Beiträge von JuttaBirgit

    Eine Bank sollte Bankgeschäfte professionell abwickeln, attraktive Dienstleistungen anbieten und sich nicht als Retter der Gesellschaft vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren aufspielen.

    Ich mache mit 10 Losen beim monatlichen "Gewinnsparen" der Sparda BW mit. Der Erlös geht an gemeinnützige regionale Projekte. Das hat für mich nichts damit zu tun, sich als "Retter der Gesellschaft" aufzuspielen. Viel mehr stört mich, dass die Bank möglicherweise viel Geld fehlinvestiert hat:

    Mindestens so spannend wie das, was im Geschäftsbericht steht, ist allerdings, was nicht im Geschäftsbericht steht. Nämlich Details über das Engagement des Instituts bei der Comeco GmbH & Co. KG. Comeco? Genau, das war jenes Fintech, dass die neue, mit etlichen Pannen gestartete neue Sparda-App „TEO“ entwickelt hat. Wie Finanz-Szene schon vor einigen Monate aufgedeckt hatte (siehe hier), hat die Sparda Baden-Württemberg allein seit August 2019 stolze 36 Mio. Euro in Comeco investiert. 43% der Anteile gehören der Bank mittlerweile. [...] Nun könnten Sie sagen: Stellen Sie nicht so an, sind doch nur 36 Mio. Euro! Bloß: Für die Sparda Baden-Württemberg sind 36 Mio. Euro eben keine „Peanuts“.

    Es wäre ja interessant zu wissen, wie hoch die steuerfreie Kapitalabfindung gewesen wäre.

    Die garantierte Kapitalabfindung wäre 77.301,44 gewesen, der voraussichtliche Auszahlungsbetrag (plus Überschussbeteiligung) 85.294,31. Das Ende der Garantiezeit ist am 01.01.2028, bis dahin würden im Todesfall die Erben das Geld bekommen.

    Wie lange nachdem man keine Zustimmung zur Erhöhung gibt, wird die Sparda das Konto löschen?

    Kündigt Dir die Bank, muss sie Dir eine angemessene Frist von mindestens zwei Monaten einräumen. Die Sparda Bank BW hat bereits angekündigt, erst ab dem 30.9. zu kündigen:

    Zitat

    Sie als Kundin/Kunde sind nicht verpflichtet, eines der Angebote anzunehmen. Allerdings haben wir uns entschieden, diejenigen Girokonten von Bestandskundinnen/Bestandskunden, für die keine Kontoführungsgebühr vereinbart werden konnte, nach dem 30.09.2021 zu kündigen, da wir keine gebührenfreie Kontoführung mehr anbieten können.

    Mir wurde bereits eine Fondsgebundene Rentenversicherung der R&V angeboten.

    Meine Mutter hat 2002 eine Rentenversicherung für mich bei der R+V abgeschlossen. Sie hat einmalig 50.000 Euro angelegt, die angenommene Verzinsung lag bei 4 %, die garantierte monatliche Rente bei Rentenbeginn betrug 324,36 Euro. Die mögliche Überschussbeteiligung war natürlich viel höher. Zu Rentenbeginn am 1.1.2018 (60. Lebensjahr) war von dieser möglichen Überschussbeteiligung nicht mehr viel übrig. Ich habe mich für eine monatliche Rentenzahlung mit dynamischer Überschussrente entschieden. Die Kapitalabfindung wäre steuerfrei gewesen, die monatliche Rente wird mit dem sogenannten Ertragsanteil besteuert, der beträgt beim 60. Lebensjahr 22 %. Die monatliche Rente in diesem Jahr beträgt 363,27 Euro (bei einer dynamischen Überschussrente steigt die Rente möglicherweise nur leicht, wird aber niemals weniger). Da ich noch berufstätig bin und das Geld nicht brauche, lege ich es zurzeit in einem ETF-Sparplan an.

    Wenn ich wählen könnte, wo ich im Alter leben möchte, würde ich mich für die Bodensee-Region entscheiden. Hoher Freitzeitwert, mildes Klima, Nähe zum Wasser (und Österreich und der Schweiz). Ist teuer, im Sommer gibt es natürlich viele Touristen, aber im Hinterland ist es sicherlich ruhiger und billiger.

    In meiner Familie hat jemand eine Ferienwohnung in Oberstdorf (Bayern). Bayern ist natürlich auch eine schöne Region und hat auch viele Seen.

    Wenn jemand mehr aufs Geld schauen muss, würde ich ihm eher eine sogenannte "strukturschwache Region" empfehlen. Da kenne ich persönlich den "Westharz", der in Norddeutschland liegt. Goslar ist eine nette Kleinstadt und die Häuserpreise sind sehr viel günstiger. Ist sehr schön zum Wandern.

    Gute Zinsen? Wie heißt denn der fremde Planet, auf dem es gute Zinsen gab? :DDie Zinsen hier auf dem "Blauen Planeten" waren zwar deutlich höher als heute, aaaaaaaber auch in 2002 und danach gab es so etwas, was man Inflationsraten nennen könnte. Die Realverzinsung war deshalb nicht wesentlich besser als heute.

