Beiträge von balduin

    Hallo und Danke.

    Also die Anlagezeit wäre bis zur Rente ca 12 Jahre.

    Einzelaktien würde ich wohl eher noch abstoßen und in 2 ETF Sparverträge investieren.

    Die Herangehensweise den ETF, wenn man dann schon in Rente ist, nicht zu verkaufen sondern nur die Entnahmen zu machen die man braucht, so dass man sich noch oder zum Großteil im Sparer-Freibetrag bewegt, kann ich gut nachvollziehen...aber etwas Bedenken habe ich schon, da ich auf es mir nicht leisten könnte, Geld durch Kursverluste dann noch zu verlieren.

    Aber ich könnte ja sukzessive das Geld aus dem ETF in eine andere Anlage umschichten (wenn es auf die Rente zugeht), dann wäre es ja auch steuerfreundlicher.

    Grüsse und sonnigen Sonntag.

    Hab wohl die Begriffe Abgeltungssteuer und Vorabpauschale durcheinander gebracht...so macht es auf jeden Fall Sinn, wenn die Vorabpauschale später bei einem Verkauf angerechnet wird.


    Was meinst Du mit mMn?

    Es gibt kein steuerlich begünstigtes Umschichten.

    Okay, das heißt es ist nicht möglich das Geld von einem ETF in eine andere Anlage (Festgeld, konservativer ETF, Wertpapiere) umzuschichten, ohne dass das Geld auf das Verrechnungskonto der Depotbank kommt und versteuert wird?

    Also muss quasi vorher verkauft werden, damit das Geld "frei" wird?

    Sorry, wenn das blöde Fragen sind, ich weiß es nicht besser.

    In einem (ich glaube es war Finanztip) YouTube Video wurde zumindest mal davon gesprochen, dass man verlustfrei Geld von einem ETF-Sparplan in einen anderen transferieren kann, wenn z.B. ein ETF-Anbieter die Konditionen ändert und es für einen nicht mehr attraktiv ist, dort zu bleiben.

    Ich hab das wohl daher so gedeutet, dass man eben wie in einer Blase seine Geldanlage umschichten kann.

    Für mich würde die Risikominimierung, wenn es auf die Rente zugeht, und die Bilanz der Rendite zu diesem Zeitpunkt nicht schlecht ist, Sinn machen auf konservativere Anlagen zu setzen.


    Danke + beste Grüße

    Balduin

    Hallo an die Steuerbegabten:),


    Ich habe einige Infos über die Steuer bei einem ETF-Sparplan gesammelt.

    Es wird ja auch bei thesaurierendem ETF die jährliche Abgeltungssteuer fällig (natürlich abhängig vom Freistellungsauftrag).

    Nur was passiert wenn der ETF irgendwann komplett verkauft wird?


    1) Nach meinen Recherchen kommt dann nochmal die Steuer und dann wird ja auf einmal ein großer Betrag versteuert, obwohl doch schon im Aufbau des Sparplans jährlich geprüft wurde ob Steuer fällig wird. Das ist doch doppelt gemoppelt oder stimmt das so gar nicht?

    Oder wird die jährliche Abgeltungssteuer auf den größeren Steuerbetrag, bei Verkauf des ETFs angerechnet?

    Mir ist schon klar, dass man den ETF langsam "entsparen" kann und nicht auf einmal verkaufen muss, möchte das mit der Steuer aber trotzdem gerne kapieren. ?(


    2) Wenn ich den Sparvertrag plötzlich verkaufen will, weil z.B. ein erhebliches Kursrisiko besteht und das kurz vor der Rente…und das Geld kommt dann auf das Verrechnungskonto…wie schnell muss dann das Geld in eine andere Anlage, damit nicht auf den gesamten Gewinn die Steuer fällig wird?


    3) Oder auf welche risikoarmen Anlagen könnte man verlustfrei die ETF-Anlage umschichten ohne dass die Steuer auf einmal kommt. In Wertpapiere? Wertpapier ETF?


    Bin gespannt auf eure Antworten.

    Grüsse


    Hallo,

    Danke an alle für eure bisherigen Anregungen

    Das ist hier offensichtlich wesentlich ertragreicher, als irgendwelchen Influencern auf YouTube Fragen zu stellen :thumbsup:

    Liebe Community,

    Vielleicht gibt es unter euch gestandene Geldanleger bzw. Börsenkenner...gebe mir ja auch Mühe, aber es fehlt doch hier und da:

    Wegen einer mutmaßlich mageren Rente möchte ich noch die 10 Jahre bis dahin 2 ETF Sparverträge machen.

    Könnte in beide zusammen monatlich 250 Euro reinsparen und einen Grundanlagebetrag von etwa 10.0000 auf beide ETFs verteilen


    Würde halt einen MSCI World Thesaurierend nehmen, die Frage ist der "Zweite" ETF.


    Ist das Risiko eines renditeträchtigeren ETFs, z.B. MSCI Factor Momentum oder auch MSCI China nicht insofern tragbar, als da Kursgewinne und Verluste einfach nur weiter ausschlagen? Wenn sich die Gesetze des Marktes sich nicht ganz grundlegend verändern, dann kann man doch bei großen etablierten ETFs immer wieder mit einer Erholung bzw einem manchmal sogar stärkeren Anstieg als vor einer Krise rechnen?


    Welche Gewichtung könnte man machen?


    Wechen Zusatz-ETF zum MSCI World würdet Ihr empfehlen? Der Emerging Market ist mir natürlich auch bekannt.


    Ist das Risiko bei dem nachhaltigen MSCI World tatsächlich genauso gering wie bei dem normalen? Er hat ja doch viel weniger Diversifizierung? Aber in der Vergangenheit einen weitgehend identischen Kursverlauf.


    Würde mich sehr über Antworten von erfahrenen Leuten freuen.