Beiträge von JuttaBirgit

    Ich habe gerade bei Klarna ein Festgeld-Konto beantragt, weil ich dort für 12 Monate mehr Zinsen bekomme, als wenn ich das Festgeld über Weltsparen anlege.


    Wie das sein kann, weiß ich natürlich nicht, das müsste dann ja in den AGBs stehen.

    Zur eigentlichen Frage: Ich zahle praktisch überall wo es geht mit einer Kreditkarte, via Apple Pay. In Vor-Corona-Zeiten dauerte das eine Sekunde, mit Maske und PIN eingeben drei Sekunden. Ich brauche praktisch nur noch für den Wochenmarkt, den Bäcker und den Metzger Bargeld.

    Ja, aber wie in dem Artikel, den du verlinkt hast, steht, wird die Girokarte momentan beim stationären Einzelhandel zu 100 Prozent akzeptiert. Warum sich also 2 PINs merken, wenn eine reicht. Online kam ich bisher mit Lastschriftverfahren vom Girokonto (BahnCard) oder PayPal aus. Aber natürlich kann eine Kreditkarte irgendwann nützlich sein, deshalb habe ich sie jetzt auch aktiviert.

    Wenn man Online einkauft, kann man meist nur Vorkasse leisten oder per Kreditkarte zahlen. Paypal bei mir gleich Kreditkarte.

    Ja, ein Paypal-Konto habe ich. Da war bisher nur mein Girokonto eingetragen. Jetzt habe ich die Kreditkarte hinzugefügt und für eine Transaktion diese Zahlungsquelle gewählt. Bei Barclaycard ist der Umsatz aufgeführt, also dürfte die Karte nun aktiviert sein.

    Ich bin bisher ohne Kreditkarte ausgekommen. 2019 habe ich dann doch eine kostenlose Barclaycard Visa beantragt, eher vorsorglich, weil ich dachte, wenn ich mal ins Ausland fahre, kann ich damit kostenlos Geld abheben.

    Nun bin ich aber nicht ins Ausland gefahren und die Barclaycard kam nie zum Einsatz. Jetzt schreibt mir das Unternehmen, dass sie mir das Kreditkarten-Konto mit einer Frist von zwei Monaten kündigen, weil meine Karte schon lange nicht mehr zum Einsatz gekommen sei. Wenn ich die Karte behalten wolle, müsse ich sie in den nächsten sechs Wochen einsetzen.

    Nun, ich könnte die Karte benutzen, aber für was? Soll ich einfach an einem Automaten Geld abheben, damit ich die Bedingung erfülle, dass die Karte benutzt wurde? Oder soll ich lieber bei meiner Bank (Sparda Ba-Wü) eine Mastercard Standard beantragen? Die Karte selber ist kostenlos, aber Bargeldabhebungen im Ausland sind es wohl nicht.

    Wahrscheinlich musst du dich sofort bei der Arbeitsagentur melden:

    Zitat

    Ob bei Arbeitslosigkeit ein Anspruch auf Krankengeld besteht, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Krankengeld steht dir zu, wenn du zum Zeitpunkt der Krankschreibung Leistungen der Arbeitsagentur beziehst. Befindest du dich in Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I) , zahlt die Arbeitsagentur diese Leistung in den ersten sechs Wochen einer Krankschreibung weiter. Danach schließt sich Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse an. Kein Anspruch auf Krankengeld bei Arbeitslosigkeit besteht für Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II). Allerdings wird diese Leistung prinzipiell unbefristet gezahlt. Der Anspruch auf Krankengeld besteht zudem nicht, wenn du keine Ansprüche gegen die Agentur für Arbeit besitzt. Dies kann zum Beispiel aufgrund einer Sperrzeit der Fall sein.

    Ich habe mir aufgrund der Empfehlung von "Finanztip" eine kostenlose Barclaycard Visa besorgt: So findet jeder die passende Kreditkarte. Bei meinem Girokonto wäre die Kreditkarte jetzt nach Einführung von Kontoführungsgebühren kostenlos, vorher war sie das nicht.


    Es gibt auch Prepaid-Karten:

    Zitat

    Prepaid - Bei diesen Karten kannst Du nur den Betrag einsetzen, den Du vorher auf das Konto der Kreditkarte eingezahlt hast, zum Beispiel per Überweisung. Dieses System eignet sich vor allem für Jugendliche und Menschen mit schlechter Schufa-Bewertung, da diese oft keine normale Kreditkarte bekommen.

    Habe gerade gelesen, dass die Sparda Hessen überregional ist und noch ein kostenloses Girokonto anbietet: Das kostenlose Girokonto der Sparda-Bank Hessen

    Es wird auch kein Mindestzahlungseingang verlangt, so dass man gut zwei Girokonten parallel laufen lassen kann, bis alles geregelt ist.


    Die Stiftung Warentest hat kostenlose Girokonten untersucht:


    Zitat von Nur noch zehn Banken bieten überregional kostenlose Girokonten an

    "Als Faustformel empfiehlt Stiftung Warentest Verbrauchern, ab jährlichen Konto-Kosten von 60 Euro über Veränderungen nachzudenken. Man sollte schauen, ob es günstigere Kontomodelle gibt, die dem Zahlverhalten eher entsprechen, oder notfalls die Bank wechseln. Unterschiedliche Dienstleister erleichtern den Bankwechsel seit Jahren erheblich. Der Modellkunde von Stiftung Warentest hätte bei den untersuchten Banken im Einzelfall knapp 240 Euro im Jahr bezahlen müssen."

