix von solchen Ideen), oder sie wären sogar reif für das Guinessbuch.


    10 - 15 Jahre sind mindestens mein Horizont - darüber hinaus sollen die Glaskugeln so dick werden, dass sie alles umfassen...


    Ich vermute eigentlich, dass die jetzt wirklich enormen Investitionen eine erneute deutliche Wirkung zeigen sollten.

    Der Sparplan auf die Welt läuft weiter.

    Mich interessieren die Bewegungen auf die nächsten 30 Jahre gesehen, nicht dieser kurzzeitige Kram. :sleeping:


    Wenn man mit einer gewissen Summe einsteigt, sollte man vielleicht wenigstens versuchen einen günstigen Moment abzupassen und vielleicht nicht gerade vor absehbaren massiven Rücksetzern oder gar einem Crash. Niemand kann das alles exakt steuern aber insoweit interessieren mich auch kurz bis mittelfristige Entwicklungen.


    30 Jahre sind eine extrem lange Zeitspanne. Viele Leser hier wissen auch, dass sie in 30 Jahren entweder steinalt sein werden und eh nichts mehr unternehmen werden können (es sei denn wir bekommen "Medikament Supermann" aber ich halte nix von solchen Ideen), oder sie wären sogar reif für das Guinessbuch.


    10 - 15 Jahre sind mindestens mein Horizont - darüber hinaus sollen die Glaskugeln so dick werden, dass sie alles umfassen...


    Ich vermute eigentlich, dass die jetzt wirklich enormen Investitionen eine erneute deutliche Wirkung zeigen sollten.

    Die USA haben einen massiven Coronamaßnahmenbudgetplan erstellt.


    "The American Rescue Plan, which was enacted on March 11, 2021, provides an additional $1.9 trillion of federal relief in a variety of areas."


    https://www.pgpf.org/blog/2021…to-the-coronavirus-so-far



    Der Dow Jones bleibt aber dennoch ziemlich seitwärts. Ich würde annehmen, dass wenn das Geld dann fliesst, mit deutlichen Zuwachsraten zu rechnen sein wird und amerikanische ETF's zielführend sein könnten - auch gerade die, die im Segment Erneuerbare Energien anzusiedeln sein werden.


    Ich dachte aber, dass die Börse solche Dinge vorweg nimmt und wundere mich über die Seitwärtsbewegung.


    Oder wurde all das bereits vorweggenommen und man kommt jetzt eher zu spät?


    Wie seht ihr das? US ETF's sinnvoll momentan?

    Und zum Abschluss noch ein Hinweis bzgl. der Corona-Impfungen.

    Wenn Sie sich fragen, ob Sie sich impfen lassen sollten oder nicht, ob das wirklich sichere, umfangreich getestete und ausreichend geprüfte Impfseren sind, oder vielleicht doch nur experimentelle Gentherapien (wie angeblich in einem deren Patente deklariert), dann empfehle ich Ihnen, bei Ihrer Lebensversicherung nachzufragen, ob die Versicherungspolice gültig wäre, wenn Sie durch auftretende Komplikationen daran sterben würden.

    Eine Kanadierin hat nämlich genau das getan - und die Antwort der Versicherung war, dass die Police nicht ausbezahlt würde, da es sich um experimentelle Impfstoffe handle...

    Nochmal: bitte keine Verschwörungsausführungen in einem Finanzforum. Das gehört eher in ein Forum für Blumenkinder und Pferdeflüsterer, nicht böse gemeint.


    Mich interessiert Ihre Ansicht zum Impfen echt null und ich weiss nicht, warum da so ein Mitteilungsbedürfnis besteht. Hört Ihnen zu Hause keiner zu?


    Das ist ein Finanzforum und keine Plattform für lustige Theorien zu Fragen des Karmas, des Impfens oder für Weltverschwörungsideen.


    Also: bitte zur Sache.