    Mag sein. Aber damals wie heute wollen manche einen Teil ihres Geldes sicher anlegen und verzichten deshalb auf die Rendite, die sie mit mehr Risiko machen könnten. Wenn das nicht so wäre, gäbe es ja keine Festgeldkonten. Viele haben das "Extra-Konto" damals als Festgeld-Konto genutzt. Ich finde in meinen Unterlagen eine Mitteilung der ING: "Ab dem 15.08.2007 wird Ihr Guthaben mit 3,25 % p. a. verzinst!" Von solchen Zinsen für ein Festgeld-Konto kann man heute nur noch träumen.

    Bei mir war es z.B. mal der Zweite Vorname, der jahrelang keine Rolle gespielt hat und plötzlich von meiner Bank Nachgefragt wurde.

    Ein Konto eröffne ich grundsätzlich mit meinen beiden Vornamen, so wie sie auch in meinem Personalausweis stehen. Bei der Ing-Diba habe ich seit 2002 ein "Extra-Konto", da gab es damals noch gute Zinsen. Erst 2017 habe ich auch ein Depot eröffnet, da sind ein Fonds und ein ETF drin, ich habe aber keinen Sparplan. Für junge Leute bis 27 gibt es aber bei vielen Banken ein kostenloses Girokonto.

    Ich stand einmal bei einer privaten Rentenversicherung, die zum 60. Lebensjahr fällig wurde, vor dieser Entscheidung. Die Besteuerung ist hier anders. Die Kapitalauszahlung wäre steuerfrei gewesen, die monatliche Rente wird mit dem Ertragsanteil besteuert.

    Ich habe mich für die monatliche Auszahlung entschieden. Ausschlaggebend war für mich, dass ich keine sehr hohe gesetzliche Rente bekomme. Da war mir die Sicherheit, eine garantierte monatliche Zusatzrente zu bekommen, wichtiger als die Frage, ob ich noch 30 Jahre lebe oder nicht (vom "Genpool" her dürfte es keine Probleme geben, meine Mutter wurde in diesem Jahr 90 und lebt noch in ihrem eigenen Haus).

    Vielleicht ist Finanztip einfach bei den Kriterien sehr streng. Ich erinnere mich, dass die Sparda Bank Baden-Württemberg einmal mit einem kostenlosen Girokonto warb. Sie wurde deshalb von der Verbraucherzentrale gerügt. Denn tatsächlich war die Girocard nur im ersten Jahr kostenlos. Danach war sie nur noch kostenlos, wenn man einen bestimmten Betrag erreichte, der mit der Girocard bezahlt wurde.

    Hab kostenlose Konten bei der Commerzbank, comdirect, DKB und Vivid :-) gibt genügend Auswahl!

    Laut deinem Link gibt es bei der Commerzbank kein kostenloses Konto:

    Zitat

    Neulich verkündete die Commerzbank, dass es zukünftig kein bedingungslos kostenloses Girokonto mehr bei ihr gibt. Damit strich die letzte Filialbank das Girokonto ohne Kontoführungsgebühr! Ob Deutsche Bank, Postbank, Sparkasse und jetzt eben die Commerzbank – überall muss ich zukünftig Kontoführungsgebühren zahlen!

    Hm. Ausgerechnet Tabak. Wenn relevante Länder beschließen, dass sie das Rauchen komplett verbieten sausen die Aktien ab nach unten... Gleiches gilt, wenn ein Gericht einem Raucher hohen Schadenersatz für Folgeschäden zuspricht. Eher was für Zocker als für langfristige Anleger.

    Ich glaube nicht, dass das Rauchen komplett verboten wird. Man wird es erschweren, z. B. durch höhere Preise. Deshalb gingen die Gewinne der Tabakkonzerne in den letzten Jahren auch nicht zurück. Zwar rauchen weniger Menschen, aber viele Raucher zahlen die höheren Preise und sparen an anderer Stelle.

    Bei der Dividenden-Aktie geht es auch eher um eine Alternative zum Festgeld. Gerade wenn man älter ist, wird nicht empfohlen, alles Vermögen in ETFs/Aktien zu stecken. Man soll es streuen und einen Teil in Festgeld anlegen. Nur dafür gibt es im Moment kaum Zinsen. Da erscheint es vielen als Alternative, wenn man eine hohe Dividende kassieren kann.

    Mein Bruder ist von seinen Tabak-Aktien auf alle Fälle begeistert, die hätten ihm seinen diesjährigen Frankreich-Urlaub finanziert :D.

    Ich bin 60plus und habe auch erst 2017 angefangen, Geld in einen MSCI World zu investieren. Ich habe nach und nach Anteile gekauft, zuletzt im Corona-Tief (Februar 2020). Bei meinem Depot bei der Ing-Diba kann ich eine Order so einstellen, dass ich einen bestimmten Maximalwert beim Kauf nicht überschreite. Trotz der geringen Laufzeit zeigt mein Depot inzwischen eine gute Rendite an. Aber man weiß natürlich nie im voraus, ob mal ein Börsentief kommt, bei dem man günstig Anteile kaufen kann.

