Beiträge von sapere_aude

    Mini-BU-Versicherungen sind mE in der Regel rausgeschmissenes Geld. Wenn BUV, dann richtig. Für das H4-Nievau sorgt der Staat, dafür braucht man keine Versicherung. Wenige Ausnahmen sind natürlich möglich.

    Ich halte die BUV neben der privaten Haftpflicht für die wichtigste Versicherung. Ergänzt um eine RLV (bei Kindern) ist man "voll und ganz gesichert und schließt so ein Bündnis mit dem Glück".

    Frau erbt 500.000 Euro legt diese im Gemeinschaftsdepot an.

    5 Jahre später Krebs und stirbt. Ehemann darf sich dumm und dusselig von Erbschaftsteuer abzocken lassen. Bei relativ normalen Vermögen verliert man mit dem Gemeinschaftsdepot mehrere Zehntausend Euro in solch einem Fall. Bei höheren Vermögen sind es 6-stellige Beträge. Nur weil man zu faul für 2 Depots war ^^^^^^

    Wenn der Ehemann erbt, ist es der Steuer egal, wo das Geld liegt. Insoweit kommt es auf die konkrete Depotwahl nicht an.

    ME würde bei Überfühurng der 500.000 Euro in das Gemeinschaftsdepot schon eine Schenkung von 250.000 Euro vorliegen.

    Ich bin weder Fan vom Einzel- noch vom Gemeinschaftdepot. Mein Herz schlägt für den FC -;

    Ich denke man sollte da keine Wissenschaft draus machen. Wirtschaftet man gemeinsam, spricht nichts gegen ein Gemeinschaftdepot. Ich habe ein "persönliches" Depot (risikofreudiger) und ein Gemeinschaftsdepot mit meiner Frau (nur 1 globaler ETF). Letztes dient dem gemeinschaftlichen und regelmäßigen Investierens des "Haushaltsüberschusses".


    Entmündigung = Erklärung für Geschäftsunfähig. Warum dies bei einem Gemeinschaftsdepot (klassisch "oder-Konto") problematisch sein soll, erschließt sich mir auch nicht.

    Wir das Depot in der privaten Vermögenssphäre geführt, spielt die Veranlagungsart keine Rolle. Die Besteuerung erfolgt mit dem Besonderen Tarif von 25%. Kapitalerträge, werden in diesen Fällen in der Regel nicht in die Veranlagung miteinbezogen.

    Schenkungsteuer"probleme" kann es geben, wenn die Freibeträge ausgeschöpft worden sind. Sofern die Besparung oder das Investment vom Gemeinschaftskonto erfolgt, ist die mögliche Schenkung aber schon vorher erfolgt.

    Bei Scheidung ist es im Normalfall auch egal. Es folgt die "Vorher-Nachher-Show" und dann wird verrechnet.


    Entmündigungen gibt es in Deutschland seit 1992 nicht mehr.

    Sonstige Vorsorgeaufwendungen (z.B. Haftpflicht, RLV, BUV) sind nur abziehnar, wenn der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen nocht nicht erreicht worden ist.

    Pflege- und Krankenversicherungsbeiträge sind bei GKV gänzlich und PKV auf dem Niveau der GKV (sog. Basisabsicherung) unbegrenzt abziehbar.

    In der Regel wird der Höchstbetrag bereits durch KV und PV erreicht. Für Renter in der GRV gilt der Höchstbetrag von 1.900 Euro, da diese Renter einen Zuschuss zur KV erhalten. Jedem Ehegatten steht ein eigener Höchstbetrag zu. Die Gesamtberechnung erfolgt bei Zusammenveranlagung aber gemeinsam.


    Dies ist nur eine abstrakte Umschreibung der Rechtslage.

    Der Abzug von Umzugskosten als außergewöhnliche Belastung wird nur in Ausnahmefällen anerkannt:

    • Nachweis der medizinischen Notwendigkeit des Umzuges durch ein amtsärztliches oder vertrauensärztliches Attest nach, das vor dem Umzug ausgestellt wurde.

    • Führt der Umzug auch zu anderen Vorteilen, muss die Behinderung als Ursache für den Umzug eindeutig im Vordergrund stehen. Der Umzug muss wegen einer Krankheit oder eines Unfalls zwingend erforderlich sein.