    Richtig, Big Tech, Big Pharma, Big Chem, Big Finance, Big Food etc. werden nicht platt gehen - das sind ja auch die Krisengewinnler, und wohl auch deren Verursacher. Ausserdem gehören die ja bereits der Finanzelite.

    Ich mag weder dieses Vokabular noch die Schlussfolgerungen daraus.


    Wenn ich bestimmte Schlüsselbegriffe lese wie: "Finanzeliten", "Big Pharma"... merken Sie nicht, dass das Vokabular und Denke einer Verschwörungsclique aus einem ganz bestimmten Denkmuster ist?


    Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner?


    Es gibt Finanzprobleme, Staatenfinanzierungen, Profiteure... war schon immer so und hat teilweise üble Auswirkungen.


    Da steht aber nicht eine Gruppe oder eine Einzelperson oder ein bestimmtes Volk dahinter. Ist einfach nicht. Es ist eher die Gier und die unsoziale Ader der Menschen insgesamt und da kann man und sollte man zwar etwas dagegen setzen aber bestimmt nicht durch so komische Ausführungen die ins Nichts führen.



    Etwas sachlicher bitte, etwas weniger Pathos, weniger Verschwörungsängste und einen kühlen Kopf.



    Ich habe auch Sorgen und bin ein vorsichtiger Typ aber das stößt selbst mir auf was Sie hier so schreiben und das will mal was heissen.



    Entspannen Sie sich.

    Benjamin 2021; du scheinst ein sehr risiko averser , konservativ anlegender Sparer zu sein.

    Der Lebensversicherungen als Anlage bevorzugt.

    Damit sind eben begrenzte Erträgen und und diese auffressende interne und Abschlußkosten verbunden.

    Ist das nicht auch ein Anlagerisiko?

    Und zwar kein kleines?

    Ich mag dieses Forum. Kein Runtermachen, ernsthafte berechtigte Fragen und respektvoller Umgang mit anderen Sichtweisen.


    Wie ich es sagte: "falsch und richtig" sind oft nur unzureichende Kategorien und Deine Frage berechtigt zum Nachdenken. Mache ich ja, weswegen ich hier schreibe und lese (!).



    Ich habe aber auch in sicheren Anlagen (vermeintlich sicheren) gestreut.


    Verschiedene LVersicherungen, eine gute bAV, Gold, Fremdwährungskonten, Beteiligungen an Firmenprojekten...



    Diese Abschlusskosten sind Mist, ich weiss ich weiss...



    Allerdings ist eine LV eine uralte und die Zinsen sind da noch gut. Eine neuere ist auch auf Aktien gepackt und noch eine eine Mischung.


    Ich glaube das Diversifizieren ist für sich schon ein Wert, der durch ein Mehr an Streung und damit ein Weniger an Totalverlust basiert...

    Ich lese hier eine Menge Dinge, die ich nicht zu 100% teile aber ich kann auch nicht behaupten, dass sie falsch sind.



    Ich bin gut damit gefahren einen erheblichen Teil meines Vermögens in verschiedene eher sichere Anlagen zu streuen und mit einem Teil kontinuierlich langsam wenig in ETF's zu sparen was ich auch für die zeit nach der Rente durchhalten kann, da ich Rente + Angespartes aus sicheren Anlagen eh lange nutzen werde können und erst dann die ETF's auflösen werden muss, wenn ich 70 + bin.


    Dass überhaupt gestreut wird, ist schon ein Wert ansich denn der birgt ja auch Sicherheit.


    Einzelaktien kaufe ich auch ab und zu aber nur um eben damit zu spekulieren wobei nach kurzer Zeit und ein paar hundert Euro Gewinn ich immer abgestoßen habe - jedes Jahr 3-4 x 500 - 1000 Euro Gewinn aus solchen Minigeschäften aber nie mit hohem Einsatz und nie gegen den Strom und nie lange halten, wenn ein wenig Gewinn erkennbar wird. Eben die Tage mit der steigenden Postaktie 500 Gewinn gemacht und weg.