    Mein Bruder erzählte mir kürzlich, er habe Geld in Tabakaktien investiert, weil die eine hohe Dividende zahlten. Dazu gibt es interessante Artikel im Internet: Hohe Dividenden mit Tabakaktien: Hier kommen meine zwei Favoriten!

    Naja, das Gerät hätte sich nach 5 Monaten ausgezahlt.

    Ja, das hätte es sicherlich. Aber manche finden auch den Login-Prozess bei der Ing-Diba umständlich (ich kenne den Unterschied durch mein "Extra-Konto").

    Ich bin einmal 2018 von der Postbank zur Sparda Bank BW umgezogen. Natürlich ist das machbar, aber Zeit und Nerven kostet es trotzdem. Jetzt warte ich erstmal, wie sich die Bankenlandschaft entwickelt. In 3 Jahren gehe ich in Rente, das könnte nochmal ein günstiger Zeitpunkt für einen Wechsel sein.

    Ich bin seit 2018 bei der Sparda Bank Baden-Württemberg. Die Kontoführung war damals kostenlos, die EC-Karte nur, wenn man in einer bestimmten Höhe bargeldlos gezahlt hat (deshalb wurde die Bank auch wegen "irreführender Werbung" gerügt).

    Seit dem 01.09.2020 kostet das Konto 5,00 Euro, EC- und KK-Karte sind kostenlos. Wegen dem BGH-Urteil hatte ich nichts unternommen. Nun macht die Bank folgenden Vorschlag:

    Ganz anders geht die Sparda Bank Baden-Württemberg vor. Ihr Angebot: Das zu viel gezahlte Geld, lieber Kunde, kannst Du gerne wiederhaben, dann steigen aber die Gebühren.

    Die Vorstellung der Bank: 5 Euro kostet das betroffene Kontomodell derzeit monatlich. Wer alte Gebühren zurückfordert (etwa 50 Euro wären das), der muss künftig 7,50 Euro für das Konto berappen. Denselben Preis, der auch auf Neukunden ab Oktober zukommt. Wer keine Erstattung verlangt, erhält das 5-Euro-Konto noch drei Jahre länger. Es ist zwar nicht sicher, ob sich das ausgleicht, weil ja für verschiedene Leistungen weitere Kosten entstehen können. Aber immerhin: Die Bank macht ein Angebot, das sich lohnen könnte.

    Ich werde auf die Rückzahlung der Gebühren verzichten und das Konto erstmal weiterführen. Die Sparda-Bank bietet ihre "SpardaSecureApp" auch für PC an, andere Banken bieten ihre Apps nur noch fürs Smartphone an. Ich habe aber kein Smartphone, nur ein älteres Handy. Ich könnte ein kostenloses Girokonto bei der Ing-Diba einrichten, dort habe ich bereits ein "Extra-Konto" und ein Depot. Aber dort müsste ich ein Gerät kaufen, um die Tans zu erzeugen. Jetzt warte ich erstmal, ob die kostenlosen Girokontos auch kostenlos bleiben.

    Die Sparda-Bank Baden-Württemberg kommt mit ihrem Vorgehen im letzten Finanztip-Newsletter nicht ganz schlecht weg:

    Vorschlag zur Güte

    Ganz anders geht die Sparda Bank Baden-Württemberg vor. Ihr Angebot: Das zu viel gezahlte Geld, lieber Kunde, kannst Du gerne wiederhaben, dann steigen aber die Gebühren.

    Die Vorstellung der Bank: 5 Euro kostet das betroffene Kontomodell derzeit monatlich. Wer alte Gebühren zurückfordert (etwa 50 Euro wären das), der muss künftig 7,50 Euro für das Konto berappen. Denselben Preis, der auch auf Neukunden ab Oktober zukommt. Wer keine Erstattung verlangt, erhält das 5-Euro-Konto noch drei Jahre länger. Es ist zwar nicht sicher, ob sich das ausgleicht, weil ja für verschiedene Leistungen weitere Kosten entstehen können. Aber immerhin: Die Bank macht ein Angebot, das sich lohnen könnte.

    Ich werde zunächst mal bei der Sparda-Bank BW bleiben und das Angebot akzeptieren. Ich habe kein Smartphone, nur ein älteres Handy. Bei der Sparda-Bank gibt es die TEO APP als PC-Version, ebenso die SpardaSecureApp.

    Ich bin bei der Sparda Baden-Württemberg. Die haben letztes Jahr 5,00 pro Monat eingeführt, aber EC-Karte ist kostenlos. Als ich heute morgen ins TEO WEB ging, kam folgender Text:

    Ich werde wahrscheinlich auf die Rückerstattung verzichten und das Konto erstmal weiterführen.