Beiträge von Peterola

    Was dann bei 2% Inflation unterm Strich auf eine negative Rendite hinaus läuft. <X

    Würde Peterola hingegen in einen ETF investieren und würde 6% p.a. Rendite erzielen, hätte er am Ende > 20K€ nach Steuern.

    Ok, das eine ist halt garantiert! ;) Und Garantien leibt der Deutsche!

    monstermania Keine voreiligen Schlüsse, ich habe sehr viel mehr Aktien-ETFs als du vermutest ;) Ich betrachte private ETFs und Riester nicht entweder oder, sondern eine Art Diversifikation. Nochmal, ich will Riester nicht verteidigen, das krankt. Wenn ich Zuschüsse auf private ETF-Vorsorge bekommen würde, wäre ich schon längst weg.

    ... aber zu verstehen gibt es daran nichts, oder? Weil alle haben ja nur Nachteile von der ganzen Nummer, der Kunde weil er alle Gewinne für Jahrzehnte verliert, Sutor weil sie für etwas garantieren müssen was sie nicht mehr reinholen können, der Staat weil die teure Förderung verpufft bzw. die Leute von der Stange gehen. Alle verlieren. Gaga.

    Da hat salty natürlich auch wieder recht. Wenn das ein gesamter Topf ist, die Einzahlungen und die Zulagen, dann wären die staatlichen Leistungen wirklich perdu.


    Ich führe das Rechenbeispiel von Pantoffelheld oben mit denselben Zahlen mal weiter: wäre das Konto zu Beginn durch die Aktion von vor einem Jahr bereits bei minus 1751, dann macht das ganze Sammeln der Zulagen ohnehin gar keinen Sinn mehr, und die staatliche Zulage füllt Raisin die Lücke durch das Sell-Low auf. Stimmt das so? Das wäre wirklich wie bei den Schildbürgern, verrückte Welt...

    chris2702


    Von meiner gewünschten Anlageform ist das aktuelle Sutor-Riester-Portfolio weit entfernt. Ich versuche mir das nur momentan nüchtern durchzurechnen, ob ich nicht doch den Mindestbetrag einzahle alleine um die Zulagen mitzunehmen. Wertsteigerung vom Portfolio erwarte ich keine mehr, aber ich möchte mir jetzt auch ungerne 10% auf Euro-Staatsanleihen minus Gebühren durch die Lappen gehen lassen. Unbefriedigend ist es so oder so, wenn ich das Geld auf ein Sparbuch legen würde und der Staat gäbe mir die Zulage direkt wäre alles einfacher und unbürokratischer... :D


    PS: Auf meine Frau laufen die beiden Kinder und sie arbeitet derzeit nicht, hier ist die Rendite sogar 200%. Das wird erstmal nicht gekündigt oder ruhend gestellt, aber das System an sich ist vollkommen unsinnig und muss dringend einen Mindestaktienanteil bekommen.

    Hier noch einer der mit im lecken Boot sitzt mit dem fairr/raisin-Riester. Vollkommen irre was in dem Portfolio liegt, Riester ist dringend reformbedürftig - darüber brauchen wir nicht reden, völlig d'accord. Ich lasse das zähneknirschend weiterlaufen mit einem Minibetrag.


    Aber einen Gedanken habe ich noch, dazu würde mich eure Meinung interessieren - Rechenbeispiel a la Teufels Advokat: Wenn jemand seine 4% Vorjahreseinkommen voll kriegt, z.B. 1.600/Jahr von 40.000 dann gibt es doch 175 Euro staatliche Zulage. Wenn ich mich nicht verrechne ist das eine risikofreie Rendite von 10,94% p.a., also besser als jeder Aktiensparplan. Ist das korrekt oder habe ich einen Denkfehler? ;)


    Nette Grüße


    PS: Aktiensparplan habe ich ohnehin on top, unabhängig von Riester