    Langfristig werde ich kaum mein Geld aus den bald auszuzahlenden Lebensversicherungen in Aktien investieren - nur einen Bruchteil.


    Aber einige die das anders machen als ich, werden deutlich höhere Renditen langfristig einfahren, ganz sicher.


    Was der andere Kandidat sagt hinsichtlich der Gesundheit, kann ich nur 100% unterschreiben. Ich hatte Corona und habe es überstanden - im Krankenhaus und ich dachte es ist alles zu Ende... war das eine Freude als ich zu Weihnachten eine schöne Flasche Wein trinken konnte - zu Hause und relativ fit wieder.


    Momentan sehe ich wieder in eine Neuinvestition sehr kleinen Ausmaßes einen Gewinn von 300 Euro; hatte erst vor wenigen Tagen investiert. Ich hatte noch niemals Verluste realisiert, nie.


    In Deutschland haben großangelegte Umschichtungen der Massen im Volk auf Aktien keine Chance und das ist schlecht und gut zugleich.


    Kommt eine zu erwartende gigantische Finanzkrise, werden die Menschen hier gut überleben. Sie haben nämlich in Betongold, Gold, Bildung und anderes investiert.


    In den angelsächsischen Ländern indes werden sich etliche Menschen mit den ganz dicken ETF's dann erschiessen, wenn das der Hauptanker der Rente war...


    Oder sie sind mit 70 dann noch 5 - 15 Jahre sehr wohlhabend.


    Ich spiele ein bisschen, freue mich über den nächsten kleinen Gewinn und kaufe mir davon eine schöne Flasche Wein.



    Auch was



    Das starke Investieren in Aktien, könnte den Geschmack versauern.

    monstermania : ich denke dennoch, dass Aktien eher etwas für ziemlich Wohlhabende sind bei denen es völlig egal ist, wenn es zum Totalverlust kommt (Vermögen so ab 1 Mio aufwärts).


    Aktien bergen massive Unsicherheiten. Im größeren Stil eine Anlegeform für Angelsachsen und nicht für solide Mitteleuropäer, sorry. Las Vegas läßt grüßen.


    Ich halte dennoch einen kleinen Teil von Aktien für die Altersvorsorge für sinnvoll (10-20% maximal), aber denke sichere Anlageformen sind zwar langweilig und frustrierend ob des Zinsverlustes aber am Ende werden die Zocker vielleicht komplett nackt da stehen wo hingegen die, die echte Werte anschafften die man anfassen kann noch überleben - auch im absoluten Krisenfall.


    Was ich sage widerspricht dem, was dauernd geraten wird. Ich spare mit der Masse meiner Kraft lieber aber gegen die Inflation an, anstatt zu zocken. Ich glaube auch, dass irgendwann die Zinsen wieder anziehen. Wann? Nach dem Megacrash der kommen wird.

    monstermania


    Du hast eine zu mir nahezu identische Ausgangslage. Kleine Abweichung: bin im Mai 2020 deutlich eingestiegen aber leider zu wenig dennoch... liegt zuviel auf dem Tagesgeldkonto...


    Warum? Weil ich dachte: wenn alles den Bach runter geht, was dann?


    Meine Versicherungen machen mir aber auch etwas Sorge... was dann geschieht wenn die pleite gehen, weiss ich auch nicht.


    Hauptsache ich werde 90 + Jahre alt und kann noch viel guten Wein trinken...



    Sehr sehr gute Analyse. Als wenn Du mich perfekt kennen würdest und in diesem Bereich eine Art Double seist...

    Und wie oben schon geschrieben wurde kann ich nur zustimmen:

    Ich habe mehr Angst um meine Lebensversicherung als um meine Aktien!

    Weder das eine noch das andere machen wirklich Angst.


    Gesundheit ist wichtiger.


    Ich sehe und höre allerdings dauernd und wirklich eindringlich davon, dass der Supergau an der Börse kommen muss. Sehr bald. Wir liegen im Dax bei 14000 Punkten, das ist doch echt überzogen anlässlich der Coronakrise. Da wären Stände unter 10 000 Punkten deutlich realistischer.


