Beiträge von Muenchner

    Dr. Schlemann solange Sie auf Ihren Seiten ausschließlich Versicherungen die nicht, oder nur eingeschränkt mit Maklern zusammenarbeiten eigene Negativartikel bekommen trifft dieser Stereotyp doch voll auf Sie zu! Zumindest lässt es ein "Geschmäckle" zurück!


    Ein Makler dem es ausschließlich um objektive Aufklärung ginge würde auf einer Seite die 4-5 größten Gesellschaften in den wichtigsten Leistungen gegenüberstellen und Stärken und Schwächen benennen. Dieser objektive Eindruck entsteht jedoch nicht bei einseitigem Debeka bashing!

    J

    Von der Debeka liest man ja so einiges (z. B. hier https://schlemann.com/krankenv…ankenversicherung/debeka/ und hier https://schlemann.com/debeka-unisex-oder-debeka-bisex/) und das ist leider eher negativ (v. a. im Bisex Bereich).

    Mal überlegen warum gerade Debeka und HUK auf den einschlägigen Maklerseiten so gebasht werden...

    Erwarten Sie nicht dass ein Makler eine Gesellschaft die gute Provisionen zahlt so detailliert seziert wie HUK oder Debeka...

    Was wäre denn die Alternative?

    Bis zum 67 LJ ruhend stehen lassen und dann 30 % als EZ erhalten und den Rest dann als Minirente erhalten?

    Sei doch froh das sich der Uni Global so gut entwickelt hat... Dann kommt auch was zur Tilgung des Hauskredits 'rüber'

    Gruß Tom

    Bitte mal den 92a Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 EStG lesen. Für die (Teil)ablösung eines Immobilienkredits kann das GESAMTE Guthaben FÖRDERUNSCHÄDLICH entnommen werden.


    Und diese Alternative kann garnicht mal so schlecht sein und sollte hier daher nicht unterschlagen werden.

    Wegen Riester:
    Familienplanung ist eigentlich soweit abgeschlossen.

    Wir haben 2 kleine Kinder (1 Baby + 2 Jahre)


    Super, ab 2 Kindern scheppert Riester so richtig! Du zahlst maximal 1325€/Jahr ein und erhältst zulagen in Höhe von 775€, besparst den Riester also effektiv mit max. 2100 im Jahr.


    Beschäftige Dich doch mal mit der Möglichkeit die §92a Abs.1 Satz1, Nr. 1 EStG bietet, so kommst Du um die Verrentung herum und greifst trotzdem alle Vorteile und Förderungen ab und wenn Du das kurz vor der Rentenphase machst ist uach das Wohnförderkonto kein Problem ;-)!

    Wenn Du jetzt noch einen günstigen ETF Riester findest kanns losgehen (die Condor hat ihre Riester Tarife leider geschlossen). Schau Dich dazu nach einem Netto Tarif um, mit Provisionstarifen verlierst Du bei der AV einfach zu viel Geld!

    Hallo davbar, bei mir liegt quasi die gleiche Situation vor. Habe 2020 eine Immobilie gekauft und Zinsbindung bewusst auf 10 Jahre gemacht.


    Meine Gedanken: Die großen Zinsbeträge fallen in den ersten 10-15 Jahren an (weil da der Gesamtbetrag noch sehr hoch ist), deshalb war es mir wichtig einen möglichst niedrigen Zins abzuschließen (was mir mit 0,62% auch ganz gut gelungen ist).

    Mir war ein Zinsänderungsszenario von Anfang an bewusst, allerdings hatte ich dabei immer folgenden Gedankengang: deutliche Zinserhöhungen (Richtung 2%) KANN es im Euroraum nur noch nach deutlicher, länger andauernder Inflation geben. Dies würde unweigerlich auch zu einem Anstieg der Löhne und Gehälter führen, was höhere Zinsen wieder deutlich leistbarer macht.

    Sondertilgungsmöglichkeit habe ich über 5% im Jahr, aber noch nicht einmal in Anspruch genommen. Halte ich im Nachhinein auch für unsinnig (kostete bei mir aber keinen "Aufpreis"), weil: Sobald ich mit dem Geld das ich in die Sondertilgung stecke mehr als 0,62% im Jahr verdienen kann macht es keinen Sinn die Sondertilgung zu machen. Nach den 10 Jahren kann ich das angesparte Geld (oder einen Teil davon) ohnehin zur Senkung der Restschuld nutzen.


    Mein Rat: Lass Dich vom Zinsgespenst nicht verrückt machen. Nimm das gesparte Geld (im vergleich zur längeren Zinsbindung), oder was Du sonst noch erübrigen kannst und spar es an und setz es einmalig nach den 10 Jahren zur Senkung der Restschuld ein.

