Beiträge von sapere_aude

    Wie vielen Kinder gibt es?

    Wir haben drei. Ich bespare meinen Riestervertrag aktuell auch nicht weiter. Ich müsste den Höchstbetrag zahlen, um 175 Euro Zulagen zu erhalten. Das lohnt sich nicht! Nachgelagerte Beteuerung nicht vergessen! Steuererstattungen würde es auch keine geben, da in der Steuerberechnung alle Zulagen gegengerechnet werden.

    Meine Frau spart 60 Euro im Jahr und bekommt dafür 1.075 Euro. Das lohnt sich!


    Decken die Erträge die laufenden Kosten ab?

    Ich habe einen Fondssparplan. Die jährliche Ausschüttung ist das x-fache der Depotgebühr, so dass die "offenen" Kosten gedeckt sind.


    Ein Riester-Vertragsguthaben kann bei Tod förderunschädlich auf einen Riestervertrag des Ehegatten übertragen werden. Der Vertrag kann dabei auch zu diesem Zweck geschlossen werden. Wenn Du schon einen hast, bräuchtest Du keinen neuen abschließen. Diese hypothetische Fallgestaltung sollte mE jedoch nicht das einzige Argument sein.

    Ein Nachweis wird in der Regel nicht verlangt. Ohnehin kann man mit Tankquittungen nicht ohne Weiteres nachweisen, dass 30 Mal im Jahr von Frankfurt nach Leipzig (und zurück) gefahren wurde.

    Solange mit dem eigenen PKW gefahren worden ist, spielt die Grenze von 4.500 Euro keine Rolle.

    Was ist denn im restlichen Jahr passiert?

    Bei der Günstigerprüfung finden folgende Rechnungen statt.

    1. Einkünfte außer KapV * pers. Steuersatz + Einkünfte KapV * 25% = x

    2. Alle Einkünfte * persönlicher Steuersatz = y

    3. Vergleich von x und y. Wenn y < x, dann erfolgt eine Besteuerung auch der Einkünfte KapV mit dem persönlichen Steuersatz.


    Maßgeblich ist für die Günstigerprüfung daher der sog. Grenzsteuersatz und nicht der Durchschnittssteuersatz. Grenzsteuersatz: Wieviel Steuern müsste ich auch den nächsten Euro bzw. auf die nächsten x Euros zahlen?


    Mit dem Ankreuzen kann man nichts falsch machen. Der maßgebliche Grenzsteuersatz von 25% ist aber schneller erreicht als die Meisten es erwarten.

    Der April ist - so vermute ich - kein repräsentativer Monat. Auch ist der Tagesverbrauch von ca. 6 KWh auch eher niedrig: Wieiviele Personen leben im Haushalt? Wie wird geheizt?

    Die Anlage ist moderat. Der Speicher erscheint mir für diese Anlage sehr groß zu sein. Ich halte eine PV-Anlage auch für eine gute Investition (ökonomisch und ökologisch).

    Die ersten EEG-Anlagen haben die 20 Jahre erreicht: Es bleibt spannend, wie es da weitergeht.

    95%? Ernsthaft?

    Entweder ist der Speicher die regionale Talsperre um die Ecke oder im Winter sowie nachts wird kein Strom verbraucht.

    Selbst 80 % sind schon sportlich. Wir sind ohne Speicher bei knapp unter 50% Eigenstromnutzung. Das bedeutet aber nicht, dass damit 50% unserens Strombedarfs gedeckt werden.

    Der Rücktrag kann in der Höhe begrenzt werden (§ 10d Abs. 1 S. 5 u. 6 EStG), d.h. Du bestimmst wie hoch der Verlust ist, der rückgetragen wird. Bsp.:

    In 2021: Gewinn/Überschuss: 30.000 Euro

    In 2020: Verlust: 30.000 Euro

    In 2019: Gewinn/Überschuss: 35.000 Euro

    Es macht keinen Sinn den kompletten Verlust rückzutragen, da Du auf ca. 10.000 Euro (Grundfreibetrag) keine Steuern zahlst. Also "nur" soviel rücktragen (hier ca. 25.000 Euro), wie steuermindernd berücksichtigt werden kann. Der Rest steht für den Verlustvortrag zur Verfügung. Wenn Du 30.000 rückträgst, hast Du von den 5.000 Euro mehr Rücktrag nichts. Ich hoffe, es ist jetzt nachvollziehbar.

    Da der Rücktrag in der Höhe begrenzt werden kann, kann man hier den Grundfreibetrag einplanen. Wenn der Rücktrag erfolgt ist, ist insoweit nichts mehr zu veranlassen und es bleibt bei Deiner Vermutung.

    Ja, Deine Meinung ist richtig.

    Die Verlustverrechnung erfolgt gem. § 10d EStG "vorrangig".

    Das ist auch der Grund warum Lehramtsstudenten idR vom Verlust im Rahmen des Studiums nichts haben. Der Verlust wird voll auf die laufenden Einkünfte angerechnet.

    Anmerkung: Der Grundfreibetrag findet keine Anwendung, da dieser nur für die Berechnung der Höhe der Steuer maßgeblich ist

    Kater.Ka meinst Du Nr. 3?

    Die Enkeltochter ist aber - davon bin ich ausgegangen - kein Miterbe im Erbfall der Großmutter. Die Mutter könnte das Grundstück von ihren Geschwistern ohne Grunderwerbsteuer erwerben. Davon hat aber die Enkelin (erstmal) nichts.

    Es wäre nur der Erwerb von den Großeltern und der Mutter grunderwerbsteuerfrei ("gerade Linie").


    Wie wurde der Wert (300.000 €) ermittelt?

    Der Beleihungswert bzw. -anteil bestimmt sich unter Berücksichtigung des tatsächlichen Wertes.


    Motto sollte lauten: Gründlichkeit vor Schnelligkeit.

    Es ist sinnvolö die Zeit zu nutzen, um vorab alles zuklären.

    So war auch meine Vermutung, da der Arbeitgeber keine Lohntüten mehr austeilt und nur durch die Barabhebung das Geld genutzt werden kann. Der BFH sieht dies anders: Die Barabhebung ist nicht Einküfteerzielung sondern Einküfteverwendung. Auch das ist wiederum logisch.

    Anstelle der 16 Euro könnte man die Kosten für eine Abhebung pro Monat (Geld muss ja für Bargeschäfte auch abgehoben werden), die Kosten, die für berufsbedigte Zahlungen anfallen und die anteilige "Grundgebühr" (nur anteilig im Verhältnis berufliche zu private Nutzung) ansetzen.

    Die Gesamtrechnung wäre komplex und aufwendig. In der Regel wird man mit 16 Euro ganz gut fahren.