    Hätte ich riesige Werte an der Börse, würde ich genau jetzt ALLES abstoßen und warten, um nach dem Crash wieder einzusteigen aber mit nur noch 20% des Geldes.



    Lebensversicherungen sind nicht gut. Bargeld auch nicht. Gold halte ich für nachweislich stabiler als Sicherheit. Alle drei sind allesamt sicherer als das, was nach einem Crash käme.



    Was geschieht, wenn die Börsen weltweit um 90% einbrechen binnen 1-2 Tagen? Weil die Amerikaner eine Zockermentalität haben und viel in Aktien anlegen, werden die Deutschen noch frühstücken aber die Amerikaner um Essen betteln, wenn sie alt sind.

    Um jetzt eine vielleicht versöhnliche Kurve hinzubekommen:

    Finanztip empfiehlt kein reines Aktien-ETF-Portfolio.

    Die Empfehlung geht dahin, den Aktienanteil nach der persönlichen Risikoneigung zu wählen. Dabei kann es auch zu einem Aktienanteil von 0 kommen, speziell wenn der Mindestanlagezeitraum vom 15 Jahren nicht erreicht wird.

    Das ist hier kein Wettbewerb von Argumenten auf Leben und Tod, keine Sorge.


    Ich habe nur meine sehr persönlichen Empfindungen. Aktien sind bekanntlich Unternehmensanteile. Da soll man also eine "Ehe" mit einem Unternehmen eingehen und nach % bestimmen können.


    Kleinaktionäre können quasi nix bestimmen und werden die Unternehmen in die sie investieren auch nicht begreifen. Besser sind Unternehmensbeteiligungen in Unternehmen, die man auch kennt - z.B. das, indem man angestellt ist wenn es gut läuft.


    Du hast in jedem Argument übrigens recht aus meiner Sicht. Aber darum geht es nicht. Ich will einfach die Illusion in Frage stellen dürfen, nach der Aktien auch langfristig eine sichere Anlage seien.


    Was, wenn 5 Jahre vor Ruhestand ein extremer Crash kommt und die Märkte um 90% nachgeben? Dann hat man auf einen Schlag, auf nur einen Schlag halt mal eben 90% seines Wertaufbaus von Jahrzehnten eingebüsst. So ein verlust ist noch härter als der einer Inflation meine ich. Ich spare halte gegen Inflation an - wenn es Inflation gibt und keine Zinsen, muss ich halt noch mehr verdienen und noch mehr Geld zurück legen als sonst. Statt x Euro dann halt xyz Euro.


    Ich verliere aber ich verliere nicht alles und lege mehr nach als abgezogen werden kann. Wenn dann noch ein Teil in Gold und Fremdwährungen investiert wird, etwas besser.



    Aktien sind eine Anlageform für Menschen, die es sich leisten können alles zu verlieren meine ich weil sie einen Plan B haben der auch sehr üppig ausfällt: satt Immobilienbesitz, ein gutes Erbe ect.


    Ich halte es für extrem bedenklich mit Aktiensparplänen für das Alter vorsorgen zu wollen - in höheren % Anteilen. Meine Bank riet mir 80% meines Vermögens in Aktien anzulegen - ich halte etwa 10% in Aktien.


    Einen Teufel werde ich tun. Der Dax zum steht bei 14 000 Punkten. Wenn ich sagen wir 50% meines Vernögens da drinn liegen habe und morgen der Crash kommt, sind halt mal 45% weg. Ich rechne damit, dass sehr bald eine massive Korrektur erfolgt. Ein echter Absturz...


    Zitat

    Wie viele Jahre hast Du denn noch bis zur Rente?


    10 - 12 Jahre. Ich habe ja auch einen kleinen Fond aber das meiste in Lebensversicherungen angelegt - auch eine steinalte mit guten Zinsen dabei. Auf meinem Festgeldkonto stapelt sich der Überschuss momentan... bei den hohen Aktienkursen steige ich niemals ein. Ich warte auf den Crash und werde dann vielleicht ein wenig investieren aber niemals einen großen Anteil - zu riskant

    Ich halte jede Investition in Aktien für extrem riskant. Wie Roulette.


