Beiträge von sapere_aude

    Für einen Ertrag von 120 Euro beträgt die notwendige Rendite ca. 3,5% (vor Steuern).

    Dies ist mit risikoarmen Anlagen nicht realisierbar. Auch wenn 3.400 Euro viel Geld ist, reich wird man durch die daraus erwirtschaftete Rendite nicht.

    Die inflationsbedingte Wertminderung ist mE bei der Kaution hinzunehmen. Es besteht schließlich auch keine Nachschusspflicht.


    P.S. Die Kaution gehört nicht auf ein Konto des Vermieters. Die Kaution ist getrennt vom Vermietervermögen anzulegen. Das Geld gehört daher auf ein verzinstes Konto des Mieters, das natürlich mit einer Verfügungsbeschränkung versehen ist.

    Stimmt, es gibt das das Prinzip "Besteuerung nach Leistungsfähigkeit". Dies ist ein Prinzip der Ertragsbesteuerung! Andere Steuerarten knüpfen an anderen Prinzipien an.

    Es gibt einige Steuern, die nicht an Einkommen anknüpfen: Die bekannteste dürfte die Umsatzsteuer sein.

    Eine Steuer, die nur an den "Besitz" (Eigentum) anknüpft ist zB die Grundsteuer oder die Kraftfahrzeugsteuer. In Deutschland gibt es im Übrigen ein Vermögensteuergesetz (seit 1997 allerdings ausgesetzt).

    Die Schenkung- und Erbschaftsteuer ist eine sinnvolle und systemkonforme Steuer. Da die Vermögensänderung ohne Gegenleistung erfolgt, bedarf es allerdings eines besonderen Gesetzes.

    Die Kleinunternehmerregelung betrifft nur die Umsatzsteuer. Unternehmerisch tätig bist Du bereits durch Deine Tätigkeit als Coach. Du musst bzgl. der Kleinunternehmerregelung diese zusammen betrachten.

    Bzgl. der Einkommensteuer gibt es eine vergleichbare Regelung nicht.

    Nur das Delta ist relevant. Zahlen beide gleichviel ein, ergeben sich keine schenkungsteuerrelevanten Folgen. Gleiches gilt, sofern die Verwendung des Geldes im gleichen Umfang erfolgt wie die Einlage. Das Finanzamt geht bei Gemeinschaftskonten in der Regel von 50:50 aus. Andere Verhältnisse sind aber möglich, wenn diese nachgewiesen werden.

    Die Erträge könnt Ihr nach dem Verhältnis der Einzahlungen aufteilen. Bei unverheiraten ist allerdings kei FSA möglich, so dass Ihr zur Berücksichtung der jeweile 801,- Euro eine Erklärung (Anlage Kap) abgeben müsst.

    Ich habe bisher allen Änderungen meines Riesterfondssparplans (Abschluss 2006) widersprochen. Bin 100% im UniGlobal, wurde noch nie umgeschichtet und werde nicht Wechseln. Habe noch mehr als 25 Jahre Zeit. Bei ca. 9.000 Euro Einzahlungen liege ich aktuell bei 23.000 Euro Depotwert. Der Puffer sollte groß genug sein. Seit der Geburt der Kinder zwei und drei bespare ich nicht mehr, da die Kinderzulage meine Frau erhält.

    Ich würde den Vertrag weiterlaufen lassen. Da ist bekannt, was man hat und der Banksparplan ist kostengünstigt. Die Rendite kommt hier durch die Zulagen. Drei Kinder (nach 2007) plus Eigenzulage = 1.075 Euro. Der Eigenbeitrag dürfte überschaubar sein. Zinsen werden auch wieder steigen. Wenn noch Geld übrig ist, ergänzend einen ETF besparen. Der Riestervertrag wäre dann auch ein "risikoarmer" und "planbarer" Teil des Vermögens.

    1. Das Geld gehört dem jeweiligen Kind. Die Eltern verwalten es nur bis zur Volljährigleit.

    2. Mit der NV-Bescheinigung können Einkünfte bis zum Grundfreibetrag steuerfrei realisiert werden; ggf. in mehreren Tranchen realisieren. NV-Bescheinigungen sind unabhängig vom Alter der Kind möglich, solange der Grundfreibetrag nicht erreicht wird.

    3. Kosten für das Studium sind Unterhaltskosten und damit von den Eltern zutragen. Das Geld kann natürlich für nichtobligatorische Ausgaben der Kinder genutzt werden. Über das Geld kann das jeweilige Kind mit Eintritt der Volljährigkeit freiverfügen.

    4. Sollte die Verwendung abweichend von Nr. 3 erfolgen, droht eine nachträglich Besteuerung.

    59,90 Euro entsprechen bei 100.000 Euro Investitionsvolumen einem Kostenanteil von 0,000599. Dieser entspricht wiederum einer Marktänderung, die nicht einmal mit einem Seismograf messbar wäre. Da würde ich garnicht lange hin und her rechnen. Viel wichtiger ist, investiert zu sein. Bei Sparplanraten mit Mindestgebühr lohnt es - ja nach Modell - schon mehr zu vergleichen.

    Ein Vermittlererwerb hätte an der Situation nichts geändert. Da der Betrag später zur Verrentung ansteht, kann dieser sinnvollerweise nicht nach belieben "verschoben" werden.

    ja, habe ich gehört. Maßgeblich sind die vertraglichen Inhalte. Guck doch mal in den Vertrag, den Du unterschrieben hast. Ich habe meinen Riester bei Union Invest und dort stand schon damals: Umschichtungen könnem erfolgen, wenn ...

    Deine Info verweist aber nicht auf das Prospekt, sondern auf ein Interview einer "Zeitschrift".

    Solange die Gewinne da waren alles SUPER, jetzt plötzlich alles mist. Das paßt mE nicht!

    Ich bin auch ein Freund vom mehr Konten-Modell. Auf dem TG-Konto bilde ich zB Rücklagen für die eigene Immobilie und die sonstigen "außergewöhnlichen Belastungen". Erhöht für mich die Übersicht. Da ich dies alles bei einer Bank führe ist das Umbuchen umproblematisch und wird ohne zeitliche Verzögerung umgesetzt.