Beiträge von Muenchner

    Man kann sich das ja mit angenommenen Zahlen ja mal mit einer Excel mal grob durchrechnen. Einfach unterstellte Wertentwicklung auf zehn Jahre beim Riester dem Wohnförderkonto mit 2% gegenüberstellen. Es kann sich schon lohnen, besonders wenn das Zinsumfeld bis dahin ein höheres ist (was unter den derzeitigen Rahmenbedingungen aber äußerst unwahrscheinlich ist - davor brauchen wir eine mehrjährige deutliche Inflation um die Schuldenlast der Südstaaten und damit den Euro deutlich zu entwerten)

    Bedenke bitte, dass bei einem Wechsel auch wieder Abschlussgebühren anfallen (außer natürlich Du nimmst einen Nettotarif, aber die scheuen Vermittler wie der Teufel das Weihwasser). Außerdem sind zu rentenbeginn Deine eingezahlten Beiträge garantiert (nicht aber bei Anbieterwechsel. Hier kann es sinnvoll sein den Vertrag beitragsfrei zu stellen. Aufgrund des geringen Betrags ist wohl eine Auszahlung des kompletten Kapitals zu Rentenbeginn möglich (Kleinstbetragregelung). So kämst Du wenigstens ohne großen Verlust aus der Sache.

    Die andere Sache, sofern Kinder vorhanden sind lohnt sich Riester allein wegen der Förderung fast schon immer (kommt aber auch bissl auf den Anbieter an), dann macht es evtl. Sinn weiterhin zu riestern (wo müsste man dann sehen). Man sollte jedoch wissen, dass eine Verrentung aufgrund der Sterbetafeln fast nie rentabel ist (da geht die Gesellschaft zu 90% als Gewinner raus) und daher versucht werden sollte das Kapital möglichst förderunschädlich und vollständig zu verwenden. Das ist z.B. möglich um einen Immobilienkredit für die selbstgenutzte Immobilie zu tilgen.

    Wenn Du also Kinder hat, oder in naher Zukunft planst und ein Eigenheim hast, oder planst das noch nciht abbezahlt ist kann sich Riester durchaus lohnen.

    Reicht dir persönlich das? Habe auch von manchen Anlegern gelesen, die auch nur auf Gewinne gehen, dann aber für das Gewissen einen Teil der Dividenden an NGOs spenden.

    Selbstverständlich reicht mir das, durch mein investment ändert sich ja rein garnichts. Die Firmen werden nicht weniger produzieren, wenn ich keine Aktien von ihnen habe und von dem Geld das ich in die Aktien gesteckt habe sehen die auch nichts.

    Ich hab 2019 eine Spiegelreflexkamera bei Amazon.es für über 150€ weniger gekauft als bei uns (war dort eine Aktion). Versand nach DE war sogar kostenlos (habe Prime), die Ware war nach 3 Tage da. Kann bei größeren Anschaffungen nur empfehlen die Preise auf .es .it .fr und co.uk zu vergleichen.


    EDIT: Wenn es sich um ein chinesisches Smartphone handelt gibts das bei den einschlägigen Shops (wie z.B. Gearbest) evtl noch günstiger!

    §92a EStG besagt: JEDER Riestervertrag darf zu JEDER Zeit (während der Ansparphase) zur Tilgung eines Darlehens für die SELBSTGENUTZTE Immobilie genutzt werden. Das ist die Rechtslage, da kann man nun schaun wie man das für sich am günstigsten und besten nutzt.

    Absolute metaphysische Gewissheit für ein "lohnt nicht" würde ich jetzt nicht unterschreiben, aber in sehr vielen Fällen wird es schon eng.

    Mir ist noch kein Tarif untergekommen bei dem man nicht mindestens 85 werden müsste damit es kein Verlustgeschäft ist. Am Ende ist es halt eine Wette gegen die zu Grunde liegende Sterbetafel und eine Versicherung wird möglichst so kalkulieren, dass sie diese Wette nicht verliert.


    Ok. Dann schaue ich mal, wie ich es am besten mache. :/


    Trotzdem vielen Dank euch allen und bleibt gesund...

    Ganz triviale Lösung: Die Immobilie nicht so schnell entschulden ;-).


    Schulden sind in Zeiten in denen man durch die gemeinsame Währung in einer Schicksalsgemeinschaft mit Ländern ist die jahrzehntelang Fiskalpolitik mit der Notenpresse betrieben haben ohnehin das beste was man machen kann!

    Fas Fazit ist dass sich eine Verrentung eines Riesters niemals lohnt. Du solltest auf jedenfall versuchen förderunschädlich an das Kapital zu kommen.

    Nein macht es nicht, ich habe bereits dargelegt wann die Verwendung eines normalen Riestervertrags (Umwandeln macht keinen Sinn) zu wohnwirtschaftlichen Zwecken Sinn macht. Such Dir einen Zinseszinsrechner und tipp da den betrag, die Laufzeit und 2% ein, dann siehst Du was auf dem Wohnförderkonto auflaufen und zu versteuern sein wird.

    Also ich würde Freising empfehlen. Ein schönes, geschichtsträchtiges Städtchen (u.a. älteste Brauerei der Welt) im Speckgürtel von München. Ich finde die Stadt hat mit knapp 50.000 Einwohnen genau die richtige Größe und die Symbiose zwischen historisch (Altstadt, Domberg, usw) und modern (Campus Weihenstephan) verleiehen der Stadt einen einzigartigen Zauber.

    Es ist alles vor Ort was man baucht und man ist gleich in München und am Flughafen. Mir hat die Stadt schon immer gut gefallen, aber durch die Innenstadt Neugestaltung die bis 2023 abgeschlossen sein soll und die anschließende Öffnung des Dombergs (neues Wegesystem am und um den Berg) wird das Stadtbild nochmals deutlich aufgewertet.