    Es wird zwar immer wieder und wieder behauptet, dass langfristig alles interessant und wertsteigernd ist. Wenn man Glück hat, mag das ja stimmen.


    Andererseits: als Altersvorsorge halte ich diese Form des Vermögensaufbaus für extrem ungeeignet.


    Man stelle sich vor, dass man 20 Jahre Aktien beschafft und dann kommt der Megacrash. Man verliert 80% des über 20 Jahre erworbenen Vermögens kann aber nicht 90 Jahre alt werden - werden die wenigsten!


    Aus genau diesem Grund spare ich lieber auf einem Tagesgeldkonto (natürlich nicht ausschliesslich) oder eben doch zumindest in eine normale bAV oder Lebensversicherung und halte mich bei allem was Aktien betrifft deutlich zurück (ein paar habe ich, aber große Summen bin ich nicht bereit in ein Roulettspiel für's Alter zu riskieren - 6000 Euro, mehr nicht).


    Es ist bitter mit den niedrigen Zinsen. Deutschland sollte den Euro verlassen oder auf einer deutlichen Zinssteigerung bestehen - machen sie aber nicht.


    Die Alterenative ist einfach in der Menge wie ein Verrückter dagegen anzusparen - in verschiedenen Versicherungen, Gold und Fremdwährungen.


    Mir ist unbegreiflich, wie man redlichen Menschen dazu raten soll, ihr sauer verdientes geld in Aktien zu investieren. In Minuten können da Billionen verbrennen...mit Ehrlichkeit und Redlichkeit, hat das nichts zutun.

    Ich will ja gar nicht aufhören.



    Um Gottes Willen. Es war nur der ziemlich abstrakte Gedanke was geschehen könnte, wenn ich gar nicht mehr arbeiten kann.


    Der Begriff "Erwerbsunfähigkeit" war mir als terminus technicus nicht hinreichend bekannt und ich stiess auf ihn als ich meine Rentenauskunft erhielt - in Hoffnung ihn nie näher begreifen lernen zu müssen.

    Ist ja nicht zu fassen... genau in meine Sorgeüberlegungen hinein bekomme ich die Rentenauskunft.


    Aus irgendeinem Grund habe ich mich deutlich zu schlecht berechnet. Ich glaube ich habe eine alte Zahl bei einem alten Verdienst im Kopf und zu meinen Ungunsten unterschlagen, dass die immer 5 Jahre brauchen um die Berechnungen anzupassen auf den Iststand. Momentan bekomme ich nahezu 2 Rentenpunkte im Jahr (die Prämien werden was ich nicht wusste hinzugezählt zum Jahresverdienst und die fielen wohl höher aus als mir bewusst war).


    Ist zwar keine feste Hausnummer aber immerhin habe ich die letzten 4 Jahre satte Prämien erhalten was sich auswirkt und auf nahezu 2 Rentenpunkte im Jahr ausschlägt.


    So erhalte ich etwa wenn das so weiter geht dann bei Berechnung der ganzen Garantiebeträge also konservativ berechnet (inklusive der privaten Rentenversicherungen und der bAV) dann doch wenigstens 1700 - 1800 Euro Renten im Monat, wenn ich durchhalte.


    Immer noch recht wenig aber kein Hartz 4 Fall.


    Dass ich mich frage ob es nicht verwirrend ist aus insgesamt 4 Bezugsquellen dann Einnahmen zu erhalten, ist für einen Antibuchhalter wie mich zwar misslich aber ein Luxusproblem.


    Zahlungen sind Zahlungen. Werden die Garantiebeträge überschritten und gibt es noch Rentenerhöhungen bis dahin, wird es sogar etwas mehr - frage mich, ob man mal eine Zeit mit 12 Jahren ohne eine einzige Rentenerhöhung gesehen hat aber wer weiss.


