Beiträge von JuttaBirgit

    Ich habe seit 2019 eine Barclaycard Visa für den "Fall der Fälle", z. B. kostenloses Geldabheben im Ausland, etc. Der "Fall der Fälle" trat allerdings nie ein und im September schrieb man mir, dass ich die Karte innerhalb der nächsten sechs Wochen benutzen müsse, ansonsten werde man mein Konto kündigen. Dies habe ich inzwischen zweimal getan. Für Wenig-Nutzer ist die Karte insoweit geeignet, wenn man sie wenigstens ab und zu einsetzt. Dass man keine PIN eingeben muss, stört mich eher, es gibt da auch keine Einstellung im Konto, die man ändern könnte, möglicherweise geht das über die Hotline.

    Hallo Paula,


    ich bin 63 und "Noch-Nicht-Rentnerin". Mich beschäftigen aber ganz ähnliche Fragen.


    Ich würde mir mit der Entscheidung Zeit lassen und mich auch aus verschiedenen Quellen informieren. Ich habe mir z. B. das Buch "Finanzplaner 60+. Steuern, Recht und Finanzen für die zweite Jahreshälfte" von der Stiftung Finanztest gekauft, das einige nützliche Tipps enthält.


    Auch eine Finanzberatung bei der Verbraucherzentrale kann ich dir empfehlen, es wird dort zunächst ein Profil erstellt (Ersparnisse, Einnahmen, Ausgaben, Risikobereitschaft), anhand dessen man konkrete Tipps erhält, die dann in einer Beratungsdokumentation festgehalten werden. Ich selber habe auch 50.000 Euro Ersparnisse, davon sind 20.000 in ETFs angelegt, der Rest in Fest- oder Tagesgeld.

    Es geht hier nicht nur um die Kontogebühren, sondern das reicht viel tiefer.

    Wie "tief" es reicht, hängt auch davon ab, wie lange ich bei einer Bank bin. Manche haben ein ordentliches Sümmchen zurückbekommen, es kann sich also lohnen, hier tätig zu werden. Ich bin erst seit 2018 bei der Sparda Bank Baden-Württemberg, da ist außer den Kontogebühren seit Oktober 2020 nichts an Kosten zusammengekommen. Und hier hatte ich die Möglichkeit, das Geld zurückzubekommen, aber dann wäre mein Konto gekündigt worden. Davor war ich jahrelang bei der Postbank, da könnte ich möglicherweise etwas zurückfordern, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade, das jetzt rückwirkend zu recherchieren.

    Ich bin auch bei der Sparda Baden-Württemberg und zahle 5,00 Euro für das Konto. Wenn du kein Online-Banking machst, bist du kein sehr "attraktiver" Kunde und kannst auch nicht zu einer kostenlosen Direktbank wechseln.

    Wenn du nicht zustimmst (alles), kann die Bank dich wahrscheinlich kündigen oder du bekommst gar kein Konto.

    Ich stehe jetzt drei Jahre vor der Rente und würde, wäre ich noch einmal 34, Folgendes anders machen:

    1) Ich würde mir mehr Gedanken über die private Altersvorsorge machen und dafür einen ETF-Sparplan einrichten. Den hast du bereits, aber bei deinem Einkommen würde ich wahrscheinlich mehr als 250,00 Euro sparen.

    2) Ich würde mir eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung zulegen. In deinem Alter, ohne Vorerkrankungen, dürfte das noch nicht so teuer sein. Je älter man wird, umso schwieriger wird es.

    Habe gerade das in den AGBs gefunden:

    Wiederanlage
    Sollte durch den Kontoinhaber bis zum Fälligkeitstermin kein Auftrag zur weiteren Verwendung des Anlagebetrages vorliegen, wird das Festgeldkonto um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit zu den dann gültigen Zinsen prolongiert. Die neuen Konditionen wird Klarna dem Kontoinhaber durch Zusendung einer neuen Anlagebestätigung mitteilen.

    Ich habe gerade bei Klarna ein Festgeld-Konto beantragt, weil ich dort für 12 Monate mehr Zinsen bekomme, als wenn ich das Festgeld über Weltsparen anlege.


    Wie das sein kann, weiß ich natürlich nicht, das müsste dann ja in den AGBs stehen.

    Zur eigentlichen Frage: Ich zahle praktisch überall wo es geht mit einer Kreditkarte, via Apple Pay. In Vor-Corona-Zeiten dauerte das eine Sekunde, mit Maske und PIN eingeben drei Sekunden. Ich brauche praktisch nur noch für den Wochenmarkt, den Bäcker und den Metzger Bargeld.

    Ja, aber wie in dem Artikel, den du verlinkt hast, steht, wird die Girokarte momentan beim stationären Einzelhandel zu 100 Prozent akzeptiert. Warum sich also 2 PINs merken, wenn eine reicht. Online kam ich bisher mit Lastschriftverfahren vom Girokonto (BahnCard) oder PayPal aus. Aber natürlich kann eine Kreditkarte irgendwann nützlich sein, deshalb habe ich sie jetzt auch aktiviert.

    Wenn man Online einkauft, kann man meist nur Vorkasse leisten oder per Kreditkarte zahlen. Paypal bei mir gleich Kreditkarte.