    Habe gerade gelesen, dass die Sparda Hessen überregional ist und noch ein kostenloses Girokonto anbietet: Das kostenlose Girokonto der Sparda-Bank Hessen

    Es wird auch kein Mindestzahlungseingang verlangt, so dass man gut zwei Girokonten parallel laufen lassen kann, bis alles geregelt ist.


    Die Stiftung Warentest hat kostenlose Girokonten untersucht:

    Als Faustformel empfiehlt Stiftung Warentest Verbrauchern, ab jährlichen Konto-Kosten von 60 Euro über Veränderungen nachzudenken. Man sollte schauen, ob es günstigere Kontomodelle gibt, die dem Zahlverhalten eher entsprechen, oder notfalls die Bank wechseln. Unterschiedliche Dienstleister erleichtern den Bankwechsel seit Jahren erheblich. Der Modellkunde von Stiftung Warentest hätte bei den untersuchten Banken im Einzelfall knapp 240 Euro im Jahr bezahlen müssen.

    Eine Bank sollte Bankgeschäfte professionell abwickeln, attraktive Dienstleistungen anbieten und sich nicht als Retter der Gesellschaft vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren aufspielen.

    Ich mache mit 10 Losen beim monatlichen "Gewinnsparen" der Sparda BW mit. Der Erlös geht an gemeinnützige regionale Projekte. Das hat für mich nichts damit zu tun, sich als "Retter der Gesellschaft" aufzuspielen. Viel mehr stört mich, dass die Bank möglicherweise viel Geld fehlinvestiert hat:

    Mindestens so spannend wie das, was im Geschäftsbericht steht, ist allerdings, was nicht im Geschäftsbericht steht. Nämlich Details über das Engagement des Instituts bei der Comeco GmbH & Co. KG. Comeco? Genau, das war jenes Fintech, dass die neue, mit etlichen Pannen gestartete neue Sparda-App „TEO“ entwickelt hat. Wie Finanz-Szene schon vor einigen Monate aufgedeckt hatte (siehe hier), hat die Sparda Baden-Württemberg allein seit August 2019 stolze 36 Mio. Euro in Comeco investiert. 43% der Anteile gehören der Bank mittlerweile. [...] Nun könnten Sie sagen: Stellen Sie nicht so an, sind doch nur 36 Mio. Euro! Bloß: Für die Sparda Baden-Württemberg sind 36 Mio. Euro eben keine „Peanuts“.

    Es wäre ja interessant zu wissen, wie hoch die steuerfreie Kapitalabfindung gewesen wäre.

    Die garantierte Kapitalabfindung wäre 77.301,44 gewesen, der voraussichtliche Auszahlungsbetrag (plus Überschussbeteiligung) 85.294,31. Das Ende der Garantiezeit ist am 01.01.2028, bis dahin würden im Todesfall die Erben das Geld bekommen.

    Wie lange nachdem man keine Zustimmung zur Erhöhung gibt, wird die Sparda das Konto löschen?

    Kündigt Dir die Bank, muss sie Dir eine angemessene Frist von mindestens zwei Monaten einräumen. Die Sparda Bank BW hat bereits angekündigt, erst ab dem 30.9. zu kündigen:

    Zitat

    Sie als Kundin/Kunde sind nicht verpflichtet, eines der Angebote anzunehmen. Allerdings haben wir uns entschieden, diejenigen Girokonten von Bestandskundinnen/Bestandskunden, für die keine Kontoführungsgebühr vereinbart werden konnte, nach dem 30.09.2021 zu kündigen, da wir keine gebührenfreie Kontoführung mehr anbieten können.

    Mir wurde bereits eine Fondsgebundene Rentenversicherung der R&V angeboten.

    Meine Mutter hat 2002 eine Rentenversicherung für mich bei der R+V abgeschlossen. Sie hat einmalig 50.000 Euro angelegt, die angenommene Verzinsung lag bei 4 %, die garantierte monatliche Rente bei Rentenbeginn betrug 324,36 Euro. Die mögliche Überschussbeteiligung war natürlich viel höher. Zu Rentenbeginn am 1.1.2018 (60. Lebensjahr) war von dieser möglichen Überschussbeteiligung nicht mehr viel übrig. Ich habe mich für eine monatliche Rentenzahlung mit dynamischer Überschussrente entschieden. Die Kapitalabfindung wäre steuerfrei gewesen, die monatliche Rente wird mit dem sogenannten Ertragsanteil besteuert, der beträgt beim 60. Lebensjahr 22 %. Die monatliche Rente in diesem Jahr beträgt 363,27 Euro (bei einer dynamischen Überschussrente steigt die Rente möglicherweise nur leicht, wird aber niemals weniger). Da ich noch berufstätig bin und das Geld nicht brauche, lege ich es zurzeit in einem ETF-Sparplan an.