Beiträge von Nikolai Falk

    Unter finanzieller Bildung verstehe ich die grundsätzliche Kenntnis über Geldanlage, die zugrunde liegenden Strategien und die Finanzprodukte. Gewünschter Effekt wäre Sicherheit bei der Anlage jenseits von Sichteinlagen in breit gestreute ETF, gerne auch mit erster Diversifizierung in Länder- / Sektor-ETF und Einzelwerte, was so erste Züge von Spekulationen sind, jeweils mit dem Bewusstsein für die Chancen und Risiken inkl. Risiko- und Moneymanagement.


    Der Gegensatz dagegen sind Spekulationen mit Hebel /Finanzierung. Mit KnockOut bzw. mit Optionsscheinen ist das Risiko schon erhöht. Optionen sind dagegen Finanztermingeschäfte mit hohem Risiko inkl. Totalverlust und ggf. Nachschusspflicht. Wenn sich jemand auf das Eis begeben möchte ist das OK und er sollte sich dann gut informieren, mit finanzieller Bildung hat das in meiner Definition nichts zu tun. Ich habe seinerzeit mit Anlagezertifikaten angefangen und nutze jetzt KO und OS.

    Danke für deine Einschätzung. Der Erste Teil deiner Antwort deckt sich mit meinem Verständnis. Zum zweiten Teil habe ich auch schon andere Meinungen gehört.


    Ich habe mich bisher nicht wahnsinnig viel mit Optionen auseinander gesetzt, daher hier meine Frage ob jemand entsprechende Mentoren empfehlen kann.

    Was ich aber bisher gehört hatte ist, dass Optionen durchaus auch eingesetzt werden können um ein Risiko zu mindern, wenn diese gecovered sind (also wenn ich die entsprechenden Aktien bereits im Depot habe).


    Ich hatte auch mal die Unterschiede von Optionen und Optionsscheine gesucht und hier herausgefunden, dass Optionsscheine (Nicht standardisiert, Emmittentenrisiko, intransparente Preisfeststellung, Einschränkung bei Kombinationsstrategien) teilweise als Riskanter bewertet werden.

    Hi zusammen und danke für die Antworten bis hier hin.


    Meine Frage bezog sich auf die Aussage "Staatlich anerkannte Bildungsstätte" der PJM Investment Akademie, nicht auf "steuerfinanzierte Lehrveranstaltungen".


    Ein paar Bücher (Klassiker von Benjamin Graham) habe ich auch schon bestellt. In Workshop/Trainings (wenn sie denn gut sind) fällt mir das lernen aber leichter.

    Hey Saidi,

    vielen Dank erstmal (auch an das ganze Finanztip Team) für eure zahlreichen Videos und eure Motivation das Thema Finanzen der breiten Masse zugänglich zu machen. Durch dich bin ich auch auf den Finanzkongress gekommen und habe mir gespannt alle Vorträge angehört.


    Ich bin interessiert und bereit meinen Finanziellen Horizont zu erweitern, auch über passive Investmentstrategien (z.B. durch ETF auf den MSCI World) hinaus. Beim Finanzkongress waren jetzt einige Speaker/Mentoren dabei, die eigene Trainings zu unterschiedlichsten Preisen anbieten. An manchen Stellen kam mir das schon wie eine "Kaffeefahrt" vor mit hohen Leistungsversprechen, bedingtem Angebot, schneller Handlungsempfehlung und anderen Verkaufsstrategien. Ich glaube aber auch, dass das Thema Finanzen mit einem erfahrenen Mentor einfacher ist als alle Erfahrungen selbst zu sammeln (Ohne Erfahrung zahlt man hier ja auch ordentlich Lehrgeld).


    Da ich in euch ein hohes Vertrauen habe wollte ich gerne eure Meinung zu solchen Kursen hinsichtlich Preis/Leistung wissen. Wie viel ist eine "staatliche Anerkennung" denn tatsächlich Wert und gibt es auch beim Finanzkongress wo der Tenor durchaus die Motivation ist das Wissen über finanzielle Bildung weiter zu geben auch schwarze Schafe?