    Ja, ein Paypal-Konto habe ich. Da war bisher nur mein Girokonto eingetragen. Jetzt habe ich die Kreditkarte hinzugefügt und für eine Transaktion diese Zahlungsquelle gewählt. Bei Barclaycard ist der Umsatz aufgeführt, also dürfte die Karte nun aktiviert sein.

    Ich bin bisher ohne Kreditkarte ausgekommen. 2019 habe ich dann doch eine kostenlose Barclaycard Visa beantragt, eher vorsorglich, weil ich dachte, wenn ich mal ins Ausland fahre, kann ich damit kostenlos Geld abheben.

    Nun bin ich aber nicht ins Ausland gefahren und die Barclaycard kam nie zum Einsatz. Jetzt schreibt mir das Unternehmen, dass sie mir das Kreditkarten-Konto mit einer Frist von zwei Monaten kündigen, weil meine Karte schon lange nicht mehr zum Einsatz gekommen sei. Wenn ich die Karte behalten wolle, müsse ich sie in den nächsten sechs Wochen einsetzen.

    Nun, ich könnte die Karte benutzen, aber für was? Soll ich einfach an einem Automaten Geld abheben, damit ich die Bedingung erfülle, dass die Karte benutzt wurde? Oder soll ich lieber bei meiner Bank (Sparda Ba-Wü) eine Mastercard Standard beantragen? Die Karte selber ist kostenlos, aber Bargeldabhebungen im Ausland sind es wohl nicht.

    Wahrscheinlich musst du dich sofort bei der Arbeitsagentur melden:

    Zitat

    Ob bei Arbeitslosigkeit ein Anspruch auf Krankengeld besteht, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Krankengeld steht dir zu, wenn du zum Zeitpunkt der Krankschreibung Leistungen der Arbeitsagentur beziehst. Befindest du dich in Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I) , zahlt die Arbeitsagentur diese Leistung in den ersten sechs Wochen einer Krankschreibung weiter. Danach schließt sich Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse an. Kein Anspruch auf Krankengeld bei Arbeitslosigkeit besteht für Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II). Allerdings wird diese Leistung prinzipiell unbefristet gezahlt. Der Anspruch auf Krankengeld besteht zudem nicht, wenn du keine Ansprüche gegen die Agentur für Arbeit besitzt. Dies kann zum Beispiel aufgrund einer Sperrzeit der Fall sein.

    Ich habe mir aufgrund der Empfehlung von "Finanztip" eine kostenlose Barclaycard Visa besorgt: So findet jeder die passende Kreditkarte. Bei meinem Girokonto wäre die Kreditkarte jetzt nach Einführung von Kontoführungsgebühren kostenlos, vorher war sie das nicht.


    Es gibt auch Prepaid-Karten:

    Zitat

    Prepaid - Bei diesen Karten kannst Du nur den Betrag einsetzen, den Du vorher auf das Konto der Kreditkarte eingezahlt hast, zum Beispiel per Überweisung. Dieses System eignet sich vor allem für Jugendliche und Menschen mit schlechter Schufa-Bewertung, da diese oft keine normale Kreditkarte bekommen.

    Habe gerade gelesen, dass die Sparda Hessen überregional ist und noch ein kostenloses Girokonto anbietet: Das kostenlose Girokonto der Sparda-Bank Hessen

    Es wird auch kein Mindestzahlungseingang verlangt, so dass man gut zwei Girokonten parallel laufen lassen kann, bis alles geregelt ist.


    Die Stiftung Warentest hat kostenlose Girokonten untersucht:


    Zitat von Nur noch zehn Banken bieten überregional kostenlose Girokonten an

    "Als Faustformel empfiehlt Stiftung Warentest Verbrauchern, ab jährlichen Konto-Kosten von 60 Euro über Veränderungen nachzudenken. Man sollte schauen, ob es günstigere Kontomodelle gibt, die dem Zahlverhalten eher entsprechen, oder notfalls die Bank wechseln. Unterschiedliche Dienstleister erleichtern den Bankwechsel seit Jahren erheblich. Der Modellkunde von Stiftung Warentest hätte bei den untersuchten Banken im Einzelfall knapp 240 Euro im Jahr bezahlen müssen."

    Habe gerade gelesen, dass die Sparda Hessen überregional ist und noch ein kostenloses Girokonto anbietet: Das kostenlose Girokonto der Sparda-Bank Hessen

    Es wird auch kein Mindestzahlungseingang verlangt, so dass man gut zwei Girokonten parallel laufen lassen kann, bis alles geregelt ist.


    Die Stiftung Warentest hat kostenlose Girokonten untersucht:

    Als Faustformel empfiehlt Stiftung Warentest Verbrauchern, ab jährlichen Konto-Kosten von 60 Euro über Veränderungen nachzudenken. Man sollte schauen, ob es günstigere Kontomodelle gibt, die dem Zahlverhalten eher entsprechen, oder notfalls die Bank wechseln. Unterschiedliche Dienstleister erleichtern den Bankwechsel seit Jahren erheblich. Der Modellkunde von Stiftung Warentest hätte bei den untersuchten Banken im Einzelfall knapp 240 Euro im Jahr bezahlen müssen.