Beiträge von JuttaBirgit

    Nun wird das "Ehegattensplitting" inzwischen sehr kritisch gesehen. Und wenn die "Ehefrau" nicht arbeitet, weil es sich finanziell nicht lohnt, steht sie bei Trennung ohne oder mit wenig Rente da. Alternativ kann sie vereinbaren, dass monatlich ein bestimmter Betrag für ihre Altersvorsorge verwendet wird, wenn sie zuhause bleibt. Die 300 Euro "mehr" würden dann in einen ETF-Sparplan für die Frau eingezahlt werden.


    Ich finde es völlig legitim, wenn jemand sich bewusst entscheidet, auf Geld zu verzichten, um mehr Freizeit zu haben. Er sollte dann aber das ganze Bild im Kopf haben. Wie wirkt sich das auf seine Rente aus? Kann er auch mit weniger Geld so Prioritäten setzen, dass noch Geld da ist, um es für eine zusätzliche Altervorsorge anzusparen? Wenn man sehr minimalistisch lebt, ist das sicherlich ein großer Vorteil, weil dann auch die Ansprüche im Alter nicht so groß sind.

    Ich habe seit 2001 ein Extra-Konto bei der ING. 2013 bekam ich einen Brief mit dem Betreff "Aktualität Ihrer Daten/Bitte unterstützen Sie uns." Ich sollte ein Kundenstammblatt ausfüllen und zurückschicken. Begründet wurde dies mit dem "Geldwäschegesetz". Von Kontensperrung stand da nichts, aber ich habe das Kundenstammblatt natürlich zurückgeschickt.

    Ich nutze Paypal dann, wenn es keine Möglichkeit gibt, gegen Rechnung zu bezahlen. Bisher gab es noch nie Probleme. Ich schaue mir die Firmen, bei denen ich etwas kaufe, allerdings genau an und habe Paypal nur einmal für einen Ebay-Verkäufer genutzt.

    Alles ne Frage der Perspektive. Wenn billig bedeutet, für eine zugige - hübsche Erdgeschosshütte 420 Euro für 50 QM zu zahlen - ohne die verdoppelte Gasthermenanschlag von 140 Euro - Tendenz steigend...ist ja nur rund die Hälfte weg...

    Ja, das ist eine Frage der Perspektive. Ich zahle für 47 qm zurzeit 400 Euro netto. Das ist für den Großraum Stuttgart tatsächlich günstig. Als ich hier 2005 einzog, waren es sogar nur 300 Euro netto, das hat mir erlaubt, viel Geld zurückzulegen. Meine staatliche Rente in zwei Jahren wird nicht höher ausfallen als deine, aber ich konnte mir neben Ersparnissen noch drei Zusatzrenten aufbauen. Wenn man örtlich nicht gebunden ist, gibt es immer noch die Option in eine Region zu ziehen, in der 1.000 Euro Rente mehr wert sind (und Wohnungen billiger): "Generell ist das Rentner-Dasein im wirtschaftsstarken Süden der Republik kostspieliger. Gleich 40 der 50 teuersten Regionen verteilen sich auf Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Deutlich günstiger können Ruheständler hingegen meist in Nord- und Ostdeutschland leben. Dort sind nur vier (Hamburg, Nordfriesland, Berlin, Potsdam) der 50 teuersten Regionen" (Quelle: "Wo sich Rentner am meisten leisten können").

    Ich habe die Homepage mal benutzt, um einen Überblick über die verschiedenen DSL-Angebote zu bekommen. Abgeschlossen habe ich dann aber direkt beim Anbieter. Es gibt neben dem Preis noch andere Kriterien wie Qualität, Kundenservice oder "Geschäftsgebaren". Vodafone erhält auf der Seite eine sehr gute Bewertung, bei "Trustpilot" sind die Bewertungen für Vodafone hingegen sehr schlecht. Hier werden möglicherweise unterschiedliche Kriterien bewertet.