    Mein Problem mit der Sorge mal nicht mehr erwerbsfähig zu sein schrumpft ebenfalls von Jahr zu Jahr weil es in Deutschland etwas gibt, was ich nicht kannte (auch Schusseligkeit): eine Erwerbsminderungsrente. Greift die, wenn ich berufsunfähig werde? So habe ich das verstanden.


    Ich habe bislang befürchtet voll auf Reserven zurück greifen zu müssen, wenn ich sagen wir bewegungsunfähig werden würde - dem scheint mir nach Lektüre der Auskunft ansscheinend nicht zu sein.


    Ach ja.. ich weiss schon, warum ich damals nach meiner Ausbildung vor dem Studium totunglücklich und komplett unfähig war, als der mich ausbildende Betrieb vor Jahrzehnten auf die schwachsinnige Idee kam mich in der Buchhaltung unter zu bringen was mich aus Trotz dann veranlasst hat zu studieren.


    Auch bewahrheitet sich, dass es sich lohnt in Ausbildung zu investieren weil man anscheinend trotz ewiger Bummelei bei einem guten Verdienst eben doch noch etwas aufholen kann. Nur der eine Fehler bleibt: keine Berufsunfähigkeitsversicherung.


    Geringfügig kann ich es aber auch positiv sehen: aus Depressionen werde ich niemals berufsunfähig in diesem Job, ausgeschlossen und werde ich sonst nicht berufsunfähig, habe ich die für diese Versicherung aufzuwendenden Beträge gespart, die ich in die echte Altersvorsorge investiere. Trotzdem würde ich es jetzt rückblickend anders machen und eine Versicherung abschliessen aber ich bin schon sehr verdeutscht inzwischen... man sagt wohl integriert.


    Dass ich dann als Rentner im Alter bei einer Auswanderung blöderweise gleich zig Lebendbescheinigungen werde verschicken dürfen, ist ein Luxusproblem für überüberübermorgen.


    Mein Urlaub ist zu Ende. Ich werde brav einer schönen Arbeit nachgehen und mein Chef wird meine Sorgen wie immer belustigt zur Kenntnis nehmen.


    Meine Sorge, dass er mich mal feuern könnte ist er ja schon gewohnt und tut das immer kopfschüttelnd ab. Um mich zu beruhigen, hat er mir ja die Projektbeteiligungen angeboten.


    Paranoia... nicht zu 100, aber zu 90% meint er.


    Ich werde nun nicht weiter an das ganze Zeug denken, zahle ich doch mechanisiert gut und reichlich in zig kleine Versorgungssysteme gut gestreut ein.


    12 Jahre vergehen leider zu schnell und bis dahin sollte ich bei allem Vorsorgen auch einiges in ein schönes Leben investieren.


    Ich werde noch einige Dinge hier beobachten aber mein Sorgenthreat hat sich irgendwie inhaltlich etwas verkleinert.


    Psychologisch ist das vermutlich das Ergebnis eines kulturellen Hintergrundes, wenn man mal aus bitterer Armut in dieses tolle Deutschland gekommen ist, zunächst sich eh mit dem Schlimmsten abgefunden hat und dann den Aufstieg gar nicht begreift.


    Ah. Gehört ja nicht zum Thema aber ist auch eine Bemerkung wert:


    Insgesamt würde ich als Ex Immigrant den Immigranten die immer nur nörgeln mal sagen:


    Hier geht es uns verdammt verdammt gut und die Chancen sind riesig.


    Als nächstes Thema befasse ich mich dann mit dem Aufbau eines Sparplans um die Ausbildung meiner Tochter zu finanzieren aber das ist dann eine andere Geschichte und ich werde hier mal stöbern, was sich da so alles findet... bislang habe ich so einen ETF Aktiensparplan deshalb mal begonnen...


    ... den ich nicht richtig begreife...



    Schöne Zeit euch und auf Wiedersehen