    Abziehbar sind dann

    • die Kosten für den Transport des Umzugsgutes,

    • Reisekosten anlässlich der Wohnungssuche und um am Umzugstag von der alten Wohnung in die neue zu kommen,

    • doppelte Mietzahlungen und

    • anfallende Maklerprovisionen.

    Neben diesen Aufwendungen kann man die Pauschale für sonstige Umzugskosten ansetzen.

    Muss die Wohnung behindertengerecht umgebaut werden, kann man die Kosten unter Umständen auch steuerlich geltend machen. Dabei werden - wenn überhaupt - nur die Kosten übernommen, die zur behindertengerechten Umgestaltung erforderlich sind.

    In dem geschilderten Sachverhalt besteht ohne Zweifel ein Zusammenhang zur Arbeit. Dies allein genügt aber nicht! Der Grund muss (fast) ausschließlich seinen Ursprung in der Arbeit haben. Der Umzug vom 3. Stock ins Erdgeschoss ist wohl auch privat motiviert. Es ist eher zweifelhaft, dass die Wohnung nur für die Arbeit verlassen wird.

    Essen, Trinken und Schlafen stehen auch im Zusammenhang mit der Arbeit. Das ganz normale Leben aber eben auch.

    Im Einkommensteuerrecht gilt die sog. Abschnittsbesteuerung. Bei privaten Kapitaleinkünften ist zudem das Zufluss- und Abflussprinzip maßgeblich. Eine Rückverrechnung von Gewinnen sieht das Gesetz nicht vor.


    Pantoffelheld Verluste aus "Lohneinkommen" kann man geltend machen. Diese Verluste würden sich durch die Verrechnung mit anderen Einkünften in der Regel auch auswirken. Ein Rück- bzw. Vortrag ist nur möglich und nötig, wenn dannach noch etwas Verlust verbleibt.

    Meine Kinder sind 9, 7 und 7 Jahre alt. Zur Geburt der Zwillinge habe ich mit den Sparplänen begonnen. Ich habe dieses Jahr erstmalig eine NV-Bescheinigung zur steuerfreien Realisierung von Gewinnen genutzt. In der Zeit davor hat ein FSA locker gereicht.

    Werden die Einnahmen auf absehbare Zeit größer 801 Euro sein?

    Wenn nicht, genügt erstmal der Freistellungsauftrag. Über NV mach Dir Gedanken, wenn die 801 Euro jährlich in Sicht sind.

    Das natürlich nicht. Bei einer möblierten Ferienwohnung wird der Gefrierschrank mitvermietet und damit wird auch ein Teil des Mietzins dafür bezahlt. Die "Abschreibung" ist hier nicht im steuerlichen Sinne gemeint. Bei Teppichböden in einer vermieteten Wohnung zB muss man, wenn dieser ein bestimmtes Alter erreicht hat, keinen Schadendersatz zahlen. Man hat ggf. sogar einen Anspruch gegen den Vermieter auf Verlegung eines neuen Teppichbodens. Der Zeitwert ist dann = 0 Euro.

    Wenn der Kühlschrank bereits abgeschrieben ist, dann ist kein Schaden entstanden. Ein Schaden ist Voraussetzung für einen SCHADENersatzanspruch. Sollte die Klappe beim "normalen" Öffnen oder Schließen beschädigt worden sein, würde ich dies als vertragliche Nutzung einordnen. Irgendwann gehen solche Dinge halt kaputt.

    Die ist meine persönliche Ansicht und ist keine Rechtsberatung

    Die Riesterrente sichert die "Rentenzeit" ab. Bei Wohnriester profitiert man aber in der Regel bereits vor dem Rentenbeginn. Dies soll durch die "Verzinsung" des Wohnförderkontos kompensiert werden. Die Besteuerung ist bei allen Riesterprodukten nachgelagert. Es wird dabei nicht der Ertrag besteuert, sondern der gesamte Auszahlungsbetrag ist die Besteuerungsgrundlage. Dafür gibt es die Zulagen, Steuererstattungen und die steuerfreie Ansparphase.

    Der Betrage des Wohnförderkontos wird bis zum 85. Lj anteilig oder mit 30%-Rabatt einmalig berdteuert.

    Am Ende muss man rechnen, ob eine schädliche Verwendungen mit "normaler" Besteuerung oder die nachgelagte Besteuerung günstiger ist.