    Ich bin alleinstehend und wohne relativ günstig zur Miete in einer Privatwohnung (47 qm). Die größte Unsicherheit für mich ist, wie sich die Sache entwickelt, wenn ich in ca. 2 Jahren in Rente gehe. Mein jetziger Vermieter hat die Miete in den letzten 6 Jahren schon zweimal erhöht und der Großraum Stuttgart ist hochpreisig. Ich überlege, ob ich nach der Rente in den strukturschwachen Westharz ziehe, da sind Mieten viel billiger. Ich habe Ersparnisse und werde auch noch erben. Dann könnte ich mir eventuell auch eine ETW im Harz kaufen. Ansonsten möchte ich lieber in speziellen Wohnprojekten wie einem "Mehrgenerationhaus" wohnen.

    Bei Buhl spricht man, wie mein Finanzamt, bei Handwerkerleistungen von Lohnkosten und Fahrkosten. Das steht so nicht im Einkommensteuergesetz.

    Man kann doch einfach die gesamte Rechnung übernehmen, wenn man nicht differenzieren will/kann. Die Steuerberaterin meiner Mutter hat bei "Schornsteinfeger" erst € 82 angegeben und dann bei "darin enthaltene Lohnanteile..." ebenfalls € 82. Das Postporto kann man sich bei WISO ebenfalls sparen, über den "Steuer-Versand". Der erfolgt über verschiedene Ident-Verfahren, bei mir ging es über meine Bank.

    Nun habe ich mich zum Spaß mal durch die Testversion von Wiso Steuer geklickt. Die Software spuckte eine erstaunlich hohe zu erwartende Rückerstattung aus.

    Ich benutze auch zum ersten Mal die Testversion. Die errechnete Erstattung entspricht in etwa dem, was ich auch letztes Jahr zurückbekam. Für meine Mutter habe ich ebenfalls ein Formular eingerichtet. Da liegen mir die Belege noch nicht vor, nur die Daten vom Finanzamt (3 Renten). Zum jetzigen Stand müsste sie ca. € 2.500 nachzahlen, auch das erscheint mir realistisch.

    Seit fast 20 Jahren hatte ich ein Abo der WISO-Software. Seit einigen Jahren wird man ja mehr und mehr gezwungen, sich ein Kundenkonto bei Buhl anzulegen. Und da fingen bei mir die Probleme an: Ende letzten Jahres gab es einen Downoadlink statt der sonst verschickten CD.

    Die Testversion, die ich zurzeit nutze, kann man nur als Web-Version nutzen und dafür musste ich auch erst ein eigenes Konto anlegen. Sollte ich eine Lizenz kaufen, muss ich nichts herunterladen, auch nicht im Abo: "Wenn Du Deine Daten nicht in der Cloud speichern willst, kannst Du auch nur die Download-Version für Windows oder Mac nutzen und Deine Steu­er­er­klä­rung auf der eigenen Festplatte (verschlüsselt) speichern. Diese Auswahlmöglichkeit ist vor allem für Nutzer wichtig, die ein besonderes Augenmerk auf Datenschutz und -sicherheit legen. Für die Cloud nutzt der Wiso-Hersteller Buhl Data aber eigene Server, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Du bist also auch in der Cloud-Version auf der sicheren Seite. [...] Und mit Wiso Steuer-Web kannst Du stets die aktuellste Version ohne Installationsaufwand verwenden." (Quelle: Finanztip)

    Ich benutze das Programm das zwischen den Jahren bei Aldi verkauft wird.

    Der Nachteil ist, dass man hier immer noch eine CD-ROM kaufen muss:

    "Das Programm ist sehr gut aber warum muss man immer noch ins Geschäft laufen und kann nicht online nur den Download kaufen? Ich hoffe jedes Jahr, dass das mal an den Fortschritt angepasst wird. Wer hat denn noch ein CD-Laufwerk bzw. nutzt es?"

    Ich habe meine Steuererklärung bisher auch über Elster gemacht. War okay, nur dass ich oft zusätzlich gegoogelt habe, weil man wenige Tipps bekommt. Nun habe ich für 2021 eine Testversion für das "Wiso Sparbuch" eingerichtet. Die Testversion ist unbegrenzt gültig, man kann alle Funktionen (Steuer-Abruf über Elster, Steuer-Box, Steuer-Banking, Steuer-Versand) einrichten und eine vollständige Steuer-Erklärung machen. Nur wenn man diese absenden will, zahlt man. Mich hat das Programm bisher überzeugt und ich werde das Abo für 29,95 Euro wahrscheinlich kaufen. Es gibt aber auch eine günstigere Version, nämlich die Software "Tax" aus dem gleichen Haus. Da man mit dem "Sparbuch" aber auch für 5 weitere Personen die Steuererklärung machen kann, werde ich diese Version kaufen, weil ich in der Zukunft auch die Steuererklärung für meine Mutter mache.