    Riester kann sich übrigens (je nach Familienplanung) auch lohnen, aber nicht als klassischer Wohnriester. Ich habe bewusst einen klassischen Riester bei der Condor abgeschlossen und entnehme das komplette angesparte kapital kurz vor Beginn der Rentenphase FÖRDERUNSCHÄDLICH zur Tilgung meines Immobiliendarlehens. Das geht und ist wesentlich sinnvoller als ein klassischer Wohnriester!

    Bei der Weltgeltung trennt sich schon die Spreu vom Weizen. Ganz dünn wird die Luft bei der Weltgeltung ohne Beitragszuschlag, der in "teuren" Ländern wie den USA bis um die 50% betragen kann. Da bleibt aus dem obigen Beispiel nur noch die Barmenia übrig.

    Ich denke so kann man das stehen lassen.

    Ja ich finde das ziemlich wesentlich. Man weiß nie was passiert und wo man später mal leben wird (und wenn auch nur vorübergehend) und wenn dann Zusatzklauseln notwendig sind ist man auf das good will der Gesellschaft angewiesen.

    Neben der Barmenia und der Debeka bieten noch die Hallesche und die LVM eine uneingeschränkte Weltgeltung, mehr fallen mir spontan aber nicht ein.

    Abgesehen von den medizinischen Leistungen war für mich eine relativ uneingeschränkte Weltgeltung bei der PKV sehr wichtig, da ich bei Urlaub nicht darüber nachdenken will und vor habe meinen Altersruhesitz ins nicht EU Ausland zu verlegen. Da fallen dann aber schon sehr sehr viele Gesellschaften raus. Teilweise sind bei einigen Gesellschaften sogar schon längere Urlaube problematisch.

    Die entscheidende Frage ist hier ob man von "Beratern" oder "Verkäufern" redet. Bei letzterem habe ich absolut kein Problem damit.

    Dummerweise habe ich aber noch nie jemand getroffen der sich Finanzproduktverkäufer o.ä. nennt, die Leute heißen "Anlageberater", "Versicherungsberater", etc. Wer versucht den Anschein einer Beratung zu erwecken, der muss sich auch daran messen lassen.

    Genau das ist der Punkt! Wenn der Bankverkäufer klar sagen würde schauen Sie, hier haben wir einen Fonds der schlechter performt als der MSCI World und dazu noch x% Gebühren hat, mit dem verdienen wir aber unser Geld, an einem ETF, der für Sie am sinnvollsten wäre ist leider nix verdient, dann wäre er genau das als was er sich hinstellt, ein Berater. leider sind es aber fast immer nur Verkäufer, die den Kunden nicht fundiert aufklären über das was sie ihm vekaufen.

    Für mich hat Bargeld keinen Vorteil. Es gibt nicht einen logischen Grund noch Bargeld zu benutzen - außer wenn man an der Supermarktkasse alle aufhalten will ;-). Selbst die meisten Bäcker haben schon Kartenleser. Bei Kartenzahlung habe ich wesentlich mehr Überblick über meine Ausgaben.

    Die Berechnung ist soweit korrekt, allerdings kenne ich mich mit dem Produkt Wohnriester zu wenig aus um sagen zu können ob das Vorgehen so möglich ist. Für meinen normalen Riester habe ich ganz genau so gerechnet.

    Tendenziell wird der Betrag jedoch höher sein (weil ja noch Zinsen/Wertzuwächse dazukommen). Bei einem Festzinsvertrag kann man die auch ziemlich genau berechnen, ich habe bei meinem Fondsvertrag aber auch erstmal nur mit den eingezahlten Beiträgen gerechnet.

    Hallo Alex_82, meine eigenen Recherchen und mein Wissen beziehen sich auf meine eigene Riester Problematik (normaler Riestervertrag mit dem ich um die Verrentung herumkommen will - und werde :-D!). Was genau der auslösende Faktor für das Wohnförderkonto bei einem Bauspar-Riester ist kann ich Dir daher leider nicht beantworten. Jedenfalls ist das Wohnförderkonto nicht Dein Freund!

    Ich habe meine nach Studium des EStG noch offenen Fragen einfach per E-Mail an die ZAV geschickt und die haben mir das dann so wie ich vermutet habe bestätigt, bzw konkretisiert. Der Anbieter muss übrigens auch wahrheitsgemäß auf Fragestellungen antworten.


    Ohne Kinder und wenn diese auch nicht geplant sind, würde ich den Riester jedoch förderschädlich kündigen, da sich das ohne Kinderzulagen nicht wirklich lohnt!