    "Im Nachgang des BGH-Gebührenurteils (siehe dazu auch unser großes Themen-Dossier) hat das Landgericht Stuttgart eine möglicherweise weitreichende Entscheidung zugunsten der Kreditwirtschaft getroffen ... +++ ... Konkret hatte die Volksbank Welzheim einem Kunden mit der Kündigung seines Girokontos gedroht, weil dieser nach dem BGH-Urteil Kontoführungs-Gebühren aus der Vergangenheit zurückgefordert hatte ... +++ ... Die Stuttgarter Richter erklärten dieses Vorgehen nun für rechtens (gut erklärt wird der Fall in der "FAZ") und wiesen eine entsprechende Klage der regionalen Verbraucherzentrale ab (Az.: 34 O 98/21 KfH)"

    Meine Frage wäre, wer uns hierzu und zu anderen Geldanlagemöglichkeiten gut beraten würde, ohne sich von seinem Eigennutzen beeinflussen zu lassen. Gibt es vielleicht kostenlose Beratungsstellen?

    Ich habe einmal eine ergänzende Finanzberatung der Verbraucherzentrale Ba-Wü in Anspruch genommen. Die war allerdings nicht kostenlos, sondern kostete 150,00 Euro. Bei mir ging es damals um die Frage, ob ich bei einer fälligen privaten Rentenversicherung die monatliche Rente oder die Einmalzahlung wählen soll. Insgesamt fand ich die Beratung nützlich, man wird vorher gebeten, einen Fragebogen auszufüllen (Einkommen, Ausgaben, Ersparnisse) und erhält hinterher eine Dokumentation. Ich hatte mich aber auch schon vorher über verschiedene Quellen informiert. Interessant fand ich deshalb die Begründung der Beraterin, warum sie mir die Einmalzahlung empfahl: "Ich denke, Sie wissen, wie Sie das Geld sinnvoll anlegen können. Sie wissen z. B., was ein ETF ist, die meisten Leute, die in meine Beratung kommen, wissen das nicht."

    Ich teste gerade das WISO-Sparbuch. Die Testversion ist unbegrenzt gültig, man kann alle Funktionen (Steuer-Abruf, Steuer-Box, Steuer-Banking, Steuer-Versand) einrichten und eine Steuererklärung erstellen. Erst wenn man die Steuererklärung abschicken möchte, muss man zahlen. Mich hat das Programm bisher überzeugt.

    Bei vielen Anbietern verlängert sich ein Vertrag automatisch, wenn man nicht rechtzeitig kündigt. Bei 24 Monaten sind das normalerweise 3 Monate zum Vertragsende. Normalerweise wird der Vertrag dann aber nur für 12 Monate verlängert. Da hilft tatsächlich nur ein Blick in die AGB. Die kann man im Kundenkonto online einsehen, ansonsten würde ich ein Kundenkonto einrichten.

    Schau Dir mal die Online-Kontomodelle Raiffeisenbank Oberursel oder Sparda Hessen an. Keine Gebühren, noch nicht einmal Mindestgeldeingang Voraussetzung.

    Kann ich da auch ein Online-Konto einrichten, wenn ich nicht in Hessen wohne? Die Sparda-Bank schreibt dazu: "Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus elf wirtschaftlich und rechtlich eigenständigen Banken. Je nach Postleitzahl Ihres Wohn- oder Arbeitsortes 'gehören' Sie zu einer bestimmten regionalen Sparda-Bank" (https://www.sparda.de/alle-sparda-banken-11-mal-vor-ort/). Wenn's nicht so wäre, könnte jeder, der bei einer anderen regionalen Sparda-Bank ist, nach Hessen wechseln.